Daniel Craig als James Bond
© picture alliance / AP Photo | Michael Sohn
Auf dem Bild ist Abigail Owen, die Autorin der The Games Gods Play-Reihenfolge, vor einem beigefarbenen Hintergrund zu sehen. Sie trägt eine karierte Jacke, eine Brille und auffällige Ohrringe. Mit einem offenen Lächeln wirkt sie sympathisch und professionell – ein stimmiges Autorenportrait für ihre erfolgreiche Fantasyreihe.
Auf dem Bild aus 28 Years Later sind Jamie, gespielt von Aaron Taylor-Johnson, und sein Sohn Spike, dargestellt von Alfie Williams, zu sehen.

James-Bond-Filme: Die Reihenfolge der 007-Streifen

Bis­lang sind 25 Filme über Ian Flem­ings berühmten Geheim­a­gen­ten erschienen. Dabei den Überblick zu behal­ten, ist gar nicht so ein­fach. Die kor­rek­te Rei­hen­folge der „James Bond”-Filme find­est Du hier bei uns.

Mit Sean Con­nery, George Lazen­by, Roger Moore, Tim­o­thy Dal­ton, Pierce Bros­nan und Daniel Craig haben bis­lang sechs Schaus­piel­er den berühmten Dop­pel­nul­la­gen­ten gespielt (wenn nur die offizielle Film­rei­he von EON Pro­duc­tions zählt).

Du fragst Dich, in welch­er Rei­hen­folge die Filme über James Bond erschienen sind – oder ob Du beim Schauen eine bes­timmte Rei­hen­folge beacht­en musst? Dann unbe­d­ingt weit­er­lesen! Wir acht­en darauf, möglichst wenig zu spoilern.

Hin­weis: In diesem Artikel behan­deln wir nur die Rei­hen­folge der 007-Filme, die EON Pro­duc­tions zu ver­ant­worten hat. Weit­ere Werke, in denen der Dop­pel­nul­la­gent auftritt, zum Beispiel „Sag niemals nie” (1983) mit Sean Con­nery, klam­mern wir aus.

James Bond: Die Reihenfolge der Filme nach Erscheinungsjahr

In dieser Rei­hen­folge sind alle 25 „James Bond”-Filme von EON Pro­duc­tions erschienen:

  1. James Bond jagt Dr. No (1962)
  2. Liebesgrüße aus Moskau (1963)
  3. Goldfin­ger (1964)
  4. Feuer­ball (1965)
  5. Man lebt nur zweimal (1967)
  6. Im Geheim­di­enst Ihrer Majestät (1969)
  7. Dia­man­ten­fieber (1971)
  8. Leben und ster­ben lassen (1973)
  9. Der Mann mit dem gold­e­nen Colt (1974)
  10. Der Spi­on, der mich liebte (1977)
  11. Moon­rak­er – Streng geheim (1979)
  12. In tödlich­er Mis­sion (1981)
  13. Octo­pussy (1983)
  14. Im Angesicht des Todes (1985)
  15. Der Hauch des Todes (1987)
  16. Lizenz zum Töten (1989)
  17. Gold­en­Eye (1995)
  18. Der Mor­gen stirbt nie (1997)
  19. Die Welt ist nicht genug (1999)
  20. Stirb an einem anderen Tag (2002)
  21. Casi­no Royale (2005)
  22. Ein Quan­tum Trost (2008)
  23. Sky­fall (2012)
  24. Spec­tre (2016)
  25. Keine Zeit zu ster­ben (2021)

James Bond jagt Dr. No (1962)

Den Anfang in der Rei­hen­folge der „James Bond”-Filme macht „James Bond jagt Dr. No” – es ist das erste Aben­teuer des Geheim­a­gen­ten und kam 1962 in die Kinos. Sean Con­nery alias 007 wird nach Jamai­ka entsandt und soll das mys­ter­iöse Ver­schwinden eines Mitar­beit­ers des britis­chen Geheim­di­en­stes aufklären.

