Alien: Earth erster Trailer online – Das Alien-Franchise kehrt als Serie zurück

Mit „Alien: Earth“ bringt Disney das „Alien“-Universum auf die Erde – und erzählt die Geschichte erstmals in einer Serienadaption. Ellen Ripley (Sigourney Weaver) wird nicht Teil der Handlung sein, doch Showrunner Noah Hawley verspricht auch ohne die bekannte Hauptfigur aus den „Alien“-Filmen eine spannende wie düstere Dystopie.

Im Jahr 2120 landet ein Raumschiff auf der Erde und sorgt für Unruhe. Mit „Alien: Earth“ wird das Universum erstmals als Serie adaptiert und das Geschehen auf unseren Heimatplaneten verlagert. In diesem Artikel erfährst Du alles Wichtige über den Release, die Handlung, die Schauspieler:innen und den kreativen Kopf hinter der „Alien“-Serie.

Das Wichtigste zur Serie Alien: Earth in Kürze

  • „Alien: Earth“ ist eine FX Original-Serie, die am 13. August 2025 ihre Premiere bei Disney+ feiern soll.
  • Die Handlung dreht sich um ein Team, das nach dem Absturz eines Raumschiffs auf alienartige Lebensformen trifft.
  • Die Hauptrolle übernimmt Sydney Chandler.
  • Die Serie wird von Noah Hawley, bekannt für „Fargo“ und „Legion“, kreiert.

Im ersten Trailer zu „Alien: Earth“ bekommst Du bereits einen Eindruck von den Bedrohungen, die in der Serie lauern werden:

Release: Wann und wo erscheint Alien: Earth?

Mit einer Pressemitteilung teilte Disney am 13. Mai das geplante Startdatum: Alien: Earth“ soll am Mittwoch, den 13. August 2025, mit einer Doppelfolge exklusiv auf Disney+ starten. Ab dann erscheint immer mittwochs ab 2 Uhr eine neue Folge – insgesamt umfasst die Staffel acht Episoden.

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Handlung: Worum geht es in Alien: Earth?

Laut der offiziellen Beschreibung und einer Pressemitteilung von Disney+ spielt „Alien: Earth im Jahr 2120. Fünf mächtige Konzerne – Prodigy, Weyland-Yutani, Lynch, Dynamic und Threshold – üben die Macht der Nationen aus und versprechen den Menschen eine neue Ära des technologischen Fortschritts.

In dieser Ära koexistieren Menschen, Cyborgs (Mischwesen aus biologischen und künstlichen Komponenten) und Synthetics (intelligente humanoide Roboter). Doch die Grenzen zwischen Leben und Maschine verschwimmen endgültig, als der charismatische Gründer der Prodigy Corporation eine bahnbrechende Innovation vorstellt: sogenannte Hybrids – Roboter mit menschlichem Bewusstsein. Die erste ihrer Art: Wendy.

Als das mysteriöse Weltraumforschungsschiff USCSS Maginot auf der Erde abstürzt und mit der Prodigy-Metropole „City“ kollidiert, wird Wendy gemeinsam mit einer militärischen Spezialeinheit auf eine Rettungsmission geschickt. Was zunächst wie ein Bergungseinsatz wirkt, entpuppt sich als Kontakt mit der womöglich größten Bedrohung, die der Planet je gesehen hat: rätselhafte, raubtierhafte Lebensformen, die aus den finstersten Winkeln des Universums stammen.

Die Beteiligten stehen vor einer alles verändernden Entscheidung – denn das, was sie entdeckt haben, könnte das Gleichgewicht zwischen Mensch, Maschine und Schöpfung für immer zerstören.

In dieser Szene der Alien: Earth Serie ist Wendy, gespielt von Sydney Chandler, durch ein rundes Fenster hindurch zu sehen

Das verrät der erste Trailer zu Alien: Earth

Der Trailer rückt vor allem die Figur Wendy (gespielt von Sydney Chandler) ins Zentrum. Sie ist der erste voll funktionsfähige Hybrid – ein humanoider Roboter, der nicht nur aussieht wie ein Mensch, sondern tatsächlich mit einem menschlichen Bewusstsein ausgestattet ist. Dieser Durchbruch verleiht ihr einen einzigartigen Status: Sie ist kein Mensch, kein Roboter – sondern etwas völlig Neues.

Wendy wird mit ihrer Crew zu dem abgestürzten Raumschiff geschickt, um ein geheimnisvolles Objekt zu bergen. Was genau dort auf sie wartet, bleibt zunächst unklar. Doch der Trailer macht deutlich: An Bord lauern nicht nur die berüchtigten Xenomorphs, sondern noch weitaus gefährlichere Kreaturen. Insgesamt ist von fünf fremdartigen Spezies die Rede – und jede davon stellt eine tödliche Bedrohung dar.

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Cast: Welche Schauspieler:innen sind dabei?

