Das Finale von „How To Get To Heaven From Belfast“ endet mit einem schockierenden Fund und einer Leiche. Aber bekommt Lisa McGees düstere Serie bei Netflix eine zweite Staffel? Hier findest Du alle Infos.
Mit „How To Get To Heaven From Belfast“ hat „Derry Girls“-Schöpferin Lisa McGee am 12. Februar 2026 bei Netflix ein neues Kapitel aufgeschlagen – dieses Mal als achtteilige Mystery-Serie mit viel schwarzem Humor, Drama und Thriller-Elementen. Kritiker:innen und Fans reagierten überwiegend positiv, das Format erreichte in Großbritannien direkt Platz 1 der Netflix-Charts. Doch reicht das für Staffel 2?
Wird es eine zweite Staffel von How To Get To Heaven from Belfast geben?
Das Finale von „How To Get To Heaven from Belfast” liefert zwar Antworten, endet aber mit einem deutlichen Cliffhanger um eine mysteriöse pinkfarbene Tasche. Stoff für Staffel 2 wäre also vorhanden. Offiziell hat Netflix aber bislang keine Fortführung der Serie bestätigt.
Lisa McGee selbst sagte laut Deadline, sie habe das Ende bewusst offen gestaltet. Eine Fortsetzung hänge aber „komplett davon ab, wie viele Leute zuschauen“, auch wenn sie selbst liebend gern weitermachen würde.
Die Serie startete stark und stand kurz nach Release auf Platz 1 der britischen Netflix-Trends. Konkrete Abrufzahlen veröffentlicht der Streamingdienst jedoch nicht. Ob die internen Kennzahlen – etwa vollständige Sichtungen oder internationale Performance – für eine Verlängerung ausreichen, ist derzeit unklar.
Wann könnte Staffel 2 bei Netflix erscheinen?
Solange es kein offizielles grünes Licht gibt, lässt sich nur spekulieren. Würde Netflix 2026 eine zweite Staffel bestellen, wäre ein Start frühestens 2027 realistisch. Zwischen Drehbuchentwicklung, Dreharbeiten und Postproduktion dürfte mindestens ein Jahr vergehen. Da Staffel 1 erst im Februar 2026 erschien, wäre selbst bei schneller Entscheidung eher mit Ende 2027 oder 2028 zu rechnen.
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Rückblick: Was passiert in Staffel 1 von How To Get To Heaven From Belfast?
Die Serie beginnt mit einer Todesnachricht: Greta (Natasha O’Keefe) soll bei einem Unfall in ihrem Haus in Donegal gestorben sein. Ihre ehemaligen Schulfreundinnen Saoirse (Roisin Gallagher), Robyn (Sinead Keenan) und Dara (Caoifhionn Dunn) reisen zur Beerdigung nach Nordirland.
Doch bei der Verabschiedung stellt sich heraus: In dem geschlossenen Sarg liegt nicht Greta, sondern eine unbekannte Frau. Die drei beginnen auf eigene Faust zu ermitteln – und stoßen auf ein Geflecht aus alten Traumata, religiösem Missbrauch und einem vertuschten Mord. Die Mysterien klären sich im Laufe der ersten Staffel folgendermaßen auf:
Das Trauma von Heaven’s Veil
In Rückblenden wird klar: Greta und ihre Freundin Jodie (Selin Hizli) wuchsen in einer abgeschiedenen religiösen Gemeinschaft namens „Heaven’s Veil“ auf. Dort erlebten sie Missbrauch und Indoktrination. In ihrer Verzweiflung zündeten sie als Jugendliche eine Kirche an – ohne zu wissen, dass sich Kinder darin befanden.
Später konfrontierte ein Journalist namens Charles Sampson (Josh Finan) Greta mit Recherchen zu dem Brand. Bei einem Handgemenge erstach ihn Jodie von hinten. Statt die Polizei zu rufen, halfen Saoirse, Robyn und Dara dabei, die Leiche auf dem Schulgelände zu vergraben, ohne zu wissen, dass eigentlich Jodie und nicht Greta den tödlichen Messerstich verursacht hatte.
Gretas angeblicher Tod und ihr Verschwinden
Jodie taucht Jahre später bei Greta auf und fordert ein Geständnis über den Mord an Charles Sampson, damit dessen Sohn die Wahrheit erfährt. Greta weigert sich. Es kommt zum Streit und Jodie stürzt tödlich die Treppe hinunter. Gretas Ehemann Owen (Emmet J. Scanlan) und ihre Adoptivmutter Margo (Michelle Fairley) inszenieren daraufhin Gretas Tod und legen Jodies Leiche in den Sarg.
Greta soll bei einer Organisation namens „Evaporation Society“ unterkommen. Diese hilft Frauen, unterzutauchen und neue Identitäten anzunehmen – allerdings nicht ganz uneigennützig. Bevor Greta den Prozess durchlaufen kann, flieht sie nach einem Zwischenfall.
