One Piece: Pirate Warriors 4 in der featured-Spielekritik: Voll auf die Zwölf!

Monkey D. Ruffy, Zorro, Sanji und mehr als 40 weitere spielbare Helden sind zurück und kloppen sich wieder mit Horden von Gegnern. Ob das nur etwas für One-Piece-Fans ist, erfährst Du in unserer Spielekritik.

Bereits die früheren Spiele der „One Piece: Pirate Warriors“-Reihe konnten Fans der Anime-Serie überzeugen und gerade der Vorgänger der aktuellen Ausgabe bot, laut spieletipps, ein wahres Fest für Freunde der gepflegten virtuellen Prügelei. Daher sind die Erwartungen an Teil vier, der am 27. März erschienen ist, ziemlich hoch. Auch nicht zuletzt, da immer wieder neue Infos zu Charakteren und Handlung durchgesickert sind. Wir haben Teil vier schon einmal angezockt und verraten Dir in unserer Spielekritik, ob sich der neue Musou-Spaß aus dem One-Piece-Universum lohnt.

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Musou-Spaß ohne Ende

Wenn Du Dir „One Piece: Pirate Warriors 4” zulegst, sollte Dir klar sein, dass es sich hierbei, wie bei den Vorgängern, um ein sogenanntes Musou-Spiel handelt. Es geht also in erster Linie darum, Horden an Gegnern mit zahlreichen Fausthieben, Tritten und vor allem Spezialattacken in Schach zu halten. Zwar werden wichtige Punkte in der Geschichte rund um Monkey D. Ruffy und die vielen anderen Piraten und Gegner in Zwischen- und Dialogsequenzen erzählt, der Hauptaspekt liegt aber auf den Kämpfen. Damit das nicht eintönig wird, haben Dir die von Entwickler Omega Force ein motivierendes Skillsystem an die Hand gegeben. Du kannst somit nicht nur neu erworbene Spezialattacken individuell belegen, sondern auch die verschiedenen Charaktere nach Deinen Wünschen aufleveln.

Die Strohhutbande und viele andere bekannte Gesichter

Dafür stehen Dir, laut Bandai Namco, mehr als 40 spielbare Charaktere zur Verfügung. Einige betreten dabei zum ersten Mal in dieser Serie die Kampfbühne, wie beispielsweise Katakuri, Big Mom oder Kaido. Das sorgt für einige nostalgische Momente bei so manchem Fan, aber auch Neulinge kommen auf ihre Kosten: Teile der Geschichte werden erzählt und auch einige Charaktere näher beschrieben. Ein kleiner Wermutstropfen könnte für den ein oder anderen die japanische Sprachausgabe sein. Allerdings ist die solide Textübersetzung gelungen und behält den beliebt-verschrobenen Humor bei. Nach und nach kommen Charaktere in Deinem Set hinzu und Du kannst nach einem gewissen Spielfortschritt auch zwischen weiteren Charakteren für eine Quest wählen. Und das nicht nur unter der Strohhutbande, sondern auch unter den Antagonisten.

Spektakuläre Kämpfe

Jeder Charakter hat seine ganz eigenen Kampftechniken und Spezialfähigkeiten. Letztere sind oftmals herrlich abgedreht und genauso inszeniert, wie man sie aus den Mangas und Anime kennt. Beispielsweise kann Monkey D. Ruffy Gegner mit seinem Gummiarm greifen, ihn im Kreis schleudern und somit auch andere Fieslinge im Umkreis kampfunfähig machen. Die Kombinationsmöglichkeiten – wir haben das Spiel auf der PlayStation 4 getestet –  sind schier endlos und erfreulich einfach zu lernen. Auch wenn Du zu Anfang vielleicht vor allem auf wildes Button-Mashing setzt, ist es von Vorteil, wenn Du Dich zügig mit Kombos und Spezialangriffen auseinandersetzt. Denn zwar sind die Massen an kleineren Fieslingen einfach in den Griff zu kriegen, Kommandanten und Bosse hingegen lassen sich aber, je nach Schwierigkeitsgrad, nur mit ein wenig Taktik besiegen.

Bring Deinen Controller zum Glühen

„One Piece: Pirate Warriors 4“ ist ein abgedrehtes Musou-Spiel, was erstaunlich lange sehr viel Spaß macht. Gerade durch, laut Bandai Namco, mehr als 100 Nebenquests. Das Spiel erfindet das Genre zwar nicht neu, muss es aber auch gar nicht. Die abgedrehten Spezialfähigkeiten, der Umfang an spielbaren Charakteren und die spektakulären Kämpfe bringen Deinen Controller, egal ob auf PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch oder PC, ordentlich zum Glühen. Und dafür musst Du kein One-Piece-Fan sein, denn auch wenn Du keinen Schimmer hast, wer die ulkigen Kämpfer sind und was ihre Geschichte ist, lernst Du sie entweder mit dem Spiel kennen, oder kämpfst einfach so drauf los. So muss das sein!

One Piece: Pirate Warriors 4

Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch, PC
Release-Date: 27. März 2020
Kosten: ab rund 55 Euro
Publisher: Bandai Namco
Entwicklerstudio: Omega Force