Der Milliardärsbunker: Das Ende der Netflix-Serie erklärt

In „Der Milliardärsbunker“ ziehen sich Superreiche in einen luxuriösen Bunker zurück, um den drohenden Dritten Weltkrieg zu überleben. Doch abseits von Luxus, Spa und Hightech eskalieren die Konflikte unter den Bewohner:innen. Am Ende von "Der Milliardärsbunker" erwartet Dich ein großer Twist, der alles infrage stellt, was zuvor geschehen ist. 

Achtung, Spoiler: Wenn Du die Serie noch nicht (vollständig) gesehen hast, lies lieber nicht weiter.

Der Milliardärsbunker: Darum geht's in der Serie

Schon früh in der Serie gibt es den ersten großen Knall: Eine Atombombe soll gefallen sein, die Welt draußen ist zerstört, der Bunker scheinbar der letzte sichere Hafen. Doch als Zuschauer:in wirst Du schnell misstrauisch, als sich herausstellt, dass das Chaos draußen nur eine Inszenierung ist.

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Die Leiterin des Bunkers, Minerva, und ihr Team steuern mit einem ausgeklügelten Plan das Geschehen. Ihr Ziel: das Vermögen der eingeschlossenen Milliardär:innen zu kontrollieren. So beginnt ein intrigantes Spiel um Macht, Täuschung und Überleben in einem künstlich geschaffenen Weltuntergang.

Wer stirbt im Bunker und warum?

Mehrere Figuren erleben im Laufe der Staffel dramatische Schicksale. Mimi stirbt an einer schweren und seltenen Erkrankung (Gehirnfunktionsstörung aufgrund einer chronischen Lebererkrankung). Ihre Stieftochter Asia diagnostiziert sie mithilfe der Bunker-KI. Obwohl Max sich sehr bemüht, die notwendige medizinische Ausrüstung zu besorgen, endet die Krankheit mit Mimis Tod.

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Auch Oswaldo stirbt – er wird getötet. Er war Guillermos Geschäftspartner und stets misstrauisch gegenüber Minerva. Als er versucht, den Betrug aufzudecken, wird er von Mae und Luca ermordet.

Drei Personen gehen auf den Eingang des Bunkers zu.

Warum täuscht Minerva das Ende der Welt vor?

Minerva ist die Schlüsselfigur hinter der groß angelegten Täuschung. Zusammen mit einem Team von Betrüger:innen inszeniert sie den angeblichen Dritten Weltkrieg. Ihre Motivation: Kontrolle gewinnen und das Vermögen der im Bunker eingeschlossenen Superreichen an sich reißen. Dabei nutzt sie das angebliche Kriegschaos als perfekte Tarnung.

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Diese Story spiegelt ein bekanntes Thema der Serien von Álex Pina wider: Macht durch Manipulation und Täuschung. Für die Bewohner:innen im Bunker bedeutet das, dass sie Gefangene einer ausgeklügelten Lüge sind, die ihr Leben auf den Kopf stellt.

Das Ende von Der Milliardärsbunker erklärt

Am Ende von "Der Milliardärsbunker" ist die Täuschung kurz davor aufzufliegen – doch das Staffelfinale hält keinen endgültigen Abschluss bereit. Du siehst, wie die Bewohner:innen mit dem Bruch der Illusion kämpfen und sich zwischen Hoffnung, Wut und Resignation bewegen. Einige Begünstigte der Täuschung halten die Fäden in der Hand, andere versuchen zu entkommen oder Macht zurückzugewinnen.

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Klar ist: Der Weltuntergang ist inszeniert. Aber das genaue Schicksal vieler Charaktere bleibt offen – ebenso wie die Frage, welche Machtspiele weitergehen oder neu entstehen. Durch das offene Ende von "Der Milliardärsbunker" lädt die Serie zum Spekulieren über die verschiedenen Schicksale ein.

Der Milliardärsbunker: Geht die Serie mit Staffel 2 weiter?

Mittlerweile steht fest: Die spanische Serie erhält bei Netflix keine zweite Staffel (via What's On Netflix). Schade, denn der Cliffhanger am Ende von "Der Milliardärsbunker", die ungelösten Konflikte und das Potenzial für weitere Machtspiele haben im Vorfeld klar für eine Fortsetzung gesprochen. Hinter der Serie stehen übrigens die Produzent:innen von „Haus des Geldes“.

Wie hätte die Story in Staffel 2 weitergehen können?

Diese Fragen hätten im Zentrum von Staffel 2 stehen können: Wie gehen die Betrogenen mit der Täuschung um? Wer übernimmt wirklich die Macht? Minerva und Ziro sind nicht gestürzt, ihre Täuschung nur zum Teil aufgedeckt. Rückblenden hätten die Entstehung der Inszenierung erklären und neue Figuren oder Bedrohungen einführen können.

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Auch die zwischenmenschlichen Konflikte im Bunker hätten genug Raum für weitere dramatische Entwicklungen geboten. Die Fortsetzung hätte zudem mehr auf den psychologischen Druck und die Dynamiken im Luxusbunker eingehen können – und weniger auf die äußeren Umstände.

Max und Guillermo schauen sich aus wenigen Millimetern Entfernung in die Augen.