Liam Neeson: Die besten Filme des Darstellers

Mit „Die nackte Kanone” zeigt Liam Neeson 2025 sein komödiantisches Talent. Doch der irische Darsteller beweist sein vielseitiges Schauspiel bereits seit Jahren – als Charakterdarsteller, Romantiker in Liebesfilmen und als knallharter Typ in vielen Action-Streifen. Unsere Übersicht der besten Filme mit Liam Neeson stellt Dir sowohl anspruchsvolle Kost als auch einfache Unterhaltung vor.

„Schindlers Liste”: Liam Neesons bester Film

Seine wohl bedeutendste Rolle spielte Liam Neeson in „Schindlers Liste” (1993). Darin verkörpert er den Geschäftsmann Oskar Schindler, der im Zweiten Weltkrieg über 1000 jüdische Fabrikarbeitern vor den Nazis rettete. Steven Spielbergs Meisterwerk erhielt hervorragende Kritiken und gilt als einer der wichtigsten Filme, die es je auf die Kinoleinwand geschafft haben. Hauptdarsteller Liam Neeson hat maßgeblich dazu beigetragen, was die Academy mit einer Oscar-Nominierung honorierte.

„Batman Begins”: Neeson kann auch böse

IMDb zufolge ist „Batman Begins” (2005) einer der beliebtesten Filme, an denen Liam Neeson mitgewirkt hat. Darin kommt es zu einer überraschenden Wendung (Achtung, Spoiler!): Nachdem es zunächst scheint, als spiele Neeson wie üblich einen sympathischen Charakter, entpuppt sich dieser als das genaue Gegenteil. Als Ra's al Ghul versucht Neeson, Batmans Heimatstadt Gotham City zu zerstören.

„Gangs of New York”: Leonardo DiCaprio rächt Liam Neeson

Ebenfalls zu den besten Liam-Neeson-Filmen zählt „Gangs of New York” (2002). Regisseur Martin Scorsese bedachte den Schauspieler zwar nur mit einer Nebenrolle – eine generell hochkarätige Besetzung macht das jedoch mehr als nur wett. Unter anderem sind auch Leonardo DiCaprio, Daniel Day-Lewis und Cameron Diaz mit an Bord. „Gangs of New York” dreht sich um den jungen Amsterdam Vallon (DiCaprio), der sich für den Mord an seinem Vater rächen möchte: Gang-Boss „Priest” Vallon (Liam Neeson) ließ in einem Bandenkrieg sein Leben.

„96 Hours”: Liam Neeson als One-Man-Show

Heutzutage mimt Liam Neeson gerne den kompromisslosen Action-Helden. Bestes Beispiel dafür ist „96 Hours” (2008, Original-Titel: „Taken”). In dem Luc-Besson-Film spielt Neeson den ehemaligen Geheimagenten Bryan Mills, dessen Tochter in die Hände von Menschenhändler fällt. Gut, dass ihr Vater ein harter Kerl ist: Mills besinnt sich auf seine alten Zeiten beim CIA und nimmt es im Alleingang mit den Verbrechern auf. „96 Hours” zog etliche Zuschauer in die Kinos und hat inzwischen zwei Fortsetzungen erhalten.

„Tatsächlich... Liebe”: Neeson als liebevoller Stiefvater

Der Film „Tatsächlich... Liebe“ (2003) erzählt verschiedene ineinander verwobene Liebesgeschichten, die sich zur Weihnachtszeit in London abspielen. Liam Neeson ist in der Rolle eines Witwers zu sehen, der sich fürsorglich um seinen Stiefsohn Sam kümmert. Sam hat sich heimlich in eine Austauschschülerin verliebt. Gemeinsam versuchen die beiden, den Verlust der Mutter zu verarbeiten und finden dabei neuen Mut und neue Zuversicht in der Liebe.

„The Ballad of Buster Scruggs”: Ein Western der anderen Art 

In „The Ballad of Buster Scruggs” traute sich Liam Neeson mal wieder an eine anspruchsvollere Rolle. Der unkonventionelle Western der Coen-Brüder besteht aus sechs in sich abgeschlossenen Episoden – Neeson ist in der wohl härtesten zu sehen. Als Schausteller zieht er durch den Wilden Westen und verdient seinen Lebensunterhalt mit einer einzigen Attraktion: einem kleinen, Gedichte aufsagenden Jungen, dem Arme und Beine fehlen.

„The Ballad of Buster Scruggs” findest Du im Angebot von Netflix (via GigaTV verfügbar)

„The Grey – Unter Wölfen”: Eiskalter Überlebenswille 

Im Film „The Grey – Unter Wölfen“ (2011) verkörpert Liam Neeson einen erfahrenen Wildniskenner und Mitarbeiter einer Ölbohrfirma. Nach einem Flugzeugabsturz in der eisigen Einöde Alaskas versucht er gemeinsam mit einer kleinen Gruppe Überlebender, den lebensfeindlichen Bedingungen zu trotzen. Doch die größte Bedrohung geht von einem aggressiven Wolfsrudel aus, das die Männer unerbittlich verfolgt. Neeson spielt einen innerlich zerrissenen Charakter, dessen Überlebenskampf zwischen Hoffnung und Verzweiflung pendelt – und der dem Film emotionale Tiefe verleiht.

„The Secret Man”: Aufrecht gegen Vertuschungsversuche  

„The Secret Man“ (2017) basiert auf der wahren Geschichte von Mark Felt, dargestellt von Liam Neeson. Als stellvertretender Direktor des FBI wird Felt zur Schlüsselfigur der Watergate-Affäre: Unter dem Decknamen „Deep Throat“ versorgt er Reporter der Washington Post mit brisanten Informationen. Zerrissen zwischen seiner Loyalität zur Behörde und dem inneren Drang, die Wahrheit aufzudecken, riskiert er alles, um die Vertuschungsversuche der Nixon-Regierung öffentlich zu machen – mit weitreichenden politischen Folgen bis hin zum Rücktritt des Präsidenten.

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