Die Hauptrolle übernimmt Sydney Chandler, die Du an der Seite von Harry Styles und Florence Pugh in „Don’t Worry Darling“ (2022) gesehen haben könntest. Wie die ersten offiziellen Bilder verraten, spielt sie die junge Frau namens Wendy, die mit der Gruppe Soldaten auf die raubtierhaften Lebensformen trifft.

Ebenfalls zur Besetzung gehört Timothy Olyphant, bekannt aus Serien wie „Deadwood“ (2004 bis 2006) und „Santa Clarita Diet“ (2017 bis 2019). Außerdem werden Essie Davis („The Babadook“), Alex Lawther („The End of the F***ing World“) und Samuel Blenkin („Black Mirror“) in „Alien: Earth“ auftreten.

Der „Alien: Earth“-Cast im Überblick:

  • Sydney Chandler („Don’t Worry Darling “) als Protagonistin Wendy
  • Alex Lawther („The End of the F***ing World“) als Hermit
  • Timothy Olyphant („Deadwood“) als Kirsh
  • Essie Davis („The Babadook“) als Dame Silvia
  • Babou Ceesay („Star Wars: Rogue One“) als Morrow
  • Samuel Blenkin („Black Mirror“) als Boy Kavalier
  • Adarsh Gourav („Der weiße Tiger“) als Slightly
  • Jonathan Ajayi („Vigil“) als Smee
  • Lily Newmark („Solo: A Star Wars Story“) als Nibs
  • Diem Camille („Das Rad der Zeit“) als Siberian
  • Kit Young („Shadow and Bone: Legenden der Grisha“) als Tootles
  • Erana James („The Wilds“) als Curly
  • Moe Bar-El („Peripherie“) als Rashidi
  • Sandra Yi Sencindiver („Foundation“) als Yutani
  • Adrian Edmondson („Bottom“) als Atom Eins
  • David Rysdahl („Black Mirror“) als Arthur
In der Alien: Earth Serie stehen Hermit, Siberian und Rashidi – gespielt von Alex Lawther, Diêm Camille und Moe Bar-El – inmitten einer zerstörten Betonlandschaft. Alle drei tragen taktische Kampfanzüge mit Headsets und schauen konzentriert in unterschiedliche Richtungen.

Die kreative Feder hinter Disneys Alien-Serie: Noah Hawley

Die „Alien“-Serie wird von Noah Hawley entwickelt, der sich mit FX-Eigenproduktionen wie den Serien „Fargo“ (2014 bis 2024) und „Legion“ (2017 bis 2019) bereits einen Namen machen konnte. In einem Interview mit Vanity Fair verriet er, warum er die Serie auf der Erde ansiedeln wollte:

„Bisher waren die Alien-Handlungen immer eingesperrt. Sie haben in einem Gefängnis gespielt, in einem Raumschiff … Ich dachte mir, dass es sicher interessant wäre, die Handlung zu öffnen. Was passiert, wenn die Bedrohung nicht eingeschlossen werden kann?“

Auch den Fokus, den die ersten beiden Filme, „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ (1979) und „Aliens – Die Rückkehr“ (1986), gesetzt haben, möchte Hawley in „Alien: Earth“ verändern, wie er im Interview ausführt. Die Streifen seien die „Geschichten der Leute, die man losschickt, um die Drecksarbeit zu erledigen“, ohne die namenlosen Arbeitgeber dahinter zu nennen. „Bei mir wird man auch die Verantwortlichen kennenlernen, die diese Leute beauftragen“, versichert Hawley. „Man wird also sehen, was passiert, wenn die Ungleichheit, mit der wir gerade zu kämpfen haben, nicht aus dem Weg geräumt wird.“ Offenbar will der Drehbuchautor und Regisseur mit „Alien: Earth“ nicht nur eine unterhaltsame, sondern auch eine gesellschaftskritische Serie schaffen.

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In den Filmen müssen sich Ellen Ripley und Co. um die Alien-Bedrohung kümmern. Welches Unternehmen oder welche Machthabenden hinter dem Auftrag stecken, bleibt zu Beginn unklar.

Welche Rolle spielt Alien-Erfinder Ridley Scott für die Serie?

Obwohl Ridley Scott, der Schöpfer des Alien-Originals von 1979, nicht direkt an der kreativen Umsetzung von „Alien: Earth“ beteiligt ist, spielt er dennoch eine wichtige Rolle im Hintergrund der Serie. Scott ist als Produzent mit an Bord. Produzent:innen sind in der Regel verantwortlich für die finanzielle und organisatorische Leitung eines Projekts, die kreative Ausrichtung und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Teams.

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Trotz seiner Beteiligung lässt Scott keinen Zweifel daran, dass er hohe Erwartungen an die „Alien“-Serie stellt. In einem Interview mit der Zeitung Independent sagte er humorvoll: „Sie wird niemals so gut sein, wie der erste Film.“ Tatsächlich hat Scott vor allem mit seinem zweiten Alien-Film Maßstäbe gesetzt, nicht nur in der Science-Fiction-Welt, sondern auch im Kino. Die IMDb listet den Film zum Beispiel auf Platz 52 der „Top 250 Movies“.

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