- Das Wichtigste in Kürze
- Die Besonderheiten von Albion Online
- Das Schicksalsbrett ist Dein Weg zu neuen Fähigkeiten und Spezialisierungen
- Der Einfluss von Ausrüstung auf das Kampfsystem
- Die Rolle von Handwerk und Handel im Wirtschaftssystem von Albion Online
- Erkunde Gebiete, laufe Dungeons und meistere das PvP
- Eigene Insel kaufen oder Haus bauen
- Allgemeine Tipps für den Start in Albion Online
„Albion Online“ ist kein klassisches MMO – und genau deshalb lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Tipps zum Einstieg. Dieser Guide hilft Dir, Dich besser zurechtzufinden, typische Fehler zu vermeiden und das volle Potenzial des Spiels zu entdecken.
Das Wichtigste in Kürze
- In „Albion Online“ gibt es keine Klassen, sondern Du bestimmst Deinen Spielstil allein durch Waffen und Rüstungen.
- Das Schicksalsbrett ersetzt klassisches Leveln und schaltet durch gesammelten Ruhm neue Waffen, Berufe und Spezialisierungen frei.
- Deine Ausrüstung legt fest, welche aktiven Fähigkeiten Dir im Kampf zur Verfügung stehen.
- Fast alle Gegenstände im Spiel stammen aus Spielerhand, wodurch Crafting, Sammeln und Handel essenzielle Spielsysteme sind.
- Schwarze Zonen bieten die besten Ressourcen und Belohnungen, bringen aber auch das höchste Risiko, Ausrüstung dauerhaft zu verlieren.
Die Besonderheiten von Albion Online
„Albion Online“ begrüßt Dich mit einem frischen Ansatz für ein Sandbox-MMORPG: keine Klassen, keine feste Rolle – stattdessen formt Deine Ausrüstung Deinen Spielstil. Die isometrische Perspektive und das klickbasierte Kampfsystem mögen auf den ersten Blick ungewohnt wirken, entfalten aber schnell ihren strategischen Reiz.
Bereits bei der Charaktererstellung zeigt sich: Hier steht nicht das Aussehen im Fokus, sondern die Freiheit in der Entwicklung. Nach dem eher simplen Charaktereditor solltest Du unbedingt das Tutorial absolvieren. Dort lernst Du die grundlegende Steuerung, das Kampfsystem und die ersten Spielmechaniken kennen.
Anders als in typischen MMORPGs bewegst Du Dich nicht mit WASD oder virtuellen Sticks, sondern klickst gezielt á la „Diablo“ auf Positionen oder feindliche Einheiten. Das sorgt für ein reduziertes, aber präzises Spielgefühl, das später im PvP und PvE an Tiefe gewinnt.
Statt klassischer Charakterklassen entscheidest Du Dich in „Albion Online“ über Waffen und Rüstungen für Deinen Spielstil. Ob Du als schwer gepanzerter Krieger, flinke Bogenschützin oder Feuerball werfender Magier unterwegs bist, liegt ganz bei Dir und Deinem Equipment.
Das Schicksalsbrett ist Dein Weg zu neuen Fähigkeiten und Spezialisierungen
Ein zentrales Element in „Albion Online“ ist das sogenannte Schicksalsbrett. Dabei handelt es sich um eine riesige Übersicht Deiner Fortschritte und Spezialisierungen. Hier schaltest Du alles frei, was Deinen Charakter im Spiel stärker macht: neue Waffen- und Rüstungsarten, Handwerksfähigkeiten, Reittiere und sogar PvE-Inhalte wie Expeditionen.
Statt klassischer Stufenaufstiege geht es darum, Erfahrung durch Taten zu sammeln. Wer viel mit dem Bogen kämpft, wird darin besser. Wer lieber pflügt, sammelt Punkte fürs Farmen. Der Fortschritt funktioniert dabei nach einem klaren Muster: Du nutzt ein bestimmtes Item – etwa einen Bogen der Stufe T2 – und sammelst damit Ruhm durch besiegte Gegner:innen.
Hast Du genug Ruhm verdient, darfst Du einen Lernpunkt investieren, um den nächsten Rang freizuschalten. So arbeitest Du Dich nach und nach voran, bis hin zu hochspezialisierten Waffen wie dem Langbogen oder dem Kriegsbogen.
