- Das Wichtigste in Kürze: Unsere Empfehlungen
- MacBook Pro mit PROLED XDR: Das beste MacBook Pro für Kreative
- MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max: Gleiche Power, kein Touchdisplay
- MacBook Pro mit M6: Vernünftige Wahl für die meisten
- Was kann nur das MacBook Pro mit Touchscreen?
- Kaufberatung: Das solltest Du bedenken
- Fazit: MacBook Pro mit oder ohne Touchscreen?
- FAQ: MacBook Pro mit Touchscreen
Zum ersten Mal kannst Du ein MacBook Pro mit Touchscreen kaufen. Das Modell mit dem sogenannten PROLED XDR Display ergänzt Apples Line-up von Profi-Laptops und steht neben den bekannten Versionen ohne Touchbedienung zur Auswahl. Aber lohnt sich der Aufpreis? Und für wen reicht das günstigere Modell völlig aus?
Wir haben uns alle aktuellen MacBook-Pro-Varianten angeschaut. Hier erfährst Du, was im Alltag den Unterschied macht und welches Modell für Deinen Einsatzzweck am besten passt.
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Das Wichtigste in Kürze: Unsere Empfehlungen
- Beste Wahl insgesamt – besonders für Kreative: MacBook Pro mit PROLED XDR Display und M5 Pro oder M5 Max (14 und 16 Zoll)
- Für Power-User:innen ohne Bedürfnis für ein Touchdisplay: MacBook Pro mit M5 Pro oder M5 Max (14 und 16 Zoll)
- Vernünftige Wahl für die meisten: MacBook Pro mit M6 (14 Zoll)
MacBook Pro mit PROLED XDR: Das beste MacBook Pro für Kreative
Mit dem PROLED-XDR-Modell bekommst Du das aktuell beste MacBook Pro für Kreative. Sein wichtigster Kaufgrund ist der Touchscreen: Du kannst den Bildschirm direkt mit dem Finger bedienen und etwa Fenster antippen, durch lange Dokumente wischen oder Fotos und Karten mit zwei Fingern vergrößern. All das klappt ohne Umweg über das Trackpad.
Das neue macOS 27 bringt dafür eigene Anpassungen mit. Tastatur und Trackpad bleiben aber voll erhalten. Der Touchscreen kommt also hinzu und ersetzt nichts.
Im Alltag ist das Touchdisplay vor allem dann praktisch, wenn Du schnell etwas zeigen willst. Im Meeting tippst Du direkt auf die Folie. In der Bildbearbeitung wählst Du einen Bereich mit dem Finger aus, statt den Zeiger über das Trackpad zu schieben. Wenn Du viel am Schreibtisch mit Maus und Tastatur arbeitest, wirst Du den Touchscreen dagegen nur selten nutzen.
Ein Display für Foto und Video
Auch ohne Touch-Funktion hebt sich der Bildschirm von den anderen MacBook-Pro-Modellen ab. Apple nutzt hier zwei übereinanderliegende OLED-Schichten (Tandem OLED). Schwarze Flächen bleiben hier tiefschwarz, und nächtliche Filmszenen wirken räumlicher. Draußen und bei HDR-Videos erreicht das Display außerdem höhere Spitzenwerte bei der Helligkeit.
Für Profis zählt noch ein Punkt: Neben dem P3-Farbraum stellt das Display auch Adobe RGB dar. Mit diesem Farbraum arbeiten viele Fotograf:innen und Druckereien. Bearbeitest Du Bilder für den Druck, kannst Du auf diesem MacBook Pro also besser einschätzen, wie sie später auf Papier wirken. Passend dazu stehen eigene Bildmodi für Fotografie, Design und Druck bereit.
Dynamic Island statt Notch
Oben am Bildschirm des MacBook Pro mit PROLED XDR findest Du eine Dynamic Island, also die schwarze Info-Leiste, die Du vielleicht vom iPhone kennst. Bei den anderen Modellen sitzt an dieser Stelle nur eine Aussparung für die Kamera.
