Das Wichtigste in Kürze
- Das Ende von "Andor" Staffel 2 bringt Cassian genau dorthin, wo "Rogue One" beginnt – zur Ringwelt Kafrene.
- Die letzte Szene legt nahe, dass Cassian Vater geworden ist – und Bix überlebt hat.
- "Andor" Staffel 3 ist nicht geplant – das Serienfinale markiert das Ende der Geschichte.
Was im Finale von Andor Staffel 2 passiert
Das Finale von "Andor" Staffel 2 beginnt in einem Unterschlupf auf Coruscant: Cassian, Melshi und Kleya planen die Rückkehr nach Yavin, doch ihr Versteck wird entdeckt. Nur durch das Eingreifen von K-2SO können sie den ISB-Truppen entkommen.
Zur gleichen Zeit telefoniert Mon Mothma mit Saw Gerrera, um ihn zur Vorsicht zu mahnen. Sie beschuldigt ihn indirekt, durch seine radikalen Aktionen die Rebellion zu gefährden. Doch Saw reagiert zunehmend paranoid – und bricht das Gespräch abrupt ab.
Zurück auf Yavin trifft Cassian auf eine zurückhaltende Rebellenführung. Die Nachricht von Luthens Tod wird mit Misstrauen aufgenommen. Bail Organa und Admiral Ackbar zweifeln daran, ob die Informationen über eine imperiale Waffe überhaupt echt sind – oder ob Luthen am Ende doch manipuliert wurde.
Nach einem Besuch bei Kleya in der Krankenstation folgt ein Abschied mit Vel – bei einem Drink erinnern sie sich an Luthen und all jene, die für den Widerstand gestorben sind.
Währenddessen bringt ein weiterer Schauplatz das Ende von "Andor" auf eine düstere Ebene: Major Partagaz steht massiv unter Druck und nimmt sich das Leben – ganz in der Tradition der dunklen "Star Wars"-Momente.
Das Ende von Staffel 2 erklärt: Ein neuer Anfang für Bix
Am Schluss wird die Serie noch einmal sehr emotional. Die letzte Szene spielt auf Mina-Rau. B2EMO, Cassians treuer Droide, ist dort immer noch aktiv. Plötzlich sehen wir Bix durch ein Kornfeld gehen – mit einem Kind auf dem Arm.
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Es wird nicht ausgesprochen, doch die Inszenierung macht klar: Das Baby ist vermutlich Cassians Sohn oder Tochter. Bix spricht leise mit dem Kind und blickt in den Himmel. Ein Moment voller Ruhe, Hoffnung – und Trauer. Denn obwohl Cassians Rebellion Früchte trägt, bleibt ihm dieser Teil seines Lebens verwehrt.
Seit "Rogue One" weiß das Publikum, dass Cassian am Ende des Films stirbt, zusammen mit allen Rebell:innen, die ihn und Jyn Erso begleiten, um die Baupläne des Todessterns aus der Basis des Imperiums auf Scarif zu stehlen. Dieses Vorwissen verleiht den Ereignissen in "Andor" eine zusätzliche tragische Note. Als Bix Cassian in Folge 9 aus Staffel 2, sagt, dass sie ihn nach der Niederlage des Imperiums wiederfinden wird, ist das herzzerreißend mit dem Wissen, dass das verhinderte Paar sich nie wiedersehen wird.
Aber: Dass die Liebe zwischen Bix und Cassian in Form eines Kindes weiterlebt, gibt seiner Geschichte eine hoffnungsvolle Note. Das Kind erklärt übrigens auch, warum Bix Cassian vor einem Jahr verlassen hat: Sie wollte ihr Kind in einer geschützten Umgebung zur Welt bringen.
Was das Ende von Andor für Rogue One bedeutet
Wer "Rogue One: A Star Wars Story" kennt, weiß: Cassians Schicksal endet auf Scarif. Dass sein nahender Tod in "Andor" Staffel 2 bereits mitschwingt, macht das Finale besonders tragisch.
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Die letzte Szene bietet jedoch mehr als nur Rückblick: Sie gibt dem Kampf gegen das Imperium einen persönlichen Wert. Denn Cassian stirbt nicht nur für ein politisches Ziel – sondern auch für eine Zukunft, die in Person seines Kindes weiterlebt.
So erklärt sich das Ende von "Andor" als bittersüßer Übergang: von individueller Hoffnung zu kollektiver Rebellion.
Gibt es eine dritte Staffel von Andor?
Viele Fans stellen sich nach dem Finale die Frage: Gibt es eine dritte Staffel?
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Die Antwort ist eindeutig: Nein. Eine "Andor" Staffel 3 ist nicht geplant. Die Serie war von Anfang an als zweiteilige Vorgeschichte zu "Rogue One" konzipiert. Staffel 2 endet exakt dort, wo der Film beginnt – auf dem Ring von Kafrene, wo Cassian seinen ersten Auftrag erhält.
Damit ist die Geschichte auserzählt – zumindest im Rahmen dieser Serie.
Fazit: Ein Abschluss, der nachhallt
Das Ende von "Andor" Staffel 2 erklärt nicht nur die Prämisse von "Rogue One", sondern stellt auch ein kraftvolles Schlusskapitel über Mut, Opfer und Hoffnung dar. Die letzten Bilder auf Mina-Rau zeigen, wie tiefgreifend Cassians Einsatz ist – nicht nur für die Rebellion, sondern auch für jene, die er geliebt hat.
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Dass "Andor" aufzeigt, wieviel eigentlich auf dem Spiel steht für die Protagonist:innen, macht das Ende umso emotionaler. Kein Knall, kein Spektakel – sondern ein stiller Moment, der zeigt: Rebellionen werden nicht nur mit Waffen geführt, sondern mit Hoffnung.