Seit Anfang August erzählt die neue Apple TV+ Serie von und mit Jason Momoa eine Geschichte rund um die Vereinigung der hawaiianischen Inseln. Mit der neunten Folge, dem Staffelfinale, wurden viele der Handlungsstränge miteinander verknüpft. Die genauen Zusammenhänge und was diese für die Zukunft bedeuten: Hier bekommst Du das Ende von „Chief of War“ erklärt.
Jason Momoa dürfte Dir vor allem als Darsteller aus Werken wie „Aquaman“, „Game of Thrones“ oder „Dune“ bekannt sein. Für „Chief of War“ hat sich der 46-jährige mit Produzent und Drehbuchautor Thomas Pa'a Sibbett zusammengetan – und neben seiner Tätigkeit als Schauspieler auch als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent an der Serie gearbeitet.
Laut Apple handelt es sich um ein Herzensprojekt der Serienschöpfer, die beide selbst hawaiianische Wurzeln haben. Die Serie hat einen überwiegend polynesischen Cast sowie zahlreiche Dialoge, die in der hawaiianischen Sprache geführt werden. Die Geschichte wird über neun Folgen hinweg erzählt – und endet in einer finalen Auseinandersetzung. Bei Dir sind nach dem Staffelfinale noch Fragen offen? Wir beantworten sie Dir in unserem „Chief of War“-Ende erklärt.
Bevor wir Dir das Ende von „Chief of War“ erklären, kannst Du Dir hier unser Interview zur Serie anschauen:
Achtung: Ab hier folgen Spoiler zur ersten Staffel der Apple TV+ Serie „Chief of War“.
Chief of War Staffel 1: Ein geteiltes Hawaii
„Chief of War“ spielt Ende des 18. Jahrhunderts und folgt dem ehemaligen Kriegerhäuptling Kaʻiana (Jason Momoa), der nach Jahren des Blutvergießens mit seinen engsten Verbündeten ins Exil geflohen ist. Der König von Maui, Kahekili (Temuera Morrison), ruft ihn unter dem Vorwand einer alten Prophezeiung zurück, um ihn für seine eigenen Machtpläne zu nutzen.
Kaʻiana erkennt jedoch rasch, dass Kahekili finstere Absichten verfolgt. Er plant, alle Inseln zu erobern und mit Gewalt und Terror eine Schreckensherrschaft zu etablieren. Während Kaʻiana versucht, sein Volk vor der Unterdrückung zu bewahren, gerät er in einen Strudel aus Intrigen, Verrat und politischen Machtkämpfen, die die Zukunft der hawaiianischen Inseln formen.
Chief of War: Interview mit Jason Momoa, Thomas Pa’a Sibbett und weiteren Darstellern der Serie
Dabei kreuzen sich seine Wege mit bedeutenden Figuren wie Kamehameha (Kaina Makua) und Kaʻahumanu (Luciane Buchanan), deren Schicksale eng mit dem Kampf um die Zukunft der Inseln verbunden sind.
Der große Konflikt in Chief of War Staffel 1
Über die neun Folgen der 1. Staffel von „Chief of War“ bahnt sich ein Konflikt an, der in der finalen Episode seinen Höhepunkt findet. Bevor wir Dir das Ende von „Chief of War“ erklären, fassen wir Dir nochmal die Ausgangslage zusammen. Keōua (Cliff Curtis) wird nach dem Tod seines Vaters König Kalaniopu'u (Branscombe Richmond) zum neuen Herrscher von Hawaii gekrönt – allerdings mit einem Haken. Den Titel Kūka'ilimoku, der einem die Befehlsgewalt über die hawaiianischen Truppen verleiht, erhält Kamehameha, der Neffe des verstorbenen Königs.
Keōua fühlt sich durch diese Machtteilung hintergangen und erkennt Kamehameha als unehelichen Sohn nicht als vollwertiges Mitglied der Königsfamilie an. Aus diesem Grund erklärt er seinem Cousin den Krieg, was zur vorübergehenden Teilung von Hawaii führt.
Jason Momoa: Die 12 besten Filme und Serien mit dem „Chief of War“-Star
Kaʻiana stellt sich dabei auf die Seite von Kamehameha und versucht, diesen in der Vereinigung der Insel zu unterstützen. Kahekili, der als Anführer von Maui bereits die Insel O‘ahu eingenommen hat, plant währenddessen einen Eroberungsangriff auf Hawaii. Um diesem Überfall trotzen zu können, benötigt es jedoch die gesamte Heeresstärke der Insel. In anderen Worten: Bevor Kahekili angreift, muss der Konflikt zwischen Keōua und Kamehameha gelöst und Hawaii wiedervereinigt sein.
