In unserer Tier-List zu „Slay the Spire 2“ werfen wir einen Blick auf alle spielbaren Charaktere und ihre unterschiedlichen Stärken. Jeder von ihnen bringt eigene Mechaniken, Builds und Strategien mit. Wir erklären Dir die Spielweise der Charaktere, ihre Besonderheiten und ihre Einordnung in unserem Ranking.
Das Wichtigste in Kürze
- S-Tier: Der Regent & Die Totenbinderin
- A-Tier: Der Eiserne & Die Stille
- B-Tier: Das Defekte
S-Tier: Die besten Charaktere in Slay the Spire 2
Der Regent
Der Regent ist ein neuer Charakter in „Slay the Spire 2“ und gehört schon jetzt zu den beliebtesten Figuren der Spielerschaft. Der Grund dafür liegt vor allem in seiner besonderen Mechanik: den sogenannten Sternen. Während eines Kampfes kannst Du mit dem Regenten Sterne sammeln, die Deine Spielweise stark beeinflussen.
Viele seiner Karten profitieren direkt davon. Einige werden durch Sterne deutlich stärker, andere benötigen Sterne anstelle von Energie, damit Du sie spielen kannst. Dadurch entstehen zahlreiche Build-Möglichkeiten, mit denen Du enormen Schaden verursachen kannst.
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Auch das Schmieden von Karten spielt beim Regenten eine wichtige Rolle. Zwar können alle Charaktere ihre Karten durch das Schmieden verbessern, beim Regenten ist die Mechanik aber besonders effektiv. Da seine Karten stark mit Sternen und Upgrades skalieren, lassen sich extrem starke Kombinationen aufbauen.
Da Du Deine Strategie flexibel anpassen kannst, fühlt sich jeder Run mit dem Regenten etwas anders an. Dein gesamtes Deck dreht sich darum, möglichst viele Sterne zu sammeln und sie im richtigen Moment einzusetzen. Wenn Dein Build einmal ins Rollen kommt, kannst Du Gegner:innen in kurzer Zeit mit sehr hohen Schadenzahlen besiegen.
Warum ist der Regent im S-Tier?
Der Regent gehört aktuell zu den stärksten Charakteren in „Slay the Spire 2“. Seine Sternenmechanik verändert die Art, wie Du Kämpfe angehst und eröffnet extrem starke Synergien zwischen Karten. Wenn Du Dein Deck darauf ausrichtest, viele Sterne zu erzeugen und sie clever einzusetzen, kannst Du in kurzer Zeit sehr hohen Schaden verursachen.
Gleichzeitig profitiert kein anderer Charakter so stark vom Schmieden während einer Rast: Verbesserte Karten skalieren beim Regenten besonders gut mit seinen Sternen und sorgen so für noch stärkere Effekte. Durch sein hohes Potenzial und die vielen Build-Möglichkeiten landet der Regent in unserem Ranking zu „Slay the Spire 2“ im S-Tier.
Die Totenbinderin
Die Totenbinderin ist ebenfalls neu in „Slay the Spire 2“. Du schaltest sie erst nach dem Regenten frei. Ihre Spielweise unterscheidet sich deutlich von den anderen Charakteren, denn Du kämpfst mit ihr nicht allein. An Deiner Seite steht die Beschwörung Osty, eine lebendige Skeletthand. Als (un-)lebendige Schutzschild fängt es Schaden für Dich ab und funktioniert damit praktisch wie eine zusätzliche Lebensleiste.
Mehrere Karten interagieren direkt mit der Beschwörung: Einige erhöhen Ostys Lebenspunkte, andere beschwören sie erneut, falls sie besiegt wurde. Gleichzeitig gibt es Karten, die stärker werden, je mehr Lebenspunkte Osty besitzt. Dadurch kann Deine Beschwörung nicht nur Schaden abfangen, sondern auch zu einer wichtigen Angriffsquelle werden.
Daneben besitzt die Totenbinderin eine zweite wichtige Mechanik: Verderben. Dieser Effekt funktioniert ähnlich wie Gift. Statt direkten Schaden zu verursachen, markierst Du ein Ziel mit einem bestimmten Wert an Verderben. Sinken seine Lebenspunkte am Ende seines Zuges auf diesen Wert oder darunter, stirbt er sofort – unabhängig von seinem Block.
Warum ist die Totenbinderin im S-Tier?
Die Totenbinderin gehört zu den stärksten Charakteren in „Slay the Spire 2“, weil sie mehrere extrem mächtige Strategien kombinieren kann. Mit Osty erhältst Du praktisch eine zusätzliche Lebensleiste und gleichzeitig eine Quelle für Schaden. Dadurch überstehst Du Kämpfe leichter als viele andere Charaktere.
Gleichzeitig ermöglichen Verderbnis-Builds sehr ungewöhnliche Strategien: Wenn Dein Deck gut funktioniert, kannst Du Gegner:innen mit einem einzigen Effekt ausschalten. Gerade diese Kombination aus zusätzlicher Verteidigung, starken Synergien mit Osty und der mächtigen Verderbnis als Statuseffekt sorgt dafür, dass die Totenbinderin im S-Tier landet.
A-Tier: Starke Charaktere mit großem Potenzial
Der Eiserne
Der Eiserne kehrt auch in „Slay the Spire 2“ zurück und übernimmt erneut die Rolle des Startcharakters. Deine erste Runde beginnst Du automatisch mit ihm, da er zu Beginn der einzige freigeschaltete Charakter ist. Durch seine leicht verständliche Spielweise lernst Du die grundlegenden Mechaniken von „Slay the Spire 2“ schnell kennen.