Dort beg­ibt er sich auf die Spur des geheimnisvollen Dr. No, der von ein­er Karibikin­sel aus ver­sucht, Raketen­starts in Cape Canaver­al zu stören. Ursu­la Andress und Eunice Gayson als erste Bond­girls sowie der karibis­che Sound­track bleiben im Gedächtnis.

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Liebesgrüße aus Moskau (1963)

Nur ein Jahr später – 1963 – fol­gte der näch­ste Stre­ich. In „Liebesgrüße aus Moskau“ erhält James Bond den Auf­trag, aus dem rus­sis­chen Kon­sulat in Istan­bul die Dechiffrier­mas­chine Lec­tor zu entwenden.

Unter­stützung bekommt er von Tatiana Romano­va, die dort arbeit­et und ihm den Zugang ermöglichen soll. Was er nicht weiß: Die Ver­brecheror­gan­i­sa­tion „Das Phan­tom” miss­braucht die hüb­sche Blon­dine als Köder.

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Goldfinger (1964)

Auch im drit­ten „James Bond”-Film über­nahm Sean Con­nery die Rolle des charis­ma­tis­chen Geheim­a­gen­ten. Im Auf­trag Ihrer Majestät soll er eine chi­ne­sis­che Ver­brecheror­gan­i­sa­tion – ange­führt vom größen­wahnsin­ni­gen Auric Goldfin­ger – davon abhal­ten, die in Fort Knox ein­ge­lagerten Gol­dreser­ven der USA atom­ar zu verseuchen. Für viele Fans han­delt es sich bei „Goldfin­ger” um den Inbe­griff des 007-Films und den besten Teil der Reihe.

Feuerball (1965)

Wieder nur ein Jahr später schaffte die vierte EON-Pro­duk­tion den Sprung auf die große Lein­wand. Die aus dem zweit­en Film bekan­nte krim­inelle Organ­i­sa­tion „Das Phan­tom“ ist im Besitz zweier Atom­bomben und erpresst damit die reich­sten Natio­nen der Welt. Nun ist es am MI6, die gesamte Dop­pel­null-Abteilung darauf anzusetzen.

Man lebt nur zweimal (1967)

Die Num­mer fünf in der Rei­hen­folge der „James Bond”-Filme: „Man lebt nur zweimal” aus dem Jahr 1967. Erneut hat „Das Phan­tom” seine Fin­ger im Spiel. Das Ver­brech­er­syn­dikat ent­führt je eine amerikanis­che und eine rus­sis­che Wel­traumkapsel und will so den Aus­bruch des Drit­ten Weltkriegs provozieren. Der MI6 weiß aber, dass sich die Kapseln in Japan befind­en, und schickt James Bond ins Land der aufge­hen­den Sonne.

Im Geheimdienst Ihrer Majestät (1969)

Aus­gerech­net George Lazen­by, der den Agen­ten nur ein einziges Mal verkör­perte, ist es vergön­nt, in diesem absoluten High­light aus dem Jahr 1969 die Titel­rolle zu übernehmen: Ober­schurke Blofeld plant in den Schweiz­er Alpen die bak­terielle Verseuchung der Erde. Gemein­sam mit der kapriz­iösen Tra­cy bietet ihm 007 die Stirn.

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Diamantenfieber (1971)

Da sich die Pro­duk­tions­fir­ma EON auf keinen weit­er­führen­den Ver­trag mit George Lazen­by eini­gen kon­nte, über­nahm erneut Sean Con­nery die Titel­rolle – allerd­ings ein let­ztes Mal (zumin­d­est in der Film­rei­he von EON). „Dia­man­ten­fieber” kam 1971 in die Kinos. In dem Streifen erschafft Bonds Erzfeind Blofeld einen per­fek­ten Dop­pel­gänger von sich, dem 007 aber den Garaus machen kann. Später führt ihn die Spur eines mächti­gen Dia­man­ten­schmuggel­rings von Lon­don bis nach Las Vegas. Der Drahtzieher des Han­dels ist – na klar – Blofeld.

