Die Löwinnen Staffel 2: Wie geht es mit dem Netflix-Heist weiter?

In „Die Löwinnen“ (Original: „Les Lionnes“) eskaliert ein Banküberfall unter Freundinnen zum politischen und kriminellen Flächenbrand. Doch endet ihre Geschichte hier? Wir klären, ob Staffel 2 kommt und wie die Serie weitergehen könnte.

Die französische Netflix-Serie „Die Löwinnen“ erzählt in acht Folgen eine Geschichte über Schulden, Mutterschaft, Zusammenhalt und bewaffneten Widerstand. Fünf Frauen aus einem sozialen Brennpunkt starten einen Bankraub, um der Armut zu entkommen. 

Doch was als verzweifelter Einzelfall beginnt, wächst zum offenen Aufstand. Allerdings bringt das Serienfinale nicht unbedingt ein Happy-End hervor. War das also wirklich das letzte Kapitel? Wir geben Dir einen Überblick zum aktuellen Stand einer möglichen Staffel 2.

Wird es eine zweite Staffel von Die Löwinnen geben?

Offiziell angekündigt ist eine Fortsetzung bisher nicht. Netflix hält sich mit Aussagen über Staffel 2 bislang zurück. Da es sich um eine französische Eigenproduktion handelt, dürfte die Entscheidung maßgeblich von den Abrufzahlen sowie der internationalen Resonanz abhängen. Die Serie wurde als sogenanntes „Tentpole“-Projekt positioniert, also als zentrales Element des Februar-Line-ups. Das spricht dafür, dass Netflix hohe Erwartungen an das Format hat.

Rebecca Marder in der Netflix-Serie Die Löwinnen

Inhaltlich wäre eine Fortsetzung problemlos möglich. Die erste Staffel endet nicht mit einem vollständigen Abschluss, sondern mit einer offenen Frage rund um die Hauptfigur Rosalie (Rebecca Marder). Mehrere Konfliktlinien wie etwa die Rolle von Rosalies Ex-Mann, die Verwicklung lokaler Politiker oder die Bedrohung durch Kriminelle bleiben ungeklärt. Stoff für eine zweite Staffel ist also reichlich vorhanden.

Wann könnte Staffel 2 von Die Löwinnen auf Netflix erscheinen?

Sollte Netflix eine Fortsetzung beschließen, dürfte die Produktion frühestens im zweiten Halbjahr 2026 beginnen. Da es sich um eine aufwendige Dramedy mit Action-Elementen handelt, wäre ein realistischer Veröffentlichungstermin nicht vor Mitte oder Ende 2027 zu erwarten. Ähnliche Serien wie „Family Business“ oder „Lupin“ hatten vergleichbare Produktionsfenster.

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Ein schnellerer Release ist nur dann denkbar, wenn Showrunner Olivier Rosemberg und Co-Autorin Carine Prévot bereits an Material für Staffel 2 arbeiten oder Netflix bereits vor Start der Serie grünes Licht für eine Fortsetzung gegeben haben sollte. Hinweise darauf gibt es bislang nicht.

Rückblick: Was passiert in Staffel 1 von Die Löwinnen?

Fünf Frauen aus der Arbeitersiedlung Trévise kämpfen mit Schulden, Jobverlust und familiären Krisen. Rosalie, Bankangestellte mit zwei Kindern, lebt am Existenzminimum, während ihr Ex-Mann hohe Schulden aus einem gescheiterten Restaurant hinterlässt. Eine Freundin von ihr verliert nach einem Streit mit dem Jugendamt auch noch ihren Job in der Bäckerei und steht vor dem möglichen Verlust ihrer Kinder. So ergibt sich, dass Rosalie, Kim, Sofia, Alex und Chloé eine Gruppe aus fünf Frauen bilden, die das Ziel hat, an Geld zu kommen.

Gemeinsam entscheiden sie sich zum Banküberfall – verkleidet als Männer, um die Ermittlungen in die Irre zu führen. Das erste Ziel: die Bank, in der Rosalie arbeitet. Der Raub gelingt, doch das Geld wird schnell zum Risiko. Der Sohn von Rosalie wird fälschlich verdächtigt, der Ex-Mann von Rosalie gerät unter Druck und verrät die Gruppe. 

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Die Polizei kommt durch Blutspuren auf Rosalies Spur. Gleichzeitig nähert sich der lokale Gangster Ézéchiel dem Bürgermeister Marionnaud an, um die Macht in Trévise zu sichern. Die Frauen planen einen weiteren Coup. Diesmal gegen die Castel-Bank. Sie verstecken die Beute kreativ, setzen falsche Fährten und spielen Polizei und Unterwelt gegeneinander aus.