Das System gilt auch für Rüstungen, Sammelberufe, Herstellung und sogar das Abenteuer-Level Deines Charakters. Mit jeder Spezialisierung verzweigt sich das Schicksalsbrett weiter, wodurch langfristig extrem individuelle Builds möglich sind. Allerdings solltest Du Deine Lernpunkte mit Bedacht einsetzen. Sind sie einmal verteilt, lassen sie sich nicht zurückholen. Wenn Du Dich frühzeitig auf einen Spielstil festlegst, sparst Du später viel Zeit.
Die tägliche Menge an Lernpunkten unterscheidet sich je nach Spielstatus: Free2Play-Spieler:innen erhalten maximal 10 Punkte pro Tag, während Premium-Spieler:innen mit bis zu 40 Punkten deutlich schneller vorankommen. Doch auch ohne Premium kannst Du alle Fähigkeiten freischalten. Du brauchst nur Geduld und Ausdauer.
Der Einfluss von Ausrüstung auf das Kampfsystem
In „Albion Online“ entscheidet nicht Deine Klasse über Deine Rolle im Kampf, sondern Deine Ausrüstung. Jede Waffe bringt eigene Fähigkeiten mit, die Du aktiv im Kampf einsetzen kannst. Rüstungen ergänzen sie durch zusätzliche Skills, die Deine Spielweise unterstützen oder komplett verändern. Dadurch kannst Du jederzeit Deinen Spielstil anpassen, solange Du die passende Ausrüstung parat hast.
Die drei Rüstungstypen Stoff, Leder und Platte haben jeweils spezifische Vor- und Nachteile:
- Stoffrüstungen sind besonders offensiv, bieten aber nur wenig Schutz. Sie sind für Magier:innen oder Fernkämpfer:innen geeignet.
- Plattenrüstungen sind extrem defensiv, machen Dich aber langsamer und verringern Deinen verursachten Schaden. Sie kommen bei klassischen Tanks zum Einsatz.
- Lederrüstungen bieten eine ausgewogene Mischung aus Schutz und Beweglichkeit. Die Rüstungsart eignet sich für Kämpfer:innen, die sich nicht für eine der beiden anderen Spielweisen entscheiden und flexibel bleiben wollen.
Zusätzlich unterscheiden sich die aktiven Fähigkeiten je nach Rüstung: Leichte Ausrüstung bringt offensive Zauber, mittlere eher taktische Effekte wie Unsichtbarkeit oder Mobilitätsboni, schwere Rüstung konzentriert sich auf Schutz und Kontrolleffekte.
Das Kampfsystem selbst ist actionorientiert, aber dennoch taktisch. Zwar führst Du normale Angriffe automatisch aus, doch echte Effektivität erreichst Du erst durch geschicktes Einsetzen Deiner Fähigkeiten. Du musst Angriffsmuster erkennen und ausweichen, Feind:innen unterbrechen, Positionen wechseln und immer auf Dein Timing achten.
Die Rolle von Handwerk und Handel im Wirtschaftssystem von Albion Online
„Albion Online“ setzt stark auf ein spielergesteuertes Wirtschaftssystem. Nahezu alles wurde irgendwann einmal von anderen Spieler:innen hergestellt: vom Schwert bis zur Suppe. Wer gerne sammelt, produziert und handelt, findet hier eine der tiefgründigsten Crafting-Mechaniken im Genre.
Die grundlegenden Ressourcen wie Holz, Stein, Erz, Leder und Wolle sammelst Du in der offenen Welt. Tiere musst Du erst jagen, um sie dann zu häuten. Je nach Zone unterscheiden sich dabei die verfügbaren Rohstoffe: Manche Gebiete bieten besonders seltene Materialien, andere sind besser für den frühen Spielstart geeignet.
Später benötigst Du spezielle Werkzeuge, um seltenere Ressourcen überhaupt abbauen zu können. Inventargewicht und Platz sind jedoch begrenzt. Wenn Du also effizient sammeln willst, plane voraus. Lege Dir außerdem ein Reittier zu. Damit bist Du schneller und Du kannst mehr Lasten tragen. Du findest sie als Kaufoption beim Handelsposten.
Gesammelte Rohstoffe kannst Du dann in Städten oder auf Deiner Insel weiterverarbeiten. An speziellen Stationen werden sie zunächst veredelt, bevor Du sie zu Waffen, Rüstungen oder Werkzeugen weiterverarbeitest. Dabei ist das Crafting nicht nur ein Werkzeug zur Selbstausrüstung – es ist ein vollwertiger Karriereweg. Wer sich auf ein bestimmtes Handwerk spezialisiert, kann durch Qualität und Effizienz echte Gewinne erzielen.
