M3GAN 2.0: Das Ende erklärt – stirbt die Killerpuppe endgültig?

Die blutrünstige Roboterpuppe M3GAN ist wieder da – wie sich zeigt, war sie nie wirklich weg. Doch diesmal entwickelt sie sich zur Beschützerin gegen den noch fieseren Androiden Amelia. Das Ende von "M3GAN 2.0", das die Tür für einen dritten Teil offen lässt, findest Du hier erklärt.

Achtung: Der folgende Text enthält Spoiler! Wenn Du "M3GAN 2.0" noch nicht gesehen hast, solltest Du vielleicht nicht weiterlesen.

M3gan 2.0: Darum kommt die Puppe aus ihrer Deckung

Am Ende von "M3GAN" sah es so aus, als sei die Killerpuppe besiegt: Gemma (Allison Williams) und ihre Nichte Cady (Violet McGraw) schafften es, die Puppe zu demolieren. Zweifel an ihrem Ableben gab es aber dennoch, denn in der letzten Szene des Films leuchtet ein Smart-Home-Gerät auf.

In der Fortsetzung "M3gan 2.0" stellt sich nun heraus: M3GAN ist tatsächlich noch da. Sie hat in den vergangenen zwei Jahren in Gemmas Computer und den via WLAN verbundenen smarten Geräten im Haus gelebt. Die Puppe hatte Zeit, sich weiterzuentwickeln und zu perfektionieren: Jetzt kann sie zum Beispiel Emotionen verstehen.

Doch dann taucht ein anderer KI-Android auf: Amelia (Ivanna Sakhno) wurde ursprünglich als Superwaffe entwickelt – und zwar auf Grundlage der Designs, die Gemma für M3GAN entworfen hatte. Sie startet einen tödlichen Feldzug gegen alle, die mit ihrer Erschaffung zu tun haben. Auch Gemma und Cady hat sie im Visier.

Darüber hinaus will sie unbedingt eine Motherboard-KI aus den 1980er-Jahren finden, die seit vielen Jahren sicher weggeschlossen ist. Mit der KI will Amelia die Menschheit zerstören: Wenn sie diese mit den Computern der Welt verbindet, könnte es zu einem Aufstand der Roboter, Maschinen und PC-Systeme kommen.

Aber weil dieser Plan Cady bedroht, muss M3GAN aktiv werden. Es ist schließlich ihr Job, dafür zu sorgen, dass dem Mädchen nichts passiert. Sie überzeugt Gemma, ihr einen neuen und stärkeren Körper zu geben. Ihre Erschafferin ist zwar skeptisch und zögerlich, stimmt aber dann doch zu, um Amelia zu stoppen. Nun wandelt sich M3GAN von der Zerstörerin zu einer Art Heldin – oder kommt es am Ende von "M3GAN 2.0" doch ganz anders?

M3GAN 2.0: Der überraschende Twist am Ende und seine Erklärung

Am Ende von "M3GAN 2.0" folgen Gemma, M3GAN und ihre Verbündeten Amelia zu einem Geheimversteck im Silicon Valley, wo sich das gefährliche KI-Motherboard befindet. An ihrer Seite: Gemmas Kolleg:innen Cole (Brian Jordan Alvarez) und Tess (Jen Van Epps) sowie Cady und Christian (Aristotle Athari). Der Philanthrop ist in dem Sci-Fi-Horror ein Freund von Gemma, der wie sie dem Einsatz von KI kritisch gegenübersteht. Außerdem sieht es so aus, als könnte sich zwischen den beiden eine Romanze entwickeln.

"M3GAN": Das Ende des Horrorfilms mit der KI-Puppe erklärt

Doch als die Gruppe das Labor erreicht, kommt es zu einer überraschenden Wendung: Amelia ist gar keine KI, die eigenständig agiert. Tatsächlich handelt es sich bei ihr um eine Marionette, gesteuert ausgerechnet von Christian. Der gehört einer militanten Anti-KI-Gruppe an, die fürchtet, dass Roboter eines Tages die Menschheit kontrollieren könnten. Darum will er beweisen, wie gefährlich Künstliche Intelligenz sein kann – und erschafft dafür Amelia. Anschließend schickt er sie auf ihren mörderischen Kreuzzug.