Die Dynamic Island blendet laufende Vorgänge ein, zum Beispiel den Status einer Paketlieferung. Spotlight und Siri startest Du ebenfalls von dort.
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Leichter, besserer Klang und ein ruhiges Bild im Videocall
Das Gehäuse fällt etwas flacher und deutlich leichter aus. Die 14-Zoll-Version bringt rund 1,4 Kilogramm auf die Waage, das 16-Zoll-Modell etwa 1,8 Kilogramm. Trägst Du Dein MacBook jeden Tag mit Dir herum, macht sich das bemerkbar. Ein optisches Extra: Das Apple-Logo auf dem Deckel leuchtet wieder.
Auch die Kamera ist auf die Touch-Bedienung vorbereitet. Sie gleicht kleine Erschütterungen aus, wenn Du während eines Videocalls auf den Bildschirm tippst. Dein Gegenüber sieht also kein wackelndes Bild. Die sechs Lautsprecher klingen im Bass kräftiger. Nutzt Du das MacBook zugeklappt an einem externen Monitor, stimmt es den Sound eigens auf diese Situation ab.
Für so viel Ausstattung verlangt Apple einen kräftigen Aufpreis: Das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro kostet ab rund 3.300 Euro, die 16-Zoll-Version ab rund 3.900 Euro. Mit M5 Max startet das Gerät bei rund 5.200 Euro (14 Zoll) beziehungsweise 5.600 Euro (16 Zoll).
MacBook Pro mit PROLED XDR – die Specs im Überblick
- Display: 14,2 oder 16,3 Zoll, Tandem OLED, Touchscreen, bis 120 Hertz, Dynamic Island
- Chip: M5 Pro oder M5 Max
- Arbeitsspeicher: 24 bis 128 Gigabyte
- Speicherplatz: 1 bis 16 Terabyte
- Akkulaufzeit: bis zu 22 Stunden Videostreaming (14 Zoll) | bis zu 24 Stunden Videostreaming (16 Zoll)
- Anschlüsse: 3 × Thunderbolt 5, HDMI, SD-Kartenleser, MagSafe 3, Kopfhöreranschluss
MacBook Pro mit M5 Pro und M5 Max: Gleiche Power, kein Touchdisplay
Du willst maximale Leistung, brauchst aber keinen Touchscreen? Dann ist das klassische MacBook Pro mit Liquid Retina XDR Display und M5 Pro oder M5 Max eine gute Wahl. Unter der Haube arbeiten hier dieselben Chips wie im PROLED-Modell. Ob Videoschnitt, 3D-Programme oder Programmieren: Bei der Rechenleistung nehmen sich die Geräte nichts.
Bei gleicher Größe und gleichem Chip hält auch der Akku gleich lange durch. An Anschlüssen stehen Dir ebenfalls drei Thunderbolt-5-Buchsen, HDMI, ein SD-Kartenleser, MagSafe und eine Kopfhörerbuchse zur Verfügung. Den Arbeitsspeicher kannst Du auch hier auf bis zu 128 Gigabyte aufstocken. Beim Speicherplatz ist allerdings bei 8 Terabyte Schluss, beim Touch-Modell erst bei 16 Terabyte.
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Den Bildschirm leuchten viele winzige LEDs von hinten aus (Mini-LED). Er ist ebenfalls sehr hell, scharf und läuft flüssig mit bis zu 120 Hertz. Für Filme, Fotos und Videoschnitt reicht die Qualität auch im Profi-Alltag gut aus. Schwarztöne wirken im direkten Vergleich zum OLED aber nicht ganz so tief. Adobe RGB unterstützt dieses Display nicht.
Das Gehäuse ist etwas schwerer: Das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro wiegt rund 1,6 Kilogramm. Dafür ist das Modell rund 400 Euro günstiger als die vergleichbare PROLED-Variante: Es kostet ab 2.900 Euro. Die 16-Zoll-Ausführung ist ab 3.400 Euro erhältlich.
Ist Dir der Touchscreen nicht so wichtig, investierst Du die Ersparnis besser in mehr Arbeitsspeicher oder eine größere SSD.
