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Mann checkt die Instagram-App auf seinem Smartphone.
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Tidal vs. Spotify: Welcher Streamingdienst für Musik passt besser zu Dir?

Deine Lieblingssongs und -alben hören, wie und wann Du willst: An Musik­stream­ing­di­en­sten führt fast kein Weg mehr vor­bei. Du kannst Dich nicht zwis­chen Tidal und Spo­ti­fy entschei­den? Unser Ver­gle­ich zeigt Dir, welch­er Anbi­eter sich für wen lohnt.

Songs oder Alben abspie­len, Playlists zusam­men­stellen oder neue Bands ent­deck­en: Die meis­ten Musik­stream­ing­di­en­ste bieten diese Funk­tio­nen an. Aber zwis­chen den ver­schiede­nen Anbi­etern gibt es teils große Unter­schiede. Das gilt auch dann, wenn Du Dir nicht sich­er bist, ob Du Dich für Tidal oder Spo­ti­fy entschei­den sollst.

Die bei­den Stream­ing­di­en­ste set­zen näm­lich jew­eils einen etwas anderen Schw­er­punkt. Tidal bringt zudem einige Extras mit, die Spo­ti­fy fehlen. Dafür musst Du bei Tidal wiederum auf andere Fea­tures verzicht­en.

Tidal vs. Spotify: Die Kosten im Vergleich

Willst Du Musik strea­men, kannst Du das bei Spo­ti­fy auch kosten­los tun. Dafür musst Du aber ein paar Ein­schränkun­gen hin­nehmen – zum Beispiel wird zwis­chen­durch Wer­bung abge­spielt.

Tidal kannst Du dage­gen auss­chließlich mit Abo nutzen. Bei dem Stream­ing­di­enst der Tech­nolo­giefir­ma Aspiro AB hast Du die Wahl zwis­chen fünf Abo­mod­ellen:

  • HiFi für 9,99 Euro pro Monat (für einen Account)
  • HiFi Fam­i­ly für 14,99 Euro pro Monat (bis zu sechs Kon­ten)
  • HiFi Plus für 19,99 Euro pro Monat (für einen Account)
  • HiFi Plus Fam­i­ly für 29,99 Euro pro Monat (bis zu sechs Kon­ten)
  • Stu­dent mit 50 Prozent Rabatt auf das HiFi- oder HiFi-Plus-Abo (für einen Account)

Spo­ti­fy hinge­gen bietet vier Abo­mod­elle:

  • Indi­vid­ual für 9,99 Euro/Monat (für einen Account)
  • Duo für 12,99 Euro/Monat (für zwei Kon­ten)
  • Fam­i­ly für 14,99 Euro/Monat (für bis zu sechs Kon­ten)
  • Stu­dent für 4,99 Euro/Monat (für einen Account)

Was Tidal und Spo­ti­fy gemein­sam haben: Bei­de Musik­stream­ing­di­en­ste kannst Du einen Monat lang kosten­los testen.

(Alle Preisangaben: Stand März 2022)

Bis zu 1000 Mbit/s für Dein Zuhause im Vodafone Kabel-Glasfasernetz

Das Angebot: Was Du bei Spotify Premium und Tidal bekommst

Aktuelle Hits aus den Charts, alle Sin­gles Dein­er Lieblingskünstler:innen oder schräge Under­ground-Szene-Songs aus den 1980er-Jahren: Sowohl bei Tidal als auch bei Spo­ti­fy find­est Du eine große Vielfalt an Audioin­hal­ten.

Die Kat­a­loge bei­der Dien­ste sind riesig: Bei Tidal umfasst die Bib­lio­thek 80 Mil­lio­nen Titel, bei Spo­ti­fy sind es 70 Mil­lio­nen. Lang­weilig dürfte Dir damit so schnell nicht wer­den.