Bei einem heftigen Kampf setzen Christians Helfer:innen M3GAN mit Elektroschockern außer Gefecht. Es sieht so aus, als sei sie endgültig vernichtet. Dann setzt er bei Gemma ein Implantat ein, um sie kontrollieren zu können – genau wie Amelia.

Das Ende von M3GAN 2.0 erklärt: Stirbt die Puppe endgültig?

Die KI-Puppe M3GAN ist nicht so einfach zu besiegen: Es sieht zwar so aus, als sei sie schwer beschädigt – aber sie ist immer noch aktiv. Sie schafft es, sich in Gemmas Implantat hochzuladen, und lebt nun darin weiter. Allerdings ist die mächtige Amelia immer noch ungeschlagen.

M3GAN hat schließlich eine brillante Idee: Sie erinnert sich, dass Gemma einen Selbstzerstörungsmechanismus eingebaut hat, als sie die neue Version der Puppe entwickelte. Mit diesem will sie sich und den Androiden zerstören, bei einer Art Selbstmordattentat.

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Zwischendrin sieht es so aus, als sei sie wieder ganz die Alte, denn plötzlich attackiert sie Gemma. Doch das ist nur eine Finte, um Christian abzulenken. Dann transportiert sich M3GAN zurück in ihren ramponierten Puppenkörper und nähert sich Amelia. Gemma löst den Mechanismus aus, und es kommt zu einer Explosion. Von Amelia und M3GAN sind daraufhin nur noch Trümmer übrig.

Jedenfalls sieht es so aus. Denn in den letzten Szenen am Ende von "M3GAN 2.0" gibt es einen letzten Twist: Gemma setzt sich nach den Ereignissen für den verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz ein. Die Menschheit soll lernen, mit KI zu leben und ihr mit Respekt zu begegnen.

Wir hören, wie die Expertin eine Rede hält, die sie dann auf dem Computer abtippt. In den letzten Szenen arbeitet das Office-Programm plötzlich nicht mehr korrekt. Ein altmodisch aussehender virtueller Assistent verwandelt sich plötzlich in eine Animation von M3GAN. Die erklärt, dass sie "natürlich" kurz vor dem Tod ihres Puppenkörpers schnell noch eine Kopie ihrer KI anfertigte. Die transferierte sie anschließend in den PC. Mit ihrem letzten Satz endet der Film: "Also, haben wir die Welt gerettet?", fragt sie Gemma.

M3GAN 3.0: Aus dem Traum einer Trilogie wird vielleicht nichts

Der Cliffhanger öffnet die Tür für einen dritten Teil von "M3GAN". Produzentin Allison Williams verriet dem Hollywood Reporter bereits: "Ich habe von einem dritten (Film) geträumt, ja." Das Team habe sich schon "jede Menge Gedanken" gemacht.

Was leider bislang gegen die Theorie einer Trilogie spricht: In den Kinos legte "M3GAN 2.0" einen äußerst enttäuschenden Start hin. Am ersten Wochenende spielte der Film in den USA lediglich 10,2 Millionen Dollar ein. Die weltweiten Einnahmen sind mit 17,2 Millionen bisher ebenfalls kein Grund zur Freude (via Deadline).

Zum Vergleich: Der erste Teil hat insgesamt knapp 181 Millionen Dollar eingespielt.

Wandelt sich M3GAN in dem Horrorfilm tatsächlich zum Guten?

M3GAN ist am Ende von "M3GAN 2.0" bereit, sich zu opfern, um Gemma und Cady zu retten. Es sieht so aus, als wäre sie außerdem fähig, etwas zu fühlen, was sich in der emotionalen Abschiedsszene zwischen den Dreien zeigt. Auch in den letzten Szenen des Films wird sie als guter Charakter dargestellt – schließlich sorgt sie sich darum, ob die Welt gerettet wird.

M3GAN hat im zweiten Film eine komplett andere Rolle eingenommen: In Teil 1 ist sie eine mörderische Killerpuppe, die keine Grenzen kennt. Im zweiten Film ist die fast schon menschliche KI, die reflektieren und Opfer bringen kann.

"M3GAN 2.0" ist nicht der einzige Film, der 2025 das Kino unsicher macht: Welche Highlights Dich in den kommenden Monaten noch erwarten, erfährst Du unter folgendem Link!

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