Bild aus der Netflix-Serie Die Löwinnen

Im Finale kommt es jedoch zur Konfrontation. Die Polizei umstellt vermeintlich die Täterinnen. Doch es sind Dutzende Frauen aus Trévise, die sich wie die „Löwinnen“ verkleidet haben. Die echten Täterinnen fliehen zunächst. Die Verfolgungsjagd wird jedoch immer gefährlicher und die Frauen drohen aufzufliegen. Um dem ein Ende zu setzen, riskiert Rosalie alles und stellt sich den Polizeiautos mit ihrem Wagen in den Weg und hindert sie so am Weiterkommen.

Rosalie steigt aus dem Fluchtauto, stellt sich der Polizei und wird verhaftet. Die Beamten erkennen erst beim Aussteigen, dass sie eine Frau ist. Die letzte Szene lässt offen, was Rosalie als Nächstes erwartet und ob sie durch ihren mutigen Schritt ihre Freundinnen schützen konnte.

Worum könnte es in Staffel 2 von Die Löwinnen gehen?

Die erste Staffel endet offen: Rosalie opfert sich, die anderen verschwinden. Die Konsequenzen werden aber nicht gezeigt. Wie es weitergehen könnte, erfährst Du hier.

Rosalie in Haft: Schuld, Schweigen und Machtspiele

Rosalie sitzt vermutlich in U-Haft. Die Justiz will Geständnisse und Beweise. Doch wird Rosalie standhaft bleiben und ihre Komplizinnen schützen? Eine denkbare Handlung wäre der Versuch der Ermittler, sie zu isolieren und mit Deals zu locken. Parallel könnte Rosalie versuchen, die Schuld gezielt auf sich zu lenken, um ihre Freundinnen vor der Enttarnung zu bewahren.

Die Geflüchteten: Neue Identitäten, neue Risiken

Kim, Sofia, Alex und Chloé sind zu dem Zeitpunkt vermutlich schon untergetaucht. Ob in Frankreich oder im Ausland, bleibt offen. Möglich ist ein Szenario, in dem sie versuchen, das Geld zu waschen, neue Existenzen aufzubauen und dabei mit ihrer Vergangenheit konfrontiert werden. Alex war verletzt, vielleicht schwer. Sofia hat einen Ex-Partner, Oualid, der als potenzieller Erpresser aufgebaut wurde.

Ein Rückweg nach Trévise wäre ebenfalls denkbar. Etwa, wenn sie erfahren, dass Rosalie unter Druck gerät. Möglicherweise könnten sie sogar versuchen, ihre gefangene Freundin zu befreien. Auch ein interner Konflikt könnte entstehen: Wer will weiterleben, wer will kämpfen, wer will zurück?

Neue Gegner: Oualid, Ézéchiels Erbe und politische Rache

Drei potentielle Gegenspieler bleiben: Oualid, Ézéchiels Umfeld und Marionnaud. Oualid wurde in Staffel 1 als Sofias toxischer Ex aufgebaut. Sollte er von der Beute oder den Taten erfahren, könnte er versuchen, die Frauen zu erpressen. Auch Gangsterboss Ézéchiel mag geschwächt sein, aber seine Strukturen existieren weiter. Ein neuer Verbrecher könnte das Machtvakuum nutzen.

Zum Schluss bleibt noch Bürgermeister Marionnaud, dessen Macht und Ruf durch Chloés Aktion im Finale schwer beschädigt wurden. Ob er zurückschlägt – politisch, juristisch oder medial –, bleibt offen. Eine zweite Staffel könnte zeigen, wer die Macht in der Stadt übernimmt und sich der Suche nach dem Geld annimmt.

Cast: Wer könnte in Staffel 2 von „Die Löwinnen“ zurückkehren?

Die fünf Hauptdarstellerinnen dürften essenziell für eine Fortsetzung sein:

  • Rebecca Marder als Rosalie – im Zentrum des Finales, potenziell in U-Haft.
  • Zoé Marchal als Kim – impulsiv, risikobereit, Fluchtkandidatin mit Kindern.
  • Tya Deslaurieux als Sofia – pragmatisch, erfinderisch, mit familiärer Last.
  • Naidra Ayadi als Alex – körperlich angeschlagen, aber unerschrocken.
  • Pascale Arbillot als Chloé – Verbindung zur Macht, strategisch klug.

Dazu könnten folgende Figuren je nach Storyline wieder auftauchen:

  • Sami Outalbali als Ermittler Malik – er könnte Rosalie verhören oder erneut manipuliert werden.
  • Jonathan Cohen als Victor Castel – je nachdem, wie sehr Staffel 2 das Bankenmilieu beleuchtet.
  • Steve Tientcheu als Ézéchiel – falls seine Organisation weiter aktiv bleibt.
  • François Damiens als Bürgermeister Marionnaud – als politisch Gefallener mit Racheplänen.
  • Der Sohn von Rosalie – seine emotionale Bindung und sein Verhalten könnten neue Wendungen bringen.
  • Oualid (Sofias Ex) – wurde in Staffel 1 als offene Bedrohung angelegt.

Staffel 2 könnte auch neue Figuren einführen und damit neue Verbündete bei der Flucht, weitere Kriminelle oder andere Frauen aus Trévise ins Zentrum rücken.

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