Leben und sterben lassen (1973)

In Roger Moores Pre­miere als James Bond kom­men bin­nen kürzester Zeit drei britis­che Agen­ten in New York, New Orleans und auf der Karibikin­sel San Monique ums Leben. Auf­grund der Brisanz schickt der Geheim­di­enst seinen besten Agen­ten ins Rennen.

Schnell nimmt 007 die Fährte von Mr. Big – dem mächtig­sten Mann der Unter­welt – auf; und sieht sich gle­ich von mehreren Bedro­hun­gen umgeben. Unter anderem erwarten ihn zahlre­iche gefräßige Krokodile.

Der Mann mit dem goldenen Colt (1974)

Moores zweites Aben­teuer wurde 1974 gedreht und nimmt in der Rei­hen­folge der „James Bond”-Filme den neun­ten Rang ein. Der Dop­pel­null-Agent sieht sich einem beson­ders skru­pel­losen Auf­tragskiller gegenüber. Scara­man­ga (wieder ein­mal bril­lant als Bösewicht: Christo­pher Lee) hat sich die rev­o­lu­tionäre Erfind­ung des Solex zu Eigen gemacht, mit der man aus Solaren­ergie Strom erzeu­gen kann. Schlussendlich ste­hen sich Bond und der Mann mit dem gold­e­nen Colt in einem Mann-gegen-Mann-Duell gegenüber.

Der Spion, der mich liebte (1977)

Vorhang auf für den Beißer: Der wohl pop­ulärste der Anti­helden im Bond’schen Fil­mu­ni­ver­sum kommt in diesem Streifen aus dem Jahr 1977 zu seinem großen Auftritt. Zunächst herrscht in Lon­don und Moskau aber große Aufre­gung: Je ein britis­ches und ein rus­sis­ches mit Nuk­lear­raketen bestück­tes Atom-U-Boot sind ver­schwun­den. Zusam­men mit sein­er hüb­schen rus­sis­chen Kol­le­gin Anya Amaso­va nimmt 007 die Ver­fol­gung auf.

Moonraker – Streng geheim (1979)

Nach­dem der Beißer zwei Jahre zuvor so gut beim Pub­likum ankam, durfte er auch im elften Teil mitwirken. Auf­grund der Pop­u­lar­ität der „Star Wars”-Filme wurde die Hand­lung des 1979 gedreht­en „Moon­rak­er“ in den Wel­traum gelegt.

Bond macht sich darin auf die Suche nach einem ver­schwun­de­nen Raum­schiff. Dabei erfährt er über die Machen­schaften des Raum­fahrt-Indus­triellen Hugo Drax. Dieser het­zt ihm den Beißer sowie den Killer Chang auf den Hals. Die Reise von 007 endet schließlich im Wel­traum, von wo aus der größen­wahnsin­nige Bösewicht die Men­schheit aus­rot­ten will.

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In tödlicher Mission (1981)

Nahe der griechis­chen Inseln ist ein britis­ches Spi­onageschiff mit einem Lenkwaf­fen-Com­put­er an Bord gesunken. Die Regierung schickt zunächst das Ehep­aar Have­lock zur Ortung, doch die bei­den wer­den vor den Augen ihrer Tochter ermordet. Nun ist es an James Bond, die Bergung in die Hand zu nehmen. Dabei erhält er allerd­ings Gesellschaft vom zwielichti­gen Reed­er Kris­tatos sowie dem Schmug­glerkönig Columbo.

Für Roger Moore war es 1981 der fün­fte von ins­ge­samt sieben Auftrit­ten in „James Bond”-Filmen.

