Avatar: 15 Fakten zur Filmreihe – zum Start von „Fire and Ash“

„Avatar: Fire and Ash“ steht in den Startlöchern! Pünktlich zum Release des dritten Teils haben wir 15 Fakten über die „Avatar“-Filmreihe zusammengestellt, die Du bestimmt noch nicht kennst – es sei denn, Du bist ein:e waschechte:r Navi!

Wer hätte gedacht, dass Regisseur James Cameron nach dem Oscar-Regen für „Titanic“ noch einen draufsetzt. Mit einem Einspielergebnis von bis dato mehr als 2,5 Milliarden Euro ist „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ laut der Datenbank Box Office Mojo der erfolgreichste Film aller Zeiten!

Mit „Avatar: Fire and Ash“ läuft am 17. Dezember 2025 der dritte Teil der legendären Filmsaga an. Grund genug, einen genaueren Blick auf die Meisterwerke von James Cameron zu werfen und Dir 15 spannende „Avatar“-Fakten zu präsentieren!

Hier siehst Du den Trailer zum dritten „Avatar“-Film:

1) Matt Damon lehnte die Avatar-Hauptrolle ab

Es gibt Entscheidungen, die sind schnell verdaut, und Entscheidungen, für die man sich ein Leben lang in den Popo beißen könnte. Zur zweiten Sorte dürfte für Matt Damon gehören, dass er laut eigener Aussage die Hauptrolle in „Avatar – Aufbruch nach Pandora" ablehnte.

Beim Cannes Filmfestival 2021 verriet er gegenüber dem Hollywood-Branchenmagazin Deadline, dass James Cameron ihm sogar eine 10-Prozent-Beteiligung für „Avatar“ angeboten habe. Damals sei er aber mit der „Bourne“-Filmreihe beschäftigt gewesen. Bedenkt man, dass „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ inzwischen laut Box Office Mojo umgerechnet mehr als 2,5 Milliarden Euro eingespielt hat, dürften Damon allein für den ersten Film der „Avatar“-Reihe rund 250 Millionen Euro entgangen sein. Autsch!

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Sam Worthington übernahm an Matt Damons Stelle die Rolle von Jake Sully. Zum Kinostart von „Avatar – Way of Water“ haben wir mit ihm und seinem Schauspielkollegen Stephen Lang ein Interview geführt:

2) Das grobe Drehbuch für „Avatar“ existiert bereits seit 1994

Der Release von „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ war am 16. Dezember 2009. Die Idee für den Streifen hatte Regisseur James Cameron allerdings schon 1994, wie das renommierte Hollywood-Magazin The Hollywood Reporter unter Berufung auf eine Meldung der Presseagentur Associated Press im Dezember 2009 berichtete.

Mit der Produktion von„Avatar“ wollte der Regisseur wohl ursprünglich die Grenzen seines eigenen Special Effects-Studios namens Digital Domain ausloten.

Das Problem: Die Filmtechnik war wohl damals noch nicht ausgereift genug, um Camerons Vision umzusetzen. Erst als 2002 „Der Herr der Ringe – Die zwei Türme“ mit der 3D-Figur Gollum anlief, war klar, dass auch Camerons Ideen für „Avatar“ nun im Bereich des Möglichen lagen. 2009 konnte der Film dann endlich in den Kinos anlaufen. Die Firma Digital Domain war laut dem Hollywood Reporter letztendlich nicht an der Produktion beteiligt.

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3) Avatar spielt mehr als 100 Jahre in der Zukunft

Der Film selbst liefert keinen eindeutigen Hinweis darauf, wann genau „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ spielt. Doch wenn Du genau hinschaust, erkennst Du, dass das Vlog-Tagebuch von Jake Sully (Sam Worthington) im Mai 2154 beginnt und im August 2154 endet.

Die Handlung in dem ersten Streifen erstreckt sich also über rund drei Monate – und zwar mehr als 100 Jahre in der Zukunft.

4) Ein Linguist erschuf eine eigene Sprache für „Avatar“

Gegen „Der Herr der Ringe“-Autor J.R.R. Tolkien kommt beim Thema „Sprachen erfinden“ wohl kaum jemand an. Bei seiner Elbensprache handelt es sich um ein ganzes System aus Lauten, Wörtern und Schriften, das tief in der Welt von Mittelerde verwurzelt ist.

Aber trotzdem: Auch die Sprache der Na’vi klingt überzeugend! Für „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ engagierte James Camerons Film-Team extra den Linguisten Paul Frommer, wie der Regisseur 2007 in einem Interview mit   verriet.

Von ihm stammt die Na’vi-Sprache in „Avatar“. Laut Cameron brauchte Frommer für die Entwicklung etwa ein Jahr.

Hier spricht der Linguist selbst über seine Mitarbeit:

5) Die Kostüme der Navi wurden tatsächlich geschneidert

Die Kleidung der Na’vi besteht aus natürlichen Materialien wie Leder, Federn und Pflanzenfasern. Sie ist schlicht, funktional und durch Schmuck kunstvoll verziert – was die Verbundenheit des Volks zur Natur unterstreicht.

