AirPods Pro 3 vs. AirPods Pro 2: Herzfrequenzsensor & mehr – alle Unterschiede

AirPods Pro 3 vs. AirPods Pro 2: Eine neue Generation von Apples beliebten In-Ear-Kopfhörern ist erhältlich. Doch was hat sich gegenüber dem Vorgänger wirklich verändert – und lohnt sich der Umstieg auf das neue Modell? Wir haben die wichtigsten Punkte hier für Dich zusammengetragen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die AirPods Pro 3 sind besser gegen Staub und Wasser geschützt.
  • Dank XXS-Aufsätzen und tieferer Bauform passen sie selbst in sehr kleine Ohren.
  • Nur die AirPods Pro 3 besitzen einen Herzfrequenzsensor für Work-outs.
  • Der U2-Chip der AirPods Pro 3 sorgt zudem für eine präzisere Ortung.
  • Die AirPods Pro 2 haben dafür inklusive Ladecase die bessere Akkulaufzeit.

Kopfhörer & Ladecase: Die Unterschiede im Design

Auf den ersten Blick ähneln sich die AirPods Pro 3 und die AirPods Pro 2 stark: Für beide setzt Apple auf das bekannte weiße Design mit Silikonaufsätzen und ein schlichtes, ebenfalls weißes Ladecase. Dennoch gibt es einige Verbesserungen, die sich im Alltag bemerkbar machen dürften.

Die AirPods Pro 3 sind nach IP57 zertifiziert. Sie sind damit deutlich besser gegen Staub und Wasser geschützt als die AirPods Pro 2 mit ihrer IP54-Zertifizierung. Das macht sie widerstandsfähiger beim Sport, bei Regen und generell in staubigen Umgebungen. Wenn Du die Kopfhörer also regelmäßig draußen oder beim Training nutzt, profitierst Du von der höheren Zertifizierung.

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Apple hat auch an anderer Stelle beim Design nachgebessert: Statt vier (XS, S, M, L) wie bei den AirPods Pro 2 gibt es für die AirPods Pro 3 gleich fünf Silikonaufsätze (XXS, XS, S, M, L). Das verbessert den Tragekomfort für Nutzer:innen mit sehr kleinen Ohren und macht die Kopfhörer für eine breitere Masse an Menschen zugänglich.

Die AirPods Pro 2 und ihre vier Silikonaufsätze

Größe und Gewicht von AirPods Pro 3 und AirPods Pro 2 im Vergleich

Jeder Ohrhörer der AirPods Pro 3 misst 30,9 × 19,2 × 27,0 Millimeter und wiegt 5,55 Gramm. Das Vorgängermodell kommt auf 30,9 × 21,8 × 24,0 Millimeter bei einem Gewicht von 5,3 Gramm pro Stück.

Somit sind die AirPods Pro 3 etwas schmaler und tiefer gebaut, während die AirPods Pro 2 auf eine breitere und flachere Form setzen. Die größere Tiefe der neuen Kopfhörer kann dafür sorgen, dass sie fester im Ohr sitzen. Das ist gerade bei viel Bewegung oder Sport ein Vorteil.

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Das Ladecase hat Apple ebenfalls überarbeitet: Bei den AirPods Pro 3 misst dieses 47,2 × 62,2 × 21,8 Millimeter und bringt rund 44 Gramm auf die Waage. Das Case der AirPods Pro 2 ist mit 45,2 × 60,6 × 21,7 Millimeter minimal kleiner, dafür aber mit 50,8 Gramm etwas schwerer.

Insgesamt ist das Case der neueren Generation zwar größer, aber auch leichter geworden. In der Praxis wirkt sich das jedoch kaum spürbar auf die Handhabung aus. Beide Modelle kannst Du problemlos in der Hosen- oder Jackentasche verstauen.

AirPods Pro 3 vs. AirPods Pro 2: Steuerung und Konnektivität

Die AirPods Pro 3 und die AirPods Pro 2 unterstützen jeweils auf eine Touch-Bedienung direkt am Stiel der Kopfhörer. Damit kannst Du Medien steuern, Anrufe verwalten oder die Lautstärke anpassen. Einmal drücken pausiert die Wiedergabe oder nimmt einen Anruf an; zweimal drücken springt zum nächsten Titel oder beendet ein Gespräch. Und wenn Du dreimal drückst, bringt Dich das zum vorherigen Song zurück.

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Hältst Du den Stiel gedrückt, wechselst Du hingegen den Hörmodus. Zusätzlich kannst Du durch Wischen nach oben oder unten die Lautstärke regeln. Die Sprachsteuerung funktioniert identisch: Mit „Hey Siri“ oder einfach „Siri“ kannst Du Songs starten, Anrufe tätigen oder Wegbeschreibungen abrufen.