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Handel findet in „Albion Online“ ausschließlich zwischen Spieler:innen statt. Es gibt keine klassischen NPC-Händler:innen, stattdessen regeln Marktplätze in jeder Stadt das Angebot und die Preise. Da sie nicht miteinander verbunden sind, lohnt es sich oft, Preise zu vergleichen und gezielt zwischen Märkten zu handeln.
Eine besondere Rolle spielt der Schwarzmarkt in Caerleon: Dort verkaufst Du Ausrüstung an NPCs, die sie als zukünftige Beute für Monster in der offenen Welt „bestellen“. Dieses System sorgt dafür, dass selbst Low-Level-Gegenstände für High-End-Spieler:innen relevant bleiben.
Erkunde Gebiete, laufe Dungeons und meistere das PvP
Nach dem Tutorial startest Du auf dem Royal Continent, einer großen Insel mit sicheren Städten und gefährlichen Außenbereichen. Jedes Gebiet folgt klaren PvP-Regeln.
- In blauen Zonen sammelst Du Ressourcen und besiegst Gegner:innen, ohne Dein Inventar zu riskieren.
- Gelbe Zonen erlauben PvP nur, wenn Du Dich aktiv dafür markierst.
- Rote und schwarze Zonen hingegen zwingen Dich ins volle Risiko: Sobald Du stirbst, verlierst Du Deine Ausrüstung, Dein Inventar und Dein Reittier. Nutze hier günstige T4- oder T5-Ausrüstung, um alle wichtigen Fähigkeiten zu behalten und beim Tod nur wenig Wert zu verlieren.
Laufe zunächst die Quests in der Startstadt ab, um grundlegende Systeme wie das Schicksalsbrett, das Crafting und die ersten Kämpfe kennenzulernen. Eine der ersten Aufgaben führt Dich in eine persönliche Expedition. Dabei handelt es sich um einen instanzierten Dungeon, den Du allein bestreitest. Dort erwarten Dich einfache Gegner:innen, erste Bosse und gute Einnahmen.
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Später findest Du Portale zu offenen Dungeons direkt in der Welt: Solo-Dungeons leuchten grün auf der Karte, Gruppen-Dungeons blau. Diese Dungeons enthalten seltenere Feind:innen und wertvollere Beute, lohnen sich aber nur mit entsprechender Ausrüstung und Vorbereitung. Warte mit offenen Dungeons in höheren Gebieten, bis Du ein T3-Set trägst. Damit meisterst Du den Einstieg deutlich sicherer.
Wenn Du PvP ausprobieren willst, begib Dich in rote oder schwarze Zonen. Dort kannst Du andere Spieler:innen angreifen oder eben selbst zum Ziel werden. Viele PvP-Spieler:innen jagen dort gezielt andere Abenteurer:innen. Das macht die Gebiete riskant, aber auch lohnenswert. Verliere niemals mehr als 10 Prozent Deines Gesamtvermögens in einem PvP-Gebiet. So bleibt jeder Verlust verschmerzbar.
Eigene Insel kaufen oder Haus bauen
In „Albion Online“ hast Du die Möglichkeit eine eigene Insel zu kaufen. Sie ist ein zentraler Ort für Handel, Produktion und persönliche Freiheit. Sobald Du einen Premium-Status aktiviert hast, kannst Du in einer beliebigen Stadt Deine Insel erwerben.
Den Premium-Status benötigst Du nur für den Kauf. Danach behältst Du die Insel dauerhaft, auch wenn der Status ausläuft. Kaufe Deine Insel in einer Stadt, in der Du langfristig aktiv sein willst. Den Standort kannst Du später nicht kostenlos ändern.
Sobald Du Deine Insel besitzt, errichtest Du dort Gebäude ganz nach Deinem Bedarf: Handwerksstationen, Felder, Tierzucht, Wohnhäuser und mehr. Jedes Bauprojekt erfordert jedoch Ressourcen und Silber. Baue daher zuerst Felder und einfache Handwerksstationen wie eine Mühle oder einen Gerber. So deckst Du schnell die Grundversorgung ab.
Du kannst auch Arbeiter auf Deiner Insel anstellen. Diese bringen Dir regelmäßig Rohstoffe, solange Du ihnen die richtigen Arbeitsbücher gibst. Wenn Du effizient planst, kannst Du Deine Insel nicht nur als Lagerort, sondern auch als effiziente Produktionsstätte für tägliche Silbereinnahmen einsetzen.
