- Das Wichtigste in Kürze
- Die Drehorte von Die Bestatterin: In der Schwäbischen Alb angesiedelt
- Neidlingen: Zentraler Schauplatz in Die Bestatterin
- Nürtingen: Wiederkehrender Drehort für Die Bestatterin
- Kirchheim unter Teck: Feste Größe im Drehplan
- Kloster Bebenhausen: Mittelalter trifft Krimispannung
- Die Bestatterin: Weitere Drehorte der ARD-Krimireihe
"Die Bestatterin" ist eine im Auftrag der ARD produzierte Kriminalfilmreihe, die nicht nur mit schrägen Fällen und schwarzem Humor begeistert, sondern auch mit atmosphärischen Schauplätzen. Du fragst Dich, wo die Drehorte von "Die Bestatterin" liegen? Wir verraten es Dir!
Seit dem Start der ARD-Krimireihe im Jahr 2019 sind bereits vier Filme erschienen, die mit beeindruckenden Kulissen aufwarten. Die Drehorte von "Die Bestatterin" verleihen der Reihe ihren ganz eigenen Charme und sorgen für besonders stimmungsvolle Szenen. Abgedreht hat die ARD sämtliche Teile im Süden Deutschlands. In diesem Artikel nehmen wir Dich mit zu den verschiedenen Schauplätzen der Filmreihe.
Das Wichtigste in Kürze
- Alle Filme der Reihe drehte das Produktionsteam in der Schwäbischen Alb.
- Als zentraler Schauplatz für das fiktive Hepperlingen fungierte die Gemeinde Neidlingen, wo auch das Bestattungsunternehmen der Taubensteins liegt.
- Abgesehen von Neidlingen filmte die ARD auch in Nürtingen und Kirchheim unter der Teck.
Die Drehorte von Die Bestatterin: In der Schwäbischen Alb angesiedelt
"Die Bestatterin" spielt zwar im fiktiven Städtchen Hepperlingen, doch gedreht wurde an ganz realen Orten – und zwar mitten auf der Schwäbischen Alb. Die Mittelgebirgsregion im Süden Deutschlands prägt mit ihrer Mischung aus typisch schwäbischen Dörfern, schroffen Felsen und malerischen Naturlandschaften die visuelle Handschrift der Filmreihe.
Zu den Schauplätzen, die bereits des Öfteren als Drehorte für "Die Bestatterin" fungierten, zählen unter anderem Neidlingen, Kirchheim unter Teck und Nürtingen.
Neidlingen: Zentraler Schauplatz in Die Bestatterin
Wenn in "Die Bestatterin" von Hepperlingen die Rede ist, steckt in Wirklichkeit die Gemeinde Neidlingen im Landkreis Esslingen (Baden-Württemberg) dahinter, die in der Nähe Stuttgarts liegt. Hier befindet sich das fiktive Bestattungsunternehmen der Taubensteins, für das die 1652 erbaute Neidlinger Mühle als Kulisse fungiert. Die Innenaufnahmen stammen jedoch aus einem anderen Haus in Neidlingen.
Auch zahlreiche weitere Außenaufnahmen, die das dörfliche Leben in Hepperlingen greifbar machen, hat das Filmteam direkt vor Ort gedreht. Neidlingen fungierte nicht nur als Drehort für "Die Bestatterin – Der Tod zahlt alle Schulden", sondern zählt zu den festen Bestandteilen der Krimireihe.
Nürtingen: Wiederkehrender Drehort für Die Bestatterin
Nürtingen ist ein Städtchen mit rund 40.000 Einwohner:innen. Es liegt circa 30 Kilometer südöstlich von Stuttgart und ist regelmäßige Kulisse für "Die Bestatterin". Das gilt vor allem für die malerische Altstadt von Nürtingen, die mit engen Kopfsteinpflastergassen, Fachwerkhäusern und historischem Ambiente punktet. Die Lage am Hang oberhalb des Neckartals und der Blick auf die gotische Stadtkirche verleihen den Szenen eine eindrucksvolle Kulisse.
Für "Die Bestatterin – Zweieinhalb Tote" drehte das Filmteam unter anderem in der Schloßgartenstraße, der Laurentiusgasse und der Heiligkreuzstraße. Die Kellerszenen aus dem vierten Teil ("Tote leben länger") entstanden am Steigbrönnle – genauer gesagt in einem 360 Quadratmeter großen Kellergewölbe, in dem einst Käse und Wein reiften.
Kirchheim unter Teck: Feste Größe im Drehplan
Auch Kirchheim unter Teck hat sich als wiederkehrender Drehort für "Die Bestatterin" etabliert: Mit seiner gut erhaltenen Altstadt und den historischen Gebäuden ist der Ort eine ideale Kulisse für das fiktive Hepperlingen.
Zu den wichtigsten Schauplätzen aus Kirchheim unter Teck zählt das Hotel Fuchsen. In den Filmen wird es allerdings zur Seniorenresidenz umfunktioniert. Die Wäschekammer des Resorts fungierte im zweiten Teil zudem als Leichenkammer.
Hinter den Kulissen kam das Hotel Fuchsen übrigens mehrfach als Basislager für die Filmcrew zum Einsatz. Auch die Produktionsbüros, der Fundus und die Garderobe waren hier untergebracht. Darüber hinaus drehte das Team in einem Wohnhaus auf dem Kirchheimer Schafhof.
Kloster Bebenhausen: Mittelalter trifft Krimispannung
Kulisse für die Klosterszenen aus dem vierten Teil war das mittelalterliche Kloster Bebenhausen, das zu den landeseigenen Monumenten zählt. Es wird von der Denkmalbehörde "Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg" betreut. Die ehemalige Zisterzienserabtei ist für Besichtigungen geöffnet und ein beliebtestes Ausflugsziel für Kulturinteressierte, Wanderer:innen und Tourist:innen.
In und um Bebenhausen filmte die ARD weitere Szenen für "Die Bestatterin: Tote leben länger". Die Teufelsstein-Szenen entstanden beispielsweise am rund 25 Kilometer entfernten Wiesfels in der Nähe von Metzingen.
Die Bestatterin: Weitere Drehorte der ARD-Krimireihe
Es gibt noch einige andere Locations, die in der Filmreihe auftauchen. Hier eine Liste mit weiteren "Die Bestatterin"-Drehorten:
- Sindelfingener Rathaus (Kulisse für ein Kommissariat)
- Hepsisau (Ortsteil der Stadt Weilheim an der Teck)
- Plochingen
- Bissingen an der Teck
- Hotel Techblick in Dettingen
- Hof Ziegelhütte in Ochsenwang
- Ein Pferdehof in Bad Boll
- Verschiedene Landschaften auf und am Rand der Schwäbischen Alb