Viele seiner Karten setzen auf direkten Schaden oder verstärken Deine Angriffe. Dadurch kannst Du gegnerische Einheiten früh unter Druck setzen und Kämpfe schnell für Dich entscheiden. Gerade gegen normale Gegner:innen funktioniert diese Strategie sehr gut, weil Du konstant Schaden verursachst, ohne erst komplizierte Kartenkombinationen vorbereiten zu müssen.
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Gleichzeitig hält der Charakter einiges aus. Der Eiserne verfügt über viele Lebenspunkte und hat Zugriff auf Karten sowie Relikte, mit denen Du Dich während eines Runs selbst heilen kannst. Verlierst Du in einem Kampf etwas Leben, kannst Du es später häufig wieder ausgleichen. Dadurch verzeiht er Fehler eher als viele andere Builds.
Genau das macht ihn so zuverlässig. Du kannst mit dem Eisernen eine klare Strategie verfolgen: Schaden verursachen, Angriffe verstärken und Deine Lebenspunkte im Blick behalten. Viele Runs funktionieren mit diesem Ansatz sehr konstant, ohne dass Du auf besonders seltene Karten oder komplexe Synergien angewiesen bist.
Warum ist der Eiserne im A-Tier?
Für das S-Tier reicht es in unserer Tier-List trotzdem nicht ganz. Andere Charaktere besitzen einfach ein höheres Potenzial, wenn Du ihre Mechaniken vollständig ausnutzt. Einige Builds ermöglichen deutlich stärkere Synergien, mehr Kartenkontrolle oder langfristig höheren Schaden. Der Eiserne bleibt dagegen eher konstant stark, ohne diese extremen Spitzen zu erreichen.
Die Stille
Im Gegensatz zu der Eiserne setzt die Stille weniger auf rohe Stärke und mehr auf Geschwindigkeit, Effekte und Kontrolle. Viele ihrer Karten verursachen Giftschaden oder mehrere schnelle Treffer. Statt Gegner:innen sofort auszuschalten, schwächst Du sie. Das Gift verursacht Schaden über mehrere Runden hinweg und sorgt für einen langsamen Tod.
Ein großer Vorteil der Stille ist ihr Startrelikt: Der Schlangenring sorgt dafür, dass Du zu Beginn jedes Kampfes zwei zusätzliche Karten ziehst. Dadurch hast Du gleich mehr Optionen für Deinen ersten Zug und kannst schneller die Kartenkombinationen aufbauen, die Du für Deinen Build brauchst.
Trotz dieser Stärken ist die Stille deutlich schwieriger zu meistern als der Eiserne. Viele ihrer Strategien funktionieren nur dann richtig gut, wenn Du Karten clever kombinierst und Deine Züge sorgfältig planst. Besonders schnelle Angriffe, Giftmechaniken und zusätzliche Kartenzieheffekte entfalten ihr volles Potenzial erst, wenn Dein Deck gut zusammenspielt.
Warum ist die Stille im A-Tier?
Genau deshalb landet die Stille in unserem Ranking zu „Slay the Spire 2“ im A-Tier. Ihr Potenzial ist enorm und in den richtigen Händen kann sie zu den stärksten Charakteren im Spiel gehören. Gleichzeitig verlangt sie aber mehr Planung und Erfahrung, um ihre Fähigkeiten wirklich optimal auszunutzen.
B-Tier: Charaktere, die mehr Planung erfordern
Das Defekte
Das Defekte ist ein bekannter Charakter aus dem ersten Teil und gehört auch in „Slay the Spire 2“ wieder zum Aufgebot. Du schaltest ihn derzeit als letzten Charakter frei. Seine Spielweise unterscheidet sich deutlich von den anderen Figuren, denn sie dreht sich fast vollständig um sogenannte Orbs.
Orbs sind besondere Energiekugeln, die verschiedene Effekte auslösen können. Einige verursachen regelmäßig Schaden, andere erzeugen Block oder liefern zusätzliche Energie. Während eines Kampfes sammelst Du diese Orbs und kannst sie über bestimmte Karten aktiv auslösen. Dadurch entsteht ein Spielstil, der stark auf Vorbereitung und Timing setzt.
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Jede Orb-Art erfüllt dabei eine andere Aufgabe. Blitz-Orbs verursachen regelmäßig Schaden an zufälligen Gegner:innen, während Dir Frost-Orbs zusätzlichen Block liefern und Deine Verteidigung stärken. Plasma-Orbs erzeugen zusätzliche Energie für Deine Karten. Besonders stark können Schatten-Orbs werden, die mit jeder Runde mehr Schaden aufbauen und später enorme Schadensspitzen erreichen können.
Damit das funktioniert, musst Du Dein Deck gezielt auf diese Mechaniken ausrichten. Viele Builds konzentrieren sich deshalb auf eine bestimmte Orb-Art. Gerade zu Beginn Deiner Runs spielst Du häufig defensiver und nutzt Blitz- oder Frost-Orbs, während spätere Builds mit Schatten-Orbs in die Offensive gehen.
Warum ist das Defekte im B-Tier?
Das Defekte ist kein schwacher Charakter, verlangt aber deutlich mehr Planung als viele andere Figuren. Du musst Deine Orbs richtig aufbauen, sie im passenden Moment auslösen und Dein Deck gezielt auf diese Mechaniken abstimmen. Seine Stärke hängt stark davon ab, wie gut Deine Orbs zusammenarbeiten. Ohne ein funktionierendes Orb-Setup fehlt dem Defekten oft der Druck im Kampf.
Mit den richtigen Karten und Builds kann das Defekte sehr stark werden und viele Kämpfe kontrollieren. Trotzdem landet es in unserer Tier-List zu „Slay the Spire 2“ im B-Tier, da andere Charaktere ihre stärksten Strategien schneller und zuverlässiger aufbauen.
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