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Bei der Konnektivität setzt Apple ebenfalls auf die gleiche Basis: Beide Modelle unterstützen Bluetooth 5.3, was für eine stabile Verbindung und niedrigen Energieverbrauch sorgt.

Sowohl AirPods Pro 3 als auch AirPods Pro 2 verfügen sonst über zwei Beamforming-Mikrofone sowie ein nach innen gerichtetes Mikrofon, um Sprache klar aufzunehmen und Störgeräusche herauszufiltern.

Nur minimale Änderungen bei Geräuschunterdrückung, Soundqualität & Co.

In puncto Klang und Geräuschunterdrückung ähneln sich die AirPods Pro 3 und die AirPods Pro 2 ebenfalls stark, da beide den H2-Chip eingebaut haben. Dieser sorgt für eine effiziente Geräuschunterdrückung und hohen Detailreichtum beim Klang. Der Chip ermöglicht außerdem Features wie adaptives Audio.

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Einen klaren Unterschied gibt es hingegen beim Ladecase: Während die AirPods Pro 2 noch mit dem U1-Chip ausgestattet sind, steckt in den AirPods Pro 3 der neue U2-Chip. Dieser verbessert die „Wo ist?“-Ortungsfunktion. Er erleichtert es Dir zudem, das Case schneller und präziser wiederzufinden.

Apple spricht bei den AirPods Pro 3 von einer bis zu vierfach besseren Leistung der Geräuschunterdrückung im Vergleich zur ersten Generation. Der Unterschied zu den AirPods Pro 2 dürfte in der Praxis geringer ausfallen, da beide denselben H2-Chip nutzen.

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Dennoch können die optimierte Abstimmung und die neue Mikrofonplatzierung der AirPods Pro 3 leichte Vorteile bieten – etwa bei lauten Umgebungen oder wechselnden Geräuschkulissen.

Ansonsten teilen sich die AirPods-Pro-Generationen nahezu das gesamte Funktionspaket:

  • Adaptives Audio
  • Transparenzmodus
  • Konversationserkennung
  • Stimmisolation
  • personalisierte Lautstärke
  • adaptiver EQ (Equalizer)
  • spezielle High-Excursion-Tieftöner
  • Verstärker mit großem Dynamikbereich

Hinzu kommen personalisierte 3D-Audio-Erlebnisse mit dynamischer Kopferfassung, Belüftungssysteme für Druckausgleich sowie praktische Hörfunktionen wie Hörtest, Hörgerät- und Gehörschutzmodus.

Nur die AirPods Pro 3 haben diesen Sensor

Neu ist bei den AirPods Pro 3 der integrierte Herzfrequenzmesser. Er richtet sich vor allem an Nutzer:innen, die ihre Kopfhörer beim Training tragen. Die gemessenen Werte zeigt Dir Dein iPhone direkt in der "Health"-App an. Du kannst sie also in die Auswertung Deiner Work-outs einbinden.

Für den gewöhnlichen Alltag bringt das zwar keinen großen Unterschied mit. Für Sportler:innen ist der neue Sensor aber ein echter Mehrwert, da sich die AirPods Pro 3 dadurch als erweitertes Fitness-Accessoire einsetzen lassen.

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Die AirPods Pro 3 und die AirPods Pro 2 verfügen über einen Hauterkennungssensor, der zuverlässig zwischen Ohr und Tasche unterscheidet. Zudem besitzen sie einen Bewegungs- und Sprach-Beschleunigungssensor, die Gesten und Sprachbefehle präzise erfassen.

AirPods Pro 3 vs. AirPods Pro 2: Die Unterschiede bei der Akkulaufzeit

Die AirPods Pro 3 halten mit einer Aufladung bis zu 8 Stunden durch, während die AirPods Pro 2 auf bis zu 6 Stunden kommen. Mit aktiviertem 3D Audio und Headtracking liegt die Laufzeit der AirPods Pro 3 bei rund 7,5 Stunden, die der AirPods Pro 2 bei 5,5 Stunden.

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Wenn Du die neue Herzfrequenzmessung nutzt, musst Du mit einer verkürzten Laufzeit von etwa 6,5 Stunden rechnen. Im Transparenzmodus mit aktiver Hörgerätfunktion erreichen die AirPods Pro 3 bis zu 10 Stunden. Diese beiden Funktionen gibt es bei den AirPods Pro 2 nicht.

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Beim Ladecase zeigt sich ein anderes Bild: Die AirPods Pro 3 schaffen insgesamt bis zu 24 Stunden Wiedergabe, die AirPods Pro 2 dagegen bis zu 30 Stunden. Damit punkten die AirPods Pro 2 mit einer besseren Gesamtlaufzeit.

