„BEASTARS“ gilt als eine der besten Anime-Serien und ist eine extrem komplexe Mischung aus Coming-of-Age-Drama, Gesellschaftsanalyse, Thriller und Romanze. Gerade ist der zweite Teil der dritten und damit letzten Staffel bei Netflix gestartet. Hier erklären wir Dir das Ende von „BEASTARS” im Detail.
„BEASTARS“ ist mit kaum einer anderen Anime-Serie zu vergleichen. Über drei Staffeln hinweg haben die anthropomorphen Tiere Legoshi, Haru und ihre Mitstreiter:innen die Fans in ihren Bann gezogen. Nun hat die Serie bei Netflix ein Ende gefunden. Gibt es ein Happy End für Legoshi und Haru? Was passiert mit Melon? Und welche tiefere Bedeutung steckt im Finale? Hier erklären wir Dir das Ende von „BEASTARS“.
Das Ende von BEASTARS: Melons traumatische Vergangenheit erklärt
Achtung: Ab hier folgen Spoiler zum Ende der dritten Staffel von „BEASTARS“!
Im letzten Teil der dritten Staffel wird Melons traumatische Hintergrundgeschichte beleuchtet. Als Hybrid aus Giraffe und Gepard steht er sinnbildlich für den Konflikt zwischen Fleisch- und Pflanzenfressern, da er beide Seiten in sich vereint. Auch seine weitere Vergangenheit trägt zu dieser Prämisse bei.
In einem Rückblick wird deutlich, dass Melons Mutter eine psychisch instabile Gepardin war, die ihren Mann, eine Gazelle, gefressen hatte und ihren Sohn in ihrer heilen Fantasiewelt gefangen halten wollte. Als Melon irgendwann realisierte, dass seine Mutter ihn wegen seines hybriden Äußeren sogar töten wollte, ermordete er sie aus Angst.
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Als Student wurde Melon später von Kommiliton:innen misshandelt und wollte sich umbringen. Doch er entschied sich um und tötete stattdessen viele seiner Peiniger:innen. Er schaut auf Pflanzenfresser herab und glaubt, dass eine friedliche Koexistenz zwischen Herbivoren und Carnivoren unmöglich ist. Deshalb will er die Gesellschaft ins Chaos stürzen und schleust sich als falscher Professor in die Cherryton Academy ein. Dort inszeniert er Mordfälle an interspezifischen Paaren.
Der finale Konflikt zwischen Legoshi und Melon
Der zentrale Konflikt der dritten Staffel von „BEASTARS” findet zwischen Legoshi und Melon statt. Beide fühlen sich in der Gesellschaft nicht richtig zugehörig, kämpfen mit ihren Raubtierinstinkten und stehen damit zwischen den Welten. Doch sie gehen unterschiedlich damit um.
Während Legoshi glaubt, dass Instinkte kontrolliert und überwunden werden können, ist Melon davon überzeugt, dass Instinkte die wahre Natur der Tiere zeigen und eine Koexistenz eine Lüge ist, ebenso wie Moral. Deshalb sieht Melon in Legoshi einen Konkurrenten, der seine Weltsicht bedroht.
Im finalen Kampf im Umfeld des Schwarzmarktes treffen beide aufeinander. Die Auseinandersetzung ist extrem brutal, aber auch symbolisch aufgeladen. Melon will Legoshi emotional brechen, während Legoshi Melon verstehen will und Mitgefühl zeigt. Am Ende besiegt Legoshi Melon und zeigt dadurch, dass sein Weltbild korrekt ist. Instinkt ist real, bestimmt aber nicht zwangsläufig das Verhalten.
BEASTARS: Gibt es ein Happy End für Legoshi und Haru?
Der Wolf Legoshi und das Kaninchen Haru bilden das zentrale Motiv von „BEASTARS“ als interspezifisches Duo, das zwischen romantischen Gefühlen und gegenseitiger natürlicher Feindschaft gefangen ist. Legoshi betrachtet Haru einerseits als Nahrung, andererseits als Love Interest und gute Freundin.
Vor diesem Hintergrund versucht Legoshi, seine Instinkte vollständig zu kontrollieren, um eine Beziehung mit Haru führen zu können. Als er nach einem Kampf am Ende des ersten Teils der dritten Staffel als sogenannter „Devourer” stigmatisiert wird, verkompliziert sich die Situation, denn dadurch wird ihre gegenseitige Liebe zu einem politischen Problem. Haru hingegen hat keine Angst vor einer Beziehung, auch wenn diese für das Kaninchen tödlich enden könnte.
Im finalen Teil von „BEASTARS“ gelingt es Legoshi schließlich, seine Natur zu akzeptieren und seinen Schutzinstinkt für Haru abzuschalten. Stattdessen macht er ihr einen Heiratsantrag. Nach dem Kampf gegen Melon steht Legoshi blutüberströmt vor der wütenden Menge, die ihn als gefährlichen Carnivoren sieht. Doch Haru kommt in dem Chaos auf ihn zu und küsst ihn öffentlich.
So werden Legoshi und Haru letztlich zu einem Symbol für eine mögliche Koexistenz zwischen Carnivoren und Herbivoren. Die Serie bleibt eine vollständige Lösung des Konflikts zwar schuldig. Doch das Ende macht deutlich: Karnivoren haben Instinkte, Herbivoren haben Angst. Beziehungen können diese Gegensätze jedoch langsam verändern.
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