getbaff: Augmented-Reality-Start-up verwandelt Flächen in digitale Bildschirme

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getbaff: Augmented-Reality-Start-up verwandelt Flächen in digitale Bildschirme

Wie wäre es, wenn Du mor­gens die Zeitung auf­schlägst und Inter­views nicht nur lesen kön­ntest, son­dern auf dem Papi­er als Video abruf­st? Die Aug­ment­ed-Real­i­ty-App von get­baff macht es möglich. Das gle­ich­namige Start-up erweckt gewöhn­liche Ober­flächen zum Leben und war nun auch im Sil­i­con Val­ley unter­wegs. get­baff ist Teil des UPLIFT-Pro­gramms von Voda­fone. Wir stellen Dir die Köpfe und Idee dahin­ter vor.

Mit seinen knapp 30 Jahren hat Hen­drik Gottschalk schon einiges aus­pro­biert: Im Mar­ket­ing und Ver­trieb zu arbeit­en, ein Fußball-Col­lege in Chi­na aufzubauen, ein Buch zu schreiben und einen Quere­in­stieg zum Grund­schullehrer zu wagen. 2018 hängt er seinen sicheren Job an den Nagel und stürzt sich in das Aben­teuer „Unternehmensgrün­dung“. Heute ist er treibende Kraft des Aug­ment­ed-Real­i­ty-Start-ups get­baff, das Deinen All­t­ag auf vielfältige Weise bere­ich­ern möchte.

Ich sehe was, was Du nicht siehst – mit der getbaff-App

Ob Wer­be­plakate, Ver­pack­un­gen oder Zeitschriften: Wenn es nach den get­baff-Grün­dern Hen­drik Gottschalk und Jan Owies­ni­ak geht, hat jede Ober­fläche das Poten­zial, sich in einen dig­i­tal­en Bild­schirm zu ver­wan­deln. Das Düs­sel­dor­fer Start-up hat eine App entwick­elt, die mit­tels Aug­ment­ed Real­i­ty (AR) gewöhn­liche Flächen zum Leben erweckt. Über die Kam­er­aan­sicht Deines Smart­phones erweit­ert die Android- oder  iOS-App die physis­che Welt um dig­i­tale Inhalte. Scannst Du zum Beispiel ein Foto in der Zeitung, bietet die get­baff-App ein passendes Video oder zusät­zliche Infor­ma­tio­nen an, die Du mit einem Klick abrufen kannst. Das klingt kom­pliziert? Dann lass Dir das Ganze am besten nochmal von Hen­driks 80-jähriger Oma Doris erk­lären.

Augmented Reality-App mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

Mit­tels Aug­ment­ed Real­i­ty kann die get­baff-App in vie­len All­t­agssi­t­u­a­tio­nen kom­plexe Infor­ma­tio­nen leichter ver­ständlich machen und trock­ene Inhalte spielerisch ver­mit­teln. Du kön­ntest kün­ftig zum Beispiel im Restau­rant über die gedruck­ten Fotos der Speisekarte Videos abspie­len, die die Zubere­itung und das fer­tige Menü ver­an­schaulichen. Oder wie wäre es, wenn Du beim Zusam­men­bauen von Möbeln nicht mehr auf die Hiero­glyphen der Bedi­enungsan­leitung angewiesen wärst, son­dern Dir ein Fach­mann im Tuto­r­i­al alles Schritt für Schritt erk­lären würde? „Wir sehen riesiges Poten­tial, Aug­ment­ed Real­i­ty im All­t­ag einzuset­zen. Sei es mor­gens beim Auf­schla­gen der Tageszeitung mit zusät­zlich­er Video-Berichter­stat­tung, im Fit­nessstu­dio, um Train­ingsan­weisun­gen direkt am Gerät anzuse­hen, oder im Super­markt“, fasst Hen­drik Gottschalk im Inter­view mit Deutsche Start-ups zusam­men.

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Professionelle Starthilfe mit Vodafone UPLIFT und PACESETTER

Als Starthil­fe für ihre Idee entsch­ieden sich die get­baff-Grün­der Anfang 2019 für eine Part­ner­schaft mit dem Inno­va­tions-Accel­er­a­tor UPLIFT von Voda­fone. Im Rah­men der Koop­er­a­tion nutzten sie als erstes IT-Start-up den PACESETTER-Ser­vice, mit dem Voda­fone die notwendi­ge IT-Infra­struk­tur als tech­nis­che Basis zur Ver­fü­gung stellt und damit den Weg für die ersten Pilot­pro­jek­te ebnete. So kon­nte get­baff seine AR-Tech­nolo­gie inner­halb kürzester Zeit erfol­gre­ich bei ver­schiede­nen Wer­bekam­pag­nen & Tests anwen­den, unter anderem für Voda­fone und ehe­mals Uni­ty­media. Als UPLIFT-Part­ner begleit­ete get­baff die Tech­nolo­gie-Experten von Voda­fone auch bei der Future Con­nect Tour 2019/20. Hier kon­nten Besuch­er mit der get­baff-App zum Beispiel Video-Con­tent auf einem Voda­fone-Plakat ent­deck­en.

getbaff erweitert sein Angebot für Unternehmen

„Fast drei Jahre haben wir auf den Moment hingear­beit­et – nun ist es endlich soweit“, sagt get­baff-Grün­der Hen­drik Gottschalk. „Wir kön­nen unsere Tech­nolo­gie nun über unsere brand­neue Plat­tform in jede unternehmen­seigene App inte­gri­eren. Damit kön­nen Unternehmen eigen­ständig kreative Wer­bekam­pag­nen erstellen, ver­wal­ten und auswerten. Die Plat­tform ist weltweit einzi­gar­tig. Inner­halb von fünf Minuten kann jede analoge Ober­fläche mit der dig­i­tal­en Welt über die Plat­tform ver­bun­den wer­den und dann über die eigene App aus­ge­spielt wer­den.“

Mit dem German Accelerator ins Silicon Valley

Im ver­gan­genen Jahr bekam das get­baff-Team die ein­ma­lige Gele­gen­heit, an den Inno­va­tion­s­stan­dorten im Sil­i­con Val­ley das Förder­pro­gramm des Ger­man Accel­er­a­tors zu durch­laufen. Ein Team aus erfahre­nen Men­toren und Experten begleit­ete die Grün­der einen Monat lang mit Know-how, Coach­ing- und Beratungsange­boten sowie prak­tis­chen Work­shops. Die Grün­der ließen es sich nicht nehmen, ihre Erleb­nisse und Besuche bei Glob­al Play­ern wie Google, Insta­gram und LinkedIn mit Bewegt­bild zu doku­men­tieren. Ein eigenes Video-Team sam­melte in den vier Wochen fast 50 Stun­den Bild­ma­te­r­i­al, aus dem get­baff jet­zt einen eige­nen Doku­men­tarfilm pro­duzieren möchte. Ihre per­sön­lichen Erfahrun­gen sollen andere deutsche Grün­der ermuti­gen, an sich und ihre Idee zu glauben.

Unab­hängig von den eige­nen Drehar­beit­en hat das get­baff-Team ein paar Ein­drücke zum „Mythos“ Sil­i­con Val­ley außer­dem im Inter­view mit dem „Red“-Magazin geteilt. Die 15-minütige Doku­men­ta­tion kannst Du bald auf ProSieben anschauen – und dann natür­lich auch mit Voda­fone GigaTV.

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