F1 25 ­ Test: Wie viel echtes Racing steckt im neuen Formel 1-Spiel von EA?

Die Formel 1-Saison ist in vollem Gange und passend dazu erscheint am 30. Mai 2025 das neue Renn-Game „F1 25“ des Entwicklerstudios Codemasters und des Publishers EA Sports. Wir haben das Spiel vor der Veröffentlichung für Dich getestet. In unserem „F1 25“-Test verraten wir Dir, ob die Neuerungen auf der Rennpiste überzeugen.

Am 30. Mai 2025 schwenken Codemasters und EA Sports die grüne Flagge und veröffentlichen „F1 25“, das neue offizielle Game zur aktuellen Saison in der Königsklasse. Der Vorgänger, „F1 24“, kam im Großen und Ganzen gut an, also ist es spannend, ob das Niveau mit „F1 25“ gehalten oder sogar noch getoppt werden kann.

Wir haben das Rennspiel vor dem offiziellen Release für Dich unter die Lupe genommen und verraten Dir, auf welche neuen und alten Features Du Dich freuen darfst.

Im Trailer kannst Du Dir bereits einen ersten Eindruck vom Gameplay verschaffen:

F1 25: Neuerungen im My Team-Modus

Der My Team-Modus, seit „F1 2020“ ein fester Bestandteil der Reihe, zeigt sich in „F1 25“ grundlegend überarbeitet. Während Du bislang eine Figur mit der Funktion „Fahrer:in“ beziehungsweise „Besitzer:in“ auswählen könntest, schlüpfst Du nun in die Rolle eines Teamchefs.

Für Dich bedeutet das: Abseits der Rennstrecke kümmerst Du Dich um Dinge wie Technik, Personal und Geschäftsführung und bist gleichzeitig für zwei Fahrer:innen Deines Rennstalls verantwortlich. Das macht das Game nochmal um einiges spannender. Vor jedem Rennwochenende entscheidest Du, wer von beiden ins Cockpit steigt.

Dass Du für zwei Fahrer:innen verantwortlich bist, bringt natürlich einige Schwierigkeiten mit sich. Denn Motorsport-Fans wissen: Teamkolleg:innen sind vor allem Konkurrenten und kämpfen bei jedem Rennen darum, wer die Nase vorn hat. Da ist als Teamchef:in viel Diplomatie gefragt, und zwar von Anfang an.

So ist es Dir zum Beispiel möglich, gleichzeitig Autoteile für beide Fahrer:innen entwickeln zu lassen – doch das dauert länger und geht zulasten der Qualität. Du wirst auf diese Weise also vielleicht beide Fahrer:innen zufrieden stellen, dafür aber keinen Grand Prix gewinnen – sondern in beiden Fällen eher mittelmäßig abschneiden. Alles also eine Frage der Prioritäten.

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Das gesamte Formel 1-Erlebnis in einem Modus

Möglich ist auch, dass Du zum Saisonende vor der Wahl stehst: Holst Du Dir mit Fahrer:in Nummer eins den Weltmeistertitel? Oder pushst Du Nummer zwei noch ein wenig, damit ihr den Konstrukteurstitel einsackt? Dein Spiel, Deine Entscheidungen.

Außerdem erwarten Dich etliche weitere Baustellen wie Vertragsverhandlungen, Personalmanagement, Finanzplanung und eine Art Community-Management, denn auch Deine Fans solltest Du im Blick behalten. Die Fan-Wertung bestimmt darüber, ob Du Angebote von finanzstarken Sponsor:innen erhältst oder ob sich bessere Fahrer:innen für Dein Team interessieren. Du siehst: In Deine Arbeit als Teamchef:in spielen viele Variablen hinein und das sorgt für Abwechslung.

Mit all diesen Entwicklungen sorgen Codemasters und EA Sports in „F1 25“ für ein noch realistischeres Formel-1-Erlebnis. Als Teamchef:in musst Du Dich jetzt mit genau den Dingen auseinandersetzen, die auch in der echten Formel 1 beachtet werden müssen.

Ein möglicher Nachteil: Wer einfach nur Rennen fahren möchte, könnte von dem ganzen Drumherum schnell genervt sein. In diesem Fall empfiehlt sich ein niedriger Schwierigkeitsgrad. Doch wer vollständig in das Formel 1-Erlebnis eintauchen möchte, dem stehen in „F1 25“ zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Das finden wir sehr gelungen und es sorgt für das Gefühl, mittendrin zu sein.

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Das F1 25-Gameplay: So meisterst Du Deinen Rennwagen

Kommen wir zum Wichtigsten: dem „F1 25“-Gameplay. Bestimmt möchtest Du wissen, wie sich die Autos fahren lassen. Nun, das kommt darauf an: Sind alle Fahrhilfen aktiviert, ist das Steuern der Rennboliden ein Kinderspiel und Du kommst sehr schnell rein, ob Du nun Übung hast oder nicht.

Doch wenn Du möglichst realistisch unterwegs sein möchtest und die Fahrhilfen abschaltest, sei gewarnt: Wow, hier musst Du Dich an manchen Stellen echt umgewöhnen und ein wenig Übung ist gefragt. In unserem „F1 25“-Test wirkt das Rennspiel deutlich anspruchsvoller als die vorherigen Games aus der Reihe. Das ist etwas Gutes, denn der Vorgänger von „F1 25“ war einigen Spieler:innen zu einfach, wie Magazine wie TheDrive spiegeln.

Unser Test-Auto war unter anderem der Ferrari von Lewis Hamilton und es braucht reichlich Feingefühl, damit der „F1 25“-Wagen beim Beschleunigen aus der Kurve nicht ins Rutschen gerät. Weitere Einflüsse wie der Härtegrad der Reifen und die Beschaffenheit der Strecke verstärken das Phänomen „Exit Grip“, also das Herausbeschleunigen aus einer Kurve. Der Versuch, das Auto zu handlen, bereitet jede Menge Spaß – und wenn es nach einigen Runden gelingt, ist die Freude umso größer.

