Mit zunehmender Digitalisierung gewinnen Informationssicherheit und IT-Sicherheit immer mehr an Bedeutung. Dieser Artikel erklärt die Unterschiede und zeigt, warum gerade kleine und mittlere Betriebe (KMU) von einem kombinierten Ansatz profitieren können.
Mit der zunehmenden Digitalisierung sind Informationen stärker denn je neuen Bedrohungen ausgesetzt. Cyberkriminalität verursacht weltweit jährlich Schäden in Milliardenhöhe.
Informationssicherheit und IT‑Sicherheit verfolgen unterschiedliche, sich ergänzende Ansätze. Für ein effizientes Sicherheitskonzept sollten Unternehmen die beiden Bereiche klar abgegrenzt und aufeinander abgestimmt berücksichtigen.
Zum Schutz der Informationssicherheit kommen technische und organisatorische Maßnahmen wie Firewalls, Verschlüsselung und Zugriffskonzepte zum Einsatz. Ebenso wichtig sind die gezielte Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter:innen.
Eine hilfreiche Grundlage bildet ein strukturiertes Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS).
Standards und Zertifizierungen wie TISAX, BSI IT‑Grundschutz, ISO 27001 und ISO 27002 unterstützen Unternehmen bei der systematischen Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen und helfen bei der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.
Ein fahrlässiger Umgang mit Daten und Informationen kann heute schwerwiegende Folgen haben – von finanziellen Schäden bis hin zu nachhaltiger Vertrauens‑ und Rufschädigung bei Kund:innen und Mitarbeitenden.
Informationssicherheit: Definition und Bedeutung für Unternehmen
Informationssicherheit, auch bekannt unter der Abkürzung „InfoSec“, ist die systematische Absicherung aller informationsverarbeitenden Prozesse in einem Unternehmen. InfoSec betrifft technische, organisatorische und operative Ebenen gleichermaßen und umfasst sowohl digitale als auch analoge Informationen (z.B. papierene Aktenordner).
Informationssicherheit ist aus mehreren Gründen für den Erfolg von Unternehmen heute unerlässlich:
Wirtschaftlicher Schutz: Informationen sind mehr denn je ein zentraler Unternehmenswert. Kundendaten, Verträge, Finanzinformationen oder Geschäftsgeheimnisse sind in digitalen Zeiten unterschiedlichsten Bedrohungen durch Cyberkriminalität ausgesetzt und sind nur auf Basis zeitgemäßer Schutzmaßnahmen ausreichend abgesichert.
Rechtliche Anforderungen: Gesetze und Normen wie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), ISO/IEC 27001 oder branchenspezifische Vorgaben schreiben angemessene Sicherheitsmaßnahmen für Geschäftsinformationen vor.
Reputationsschutz: Sicherheitsvorfälle können das Vertrauen von Kunden, Partnern und Mitarbeitenden nachhaltig schädigen.
Betriebsstabilität: Informationssicherheit reduziert Ausfallzeiten und sorgt für planbare Geschäftsprozesse.
Die besten Sicherheits-Tools sind nur so gut, wie die Umsetzung des Personals im Betrieb. Damit ist Informationssicherheit nicht nur eine Angelegenheit der IT-Abteilung, sondern der gesamten Unternehmensführung.
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Die Unterschiede zwischen IT-Sicherheit und Informationssicherheit einfach erklärt
IT-Sicherheit ist ein Teilbereich der Informationssicherheit. Beide Konzepte überschneiden sich teilweise. Oft werden die Begriffe synonym verwendet, es gibt jedoch wesentliche Unterschiede:
IT‑Sicherheit konzentriert sich auf den Schutz von IT‑Systemen wie Servern, Netzwerken, Endgeräten und Anwendungen vor Ausfällen, Manipulationen oder unbefugtem Zugriff, z.B. durch Cyberkriminelle.