Obwohl der Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ zu großen Teilen 3D-animiert ist, entwarf das Design-Team die Kostüme für den Streifen auch in echt, wie „Avatar“-Kostümdesignerin Deborah L. Scott in einem Interview mit dem Kulturblog   berichtete. Der Hintergrund: Durch die real existierenden Outfits soll es den Animations-Expert:innen leichter gefallen sein, die Kleidung in die digitale Welt zu übertragen. Oder wüsstest Du aus dem Stand, wie ein Lederrock auf einen Windstoß reagiert? Eben.

6) In China wurde wegen Avatar ein Berg umbenannt

Für die schwebenden Berge in „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ soll sich das Design-Team von Avatar-Regisseur und -Autor James Cameron wohl von einer Steinsäule im Zhangjiajie National Forest Park in China inspiriert lassen haben, wie Du im Blog des US-Reise- und Erkundungsunternehmens Atlas Obscura nachlesen kannst.

Diese wurde anschließend von „Southern Sky Column“ in „Avatar Hallelujah Mountain“ umbenannt.

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Auf dem Bild zu Avatar Fakten ist der Zhangjiajie National Forest Park in China zu sehen. Die beeindruckenden, säulenförmigen Sandsteinfelsen sind von dichtem, grünem Bewuchs umgeben und ragen majestätisch in den Himmel. Diese einzigartige Landschaft diente als Inspiration für die schwebenden Berge von Pandora im Film Avatar. Die Szene wirkt ruhig und atemberaubend zugleich.

7) Handys sind bei Camerons Filmarbeiten tabu

Wenn Dein Handy im Kino klingelt, ist das ärgerlich. Doch klingelt ein Handy während sündhaft teurer Dreharbeiten, kann das eine Katastrophe sein.

Wohl auch deshalb soll Filmemacher James Cameron am Set der „Avatar“-Filme bereit gewesen sein, radikale Maßnahmen zu ergreifen, wie Hauptdarsteller Sam Worthington der britischen Daily Express 2022 berichtete. Angeblich wäre Cameron dazu bereit, klingelnde Handys mit einer Nagelpistole an der Wand zu „befestigen“.

Auch Cameron selbst soll sich laut Daily Express dazu geäußert haben: „Würde ich ein Handy mit einer Nagelpistole an die Wand nageln? Auf jeden Fall, wenn es mitten in einer Aufnahme klingeln würde. Das heißt aber nicht, dass ich dabei emotional und wütend wäre. Ich würde es auf eine kalkulierte, theatralische Art und Weise tun.“ Was das Handy betrifft, dürfte die Art und Weise egal sein: Kaputt ist kaputt.

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8) Die Instrumente in Avatar sind frei

Etwas Visuelles oder Auditives zu erschaffen, wenn es nichts Vergleichbares gibt, ist eine der schwierigsten Übungen im Filmgeschäft. Das merkte auch Komponist James Horner, als er mit der Aufgabe betraut wurde, für „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ den Klang völlig neuer Musikinstrumente zu entwickeln.

Laut der Website des Instrumentenherstellers Spectrasonics kamen schließlich dessen Produkte bei der Umsetzung des Sounds in „Avatar 1“ zum Einsatz. Am Computer spielte Horner mit Trommeln, Windgeräuschen und Keyboards herum – bis dabei der unverwechselbare Pandora-Sound entstand.

9) Für die Dreharbeiten wurde extra eine Botanikerin eingestellt

Leuchtende Bäume, magische Verbindungen über das Wurzelgeflecht oder schwebende Samen: Die Pflanzenwelt von Pandora ist ganz schön faszinierend und komplex. Kein Wunder also, dass James Cameron eine Botanikerin ins Film-Team holte. In einem Interview auf ScienceLine – einer studentischen Website des Graduate Programs in Science, Health & Environmental Reporting der New York University – kannst Du nachlesen, wie Jodie Holt an „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ mitwirkte.

Holt soll Schauspielerin Sigourney Weaver für ihre Rolle als Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine beraten haben. Grace erforscht im Film nämlich vor allem die Botanik Pandoras. Sie soll sie gelehrt haben, sich wie eine tatsächliche Pflanzenkundlerin zu verhalten. Außerdem soll Holt auch bei der Farbgebung und Benennung der fiktiven Pflanzen mitgewirkt haben.

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Auf dem Bild zu Avatar Fakten ist Colonel Quaritch, gespielt von Stephen Lang, in seiner Avatar-Form zu sehen. Er steht bewaffnet im üppigen, grünen Dschungel von Pandora, umgeben von exotischen Pflanzen und Lichtstrahlen, die durch die dichte Vegetation dringen. Seine ernste Miene und seine militärische Haltung betonen seine Entschlossenheit und Bedrohlichkeit.