Bei der Schnellladefunktion gibt es keine Unterschiede: Fünf Minuten im Case reichen jeweils für rund eine Stunde Wiedergabe. Beide AirPods-Generationen setzen auf ein MagSafe Ladecase mit USB-C, das Du über das Ladegerät der Apple Watch oder Qi-Pads aufladen kannst. Praktische Extras wie Trageschlaufe und integrierter Lautsprecher für „Wo ist?“ sind ebenfalls bei beiden AirPods-Modellen vorhanden.

Alle Informationen zu Farben, Preis und Verfügbarkeit

Bei den Farben bleibt Apple traditionell konservativ: Es gibt die AirPods Pro 3 und die AirPods Pro 2 ausschließlich in Weiß. Direkt im Apple Store kannst Du das Ladecase kostenlos personalisieren – etwa durch Gravuren mit Emojis, Initialen, Namen oder Zahlen.

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Die AirPods Pro 2 sind im September 2022 für rund 300 Euro gestartet. Die AirPods Pro 3 sind seit September 2025 auf dem Markt und mit rund 250 Euro sogar etwas günstiger. Durch den Preisverfall der letzten drei Jahre sind die AirPods Pro 2 bei externen Anbietern aber schon ab etwa 185 Euro erhältlich.

Fazit: In diesem Fall lohnt sich das neue Modelle für Dich eher

Die AirPods Pro 3 dürften Dich vor allem interessieren, wenn Du häufig Sport machst oder viel draußen unterwegs bist. Der verbesserte Schutz macht die Kopfhörer nämlich widerstandsfähiger gegenüber Staub, Schweiß und Wasser.

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Mit der zusätzlichen Größe XXS eignen sich die AirPods Pro 3 zudem für sehr kleine Ohren – etwa die von Kindern und Jugendlichen. Die tiefere Bauform sorgt für einen sicheren Sitz bei jeder Art von Bewegung.

Zusammen mit dem neuen Herzfrequenzsensor entsteht ein klarer Vorteil für Dich, wenn Du Deine AirPods nicht nur im Büro oder zu Hause verwendest. Klanglich bewegen sich beide Generationen auf hohem Niveau. Die feineren Anpassungen bei Geräuschunterdrückung und Ortung sind eher Detailverbesserungen.

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Wenn Du möglichst lange ohne Case auskommen willst, profitierst Du bei den AirPods Pro 3 von der längeren Laufzeit. Ansonsten gilt: Bist Du mit dem bewährten Funktionsumfang zufrieden, sind die AirPods Pro 2 im Jahr 2025 immer noch völlig ausreichend.

Mit den AirPods Pro 3 hat Apple spannende Neuerungen eingeführt – doch auch in Sachen Software tut sich einiges. So sollen die Kopfhörer ab Ende 2025 in Europa eine Live-Übersetzung von Gesprächen unterstützen. Das Feature rollt voraussichtlich mit iOS 26.2 aus:

iOS 26.2: Update mit Neuerungen für Liquid Glass, Live-Übersetzung & Co.

AirPods Pro 3 vs. AirPods Pro 2: Die Specs im Überblick

Hier findest Du die wichtigsten Spezifikationen der Kopfhörer im Überblick: Links stehen die Angaben zu den AirPods Pro 3, rechts die Werte der AirPods Pro 2. Wenn nur ein Wert aufgelistet ist, gilt er für beide Modelle.

  • Chip (im Kopfhörer): H2
  • Chip (im Ladecase): U2 | U1
  • Größe (pro Kopfhörer): 30,9 × 19,2 × 27,0 Millimeter | 30,9 × 21,8 × 24,0 Millimeter
  • Gewicht (pro Kopfhörer): 5,55 Gramm | 5,3 Gramm
  • Größe (Ladecase): 47,2 × 62,2 × 21,8 Millimeter | 45,2 × 60,6 × 21,7 Millimeter
  • Gewicht (Ladecase): 44 Gramm | 50,8 Gramm
  • Silikonaufsätze (Größen): XXS, XS, S, M, L | XS, S, M, L
  • Akkulaufzeit (ohne Case): 8 Stunden | 6 Stunden
  • Akkulaufzeit (mit Case): 24 Stunden |  30 Stunden
  • Laden: USB-C & kabelloses Laden über Apple-Watch-Ladegerät oder Qi-zertifizierte Ladepads
  • Konnektivität: Bluetooth 5.3
  • IP-Zertifizierung: IP57 | IP54
  • Preis bei Marktstart: rund 250 Euro | rund 300 Euro
  • Release: September 2025 | September 2022