Das Ende von Chief of War erklärt: Die Schlacht vor der Schlacht
Im Staffelfinale von „Chief of War“ kommt es schließlich zum großen Aufeinandertreffen zwischen den zwei Fraktionen. In einem epischen Kampf konfrontiert Kaʻiana seinen Nemesis Keōua – der zuvor Kaʻianas jüngeren Bruder Nahi (Siua Ikale’o) umgebracht hat – und rächt sich für jenen Verlust. Somit führt Dir das Ende von „Chief of War“ vor, dass aus dem Krieger, der zuvor nur den Kampf des Friedens willens gesucht hat, nun ein Krieger geworden ist, der aus Rache und Vergeltung kämpft.
Nach einer intensiven Schlacht ist Keōua besiegt, seine Armee in die Flucht geschlagen und Hawaii wird fortan wieder nur von einem König regiert: Kamehameha. Die Armee der Sieger:innen steckte dabei nur geringe Verluste ein – was insbesondere der Überlegenheit durch die Schusswaffen zu verdanken ist. Kaʻiana hatte diese auf seiner Odyssee durch die moderne Welt entdeckt und aufgrund seiner Beziehung zu einigen wohlwollenden Piraten für den Kampf gewinnen können.
Kaʻianas Frau Kupuohi (Te Ao o Hinepehinga) hat im Kampf allerdings eine schwere Verletzung durch einen Speerangriff erlitten. Nach der Schlacht siehst Du sie jedoch in einer finalen Einstellung weinend in den Armen von Kaʻianas Bruder Namake (Te Kohe Tuhaka), was bestätigt, dass sie die Verletzung überleben dürfte.
Chief of War: Kommt Staffel 2? Das verrät das Ende
Die letzte Szene von „Chief of War“ Staffel 1 zeigt schließlich Kahekili, der von einem seiner Männer die Nachricht erhält, dass Keōua gefallen ist – und kein Geringerer als Kaʻiana die Armee von Kamehameha angeführt hat. Kahekili erklärt daraufhin, dass er alles daransetzen wird, Kaʻiana aufzuspüren und ihn zur Strecke zu bringen.
Das Ende von „Chief of War“ liefert somit erste Hinweise auf eine mögliche 2. Staffel. Der Kampf gegen Keōua stellte eine Art Hürde dar, eine Schlacht vor der noch größeren Schlacht. Dementsprechend könnte Dich in einer potenziellen nächsten Staffel ein noch epischerer Kampf erwarten, in dem sich Kaʻiana, Kamehameha und ihr Volk womöglich gegen Kahekili und seine Armee behaupten müssten.
Im Verlauf der 1. Staffel sind zudem einige Piraten auf die hawaiianischen Inseln gestoßen und haben bereits versucht, diese mit Gewalt einzunehmen. Da die Piraten entkommen konnten, könnte in einer potenziellen 2. Staffel erneut eine Bedrohung durch fremde Völker auftreten – zumal sich nun in der modernen Welt herumsprechen dürfte, dass im Pazifik eine Inselkette existiert, auf der wertvolle Ressourcen erbeutet werden können.
Schließlich könnte noch ein emotionales Drama fortgesetzt werden, das kurz vor der großen Schlacht am Ende der 1. Staffel „Chief of War“ für Kaʻiana offenbart wurde. Sein Bruder Namake hat – als Kaʻiana zu Beginn der Staffel als verschollen galt und von seinem Volk für tot gehalten wurde – eine Beziehung mit Kupuohi angefangen. Als Kaʻiana unversehrt von seiner Odyssee zurückkehrte, schwiegen Kupuohi und Namake zunächst, doch in der letzten Folge gestand letztere seinem Bruder das Verhältnis.
Kaʻiana reagierte gelassen und schien seinem Bruder zu vergeben, weil er laut eigener Aussage nicht mit Streitigkeiten innerhalb der Familie in einen Krieg ziehen kann. Womöglich könnte dieses Drama in einer potenziellen Fortsetzung erneut aufgegriffen werden und für einen Konflikt innerhalb der Familie sorgen.
Ob es überhaupt eine 2. Staffel von „Chief of War“ geben wird, ist bisher allerdings völlig unklar, denn es wurden noch keine neuen Folgen bestätigt. Angesichts der nicht abgeschlossenen Handlung, dürfte ein frühzeitiges Aus jedoch für Frust unter Serien-Fans sorgen, sodass nur zu hoffen bleibt, dass Apple die Produktion fortsetzt.
Chief of War
| Originaltitel: | Chief of War |
| Genre: | Drama |
| Start: | 1. August 2025 (Apple TV+) |
| Laufzeit: | S01: 9 Episoden zu je circa 40 bis 60 Minuten |
| Altersfreigabe: | ab 16 Jahren |
| Regie: | S01: Brian Andrew Mendoza, Anders Engström, Justin Chon, Jason Momoa |
| Drehbuch: | S01: Jason Momoa, Thomas Pa'a Sibbett, Doug Jung |
Du willst noch mehr Serien wie „Chief of War“ sehen? Dann schau Dir dieses Angebot an: Mit GigaTV greifst Du auf Free-TV, Pay-TV und sogar Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Prime Video zu. Falls Du von diesem Angebot noch nicht gehört hast, schau am besten hier bei unserer Übersicht vorbei – dort findest Du alle Infos.