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Instagram-Konto: Mit diesen Einstellungen erreichst Du mehr Sicherheit

Pri­vat­sphäre und Sicher­heit spie­len ger­ade im Bere­ich der sozialen Net­zw­erke eine immer größere Rolle. Auch Insta­gram ist von der Debat­te betrof­fen: Möcht­est Du Deinen Account dort sicher­er machen, gibt es ver­schiedene Optio­nen, die Du in Betra­cht ziehen kannst.

So stellst Du Dein öffentliches Konto auf privat

Das wohl nüt­zlich­ste Fea­ture in Insta­gram für mehr Pri­vat­sphäre und Sicher­heit ist die Möglichkeit, Dein öffentlich­es Kon­to in ein pri­vates umzuwan­deln. Somit sind Deine Beiträge nicht mehr von jedem Nutzer ein­se­hbar. Möcht­en Dir neue User fol­gen, musst Du das außer­dem erst bestäti­gen – nur dann kön­nen sie Deine Fotos sehen.

Zur Umwand­lung in ein pri­vates Kon­to navigierst Du in der Insta­gram-App auf Dein Pro­fil, tippst oben rechts auf das Drei-Punk­te-Icon und scrollst dann bis zur Option „Pri­vates Kon­to“. Wis­che hier den Schiebere­gler nach rechts, sodass er blau leuchtet. Dein Account wird somit auf Pri­vat gestellt.

Dein Profil nicht mehr vorschlagen lassen

Hast Du beim Scrollen durch Deinen Feed schon ein­mal Bere­iche ent­deckt, in denen Dir Insta­gram andere Nutzer vorschlägt? Dann aufgepasst: Das bedeutet in der Regel, dass Dein Account eben­falls anderen Usern emp­fohlen wird. Um das zu ver­mei­den, musst Du von der App an den Com­put­er wech­seln: Logge Dich im Brows­er bei Insta­gram ein und klicke in Dein­er Pro­fil-Ansicht auf „Pro­fil bear­beit­en“. Anschließend kannst Du bei „Ähn­liche Kon­tovorschläge“ den Hak­en ent­fer­nen. Dein Account wird dadurch nicht mehr anderen Per­so­n­en vorgeschla­gen.

Junge Frau sitzt in der Bahn und nutzt Gehirnjogging-Apps am Smartphone.

Für mehr Sicher­heit kannst Du Dein Insta­gram-Pro­fil zum Beispiel auf pri­vat stellen oder den Account über die Zwei-Fak­tor-Authen­tifizierung schützen.

Auf Hashtags verzichten

Sim­pel, aber dur­chaus effek­tiv: Ver­siehst Du Deine Bilder mit Hash­tags (#), kön­nen andere User sie auf Insta­gram leichter find­en. Hast Du Bedenken wegen der Sicher­heit Deines öffentlichen Accounts, soll­test Du jedoch vorüberge­hend auf Key­words verzicht­en. Die Aus­nahme: Ist Dein Kon­to auf pri­vat gestellt, kannst Du auch weit­er­hin Hash­tags nutzen, da die Beiträge ohne­hin nicht öffentlich sind.

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten

Willst Du Dein Kon­to noch sicher­er machen, kannst Du die Zwei-Fak­tor-Authen­tifizierung aktivieren: So bleibt Dein Account selb­st dann geschützt, wenn Unbekan­nte Dein Pass­wort in die Hände bekom­men soll­ten. Zur Anmel­dung auf Insta­gram wird näm­lich auch ein mehrstel­liger Code benötigt, der an Dein Smart­phone gesendet wird. Wie genau Du die Zwei-Fak­tor-Authen­tifizierung ein­richt­est, erfährst Du in unserem entsprechen­den Rat­ge­ber.

So deaktivierst Du die Kommentarfunktion

Je mehr Leute sich für Deine Beiträge inter­essieren, umso stärk­er kön­nen auch die Kom­mentare darunter zunehmen. Ver­greifen sich Nutzer lei­der häu­figer im Ton, kannst Du die Kom­men­tar­funk­tion für das jew­eilige Bild auss­chal­ten: Tippe über dem Foto auf das Drei-Punk­te-Icon und wäh­le „Kom­mentare deak­tivieren“ aus.

Alter­na­tiv beste­ht vor dem Posten des Fotos die Möglichkeit, die Funk­tion zu deak­tivieren: Gehe nach dem Ver­fassen der Bil­dun­ter­schrift unten auf „Erweit­erte Ein­stel­lun­gen“ und dann auf „Kom­mentare deak­tivieren“. Natür­lich kannst Du Beiträge unter einem Foto auch jed­erzeit löschen.

