Goodbye June: Das Ende des bewegenden Familiendramas erklärt

Wie ist das Ende von „Goodbye June“ zu erklären? Das Regiedebüt von Kate Winslet erzählt von einer im Sterben liegenden Matriarchin, die versucht, ihre auseinandergedriftete Familie wieder zusammenzubringen. Schaffen es die Kinder von June, ihre Differenzen zu überwinden?

Goodbye June: Darum dreht sich das Familiendrama

„Goodbye June“ erzählt von der an Krebs erkrankten June (Helen Mirren), der kurz vor dem Weihnachtsfest eröffnet wird, dass sie nur noch wenige Tage zum Leben hat. An Junes Seite sind ihre vier erwachsenen Kinder:

  • Helen (Toni Collette), die als Esoterikerin in Deutschland arbeitet und überraschend schwanger ist
  • Julia (Kate Winslet), die angesichts von Kindern und Karriere langsam an ihre Belastungsgrenze gerät
  • Connor (Johnny Flynn), der als Nesthäkchen der Familie immer noch zu Hause wohnt
  • Molly (Andrea Riseborough), die gerade erst wieder Mutter geworden ist

Da Vater Bernie selbst keine große Hilfe ist und der ganzen Situation eher gleichgültig gegenübersteht, verbringen die vier Kinder mehr und mehr Zeit im Krankenhaus. Doch zwischen ihnen hängt der Haussegen schief: Das fängt schon damit an, dass Molly und Julia derart zerstritten sind, dass ein Plan ausgetüftelt werden muss, wer zu welcher Zeit die Mutter im Krankenhaus besucht.

Am Ende von „Goodbye June“ stehen jedoch alle Zeichen auf Aussöhnung.

Versöhnen sich Molly und Julia wieder?

Mutter June greift schließlich ein, damit Molly und Julia wieder zueinanderfinden: Sie lässt die beiden einen Brief für Helens ungeborenes Kind aufsetzen.

Das sorgt dafür, dass sich die Schwestern endlich aussprechen: Molly ist seit Jahren eifersüchtig auf Julia, die als Liebling der Familie gilt und von Mutter June sogar deren Lieblingsring geschenkt bekommen hat. Molly hatte im Vergleich dazu viele Schwierigkeiten im Leben.

Doch Julia erklärt, dass auch ihr Leben nicht perfekt ist: Ihr Partner Tom ist ständig geschäftlich unterwegs, sodass sie die meiste Zeit allein ist. Sie muss für alles in der Familie aufkommen und ist ständig gestresst.

Auch der gefühlskalt wirkende Vater Bernie zeigt gegen Ende, wie viel ihm seine Frau bedeutet. Er spricht sich zudem mit Sohn Connor aus, der ihm vorgeworfen hat, dem bevorstehenden Tod seiner Frau gleichgültig gegenüberzustehen.

Das Ende von Goodbye June erklärt: Alte Wunden werden beiseitegelegt

Junes Gesundheitszustand verschlechtert sich schließlich zusehends. Allen wird klar: June wird das Weihnachtsfest nicht mehr erleben. Am Ende von „Goodbye June“ kommt deshalb die ganze Familie zusammen, um das Krippenspiel für June aufzuführen. Mitten in der Aufführung schläft die Matriarchin für immer friedlich ein.

Ein Jahr später feiert die restliche Familie gemeinsam Weihnachten. Der Verlust von June hat sie daran erinnert, wie kostbar die Zeit mit den Liebsten ist. Sie stoßen auf June an. Der verstorbenen Matriarchin wird auch der Brief an Helens Kind vorgelesen, das sie nicht mehr kennengelernt hat.

Goodbye June: Das sagt Kate Winslet zum Film

„Goodbye June“ ist das Regiedebüt von Oscargewinnerin Kate Winslet, die mit ihrem Film die schmerzlichsten Momente in einer Familie erkundet – vor dem Hintergrund der Weihnachtszeit.

"Einige unserer kompliziertesten Beziehungen im Leben sind die zu den Menschen, die wir am meisten lieben, die uns am nächsten stehen, die wir am meisten brauchen", erklärt Kate Winslet dem TUDUM-Magazin. "Die Kraft eines guten Abschieds liegt darin, sich daran zu erinnern, einander im Hier und Jetzt zu lieben."

„Goodbye June“ basiert zwar nicht direkt auf einer wahren Geschichte. Doch die Idee zum Skript hatte Drehbuchautor Joe Anders aufgrund einer sehr persönlichen Erfahrung: Er habe seine Großmutter mit 13 Jahren verloren und werde nie vergessen, wie wunderbar es war, sich gemeinsam mit der ganzen Familie von ihr verabschieden zu können.

Er habe deshalb eine Geschichte über eine Familie geschrieben, die durch den Verlust eines geliebten Menschen stärker zusammenwächst – und nicht auseinandergerissen wird: „Ich wollte eine Geschichte erzählen, die uns allen widerfährt. Aber sie sollte nicht deprimierend sein. Ich wollte, dass sie auf gewisse Weise Mut macht und befreiend wirkt.“

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