MacBook Pro mit M5 Pro/M5 Max – die Specs im Überblick
- Display: 14,2 oder 16,2 Zoll, Liquid Retina XDR (Mini-LED), bis 120 Hertz
- Chip: M5 Pro oder M5 Max
- Arbeitsspeicher: 24 bis 128 Gigabyte
- Speicherplatz: 1 bis 8 Terabyte
- Akkulaufzeit: bis zu 22 Stunden Videostreaming (14 Zoll) | bis zu 24 Stunden Videostreaming (16 Zoll)
- Anschlüsse: 3 × Thunderbolt 5, HDMI, SD-Kartenleser, MagSafe 3, Kopfhöreranschluss
MacBook Pro mit M6: Vernünftige Wahl für die meisten
Für viele Nutzer:innen ist das 14-Zoll-MacBook-Pro mit M6 die vernünftigste Wahl. Mit einem Startpreis von rund 2.300 Euro ist es zugleich das günstigste MacBook Pro. Trotzdem bekommst Du dasselbe Display wie beim M5-Pro-Modell ohne Touchdisplay, dieselbe Kamera und ein Gehäuse mit allen wichtigen Anschlüssen.
Für Office, Fotobearbeitung, gelegentlichen Videoschnitt und viele KI-Funktionen hat der M6-Chip genug Reserven. Mit bis zu 24 Stunden Videostreaming hält es zudem lange durch. Für Studierende, Selbstständige und alle, die einen langlebigen Laptop für den Alltag suchen, ist es ein starkes Gesamtpaket.
Kaufberatung: Welches iPhone solltest Du wählen?
Die Einschränkungen beim MacBook Pro M6 betreffen vor allem Profis. Ab Werk sind 16 Gigabyte Arbeitsspeicher eingebaut, maximal 32 Gigabyte. Statt Thunderbolt 5 gibt es Thunderbolt 4, das Daten langsamer überträgt.
Und Du kannst höchstens zwei externe Monitore anschließen. Beim MacBook Pro mit M5 Pro sind es drei, mit M5 Max sogar vier. Wenn Du regelmäßig große 8K-Projekte schneidest, bist Du mit den stärkeren M5-Chips besser bedient. Einen Touchscreen bietet das M6-Modell nicht.
MacBook Pro mit M6 – die Specs im Überblick
- Display: 14,2 Zoll, Liquid Retina XDR (Mini-LED), bis 120 Hertz
- Chip: M6
- Arbeitsspeicher: 16 bis 32 Gigabyte
- Speicherplatz: 1 bis 4 Terabyte
- Akkulaufzeit: bis zu 24 Stunden Videostreaming
- Anschlüsse: 3 × Thunderbolt 4, HDMI, SD-Kartenleser, MagSafe 3, Kopfhöreranschluss
Was kann nur das MacBook Pro mit Touchscreen?
Diese Funktionen bekommst Du nur beim MacBook Pro mit PROLED XDR Display:
- Bedienung per Finger mit Gesten für mehrere Finger
- Dynamic Island statt Notch
- OLED-Display mit tieferem Schwarz und höherer Spitzenhelligkeit
- Adobe-RGB-Farbraum für die Arbeit an Druckvorlagen
- Ruhigeres Kamerabild, wenn Du im Videocall auf den Bildschirm tippst
- Lautsprecher mit kräftigerem Bass und eigenem Soundprofil
- Leichteres Gehäuse und leuchtendes Apple-Logo
- Bis zu 16 Terabyte Speicherplatz (nur mit M5 Max)
Das können alle aktuellen MacBook-Pro-Modelle:
- 120-Hertz-Display, auf Wunsch mit mattem Nanotexturglas gegen Spiegelungen
- 12-Megapixel-Kamera, die Dich automatisch im Bild hält und auch Deinen Schreibtisch zeigen kann
- Sechs Lautsprecher, drei Mikrofone, Tastatur mit Touch ID
- HDMI, SD-Kartenleser, MagSafe und Kopfhörerbuchse
- Unterstützung für Apple Intelligence und Siri AI
- Schnellladen auf 50 Prozent in rund 30 Minuten (mit passendem Netzteil)
Siri AI in Deutschland: Warum Du auf dem iPhone noch warten musst
Gut zu wissen: Keinem MacBook Pro liegt ein Netzteil bei. Das musst Du separat kaufen, falls Du kein passendes hast.