Informationssicherheit schützt die Information selbst – unabhängig davon, ob sie digital gespeichert, ausgedruckt, telefonisch besprochen oder als geistiges Eigentum lediglich im Kopf einer Person vorhanden ist. Neben technischen Systemen berücksichtigt InfoSec auch organisatorische Anforderungen, Geschäftsprozesse und den Faktor Mensch.
Ein einfaches Beispiel: Ein technisch gut abgesicherter Server erfüllt die Anforderungen der IT-Sicherheit. Wird jedoch ein vertrauliches Dokument ausgedruckt und entwendet, handelt es sich nicht um ein IT-Problem vor, sondern um eine Verletzung der Informationssicherheit.
IT-Sicherheit – die wichtigsten Komponenten auf einen Blick
Physische Systeme (z.B. Überwachung und Schutz vor Hardwaredefekten oder unbeabsichtigten Bedienungsfehlern)
Datensicherungssysteme
Internet- und Cloud-Sicherheit
Netzwerksicherheit (z.B. Schutz für die Datenübertragung)
Anwendungssicherheit
Administrative Sicherheit (z.B. Compliance)
Informationssicherheit – die wichtigsten Komponenten auf einen Blick
Sicherheit für alle Unternehmensinformationen – sei es digital oder analog
Sicherheit für alle physischen und digitalen Systeme, die Unternehmensinformationen speichern und verarbeiten (z.B. Server, Cloud-Systeme, Computer, Endgeräte)
Sicherheitsstrategien, einschließlich organisatorischer Aspekte wie Verhaltensregeln für das Personal
Bausteine der Informationssicherheit: Technik, Organisation und Mensch
Zuverlässige Informationssicherheit in einem Unternehmen basiert auf drei zentralen Säulen: technische und organisatorischen Maßnahmen sowie Richtlinien für das Nutzerverhalten.
Technische Maßnahmen
Technologie bildet die Grundlage, reicht allein jedoch nicht aus. Wichtige technischen Maßnahmen für die Informationssicherheit sind:
Organisatorischen Maßnahmen definieren den verbindlichen Rahmen für den Umgang mit Informationen. Die wichtigsten sind:
Sicherheitsrichtlinien und -prozesse
Rollen- und Berechtigungskonzepte
Notfall‑ und Wiederherstellungspläne
Risikomanagement und regelmäßige Audits
Zertifizierungen
Maßnahmen für den Umgang mit Informationen durch Menschen
Der Mensch bleibt einer der größten Risikofaktoren in einem Unternehmen – und gleichzeitig ein starker Schutzmechanismus. Maßnahmen für den Umgang mit Daten und Informationen durch Beschäftigte oder Dienstleister umfassen in erster Linie:
Awareness‑Schulungen durchführen
Sensibilisieren für Phishing und Social Engineering
Klare Verantwortlichkeiten schaffen
Sicherheitskultur etablieren
Nur das Zusammenspiel aller drei Bereiche ermöglicht eine effektive Informationssicherheit.
Die CIA-Triade der Informationssicherheit
Insgesamt verfolgt die Informationssicherheit stets drei Schutzziele: Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen. Diese sind auch bekannt als die „CIA-Triade“.
„C“ für „Confidentiality“ (Vertraulichkeit): Nur autorisierte Personen sollten Zugriff auf bestimmte Informationen haben, z.B. Personalakten oder sensible Kundendaten wie Bankkonten und Geburtsdaten. Vertraulichkeit ist eine wesentliche InfoSec-Komponente. Maßnahmen, die Unternehmen heute grundsätzlich ergreifen sollten, sind die Zwei-Faktor-Authentifizierung und die Verhinderung von Datenverlust durch regelmäßige Back-ups.
„I“ für „Integrity“ (Integrität): Datenintegrität bedeutet, dass Informationen während ihres gesamten Lebenszyklus stets korrekt, vollständig und unverändert sein müssen. Ohne Datenintegrität ginge die Vertrauenswürdigkeit eines Betriebs Kunden und Mitarbeitenden gegenüber verloren. InfoSec-Tools, die beispielsweise automatisch erkennen, ob Daten verändert oder manipuliert wurden, können dazu beitragen, die Datenintegrität aufrecht zu erhalten.