10) Die Zigaretten im Film sind computeranimiert

Sigourney Weaver stellt in „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ eine Raucherin dar – obwohl sie selbst nicht raucht. Wie es scheint, konnten die Glimmstängel für die Dreharbeiten aber in der Packung bleiben. Denn die moderne Computer-Technik hat es schon vor etwa 16 Jahren ermöglicht, Zigaretten in der Post-Produktion zu ergänzen.

Wenn Sigourney Weaver in Teil 1 von „Avatar“ rauchend zu sehen ist, tat sie offenbar nur so. In einer Deleted Scene, die es nie in den Film schaffte und dementsprechend unbearbeitet ist, kannst Du sehen, wie Weaver das Rauchen darstellte:

11) Für „Avatar 2 – The Way Of Water “ wurden mehr als 200.000 Tauchgänge durchgeführt

Dass ein Film mit dem Titel „Avatar: The Way of Water“ viel unter Wasser spielt, überrascht nicht. Schon überraschender ist die Tatsache, dass die Crew und die Darsteller:innen des Films als Training für die Dreharbeiten zusammengerechnet mehr als 200.000 Tauchgänge absolviert haben sollen, und zwar unter der Anleitung des in Hollywood wohl bekannten Tauchlehrers John Garvin.

„Ich wünschte, ich hätte ein paar Nullen zu der Zahl dazu erfunden“, erklärt der Australier im Interview mit der britischen Taucher:innen-Website divernet.com. Die beeindruckende Nummer enthalte auch die Anzahl der freien Tauchgänge, die schwer zu protokollieren seien, weil manche nur 30 bis 60 Sekunden dauerten, andere wiederum deutlich länger.

12) Schauspielerin Kate Winslet hat bei den Dreharbeiten einen Weltrekord aufgestellt

6 Minuten lang musste Schauspieler Tom Cruise bei den Dreharbeiten zu „Mission: Impossible – Rogue Nation“ die Luft anhalten – bis dahin ein absoluter Rekord.

Kate Winslet setzte am Set von „Avatar: The Way of Water“ allerdings noch einen drauf – und hielt satte 7 Minuten und 15 Sekunden die Luft an! Laut Guinness World Records ist das die längste Zeit, die ein:e Hauptdarsteller:in je für Dreharbeiten geschafft hat.

13) Regisseur James Cameron hat den Drehbuchautor:innen von „Avatar 2 etwa 1.500 Seiten mit Notizen in die Hand gedrückt

Die „Avatar“-Filmreihe ist das Baby von James Cameron, klar. Doch wer so viel Zeit mit der aufwendigen Regie verbringt, kann aus zeitlichen Gründen vermutlich nicht auch noch das Drehbuch für die Fortsetzung schreiben. So kommt es wohl, dass Cameron für „Avatar“ 2 und 3 die vier Autor:innen Josh Friedman („Terminator: The Sarah Connor Chronicles“), Rick Jaffa und Amanda Silver („Dawn of the Planet of the Apes“) sowie Shane Salerno („Armageddon“) engagierte – teilweise, um die Story auszuarbeiten, teilweise, um sie final niederzuschreiben.

Anbrennen ließ Cameron wohl trotzdem nichts und soll den vier Drehbuch-Expert:innen etwa 1.500 Seiten mit Notizen überreicht haben, wie er laut dem US-Gaming- und Unterhaltungsmagazin IGN beim LA Times Hero Complex Filmfestival bestätigt haben soll.

14) Avatar 3 ist der erste dritte Teil, den James Cameron umsetzt

James Cameron ist ein Meister der gelungenen Fortsetzungen. „Piranha 2 – Fliegende Killer“ (1981), „Aliens – Die Rückkehr“ (1986), „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ (1991): All diese Filmklassiker verantwortete er auf dem Regiestuhl.

Dennoch hält das Jahr 2025 noch eine echte Premiere für den kanadisch-neuseeländischen Filmemacher bereit: Er hat noch nie einen dritten Teil umgesetzt. Das ändert sich nun mit „Avatar: Fire and Ash“.

15) Wenn Avatar 3 gut läuft, sollen die Teile 4 und 5 zusammen gedreht werden

„Avatar – Aufbruch nach Pandora“ ist nicht weniger als der erfolgreichste Film aller Zeiten, wie Du im Ranking bei Box Office Mojo nachlesen kannst. „Avatar: The Way of Water“ folgt wenig später auf Platz 3. Da könnte man meinen, etlichen Fortsetzungen stünde nichts im Wege. Doch im Interview mit IGN soll James Cameron verraten haben, dass die Umsetzung von „Avatar“ 4 und 5 alles anderes als gewiss sei: „Es hängt alles davon ab, ob wir auch dieses Mal erfolgreich sind. Es ist immer an Bedingungen geknüpft.“ Käme „Avatar 4“ allerdings zustande, würde er laut Cameron sofort gemeinsam mit „Avatar 5“ umgesetzt.


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