Octopussy (1983)

Nach der Ermor­dung seines Kol­le­gen 009 set­zt Großbri­tan­nien seinen besten Geheim­a­gen­ten auf die Fährte des zwielichti­gen Kamal Khan an. Die Ver­fol­gung wird zu ein­er Odyssee und führt Bond unter anderem zur geheimnisvollen Octo­pussy. Diese ent­pup­pt sich als jemand, den er nun wahrlich nicht auf der Rech­nung hatte.

Der 1983 gedrehte Film „Octo­pussy” spielt zum Teil auch in Deutsch­land. So wur­den Szenen in Ost- und West-Berlin sowie in der ehe­ma­li­gen Karl-Marx-Stadt (heute Chem­nitz) aufgenommen.

Im Angesicht des Todes (1985)

Roger Moores let­zter Stre­ich als 007: In „Im Angesicht des Todes” beg­ibt sich James Bond nach Sibirien und auf die Suche nach einem ermorde­ten Kol­le­gen, der in Besitz eines wertvollen Mikrochips war.

Dieser befind­et sich nun in den Hän­den des Großin­dus­triellen Max Zorin (Christo­pher Walken), der ihn bere­its in großen Men­gen repro­duziert und durch die Zer­störung des Sil­i­con Val­ley die Kon­trolle über die inter­na­tionale Pro­duk­tion erlan­gen will. Geschützt wird er dabei durch seine eigen­tüm­liche Leib­wäch­terin May Day (Grace Jones).

Der Hauch des Todes (1987)

Als viert­er Schaus­piel­er warf sich Tim­o­thy Dal­ton 1987 in Schale und ver­suchte sich an der Darstel­lung des 007: Die Ermor­dung zweier Dop­pel­nul­la­gen­ten stört das Gle­ichgewicht zwis­chen Ost und West empfind­lich. Dahin­ter steckt nicht etwa der sow­jetis­che Geheim­di­enst KGB, son­dern ein Über­läufer, dem Bond höch­st­per­sön­lich zur Flucht ver­holfen hat. Es begin­nt eine wilde Ver­fol­gungs­jagd rund um den Globus.

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Lizenz zum Töten (1989)

Zwei Jahre später war die kurze Ära des Tim­o­thy Dal­ton auch schon wieder vor­bei. Zwar wollte EON im Jahr 1995 einen weit­eren Film mit ihm in der Haup­trol­le drehen; dieser lehnte allerd­ings dank­end ab. In seinem zweit­en und zugle­ich let­zten Aben­teuer sin­nt Dal­ton als James Bond nach Rache. Der südamerikanis­che Dro­gen­boss Franz Sanchez ermordet die frische Ange­traute seines Fre­un­des Felix Leit­er und foltert diesen fast zu Tode.

Nach­dem M 007 die Lizenz zum Töten entzieht, beg­ibt er sich auf seinen per­sön­lichen Rachefeldzug. An Dal­ton schei­den sich bis heute die Geis­ter. Während manche seine Filme in höch­sten Tönen loben, betra­cht­en ihn andere als größte Fehlbe­set­zung aller sechs James-Bond-Darsteller.

GoldenEye (1995)

Erst 1995 kam „Gold­en Eye” in die Licht­spiel­häuser, der in unser­er Rei­hen­folge der „James Bond”-Filme den 17. Platz belegt. Der Ire Pierce Bros­nan verkör­pert darin die Rolle des smarten Geheim­a­gen­ten, nach­dem er sechs Jahre von der Lein­wand ver­schwun­den war.

Bonds ehe­ma­liger Kol­lege 006 ist zur rus­sis­chen Mafia überge­laufen. Mit sein­er Hil­fe haben Antagonist:innen die bei­den Satel­liten – Gold­en Eye genan­nt – unter ihre Kon­trolle gebracht. Deren elek­tro­mag­netis­che Strahlen bedro­hen die gesamte Men­schheit. Zusam­men mit der Com­put­er­spezial­istin Natalya Simono­va heftet sich 007 an die Fersen des Verräters.

