Am Markt gibt es eine Vielzahl an Back-up-Lösungen für das Betriebssystem macOS. Beliebt sind Carbon Copy Cloner (CCC) von Bombich, Get Backup Pro von BeLight Soft und Retrospect vom gleichnamigen Hersteller.
Die meisten Anwender:innen nutzen aber die bereits in das Betriebssystem integrierte Apple-Lösung Time Machine. So erstellen Sie mit Time Machine ein inkrementelles Back-up in wenigen Schritten:
Schließen Sie Ihr Sicherungsmedium an den Mac an, beispielsweise eine externe Solid State Disc (SSD). Alternativ verbinden Sie Ihren Mac über Ihr Netzwerk mit einem Speichermedium wie einem NAS-Laufwerk oder Sie sichern Ihre Daten direkt in der Cloud.
Öffnen Sie das Programm Time Machine. Sie finden es unter „Systemeinstellungen | Allgemein“.
Falls Sie den Datenträger bisher noch nicht für Back-ups verwendet haben, richten Sie ihn in Time Machine über „Backup-Volume hinzufügen“ ein.
Aktivieren Sie „Automatische Backups“. Für die erste Sicherung auf einem neuen Datenträger benötigen Sie ein Komplett-Back-up. Dieses kann je nach Datenvolumen und Geschwindigkeit des Datenträgers mehrere Stunden dauern.
Legen Sie für weitere, inkrementelle Back-ups in Time Machine fest, in welchen Zeitabständen diese erfolgen sollen.
Standardmäßig erzeugt Time Machine jede Stunde ein Back-up der letzten 24 Stunden, jeden Tag ein Back-up des letzten Monats und jede Woche ein Back-up der Daten aus vergangenen Monaten. Dazu muss natürlich eine Verbindung zum Back-up-Datenträger bestehen.
Auch unter Windows 10/11 können Sie Back-ups mit Bordwerkzeugen des Betriebssystems erzeugen. Mehr dazu lesen Sie im Beitrag über das Erstellen eines Back-ups. Wichtig: Testen Sie Ihre Back-ups regelmäßig, indem Sie probeweise einzelne Dateien wiederherstellen. Auch dies können Sie mit Time Machine tun, über die „Wiederherstellen“-Funktion des Programms.