Im Bild zum F1 25 Test steht Lewis Hamilton in seinem Ferrari-Wagen an der Boxengasse, umgeben von seinem virtuellen Team. Der Formel-1-Bolide ist mit Reifenschonern ausgestattet und zeigt Sponsoren wie Shell, HP und AWS. Hamiltons goldener Helm ist gut sichtbar, die Szene wirkt gespannt und detailreich.

Features & Realismus werden groß geschrieben

Ansonsten gilt wie bei vielen Rennspielen: Die Einstellungsmöglichkeiten sind ein wenig anders austariert als in vorherigen Teilen der „F1“-Reihe. Hier ist einfach ein wenig Herumprobieren gefragt und Du wirst sehen: Wenn Du Dein Setup einmal gefunden hast, zum Beispiel bei der Bremsbalance, wirst Du Deinen „F1 25“-Wagen bestens im Griff haben.

Im Großen und Ganzen wirkt „F1 25“ auf jeden Fall realistischer als andere Rennspiele, was zum Beispiel auch bei der Aerodynamik deutlich spürbar ist. „Dirty Air“, also die Luftverwirbelungen des Wagens vor Dir, können das Überholen in „F1 25“ erheblich erschweren, genau wie auf der echten Rennstrecke. Das ist sehr gelungen!

Im Bild zum F1 25 Test liefern sich drei Formel-1-Boliden auf einer modernen Stadtrennstrecke ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Der führende Wagen fährt durch eine Kurve mit auffälligem blau-orangefarbenem Randbereich. Die Tribünen im Hintergrund sind voll besetzt, während Banner von TAG Heuer und Länderflaggen die Atmosphäre verstärken.

Braking Point: Der Story-Modus geht weiter

Der Story-Modus „Braking Point“, der in „F1 21“ eingeführt wurde, wird in „F1 25“ fortgesetzt. Hier tauchst Du einmal mehr in die Geschichte des Rennstalls Konnersport ein, der in „F1 25“ mit einem Fahrer und einer Fahrerin an den Start geht. Bei Schlüsselereignissen kannst Du zwischen den beiden wählen und Dir aussuchen, mit wem Du die Rennstrecke unsicher machst.

Die physikalischen Veränderungen sind auch hier deutlich spürbar. Zusätzlich besteht zum ersten Mal die Möglichkeit, Deine Konnersport-Erfolge im My Team-Modus fortzuführen. Das Gleiche gilt übrigens für das APXGP-Team aus dem kommenden Formel-1-Film mit Brad Pitt, das im My Team-Modus ebenfalls zur Verfügung steht.

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Echte Fahrerstimmen, detailgetreuere Strecken, authentische Sounds

In Sachen Realismus hat sich auch über das Gameplay hinaus einiges getan. So hörst Du in „F1 25“ im Funkverkehr doppelt so viele Voice Lines wie bisher, und zwar mit den echten Stimmen der Fahrer:innen.

Alle, die jahrelang kritisiert haben, dass die Motoren der Autos alle gleich klingen, dürfen sich nun freuen: Ein Ferrari klingt in „F1 25“ wie ein Ferrari und ein Mercedes wie ein Mercedes. Außerdem wirken die Strecken in Bahrain, Miami, Melbourne, Suzuka und Imola durch die LIDAR-Scan-Technologie deutlich realistischer. Damit werden reale Rennstrecken mit Laserscannern millimetergenau erfasst, um sie im Spiel originalgetreu nachzubilden. Somit findest Du nahezu jeden Strauch und jede Palme am Wegesrand auch in „F1 25“ wieder.

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Das Bild zum F1 25 Test zeigt einen Split-Screen-Vergleich einer Rennstrecke: Links ist das digitale Punktwolkenmodell aus einem LiDAR-Scan zu sehen, rechts die fotorealistische Umsetzung im Spiel. Der Kontrast verdeutlicht die technische Präzision, mit der Strecken in F1 25 nachgebildet werden.

F1 25 im Test: Unser Fazit

Bahnbrechende Änderungen sind in Rennspielen selten zu erwarten, denn schon seit Jahren geht es hier nur noch um Feinheiten. Diese Feinheiten funktionieren in „F1 25“ allerdings ziemlich gut und es scheint, als hätten sich die Entwickler:innen tatsächlich mit Fans und E-Sportler:innen zusammengesetzt, um das Beste aus „F1 25“ herauszuholen.

Fazit: Manches bleibt Spielerei, wie zum Beispiel die echten Stimmen der Fahrer:innen. Doch in technischer Hinsicht ist „F1 25“ ganz klar eins der besseren Formel-1-Spiele und macht kräftig Lust auf die laufende Saison, auf den Formel-1-Film im Sommer und auf viele virtuell gedrehte Runden.

F1 25

Plattformen: PlayStation 5, Xbox Series X/S, Windows
Release-Datum: 30. Mai 2025
Kosten: 79,99 Euro (Standard Edition), 99,99 Euro (Iconic Edition) für PS5
Entwicklerstudio: Codemasters
Publisher: EA Sports

Systemanforderungen

Betriebssystem: Windows 10 64-Bit-Version 21H1 oder neuer
Prozessor: AMD Ryzen 5 2600X, Intel Core i5-9600K
Arbeitsspeicher: 16 GB
Grafik: AMD RX 6600XT | RX 6700XT (VR) | RX 6800 (RT), NVIDIA RTX 2070 (+VR) | RTX 3070 (RT)
Speicherplatz: 100 GB verfügbar