- Agatha Christie's Seven Dials erklärt: Darum dreht sich der Whodunit-Krimi
- Eine vielversprechende Formel
- Agatha Christie's Seven Dials erklärt: Wer hat Gerry Wade & Ronny Devereux getötet?
- Sie ist die wahre Drahtzieherin hinter der Verschwörung
- Das Ende von Agatha Christie's Seven Dials erklärt: Wer sind die Seven Dials?
- Das Ende von Agatha Christie's Seven Dials: Die Unterschiede zur Buchvorlage
Das Ende von „Agatha Christie's Seven Dials“ erklärt: Die dreiteilige Netflix-Serie basiert auf einem Krimi von Agatha Christie aus dem Jahr 1929. Das Ende der Verfilmung unterscheidet sich in einigen Punkten jedoch deutlich von der Buchvorlage.
Agatha Christie's Seven Dials erklärt: Darum dreht sich der Whodunit-Krimi
Im Mittelpunkt von „Agatha Christie's Seven Dials“ steht Lady Eileen „Bundle“ (gespielt von Mia McKenna-Bruce): Als nach einer Party auf dem Anwesen ihrer Familie der junge Gerry Wade (Corey Mylchreest) tot aufgefunden wird, glaubt Bundle nicht an eine absichtliche Überdosis Schlaftabletten.
Die Freunde von Wade haben ihm in der Nacht zuvor außerdem acht Wecker in sein Zimmer gestellt, die ihn am nächsten Morgen aus dem Schlaf reißen sollten. Bundle findet jedoch nur sieben Wecker in dem Raum vor. Jemand muss also in der Nacht seines Todes noch in dem Zimmer gewesen sein.
Der Fall nimmt eine dramatische Wendung, als Bundle während ihrer Ermittlungen den schwer verletzten Ronny Devereux (Nabhaan Rizwan) auf der Straße findet. Bevor er stirbt, spricht er von „Seven Dials“ – und erwähnt Jimmy Thesiger (Edward Bluemel), einen Freund von Bundle.
Fortan versucht Bundle, hinter das Geheimnis der Seven Dials zu kommen – doch mit den Morden an Gerry Wade und Ronny Devereux haben diese am Ende von „Agatha Christie's Seven Dials“ wenig zu tun.
Eine vielversprechende Formel
Im Grunde dreht sich nämlich alles um die bahnbrechende Erfindung von Dr. Cyril Matip (Nyasha Hatendi): Der Kameruner hat ein Verfahren erfunden, durch das Stahl sehr widerstandsfähig wird – und an dem Militär und Industrie aus Großbritannien natürlich sehr interessiert sind.
Nach einem Wochenende auf dem Anwesen Wyvern Abbey soll ein Vertrag mit Matip zustande kommen, damit die britische Regierung die vielversprechende Formel in die Hände bekommt. Doch auf Wyvern Abbey eskaliert die Lage: Cyril Matip wird betäubt, Jimmy Thesiger vermeintlich angeschossen – und ein Unbekannter entkommt scheinbar mit der Formel.
Agatha Christie's Seven Dials erklärt: Wer hat Gerry Wade & Ronny Devereux getötet?
Am Ende stellt sich allerdings heraus, dass tatsächlich Gerrys Halbschwester Loraine Matip betäubt und die Formel gestohlen hat. Sie flüchtet in einen Zug und wird dort von Bundle gestellt.
Dort muss Bundle entsetzt feststellen, dass ihr Freund Jimmy Thesiger ebenfalls in das Komplott verwickelt ist: Er hat sich zuvor selbst in den Arm geschossen, um alle abzulenken und es Loraine zu ermöglichen, die Formel zu stehlen.
Jimmy war es auch, der Ronny Devereux getötet und den achten Wecker aus Gerrys Zimmer entfernt hat. Ronny war dem Komplott anscheinend auf die Spur gekommen und musste deshalb ausgeschaltet werden. Daher nannte er mit seinem letzten Atemzug auch den Namen von Jimmy Thesiger – seinem Mörder.
Gerry Wade wurde dagegen von seiner Halbschwester getötet, weil diese befürchtet hatte, er hätte zu viel gewusst.
Sie ist die wahre Drahtzieherin hinter der Verschwörung
Schließlich kommt es zu einem weiteren Twist: Jimmy Thesiger und Loraine Wade sind eigentlich nur Handlanger. Die beiden wollen die Formel in dem Zug an eine mysteriöse dritte Person übergeben, die in der Ersten Klasse sitzt.
Und dabei handelt es sich um keine Geringere als Bundles Mutter, Lady Caterham (Helena Bonham Carter)! Sie macht die britische Gesellschaft für den Tod ihres Sohnes im Ersten Weltkrieg verantwortlich. Um sich zu rächen und um das finanzielle Überleben ihrer Familie zu sichern, will sie unbedingt die Formel in die Hände bekommen.
Am Ende von „Agatha Christie's Seven Dials“ werden Lady Caterham, Loraine Wade und Jimmy Thesiger schließlich festgenommen.
Das Ende von Agatha Christie's Seven Dials erklärt: Wer sind die Seven Dials?
Bleibt noch eine Frage: Wer oder was steckt hinter den Seven Dials? Zwar stellt sich im Verlauf der Krimiserie heraus, dass es sich dabei um eine Geheimorganisation handelt. Doch für die Morde an Ronny und Gerry ist diese nicht verantwortlich.
Am Ende von „Agatha Christie's Seven Dials“ erfährt Bundle von Superintendent Battle (Martin Freeman), dass er selbst Mitglied der mysteriösen Vereinigung ist – und dass Seven Dials im Verborgenen agiert und die Gesellschaft in Zeiten politischer Instabilität beschützen will.
Bundles Vater hatte selbst als Nummer 3 der Organisation angehört, wurde aber auf einer Mission im Ausland getötet. Battle bietet Bundle schließlich an, die neue Nummer 3 der Seven Dials zu werden; ein Angebot, das sie schließlich akzeptiert.
Das Ende von Agatha Christie's Seven Dials: Die Unterschiede zur Buchvorlage
Falls Du die Buchvorlage kennst, wirst Du Dich vielleicht gewundert haben: Agatha Christies Roman „The Seven Dials Mystery“, der in Deutschland unter dem Titel „Der letzte Joker“ erschienen ist, endet nämlich anders als die Netflix-Adaption.
In dem Buch:
- … hat ein deutscher Wissenschaftler namens Eberhard die Formel erfunden.
- … wird Jimmy Thesiger von Superintendent Battle überführt, nicht von Bundle.
- … hat Lady Caterham nichts mit dem Mordkomplott zu tun.
- … gehörte Gerry Wade den Seven Dials an – nicht Bundles Vater.
Jetzt bist Du über das Ende von "Agatha Christie's Seven Dials" bestens informiert. Einen dramatischen Twist im Finale, der alles auf den Kopf stellt, bietet übrigens auch die Netflix-Miniserie "His & Hers", die ebenfalls auf einem bekannten Roman basiert:
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