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Kaufberatung: Das solltest Du bedenken
Brauchst Du den Touchscreen wirklich? Ehrlich gefragt: Wie oft würdest Du auf den Bildschirm tippen? Hilfreich ist das vielleicht beim Präsentieren, beim Durchblättern langer Dokumente und bei kreativer Arbeit. Arbeitest Du meist am externen Monitor, bringt das Touchdisplay Dir dagegen kaum etwas.
Wie wichtig ist Dir das Display? Für Netflix, Fotobearbeitung und die Arbeit im Office liefern alle Modelle ein hervorragendes Bild. Den Mehrwert des OLED spürst Du vor allem bei HDR-Filmen, dunklen Szenen und professioneller Farbarbeit.
Welcher Chip passt? Für Alltag und gelegentliche Kreativprojekte genügt der M6 bereits völlig. Schneidest Du regelmäßig Videos, arbeitest Du mit 3D-Grafik oder vielen externen Monitoren, greif zum M5 Pro. Der M5 Max lohnt sich vor allem für sehr anspruchsvolle Profi-Workflows.
Wie viel Arbeitsspeicher? Nachrüsten geht nicht. Plane also lieber etwas großzügiger, besonders wenn Du das Gerät viele Jahre nutzen willst.
14 oder 16 Zoll? Das kleinere Modell passt besser in den Rucksack. Das größere MacBook Pro bietet mehr Platz für die Inhalte von Profi-Apps und hält etwas länger durch. Den M6-Chip gibt es nur beim MacBook Pro in der Größe 14 Zoll.
Fazit: MacBook Pro mit oder ohne Touchscreen?
Das MacBook Pro mit PROLED XDR Display ist das beste Gesamtpaket. Es lohnt sich vor allem für Kreative, die Fotos für den Druck bearbeiten, viel unterwegs sind und den Touchscreen aktiv nutzen wollen.
Wenn Du die volle Leistung brauchst, aber auf Touch verzichten kannst, greif zum MacBook Pro mit M5 Pro oder M5 Max ohne Touchdisplay. Du bekommst dieselbe Rechenleistung, dieselbe Akkulaufzeit und dieselben Anschlüsse – und das alles für weniger Geld.
Für die meisten Nutzer:innen ist das MacBook Pro mit M6 die beste Wahl. Es hat dasselbe starke Display wie das M5-Pro-Modell ohne Touchbedienung und hält von allen Modellen am längsten durch. Und es ist das günstigste MacBook Pro.
Apropos – kennst Du die korrekte Reihenfolge aller MacBooks?
MacBook-Reihenfolge: Alle Modelle von 2006 bis 2026
FAQ: MacBook Pro mit Touchscreen
1.Welches MacBook Pro hat einen Touchscreen?
Nur das MacBook Pro mit PROLED XDR Display.
2. Ist das MacBook Pro mit Touchscreen schneller?
Ausschlaggebend ist der Chipsatz. Das MacBook Pro mit Touchscreen und M5 Pro oder M5 Max ist genauso schnell wie die Variante ohne Touchscreen. Es ist in anspruchsvollen Anwendungsszenarien aber schneller als das MacBook Pro mit M6-Chip.
3. Kann ich das MacBook Pro mit Touchscreen weiter mit dem Trackpad bedienen?
Ja. Tastatur und Trackpad sind unverändert an Bord, der Touchscreen kommt nur als weitere Bedienmöglichkeit hinzu.
4. Ab wann ist das MacBook Pro mit Touchscreen erhältlich?
Die Auslieferung startet am 6. November 2026. Vorbestellungen nimmt Apple bereits an.