James Bond: Diese Darsteller verkörperten den Agenten

Seit 1962 haben insgesamt sechs Schauspieler den ikonischen britischen Geheimagenten 007 verkörpert. Eine Übersicht aller James-Bond-Darsteller und ihrer Filme findest Du hier. Die Liste bezieht sich auf die Streifen der britischen Filmproduktionsgesellschaft Eon Productions.

Sean Connery: Beginn einer Hollywood-Legende

Den Anfang machte der spätere Oscar-Preisträger Sean Connery: In insgesamt sechs (eigentlich sogar sieben) Filmen rettete er als 007 die Welt. Seinen ersten Auftritt als Geheimagent hatte er 1962 in „James Bond jagt Dr. No“. Nach seinem fünften Film („Man lebt nur zweimal“) legte er eine mehrjährige Pause ein, bevor er 1971 ein sechstes Mal den Doppelnullagenten verkörperte. Seinen letzten Bond-Auftritt hatte er in „Sag niemals nie“ (1983) – einem Remake von „Feuerball“, das nicht von Eon produziert wurde.

  • „James Bond jagt Dr. No“ (1962)
  • „Liebesgrüße aus Moskau“ (1963)
  • „Goldfinger“ (1964)
  • „Feuerball“ (1965)
  • „Man lebt nur zweimal“ (1967)
  • „Diamantenfieber“ (1971)
  • „Sag niemals nie“ (1983) (Keine offizielle Eon-Produktion)

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George Lazenby: Einmal im Geheimdienst ihrer Majestät

George Lazenby ist unter den James-Bond-Darstellern sicherlich eine Besonderheit, da er nur ein einziges Mal in der Titelrolle zu sehen war. Der Australier schaffte es damals trotz fehlender Schauspielerfahrung, Produzent Albert R. Broccoli von sich zu überzeugen und trat für „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ die Nachfolge von Sean Connery an. Später unterschrieb er jedoch keinen weiteren Vertrag mit Eon, weshalb die Produktionsfirma nach einem Ersatz suchen musste.

Rückblickend sehen viele Fans in ihm den schlechtesten James-Bond-Darsteller, obwohl „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ als einer der besten Filme der Reihe gilt.

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Roger Moore: Der häufigste James-Bond-Darsteller

Neben Sean Connery gehört Roger Moore zu den bekanntesten 007-Darstellern. Der 2017 verstorbene Schauspieler schlüpfte insgesamt sieben Mal in die Rolle des Geheimagenten – darunter in „Der Spion, der mich liebte“, wo er sich dem legendären Bösewicht „Beißer“ stellen musste. Seinen letzten Auftritt hatte Moore 1985 in „Im Angesicht des Todes“.

  • „Leben und sterben lassen“ (1973)
  • „Der Mann mit dem goldenen Colt“ (1974)
  • „Der Spion, der mich liebte“ (1977)
  • „Moonraker“ (1979)
  • „In tödlicher Mission“ (1981)
  • „Octopussy (1983)
  • „Im Angesicht des Todes“ (1985)

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Timothy Dalton: 1987 bis 1989 als 007 aktiv

Nach dem Ausstieg von Roger Moore wurde Timothy Dalton als neuer James Bond gecastet. Er spielte die Rolle jedoch nur in zwei Filmen der Eon-Reihe: 1987 in „Der Hauch des Todes“ und 1989 in „Lizenz zum Töten“. Anschließend gab es eine mehrjährige Pause, in der keinerlei James-Bond-Filme produziert wurden. Erst einige Jahre nach dem Zusammenbruch des Ostblocks entschlossen sich die Verantwortlichen, einen neuen Streifen zu produzieren. Timothy Dalton lehnte eine Rückkehr jedoch ab, weshalb erneut ein Nachfolger benötigt wurde.

  • „Der Hauch des Todes“ (1987)
  • „Lizenz zum Töten“ (1989)

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Pierce Brosnan: Übernahm viermal die Titelrolle  

Von 1995 bis 2002 war Pierce Brosnan als James Bond auf der Leinwand sehen. Sein erster Auftritt („Goldeneye“) spülte mehr als 350 Millionen US-Dollar in die Kinokassen, womit es sich um die bis dato erfolgreichste James-Bond-Verfilmung handelte. Obwohl eigentlich ein fünfter Teil mit Brosnan in Planung war, gab er 2002 seinen Ausstieg aus der Reihe bekannt.

  • „Goldeneye“ (1995)
  • „Der Morgen stirbt nie“ (1997)
  • „Die Welt ist nicht genug“ (1999)
  • „Stirb an einem anderen Tag“ (2002)

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Daniel Craig: Besitzt seit 2006 die Lizenz zum Töten

Der sechste und aktuelle James-Bond-Darsteller: Daniel Craig. Der 1968 geborene Schauspieler war 2006 das erste Mal als Geheimagent zu sehen. „Casino Royale“ überzeugte sowohl Kritiker als auch Fans und zeigt Daniel Craig in Bestform. Auch die folgenden drei James-Bond-Filme waren ein kommerzieller Erfolg: Allein „Skyfall“ spielte 1,1 Milliarden US-Dollar ein. Daniel Craigs fünfter James-Bond-Auftritt soll 2020 in die Kinos kommen.

  • „Casino Royal“ (2006)
  • „Ein Quantum Trost (2008)
  • „Skyfall“ (2012)
  • „Spectre“ (2015)

Video: Youtube / Sony Pictures Entertainment

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Titelbild: Picture Alliance / Cover Images