„A“ für „Availability“ (Verfügbarkeit): Informationen müssen jederzeit verfügbar und zugänglich sein; sie sind also sicher zu speichern und dürfen nicht verloren gehen. Zu diesem Zweck sind physische Systeme wie Hardware regelmäßig zu warten.
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IT-Sicherheit im Unternehmen: technische Maßnahmen und Tools
Die drei Schutzziele Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit gelten genauso für die IT-Sicherheit. Letztere bildet den technischen Unterbau für die Informationssicherheit.
Wichtige Maßnahmen und Tools der IT-Sicherheit sind:
Regelmäßige Back-ups (für Daten, Software und Hardware)
Wichtig ist, dass Maßnahmen der IT-Sicherheit nicht statisch bleiben, sondern flexibel an neue Bedrohungen und veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden können. Die digitale Bedrohungslandschaft entwickelt sich ständig weiter – und die IT-Sicherheitskonzepte sollten dies ebenfalls tun.
Unternehmen können sich mit speziellen Tools gegen aktuelle Informationssicherheitsrisiken wie DDoS-Angriffe, Man-in-the-Middle-Angriffe, Phishing- oder Ransomware-Angriffe, Angriffe durch Viren und Würmer, Spyware oder Social Engineering wappnen.
Wichtige Tools der Informationssicherheit im Überblick
Cloud Access Security Broker (CASB): Sicherheitslösungen, die zwischen Anwender:innen und Cloud‑Diensten geschaltet sind, um Sicherheitsrichtlinien durchzusetzen – etwa bei Authentifizierung, Zugriffskontrolle, Verschlüsselung oder Schadsoftwareerkennung, auch auf nicht verwalteten Geräten.
Verhinderung von Datenverlust (Data Loss Prevention, DLP): Data-Loss-Prevention-Maßnahmen und -Tools verhindern, dass vertrauliche Informationen verloren gehen oder missbraucht werden, zum Beispiel durch Verschlüsselung, Tokenisierung und kontrollierte Datenflüsse.
Endpoint Detection and Response (EDR): Endpoint-Detection-and-Response-Lösungen dienen dazu, Bedrohungen auf Endgeräten wie Laptops, Servern oder mobilen Geräten zu erkennen, zu analysieren und abzuwehren.
Mikrosegmentierung: Bei der Mikrosegmentierung handelt es sich um eine Sicherheitsarchitektur, bei der Netzwerke oder Rechenzentren in kleinere, klar abgegrenzte Segmente unterteilt werden, um Angriffsflächen und Risiken zu reduzieren.
User and Entity Behavior Analytics (UEBA): UEBA-Sicherheitssoftware nutzt Verhaltensanalysen, Algorithmen und weitere Verfahren für die Analyse von Nutzer:innen‑ und Geräten, um ungewöhnliche oder verdächtige Aktivitäten schnell zu erkennen.
Standardisierung von Maßnahmen durch ISMS-Systeme (Information Security Management Systems)
Anerkannte Informationssicherheits-Managementsysteme (ISMS) eignen sich dazu, alle Aktivitäten zur Informationssicherheit im gesamten Unternehmen auf Basis interner Richtlinien oder anerkannter Standards einheitlich zu steuern und zu standardisieren.
ISMS können Unternehmen darin unterstützen, ihre Informationssicherheit systematisch zu planen, umzusetzen, zu überwachen und kontinuierlich zu verbessern.
Ziel eines ISMS ist es, spezifische Risiken für Daten und Informationen zu identifizieren, damit geeignete technische, organisatorische und personelle Maßnahmen abgeleitet werden können.
Bekannte Beispiele für ISMS-Standards sind ISO/IEC 27001 und BSI IT-Grundschutz, die es für Unternehmen vereinfachen sollen, ein einheitliches und nachvollziehbares Sicherheitsniveau zu erreichen.
