Splinter Cell: Deathwatch – Alles zu den Start, Handlung und Sprecher:innen der Netflix-Serie

Sam Fisher ist zurück: Mit „Splinter Cell: Deathwatch“ kommt jetzt die erste Serien-Adaption der legendären Videospielreihe um den knallharten Superspion zu Netflix. Erfahre hier, was Du zu Start, Trailer, Handlung und den Synchronstimmen der Serie wissen musst. Und wie stehen eigentlich die Chancen für eine Staffel 2?

Fünf Jahre sind seit der ersten Ankündigung vergangen, nun ist „Splinter Cell: Deathwatch“ endlich kurz vor der Veröffentlichung. Sam Fisher, der Topspion mit dem ikonischen, dreilinsigen Nachtsichtgerät, tritt erneut aus den Schatten, um in seiner ersten Animationsserie für Netflix die Welt vor einer neuen Bedrohung zu retten.

Fisher ist der Held der gleichnamigen „Splinter Cell“-Videogames, die im Universum des Roman-Autors Tom Clancy spielen. Im gleichen Universum also, wo auch die Amazon-Prime-Video-Serie „Jack Ryan“ angesiedelt ist. In den sechs Teilen der Hauptreihe nahm es Fisher unter anderem mit Terroristen, größenwahnsinnigen Militärs und globalen Verschwörungen auf – und musste dabei große Opfer bringen. Jetzt wird seine Geschichte in „Splinter Cell: Deathwatch“ weitererzählt.

Wir verraten Dir alles zum Start der Serie und was Dich in Sachen Handlung, Synchron-Cast und einer möglichen zweiten Staffel erwartet.

Der Trailer zu Splinter Cell: Deathwatch

Hinter „Splinter Cell: Deathwatch“ steckt Derek Kolstad, der unter anderem für die Drehbücher der „John Wick“-Reihe verantwortlich zeichnet. Du kannst Dich also darauf verlassen, dass es hier ordentlich zur Sache gehen wird. Bevor wir uns detailliert die neue „Splinter Cell“-Serie anschauen, kannst Du hier erst einmal einen Blick in den Trailer zur Serie werfen. Denn der macht schon ordentlich Lust auf mehr:

Splinter Cell: Deathwatch – Darum geht die Handlung

In „Splinter Cell: Deathwatch“ ist einige Zeit vergangen, seit Sam Fisher zuletzt im Einsatz war. Aus dem besten Agenten der Geheimorganisation Third Echelon ist mittlerweile eine Legende geworden. Er selbst lebt zurückgezogen im Ruhestand und will eigentlich nichts mehr wissen von Terroristen, Bomben und wahnsinnigen Diktatoren.

Doch als eines Tages die junge Agentin Zinnia McKenna (Kirby Howell-Baptiste) schwer verletzt vor seiner Tür erscheint, wird er in die gefährliche Welt der Spionage zurückgezogen. Ziannia wird gejagt und hat hochbrisante Dateien bei sich, die auf eine globale Verschwörung hinweisen. Also muss der gealterte Sam erneut zu den Waffen greifen und sein Können und seine Erfahrung unter Beweis stellen.

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Unterstützt wird er dabei nicht nur von Zianna und einer neuen Riege aus Fourth Echelon-Agent:innen, sondern auch von einer alten Kollegin: der Technikexpertin Anna Grímsdóttir (Janet Varney). Und die Rückendeckung hat Sam auch bitter nötig, denn ein Schatten aus der Vergangenheit liegt über den aktuellen Ereignissen  – Jahre nach seinem Tod.

Ist Splinter Cell: Deathwatch Kanon?

Gerade langjährige Fans dürften sich jetzt fragen: Wenn für die Serie sogar bekannte Figuren aus den Videospielen wie Grímsdóttir zurückkehren, ist die Netflix-Serie dann auch Kanon? Das können wir tatsächlich bestätigen. 

