Die Reihenfolge der "Predator"-Filme: Vor über 30 Jahren tauchte der Weltraum-Elitejäger Predator zum ersten Mal auf der Kinoleinwand auf. Mit "Predator: Badlands" kommt 2025 das nächste Action-Highlight in die Kinos. Der Hype ist ungebrochen: Das echsenartige Wesen, das seine Opfer mit einer futuristischen Ausrüstung ins Jenseits befördert, ist eine echte Ikone und gehört zu den beliebtesten Filmmonstern.
Das Wichtigste in Kürze
- Bisher sind 7 Live-Action-Filme aus der "Predator"-Reihe erschienen, dazu kommt ein Animationsfilm.
- "Predator: Badlands" ist der 8. Film und kommt am 6. November 2025 in die deutschen Kinos.
- Die Reihe ist eng verknüpft mit dem "Alien"-Universum, immer wieder kommt es zum Aufeinandertreffen der Monster.
Predator: Die Reihenfolge der Filme nach Veröffentlichung
Bisher sind insgesamt sieben Filme erschienen, in denen die tödlichen Alien-Jäger eine Rolle spielen. Für 2025 stehen jetzt zwei weitere in den Startlöchern: Der Animationsfilm "Predator: Killer of Killers" startete am 6. Juni 2025 bei Disney+, der Sci-Fi-Horror "Predator: Badlands" kommt am 6. November 2025 in den deutschen Kinos.
"Alien": So schaust Du die Filme in der richtigen Reihenfolge
Das ist die Reihenfolge der "Predator"-Filme nach Veröffentlichung:
- Predator (1987)
- Predator 2 (1990)
- Alien vs. Predator (2004)
- Aliens vs. Predator 2 (2007)
- Predators (2010)
- Predator: Upgrade (2018)
- Prey (2022)
- Predator: Killer of Killers (2025, animiert)
- Predator: Badlands (November 2025)
Gibt es eine chronologische Reihenfolge der Filme?
Die einfachste Art, alle "Predator"-Filme zu sehen? Orientiere Dich an der Reihenfolge nach Veröffentlichung. Denn das Franchise wendet sich nach "Predator 2" von der ursprünglichen Chronologie ab. Mit "Alien vs. Predator" startet zudem ein Spin-off, das ein Crossover zwischen dem "Alien"- und dem "Predator"-Universum darstellt.
Eine richtige inhaltliche Verbindung haben eigentlich nur "Predator", "Predator 2" und "Predators": In "Predator 2" und "Predators" finden sich nämlich Referenzen zum allerersten Teil. Entsprechende Hinweise gibt es zwar auch in "Predator: Upgrade". Einige Fans sehen in dem Sci-Fi-Abenteuer aber ein Reboot und keine direkte Fortsetzung. "Prey" stellt wiederum ein Prequel zum allersten Film – "Predator" – dar.
"Predator: Killer of Killers" ist hingegen eine Sammlung unabhängiger Episoden, die in völlig unterschiedlichen historischen Epochen spielen. "Predator: Badlands" wagt dagegen einen Blick in die nahe Zukunft.
Möchtest Du die Einzelfilme trotzdem in einer chronologischen Reihenfolge sehen, ergäbe sich folgende Liste:
- Prey
- Predator (1987)
- Predator 2 (1990)
- Predators (2010)
- Predator: Upgrade (2018)
- Predator: Badlands (2025)
Alle Predator-Filme in der Übersicht
Du möchtest mehr über die "Predator"-Filme erfahren? Im Folgenden stellen wir sie Dir einmal näher vor – in der Reihenfolge ihrer Veröffentlichung.
Predator (1987)
Ein Söldnerkommando erhält von der US-Regierung den Auftrag, einen im Dschungel Mittelamerikas verschollenen Politiker zu retten. Schnell wird jedoch klar, dass die von Major „Dutch“ Schaefer (Arnold Schwarzenegger) angeführten Söldner in Wirklichkeit einen Mordauftrag ausführen sollen. Was die Männer nicht ahnen: Sie werden aus dem Dschungel heraus von einem unsichtbaren Außerirdischen beobachtet.
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Als sich das Wesen zu erkennen gibt, es für die Männer bereits zu spät: Der mit einer Tarnvorrichtung und zahlreichen extraterrestrischen Supergadgets bewaffnete Jäger tötet einen Mann nach dem anderen. Im Dschungel kommt es zu einem blutigen Showdown zwischen dem Ex-Marine Dutch Schaefer und dem Predator.
Predator 2 (1990)
Das Sequel spielt im Jahr 1997 und somit viele Jahre nach den Ereignissen im ersten Film. Mitten im verdreckten Moloch Los Angeles taucht ein Predator bei einer Auseinandersetzung zwischen Verbrecherbanden auf. Der Elitekrieger aus dem All tötet alle Gangmitglieder mit Ausnahme einer unbewaffneten Frau.
Als diese der Polizei von dem Vorfall berichtet, macht sich eine Spezialeinheit auf die Suche nach dem Predator. Aus dem Jäger wird ein Gejagter. Was niemanden überrascht: Der Predator dreht den sprichwörtlichen Spieß um und dezimiert mithilfe seiner High-Tech-Waffen nach und nach seine Verfolger.
Alien vs. Predator (2004)
Wissenschaftler finden im ewigen Eis der Antarktis eine Pyramide, die sich viele hundert Meter unter der Oberfläche verbirgt. Eine Expedition findet in der Pyramide Hinweise auf eine uralte Zivilisation. Doch außer der Kunstartefakte befinden sich leider auch ein Haufen Alien-Eier in der Anlage, aus denen spinnenartigen Parasiten schlüpfen. Diese befallen einige Expeditionsteilnehmer:innen und verwandeln sie in lebende Brutstätten für die gefährlichen Xenomorph-Aliens.