Information-Security-Management-Systeme definieren Prozesse und Strukturen für die Informationssicherheit und IT-Sicherheit im Unternehmen.
Zertifikate und anerkannte Standards
Zertifizierungen und anerkannte Standards bieten eine Orientierung, wenn es darum geht, Informations- und IT‑Sicherheitsmaßnahmen systematisch umzusetzen und nach außen nachvollziehbar zu belegen. Je nach Branche und Unternehmensgröße spielen unterschiedliche Regelwerke eine Rolle.
Einige der wichtigsten sind:
ISO/IEC 27001: ISO 27001 ist die international anerkannte Norm für Informationssicherheits-Managementsysteme (ISMS). Die Zertifizierung bestätigt, dass ein Unternehmen Informationssicherheitsrisiken systematisch identifiziert, bewertet und adressiert. Der Fokus liegt auf einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess, der technische, organisatorische und menschliche Faktoren gleichermaßen berücksichtigt.
ISO/IEC 27002: ISO 27002 ergänzt ISO 27001 als praktischer Leitfaden. Die Norm beschreibt konkrete Sicherheitsmaßnahmen und Best Practices, die Unternehmen bei der Auswahl, Implementierung und Verwaltung von Sicherheitskontrollen unterstützen. Sie berücksichtigt das individuelle Risikoumfeld eines Unternehmens, ohne starre Vorgaben zu machen.
Trusted Information Security Assessment Exchange (TISAX): TISAX ist ein Standard für Informationssicherheit in der Automobilindustrie. Er wurde von der ENX Association entwickelt und basiert auf den Anforderungen der ISO 27001. TISAX umfasst unter anderem den Schutz von Prototypen, den Datenschutz sowie die Verbindungs- und Zugriffssicherheit. Für viele Automobilhersteller und Zulieferer ist ein gültiges TISAXLabel Voraussetzung für eine Zusammenarbeit.
BSI ITGrundschutz: Der BSI IT-Grundschutz ist ein vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik entwickeltes Rahmenwerk zum systematischen Schutz von IT-Systemen. Er bietet praxisnahe Empfehlungen, Bausteine und Maßnahmenkataloge, mit denen Unternehmen ein angemessenes Sicherheitsniveau erreichen können. Der IT-Grundschutz eignet sich besonders für Organisationen, die einen strukturierten Einstieg in die Informationssicherheit suchen.
Hinweis zu den NIS-2-Anforderungen für das Risikomanagement in Organisationen
Unternehmen, die ein ISMS gemäß ISO 27001 oder BSI IT-Grundschutz implementiert haben, erfüllen bereits viele Anforderungen der NIS 2, der „EU-Richtlinie über Netz- und Informationssicherheit“, oder können die Einhaltung wesentlich einfacher nachweisen. Ein ISMS ist zwar kein obligatorisches Instrument, aber es ist ein empfohlener und effizienter Weg, um die NIS 2-Anforderungen für ein modernes Risikomanagement strukturiert umzusetzen.
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Informationssicherheit und Cybersicherheit: Wie hängen sie zusammen?
Cybersicherheit ist ebenfalls ein Teilbereich der Informationssicherheit und überschneidet sich stark mit der IT-Sicherheit. Cybersicherheit adressiert jedoch vor allem externe, digitale Angriffe aus dem Cyberspace.
Cybersecurity schließt außerdem kritische Infrastrukturen wie die Stromversorgung und Telekommunikationssysteme ein. Sie ist als Begriff also weiter gefasster Begriff als die IT-Sicherheit, die sich vorrangig auf das digitale Ökosystem im Unternehmen selbst bezieht.