Laut IGN, die diese Information direkt von Ubisoft haben sollen, ist „Splinter Cell: Deathwatch“ Kanon und setzt damit die Geschichte der sechsteiligen Videospielreihe direkt fort. Demnach habe ein Ubisoft-Mitarbeiter verraten, dass die Serie der Zeitlinie und den Charakteren der Hauptspiele folge.

Wer sind die Sprecher:innen von Sam Fisher und Co. in Splinter Cell: Deathwatch?

Liev Schreiber als Sam Fisher

Im englischen Original wurde Sam Fisher in den Spielen (mit Ausnahme von „Splinter Cell: Blacklist“ ) stets von dem kanadischen Schauspieler Michael Ironside vertont, der zuletzt unter anderem in der Serie „Barry“ zu sehen war. So eng verwoben seine ikonische Stimme mit dem grimmigen Superagenten auch war, übernimmt nun für „Splinter Cell: Deathwatch“ der US-Amerikaner Lieb Schreiber seinen Job.

Wer Schreiber aus seiner Paraderolle in der Drama-Serie „Ray Donovan“ kennt, weiß, dass Schreiber seinem Vorgänger Ironside in Sachen Knurrigkeit in Nichts nachsteht. Und auch als Synchronsprecher hat der Schauspieler bereits Erfahrung gesammelt. So lieh er bereits dem Bösewicht Wilson Fisk im Animationsabenteuer „Spider-Man: Into the Spider-Verse“ seine Stimme.

Laut Showrunner Derek Kolstad war die Entscheidung für einen neuen Sprecher vor allem mit Hinblick auf die Zukunft der Serie getroffen worden:

„Ich liebe ihn [Michael Ironside], aber letztendlich war es ein ‚Wenn wir das für eine ganze Weile machen, werden sie einen neuen Sound wollen.'“

Und da Liev Schreiber zuvor schon in dem Film „Der Anschlag“ mit John Clark eine bekannte Tom Clancy-Figur verkörperte, machte es ihn für Kolstadt prädestiniert für die Rolle als Sam Fisher. Ob Du dem zustimmst, kannst Du hier im englischsprachigen Trailer auch selbst herausfinden.

Kirby Howell-Baptiste als Zinni McKenna

Die junge Agentin Zinni McKenna, die bei Fisher Hilfe sucht, wird im Original gesprochen von Kirby Howell-Baptiste. Netflix-Fans könnte der Name bekannt vorkommen, da sie zuvor bereits an der Comic-Serien-Adaption „Der Sandmann“ beteiligt war. 

Übrigens stand sie auch wie Michael Ironside für „Barry“ vor der Kamera und übernahm für die beliebte Serie „Killing Eve“ die Rolle von Elena Felton. 

Weitere Sprecher:innen:

Netflix-Start: Wann ist der Release von Splinter Cell: Deathwatch?

Bis zum Start von „Splinter Cell: Deathwatch“ musst Du Dich nicht mehr lange gedulden. Bereits am 14. Oktober 2025 geht’s los. Dann werden die acht Folgen der ersten Staffel veröffentlicht. Wie üblich wird die Serie um 9 Uhr morgens online gestellt.

Splinter Cell: Deathwatch Staffel 2 – Wird es eine Fortsetzung geben?

Als die ersten Meldungen zu „Splinter Cell: Deathwatch“ erschienen, war anfangs noch von zwei Staffeln die Rede. Offiziell grünes Licht gab es laut Kolstad im Interview mit Collider aber erstmal nur für eine Staffel. Das ist auch jetzt noch der Stand. Bislang wurde eine Staffel 2 noch nicht bestätigt.

Das muss aber noch lange nichts heißen. Denn Netflix wartet gerne erst einmal ab, wie sich eine Serie beim Publikum und bei den Kritiker:innen schlägt, bevor eine Entscheidung über eine Fortsetzung gefällt wird.

Sollten genügend Zuschauer:innen „Splinter Cell: Deathwatch“ zu Ende schauen, dürfte einer zweiten Staffel nicht viel im Wege stehen. An einer großen Fanbasis mangelt es Sam Fisher auf jeden Fall nicht.

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