Als ob das alles nicht bereits schlimm genug wäre, fallen gleichzeitig mehrere Predator in die Pyramide ein und stürzen sich auf die frisch geborenen Aliens sowie die menschlichen Haupt- und Nebendarsteller. Die Wissenschaftler:innen kämpfen ums nackte Überleben und müssen notgedrungen ein ungewöhnliches Bündnis eingehen.
Alien vs. Predator 2 (2007)
Die Handlung von "Alien vs. Predator 2" schließt nahtlos an den Vorgänger an. Dieser Crossover-Film zeigt zu Beginn, wie ein Mischwesen aus Predator und Alien (das sogenannte Predalien) ein Raumschiff der Alienjäger zum Absturz bringt. Das Wrack schlägt in der Nähe einer US-Kleinstadt auf und umgehend krabbeln das Predalien nebst einiger ekeliger Alien-Facehugger-Parasiten aus dem Schrotthaufen. Ihr Ziel: die nahegelegene Ortschaft.
Das abgestürzte Predator-Raumschiff hat unterdessen einen Notruf an die Heimatwelt der Predator gesendet. Die Kriegerspezies sendet einen sogenannten Cleaner auf die Erde, der sich unter anderem die ebenfalls mit dem Raumschiff gestrandeten Aliens vorknöpfen soll. Die ahnungslosen menschlichen Bewohner des beschaulichen Städtchens geraten zwischen die Fronten einer erbarmungslosen Schlacht der Weltraummonster.
Predators (2010)
Irgendwie schien Hollywood den Spaß daran verloren zu haben, die ikonischen Horrorgestalten Alien und Predator gegeneinander antreten zu lassen. Mit Predators kehrte die Filmreihe auf jeden Fall zurück zu ihren Wurzeln und ließ den Dreadlock-tragenden Unhold auf eine Gruppe nicht wirklich sympathischer Menschen los.
Eine Handvoll Menschen landet eines Tages auf einem fremden Planeten. Ungünstig: Niemand in dieser aus Söldnern, Mördern und Mafiosi bestehenden Truppe weiß, warum man sie unfreiwillig auf der fremden Welt ausgesetzt hat. Doch die Gestrandeten finden schnell heraus, welches Schicksal ihnen blüht. Der Haufen ruchloser Gewalttäter soll gegen eine Gruppe Elitejäger der Predator-Spezies in einem interstellaren Deathmatch antreten.
Predator: Upgrade (2018)
Der US-Soldat Quinn McKenna (Boyd Holbrook) kann einen Predator überwältigen und stiehlt dessen Ausrüstung. Diese schickt er dann per Post an seinen Sohn Rory (Jacob Tremblay). Der begabte Junge kann die Navigationsfunktion des Predator-Anzugs sogar aktivieren, lockt damit aber dummerweise einen weiteren Predator auf die Erde. Doch anstatt sich gemeinsam auf Menschjagd zu begeben, entbrennt zwischen den beiden auf der Erde befindlichen Weltraum-Kriegern ein Kampf auf Leben und Tod.
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Während sich die außerirdischen Besucher gegenseitig an die Gurgel gehen, finden menschliche Wissenschaftler heraus, warum die Predator-Spezies auf der Suche nach fremden Völkern durchs All streift. Und der Grund für den Jagdtrieb der Predator ist mehr als beunruhigend.
Prey (2022)
Erstmals trägt ein Film über das kultige Kriegervolk die Bezeichnung "Predator" nicht im Titel. Eine weitere Besonderheit bei "Prey" (übersetzt: Beute): Der Film spielt erstmals weder in einer zukünftigen Sci-Fi- noch in der heutigen Welt, sondern im 18. Jahrhundert. Im Jahr 1719 trifft ein Predator auf das nordamerikanische Volk der Comanchen.
Produzent Jhane Myers ist selbst Comanche und hat nach eigenem Bekunden eng mit dem Comanchen-Sprachdepartment zusammengearbeitet, um die indigene Sprache im Film korrekt zu verwenden.
Predator: Killer of Killers (2025)
Eine Wikingerin, ein Ninja und ein Samurai-Bruder im feudalen Japan sowie ein Kampfpilot im Zweiten Weltkrieg: "Predator: Killer of Killers" erzählt drei voneinander unabhängige Geschichten, die lediglich die Tatsache gemeinsam haben, dass sich die Protagonist:innen darin den Predators stellen müssen.
Der Animationsfilm ist unter der Regie von Joshua Wassung und Dan Trachtenberg entstanden. Letzterer sitzt übrigens auch bei "Prey" und "Predator: Badlands" im Regiestuhl.
Predator: Badlands (2025)
"Predator: Badlands" ist in der nahen Zukunft angesiedelt, in der es ein weiblicher Android und ein Krieger (gespielt von Elle Fanning und Dimitrius Schuster-Koloamatangi) auf einem abgelegenen Planeten mit den tödlichen Kreaturen zu tun bekommen. Statt futuristischer Städte erwarten Dich also vor allem weite und staubige Ebenen am Rand der Galaxie.
Jetzt kennst Du die Reihenfolge aller "Predator"-Filme. 2025 geht es übrigens nicht nur im "Predator"-Universum weiter: Auch das "Alien"-Franchise kehrt zurück. Dieses Mal aber in Form einer Serie; und eben jene spielt nicht im Weltraum, sondern auf der Erde:
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