Im Vordergrund steht hierbei die Abwehr von typischen Angriffsmethoden wie:
Ransomware-Angriffe
DDoS-Attacken
Spyware oder
Phishing-Kampagnen
Maßnahmen im Bereich Cybersecurity
Zu den wichtigsten Maßnahmen und Tools innerhalb der Cybersecurity gehören:
Schwachstellenanalysen
Analysen von Angriffsverhalten
Absicherung von Cloud-Diensten (z.B. durch Zugangsbegrenzung, Multi-Faktor-Authentifizierung und Bereichsspeicherung)
Informationssicherheit, IT-Sicherheit und Cybersicherheit clever kombiniert – wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) profitieren
Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können von einem kombinierten Ansatz für Informationssicherheit, IT-Sicherheit und Cybersicherheit besonders profitieren.
Während IT- und Cybersicherheit in erster Linie technische Systeme schützen und vor digitalen Angriffen verteidigen, stellt die Informationssicherheit sicher, dass auch Prozesse, Verantwortlichkeiten und der Faktor Mensch berücksichtigt werden.
Diese ganzheitliche Sichtweise ermöglicht es KMU, mit überschaubarem Aufwand klare Prioritäten zu setzen, Risiken gezielt zu reduzieren und Sicherheitsmaßnahmen sinnvoll miteinander zu verknüpfen.
Anstelle einzelner Insellösungen entsteht ein strukturiertes Sicherheitsniveau, das sowohl den Schutz sensibler Informationen verbessert als auch gesetzliche und organisatorische Anforderungen erfüllt – ein entscheidender Vorteil für Unternehmen mit begrenzten Ressourcen.
Unser Fazit: Die Unterscheidung von Informationssicherheit & IT-Sicherheit ist wichtig für eine effektive Sicherheitsstrategie
Die saubere Trennung von Informationssicherheit und IT-Sicherheit ist nicht nur eine semantische Übung, sondern erleichtert die Entwicklung und Umsetzung einer strukturierten Sicherheitsstrategie. Denn Informationssicherheit ist nicht nur zu eine rein technischen Maßnahme. Erkennen Sie eine Bedrohung der Informationssicherheit, ist ein koordiniertes und strukturiertes Vorgehen entscheidend.
Ein strukturierter und ganzheitlicher InfoSec-Ansatz unterstützt Sie als Unternehmer:in darin, Risiken früh zu erkennen, Sicherheitslücken zu schließen und Bedrohungen proaktiv zu minimieren.
Dies dient nicht nur dazu, die Ursache einer Bedrohung zu identifizieren und gezielte Maßnahmen zu ihrer Eindämmung und Beseitigung zu ergreifen, sondern auch den potenziellen Schaden korrekt zu bewerten. Schließlich geht es in einem Schadenfall auch darum, seine Auswirkungen zu begrenzen und die Sicherheit so schnell wie möglich – und langfristig – wiederherzustellen.
Nicht zuletzt gilt für die Informationssicherheit: Nur wenn alle technischen organisatorischen Maßnahmen und Regeln für das Verhalten von Nutzer:innen stringent umgesetzt werden, erfüllen eine Strategie und die eingesetzten Tools ihr Ziel: nämlich die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten und Informationen zu wahren.
Informationssicherheit: Häufig gestellte Fragen
Informationssicherheit bezeichnet den Schutz von Informationen vor unbefugtem Zugriff, Verlust oder Manipulation – unabhängig davon, ob sie digital, analog oder mündlich vorliegen. Informationssicherheit ist weit gefasst und ein Oberbegriff. Dieser schließt Teilbereiche IT-Sicherheit und Cybersicherheit mit ein.
Zur Informationssicherheit zählen technische Maßnahmen, organisatorische Regeln, sichere Geschäftsprozesse sowie das sichere Verhalten von Mitarbeitenden im Umgang mit Informationen.
Nein, nicht nur. Die Verantwortung liegt bei der Unternehmensleitung. Rollen wie Informationssicherheitsbeauftragte oder IT Security Teams können die Unternehmensleitung bei dieser Aufgabe allerdings unterstützen.
Nein. Ohne organisatorische Regeln und geschulte Mitarbeitende bleiben Sicherheitslücken bestehen.
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