Alternativ kannst Du auch Grundstücke in Städten ersteigern und dort Häuser errichten. Diese Flächen sind jedoch begrenzt, weshalb Du auf laufende Auktionen warten musst. Die Konkurrenz ist groß – gerade in zentralen Städten. Lege Dir Stadtgrundstücke nur dann zu, wenn Du in der Stadt bereits regelmäßig handelst oder craftest. Sonst lohnt sich der Aufwand kaum.
Allgemeine Tipps für den Start in Albion Online
„Albion Online“ verzichtet auf überladene Systeme. Als Einsteiger kannst Du viele Inhalte zunächst ignorieren und Dich auf Deinen Fortschritt konzentrieren. Diese Tipps helfen Dir, effizient zu spielen – und unnötige Fehler zu vermeiden.
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- Ignoriere zu Beginn komplexe Systeme wie das Veredeln, die Straßen von Avalon oder die sogenannten Nebelgebiete. Diese richten sich eher an erfahrene Spieler:innen. Sammeln, Kämpfen und der Einstieg ins Wirtschaftssystem bringen Dich schneller voran.
- Setze Deine Lernpunkte ausschließlich in Sammelberufe. Am besten beginnst Du mit dem Häuten, dem Sammeln von Fasern oder dem Erzabbau. Level sie bis Tier 4 und lege den Schwerpunkt dann auf eine dieser drei Optionen bis T6.
- Verwende Schweinepasteten, um mehr Ruhm und Ressourcen beim Sammeln zu erhalten.
- Erkunde die offene Welt idealerweise in den schwarzen Zonen. Dort bekommst Du den besten Mix aus Ruhm und Silber. Meide Kämpfe gegen andere Spieler:innen und konzentriere Dich auf PvE-Gegner:innen.
- Rüste Dich mit T4-Giften und günstigen Nahrungsmitteln aus. Sie helfen Dir, zähe Gegner:innen schneller zu besiegen und steigern Deine Belohnungen.
Tipps für das PvP in Albion Online
- In den schwarzen Zonen ist Dein Reittier Deine Lebensversicherung. Wenn Spieler:innen in Deinem Sichtfeld absteigen, können sie Dich erst nach sechs Sekunden angreifen. Sobald Du kämpfst, verschwindet Dein Reittier.
- Achtung: Ganker:innen nutzen oft Flächenangriffe, um Dich ungewollt ins PvP zu ziehen.
- Traue niemandem, der scheinbar harmlos an Dir vorbeireitet. Viele Spieler:innen steigen außerhalb Deines Sichtfelds ab, nutzen einen Unsichtbarkeitstrank und greifen Dich aus dem Hinterhalt an.
- Bevor Du die schwarzen Zonen betrittst, aktiviere den Unsichtbarkeitsschrein an den Zonenausgängen. Reite tief ins Gebiet, bevor der Effekt endet und meide danach die Hauptstraßen: Die Nähe zu Städten ist am gefährlichsten.
- Nimm keine zufälligen Gruppen-, Gilden- oder Duellanfragen an. Viele Spieler:innen nutzen sie, um Dich auszutricksen. Deaktiviere diese Optionen am besten in den Einstellungen.
- Achte auf Gildentags. Einzelspieler:innen sind selten gefährlich, aber Gruppen können Dich leicht einkesseln. Wenn Dich jemand auffällig verfolgt, ändere sofort Deine Route oder geh zurück zur Stadt.
- Meide große Schatztruhen, rote Zonenbereiche und zeitlich begrenzte Sammelressourcen. Diese Orte ziehen gezielt Gank-Gruppen an. Greif lieber zu kleinen Truhen: Sie bringen zwar weniger Beute, sind aber deutlich sicherer.
Tipps zu Spezialisierung und Builds
- Level Deine Ausrüstung gleichmäßig. Jede Waffe und Rüstung verfügt über Meisterschaften und Spezialisierungen auf dem Schicksalsbrett. Wechsel regelmäßig zwischen verschiedenen Rüstungsarten, damit Du langfristig auf alle Inhalte vorbereitet bist. Viele Builds nutzen Mischungen wie Plattenhelm mit Lederschuhen.
- Schalte die Option „Automatische Respezialisierung“ aus, solange Du noch wenig Silber hast. Sie verbraucht Silber, um überschüssigen Ruhm in Kampf-Credits umzuwandeln. Das lohnt sich erst im Endgame.
- Prüfe Online-Builds genau. Viele richten sich an Dungeons oder 1v1-PvP. In der offenen Welt brauchst Du aber meist mehr Mobilität und Flexibilität. Passe Builds an Deinen Spielstil an.
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