Die Kommentare managen

Soll die Kom­men­tar­funk­tion aktiv bleiben, beste­ht noch die Möglichkeit, die Mei­n­un­gen zu Deinen Beiträ­gen ander­weit­ig zu man­a­gen: Stan­dard­mäßig ver­fügt Insta­gram über einen automa­tis­chen Fil­ter, der belei­di­gende Kom­mentare ver­ber­gen soll. Du kannst außer­dem einen manuellen Fil­ter kreieren und dort wahlweise Key­words ein­tra­gen. Kom­mentare mit diesen Begrif­f­en wer­den dann eben­falls ver­bor­gen. Dazu gehst Du über das Drei-Punk­te-Icon in Deinem Pro­fil zum Menüpunkt „Kom­mentare“. Anschließend kannst Du die Option „Manueller Fil­ter“ aktivieren und Key­words ein­tra­gen.

Junge Frau ändert die Einstellungen von Instagram auf ihrem Smartphone.

Wenn Du Insta­gram nicht mehr benutzen möcht­est, hast Du zwei Möglichkeit­en: Du deak­tivierst den Account vorüberge­hend oder löschst ihn kom­plett.

Andere Instagram-Nutzer blockieren

Möcht­est Du Dein Kon­to nicht auf pri­vat stellen, aber trotz­dem ver­mei­den, dass bes­timmte Nutzer Dir fol­gen, gibt es noch eine weit­ere Möglichkeit: Du kannst User über die Smart­phone-App block­ieren. Wech­sle in Dein Insta­gram-Pro­fil und tippe oben auf „Abon­nen­ten“. Wäh­le den Nutzer aus, den Du block­ieren möcht­est und tippe oben rechts auf das Drei-Punk­te-Icon. Danach kannst Du auf „Block­ieren“ tip­pen.

Die jew­eili­gen User wer­den übri­gens nicht darüber informiert, dass Du sie geblockt hast. Sie wer­den Dein Pro­fil ein­fach nur nicht mehr auf Insta­gram sehen kön­nen.

Wie Du Deinen Account deaktivierst oder permanent löschst

Du möcht­est Insta­gram zurzeit nicht mehr ver­wen­den, Dein Kon­to aber nicht dauer­haft löschen? Dann kannst Du den Account vorüberge­hend deak­tivieren. Das geht rel­a­tiv zügig über Deinen Com­put­er: Logge Dich auf der Insta­gram-Web­site ein, wech­sle in die Pro­fil-Ansicht und klicke auf „Pro­fil bear­beit­en“. Anschließend kannst Du unten „Mein Kon­to vor­läu­fig deak­tivieren“ auswählen. Der Vorteil: Du kannst den Account dann nicht mehr ver­wen­den, ihn aber jed­erzeit wieder reak­tivieren. Dat­en und Beiträge bleiben also geschützt.

Möcht­est Du den Account jedoch per­ma­nent löschen, führt der Weg Dich über diesen Link zur entsprechen­den Web­site von Insta­gram. Melde Dich mit Deinen Zugangs­dat­en an und gib einen Grund für das Löschen an. Bestätige das Prozedere mit Deinem Pass­wort und klicke auf „Mein Kon­to dauer­haft löschen“. Ver­giss nicht, vorher ein Back­up Dein­er Fotos zu machen, wenn sie nicht eben­falls ver­schwinden sollen.

Zusammenfassung

  • Der erste Schritt für mehr Sicher­heit und Pri­vat­sphäre bei Insta­gram? Dein Kon­to auf pri­vat stellen.
  • Zudem beste­ht die Möglichkeit, Deinen Account anderen Nutzern nicht mehr vorschla­gen zu lassen.
  • Verzichte vorüberge­hend auf Hash­tags, damit Deine Bilder nicht so leicht gefun­den wer­den – es sei denn, Dein Account ist pri­vat.
  • Nutze die Zwei-Fak­tor-Authen­tifizierung, damit Fremde sich nicht ein­fach in Dein Insta­gram-Kon­to ein­loggen kön­nen.
  • Deak­tiviere die Kom­men­tar­funk­tion oder man­age die Mei­n­un­gen mit automa­tis­chen und manuellen Fil­tern.
  • Außer­dem kannst Du Dein Insta­gram-Kon­to vorüberge­hend deak­tivieren – oder per­ma­nent löschen.

Welche Insta­gram-Ein­stel­lun­gen ver­wen­d­est Du, um die Sicher­heit Deines Accounts zu erhöhen? Wir freuen uns auf Deine Rück­mel­dung.

Titelbild: Eigenkreation: Pexels / rawpixel.com / Samsung / Instagram

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