Fear Street: Prom Queen erklärt – was bedeutet das Ende?

"Fear Street: Prom Queen" ist der vierte Teil der "Fear Street"-Saga und seit Ende Mai 2025 bei Netflix im Programm. Aber was bedeutet das Ende und wie ist der Film mit den anderen drei Teilen verbunden? Hier findest Du alle Erklärungen – auch zur Abspannszene von "Fear Street: Prom Queen".

Im Fokus des Films steht Lori Granger, die als eine von sechs Kandidatinnen Königin des Highschool-Balls werden möchte. Dabei ist sie eine Außenseiterin, weil ihre Familie vor Jahren in Verruf geraten ist. Ihrer Mutter Rose wird der Mord an Loris Vater nachgesagt – eine unbewiesene Anklage, die allerdings alle in Shadyside glauben, was die Familie Granger seit Langem stark belastet.

Wer steckt hinter der Killer-Maske?

Der größte Twist in "Fear Street: Prom Queen": Es gibt nicht nur eine:n Killer:in, sondern gleich zwei! Das sehen wir ganz deutlich beim Mord an Melissa auf der Toilette, wo zwei Maskierte mit roten Umhängen die junge Frau töten.

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Einer der Maskierten entpuppt sich als Dan Falconer, Tiffanys Vater. Als Lori ihm im Ballsaal mit ihrer Krone ins Auge sticht, zieht er die Maske herunter und gibt so seine Identität preis. Danach fährt Lori mit Tiffany nach Hause, die vermeintlich genauso geschockt ist von den Ereignissen wie Lori.

Als Tiffanys Mutter Nancy nachkommt, erfahren wir ihr Geheimnis: Sie ist die zweite Killerin. Denn den Eltern war beziehungsweise ist jedes Mittel recht, um Tiffany zur Prom Queen zu machen. Daher schalteten sie systematisch eine Konkurrentin nach der anderen aus – und wollen auch Lori noch erledigen.

Fear Street: Prom Queen

Ist Tiffany eine Mörderin?

Als sich Lori und Tiffany im Schrank vor Nancy verstecken, folgt die dritte Enthüllung: Tiffany macht mit ihren Eltern gemeinsame Sache und ist keinesfalls ein Opfer ihrer mörderischen Eltern. Sie bedroht Lori mit einem Messer.

Dass Tiffany hinter den Morden an den Prom-Queen-Anwärterinnen steckt, schließen wir aus, denn sie ist die ganze Zeit beim Ball anwesend. Vielmehr scheint sie von ihren Eltern als Killerin sozialisiert worden zu sein. Ob sie schon einmal gemordet hat, wissen wir nicht genau. Doch sie ist entschlossen, Lori mit ihrem Messer ins Jenseits zu befördern.

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Aber Loris Kampfgeist ist ungebrochen: Sie versetzt Tiffany einen Tritt, sodass sie rückwärts über das Treppengeländer des ersten Stocks fällt. Tiffany stürzt herunter – und wird von der Falkenstatue im Eingangsbereich aufgespießt, dem Familientier der Falconers. Danach gewinnt Lori auch noch den tödlichen Kampf gegen Nancy, indem sie ihr einen Pokal über den Kopf zieht.

Wer überlebt das Ende von Prom Queen?

Lori ist das Final Girl des Films, doch auch ihre Freundin Megan überlebt. Dabei helfen ihr ausnahmsweise nicht ihre guten Horrorfilm-Kenntnisse, sondern Loris immenser Mut.

Was hat Nancy mit dem Mord an Loris Vater zu tun?

Das Ende von "Fear Street: Prom Queen" greift auch den viele Jahre zurückliegenden Mord an Loris Vater auf. Ganz Shadyside glaubt, die Sache habe sich so abgespielt: Rose Granger, Loris Mutter, wurde von einem jungen Mann aus dem schönen Nachbarort Sunnyvale schwanger. Doch der hatte kein echtes Interesse an ihr oder dem Kind – deshalb schlitzte Rose ihm am Fluss die Kehle auf und ließ ihn verbluten.

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Doch kurz bevor Nancy stirbt, erzählt sie Lori, was wirklich passiert ist: Bevor Rose mit dem Mann aus Sunnyvale zusammenkam, führte Nancy eine Beziehung mit dem Mann. Als Nancy ihn an Rose verlor, nahm Nancy Rache: Sie tötete ihn und ließ es aussehen, als sei Rose für den Mord verantwortlich. Zwar wurde Rose nie verurteilt, aber den Vorwurf des Mordes wurde sie ihr Leben lang nicht mehr los.

Die schreckliche Geschichte zeigt auch: Nancy hat beim Highschool-Ball nicht das erste Mal gemordet. Vielleicht hat sie noch mehr Menschen auf dem Gewissen.

Was bedeutet die Mid-Credit-Szene in Fear Street: Prom Queen?

In der Mid-Credit-Szene sehen wir Nancy tot auf dem Boden liegen. Plötzlich nimmt ihr Blut die Form eines filigranen Zeichens an, das wir schon aus den vorigen "Fear Street"-Filmen kennen: das Zeichen der Hexe.

Mit diesem Symbol markiert die Goode-Familie alle zehn Jahre eine Person aus Shadyside, um den Serienkillerfluch weiterzuführen. Hier stellt sich nun die Frage: Wurde Nancy nur zur Killerin, weil sie den uralten Fluch der Goodes in sich trug?

Wie hängen Prom Queen und die anderen Fear-Street-Filme zusammen?

Die eben genannte Szene ist ein subtiler Verweis auf die "Fear Street"-Filme "1966" "1978" und "1994". Grundsätzlich steht "Prom Queen" für sich selbst, allerdings spielt der Film klar im "Fear Street"-Universum.

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Das liegt zum einen am Handlungsort Shadyside und zum anderen an den Themen, die der Film aufgreift: traumatisierte Teenies, Familienflüche und das Außenseitergefühl der Einwohner:innen von Shadyside.

Und es gibt noch weitere kleine Verweise auf andere "Fear Street"-Filme: Zum Beispiel schaut sich Lori ein Poster mit Werbung für das Camp Nightwing an. Und ein Polizist kommentiert das Massaker auf dem Ball mit den Worten: "Schlimmer als '78!"