Die Agentin Booker (Bronah Gallagher) soll sie aufspüren und kreuzt dabei immer wieder die Wege der drei auf eigene Faust ermittelnden Freundinnen. Später stellt sich heraus, dass korrupte Mitglieder der Organisation geheime Daten über Schutzsuchende verkauft haben. Booker erkennt die Missstände und will sie aufdecken.
Das Finale: Die Wiedervereinigung
Als Booker beauftragt wird, Greta und ihre Familie auszuschalten, um Spuren zur Organisation zu verwischen, stellt sie sich zusammen mit Gleichgesinnten gegen die geldgierige Führung und schaltet sie schließlich aus.
Nach einem Streit mit Saoirse fahren Robyn und Dara versehentlich eine Frau an, die sich als Greta herausstellt. Sie verstecken die vermeintliche Leiche im Gebüsch und holen Saorise, nur um zu bemerken, dass Greta erneut verschwunden ist.
Die drei Freundinnen treffen Greta schließlich an dem Ort, an dem die Kirche stand, die Greta und Jodie niedergebrannt haben. Sie beichtet ihnen sämtliche Geschehnisse. Anschließend taucht Booker auf und händigt ihr überraschend die ursprünglich versprochenen neuen Ausweisdokumente aus, bevor Greta wieder mit ihrer Familie vereint wird.
Der Cliffhanger: Die pinke Tasche
Kurz vor Schluss öffnen Saoirse, Robyn und Dara eine pinke Tasche, die Greta an der Kirche stehen gelassen hat – doch die Kamera schneidet ab, bevor Du erfährst, was sich darin befindet.
Die Tasche scheint Greta zuvor von einem Mann namens Conrad (Conor MacNeill) erhalten zu haben, der sie nach dem Unfall mit Robyn und Dara nach Heaven’s Veil gefahren hat. Dieser liegt am Ende tot in seinem Pickup – mit einem Schraubenzieher im Hals.
How To Get To Heaven From Belfast: Worum könnte es in Staffel 2 gehen?
Die Serie hat zentrale Rätsel aufgelöst, aber genügend lose Fäden hinterlassen, um die Geschichte organisch fortzusetzen. Der offensichtlichste Ansatzpunkt ist der Inhalt der pinken Tasche. Geld? Belastendes Material? Hinweise auf eine neue Bedrohung? Die Reaktion der drei Freundinnen deutet auf etwas hin, das sie erneut in Gefahr bringen könnte.
Auch Conrads Tod wirft Fragen auf: Wer ist der Mann und wer hat ihn getötet? War Greta beteiligt oder steckt eine dritte Partei dahinter? Darüber hinaus bietet die Evaporation Society ebenfalls weiteren Erzählstoff. Booker und Feeney (Saoirse-Monica Jackson) könnten versuchen, die Organisation neu und ethischer aufzubauen – was zwangsläufig zu Konflikten führen dürfte.
Gleichzeitig bleiben die persönlichen Geschichten der drei Freundinnen unabgeschlossen. Saoirses Beziehungskiste mit dem Polizisten Liam bleibt kompliziert und Robyns Unzufriedenheit mit ihrer Ehe ist nicht verschwunden, sondern nur verdrängt.
Gleichzeitig beginnt Dara gerade erst, sich aus familiären Zwängen zu lösen – ein Prozess, den eine zweite Staffel vertiefen könnte. Auch Gretas Rückkehr zu ihrer Familie wirft Fragen auf: Wie lebt man weiter mit dieser Vergangenheit?
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Cast: Wer könnte in Staffel 2 zurückkehren?
Bei einer Verlängerung dürften vor allem die drei Freundinnen Saoirse, Robyn und Dara erneut als Trio Infernale im Mittelpunkt stehen. Auch Josh Finan als Andrew, der Sohn des getöteten Journalisten, könnte erneut eine Rolle spielen, sie bei weiteren Ermittlungen unterstützen oder weiter in der Vergangenheit graben.
Liams und Saoirses Beziehung dürfte ebenso fortgeführt werden wie der Neuaufbau der Organisation durch Booker und Feeney. Greift Autorin Lisa McGee Gretas Geschichte erneut auf, dürfte auch sie samt Familie wieder dabei sein.
Zurückkehren könnten also mindestens folgende Schauspieler:innen:
- Roisin Gallagher („Lazarus“, „Mandrake – Wurzel des Bösen“) als Saoirse
- Sinéad Keenan („Unforgotten“, „Derry Girls“) als Robyn
- Caoilfhionn Dunne („A Thousand Blows”, „Doctor Who“) als Dara
- Natasha O’Keeffe („Das Rad der Zeit“, „Peaky Blinders – Gangs of Birmingham“) als Greta
- Bronagh Gallagher („Brassic“, „Derry Girls“) als Booker
- Saoirse-Monica Jackson („The Trial“, „This City Is Ours”) als Feeney
- Emmett J. Scanlan („MobLand“, „Gangs of London“) als Owen
- Tom Basden („Here We Go“, „Mandy“) als Seb
- Darragh Hand („Heartstopper“, „Grace“) als Liam
Ob Netflix die Geschichte fortsetzt, bleibt spannend. Inhaltlich steht die Tür weit offen – jetzt müssen die Abrufzahlen entscheiden.
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