Bros­nans erster Auftritt im schwarzen Smok­ing spielte rund 350 Mil­lio­nen US-Dol­lar in die Kassen und war der bis dato erfol­gre­ich­ste „James Bond”-Film.

Der Morgen stirbt nie (1997)

Dem macht­gieri­gen Medi­en­mogul Elliott Carv­er ist jedes Mit­tel recht, um seine Zeitung „Mor­gen“ noch bekan­nter zu machen. Dabei schreckt er auch nicht davor zurück, mit­tels eines unsicht­baren U-Bootes den Drit­ten Weltkrieg anzuzetteln.

Das MI6 ist in Alarm­bere­itschaft und sendet seinen besten Agen­ten, um dem skru­pel­losen Zeitungs­baron das Handw­erk zu leg­en. Die Rolle des Bond-Girls über­nahm hier die mala­y­sis­che Schaus­pielerin Michelle Yeoh.

Die Welt ist nicht genug (1999)

In James Bonds 19. Lein­wand­aben­teuer bekommt es Pierce Bros­nan mit ein­er weib­lichen Dop­pela­gentin zu tun: Die von Sophie Marceau gespielte Elek­tra gelangt durch eine List und die Unter­stützung ihres Kom­plizen Renard in den Besitz mehrerer Atom­waf­fen aus ein­er tschechis­chen Fab­rik. Zusam­men mit der Atom­waf­fen­ex­per­tin Christ­mas Jones (Denise Richards) ver­sucht 007, die Bedro­hung zu entschärfen.

Stirb an einem anderen Tag (2002)

Nach 14 Monat­en in nord­ko­re­anis­ch­er Gefan­gen­schaft will James Bond Rache. Vom MI6 im Stich gelassen, sucht er auf eigene Faust den Ver­räter, der ihn hin­ter Git­ter gebracht hat.

Erste Hin­weise führen ihn zum exzen­trischen Dia­man­ten-Mil­liardär Gus­tav Graves. Zusam­men mit der kampflusti­gen NSA-Agentin Jinx (großar­tig: Halle Berry) ver­sucht er, aufzudeck­en und zu ver­hin­dern, was Graves im Sinn hat. Pierce Bros­nans let­ztes 007-Aben­teuer hat es noch ein­mal in sich und ist ein würdi­ger Abschied für einen der besten Agen­ten aller Zeiten.

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Casino Royale (2006)

Als härter und masku­lin­er beschrieben die Gazetten den Nach­fol­ger von Pierce Bros­nan. Im ins­ge­samt 21. Film set­zt Daniel Craig die „James Bond”-Reihe gekon­nt fort: Der Agent des MI6 ist noch ein unbeschriebenes Blatt, erhält durch zwei erfol­gre­ich aus­ge­führte Aufträge aber die Beförderung zum Dop­pel­nul­la­gen­ten. Nun soll er es mit dem gefährlichen Banki­er Le Chiffre (Mads Mikkelsen) aufnehmen und fordert ihn zu ein­er Runde Pok­er heraus.

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Ein Quantum Trost (2008)

Nur zwei Jahre später kam Craigs zweit­er Stre­ich „Ein Quan­tum Trost” in die Kinos: Der Tod sein­er Geliebten Ves­per Lynd hat Bond ver­bit­tert. Zudem kann er sich nicht sich­er sein, ob sie ihn ver­rat­en oder sich für ihn geopfert hat. Bei seinen Ermit­tlun­gen find­et er her­aus, dass die Organ­i­sa­tion, die hin­ter Lyn­ds Tod steckt, weitaus größer und gefährlich­er ist, als er zunächst dachte.

Agent 007 beg­ibt sich auf die Spuren eines Ver­räters, die ihn nach Haiti führen. Dort angekom­men, lernt er die mys­ter­iöse Camille ken­nen und trifft auf den rück­sicht­slosen Geschäfts­mann Dominic Greene.

Skyfall (2012)

2012 erschien mit „Sky­fall” der 23. Film der „James Bond”-Reihe von EON: Die Beziehung zwis­chen 007 und M wird darin auf eine harte Probe gestellt. James Bonds let­zte Mis­sion ist fehlgeschla­gen, weshalb sich Agent:innen auf der gesamten Welt in Lebens­ge­fahr befind­en und auch der MI6 nicht mehr sich­er ist.

M hat nur noch einen einzi­gen Ver­bün­de­ten in den eige­nen Rei­hen: James Bond. Dieser muss die Angreifer:innen auf­spüren und unschädlich machen. Mit Javier Bar­dem als ikonis­ch­er Bösewicht und spek­takulären Drehort­en auf der ganzen Welt ist den Produzent:innen ein echter Hit gelun­gen. So gilt „Sky­fall” unter vie­len Fans als der beste „Bond”-Film aller Zeit­en.

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Spectre (2015)

Mit „Spec­tre“ gelang den Produzent:innen um Michael G. Wil­son und Bar­bara Broc­coli ein ungewöhn­lich­es Meis­ter­w­erk. Der Streifen besitzt Verbindun­gen zu „Casi­no Royale”, „Ein Quan­tum Trost” und kann als Fort­set­zung zu „Sky­fall” betra­chtet werden.

Das 245 Mil­lio­nen US-Dol­lar umfassende Bud­get hat sich mit jedem Cent gelohnt. Aufwendi­ge Action­se­quen­zen, schar­fzüngige Dialoge und spaßige One­lin­er sor­gen für allerbeste Unter­hal­tung – Pop­corn-Kino, wie es sein soll.

Zur Sto­ry: James Bond wird sus­pendiert, ermit­telt aber auf eigene Faust weit­er. Während der neue M damit beschäftigt ist, den Secret Ser­vice am Leben zu erhal­ten, bringt 007 eine Täuschung nach der anderen ans Licht und zeigt, wer sich hin­ter Spec­tre wirk­lich verbirgt.

Keine Zeit zu sterben (2021)

Am Ende der Rei­hen­folge aller „James Bond”-Filme ste­ht bis­lang „Keine Zeit zu ster­ben”. Der Film dreht sich um eine tödliche Biowaffe, die in die Hände eines gefährlichen Ter­ror­is­ten gerät. Für Haupt­darsteller Daniel Craig ist es der let­zte Auftritt als Doppelnullagent.

„James Bond 007: Keine Zeit zu ster­ben” in der fea­tured-Filmkri­tik: Nur noch eine Kugel im Lauf

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Gibt es eine chronologische Reihenfolge der James-Bond-Filme?

Ja und nein. Einige Fig­uren und Motive tauchen zwar in mehreren Fil­men auf. Der Roger-Moore-Streifen „In tödlich­er Mis­sion” knüpft zum Beispiel an die Sto­ry von „Im Geheim­di­enst Ihrer Majestät” an.

Aber: Inhaltlich bauen nur die 007-Aben­teuer mit Daniel Craig stärk­er aufeinan­der auf. Und Du ver­stehst jeden Teil der Film­rei­he eigentlich auch ohne Vorken­nt­nisse. Daher musst Du nicht zwin­gend bes­timmte Rei­hen­folge beacht­en, wenn Du Dir die „James Bond”-Filme anse­hen möchtest.

Schon gewusst? Mit­tler­weile ist das 26. Aben­teuer des Dop­pel­nul­la­gen­ten in Arbeit. Allerd­ings sind viele Fra­gen zu dem Film noch unbeant­wortet – unter anderem, wer nach dem Ausstieg von Daniel Craig als 007 die Haup­trol­le übern­immt. Mehr dazu erfährst Du hier:

„James Bond 26”: Neuer Haupt­darsteller, neue Regie, neues Produzententeam


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