Es kommt allerd­ings darauf an, was Du Dir wün­schst: Spo­ti­fy hat neben bekan­nten Bands auch viele Indie-Künstler:innen im Ange­bot – regelmäßig kannst Du Vor­ab­veröf­fentlichun­gen oder exk­lu­sive Titel anhören.

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Zwar find­est Du bei Tidal und Spo­ti­fy oben­drein Pod­casts und Hör­büch­er. Spo­ti­fy hat in bei­den Fällen aber deut­lich die Nase vorn: Es gibt viel mehr davon. Schwe­dens Stream­ing­di­enst bietet einige exk­lu­sive Eigen­pro­duk­tio­nen, etwa „Fest und Flauschig” mit den Mod­er­a­toren Jan Böh­mer­mann und Olli Schulz oder den „1,5-Grad-Podcast” von der Kli­maschutza­k­tivistin Luisa Neubauer.

Tidal punk­tet eben­falls mit exk­lu­siv­en Inhal­ten – und hat davon sog­ar oft mehr im Pro­gramm: Dazu gehören etwa Konz­ert-Livestreams, Vor­ab­veröf­fentlichun­gen und kuratierte Playlists.

Weit­ere Vorteile von Tidal sind die vie­len Videos, Inter­views und Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen rund um das Musikange­bot. Die Pod­casts drehen sich bei dem Anbi­eter zudem auss­chließlich um Musik. Willst Du gele­gentlich etwas hören, dass über Songs und Bands hin­aus­ge­ht, wirst Du bei Tidal kaum fündig.

Das hängt auch damit zusam­men, dass viele Künstler:innen direkt an Tidal beteiligt sind. Nach eigen­er Aus­sage bezahlt der Musik­stream­ing­di­enst diese nach eigen­er Aus­sage sog­ar fair­er als manch andere Anbieter:innen.

Tidal oder Spotify? Die Klangqualität

Viele Hörer:innen leg­en bei Musik­stream­ing­di­en­sten einen Wert auf hohe Soundqual­ität. Gehörst auch Du dazu, bist Du bei Tidal bess­er aus­ge­hoben. Denn der US-Anbi­eter hat die deut­lich bessere Klangqual­ität:

  • Im Stan­dard-HiFi-Abo wer­den alle Titel unkom­prim­iert mit 1411 Kilo­bit pro Sekunde (kbps) beziehungsweise FLAC 16 bit und 44,1 Kilo­hertz (kHz) Abtast­fre­quenz abge­spielt. Das entspricht ver­lust­freier CD-Qual­ität.
  • Im HiFi-Plus-Abo bekommst Du High-End-Sound mit Hi-Res. Dann kannst Du viele Titel in Mas­terqual­ität hören, mit 9216 kbps (24 Bit, 192 kHz). Dol­by Atmos sowie Sony 360 Real­i­ty Audio wer­den eben­falls unter­stützt. Damit Du die höch­ste Klangqualtät genießen kannst, benötigst Du aber die entsprechende Ausstat­tung an Kopfhör­ern und Laut­sprech­ern.
  • Bei Spo­ti­fy Pre­mi­um kannst Du Dir MP3s beziehungsweise OGG-Vobis-Dateien mit ein­er Soundqual­ität bis 320 kbps anhören. Hochau­flösende oder ver­lust­freie Musik find­est Du bei dem Stream­ing­di­enst nicht. Zwar hat Spo­ti­fy ein solch­es Abo angekündigt, es ist allerd­ings noch nicht ver­füg­bar.
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Welcher Streamingdienst bietet welche Features?

Sowohl bei Tidal als auch bei Spo­ti­fy kannst Du Deine Lieblingslieder abspie­len – und überdies auf Ent­deck­ungsreise gehen. Dazu nutzen bei­de Dien­ste Algo­rith­men, die Dein Hörver­hal­ten analysieren. Darauf basierend stellen sie für Dich automa­tisch Titel zusam­men, die Dir gefall­en kön­nten. Das sorgt für Abwech­slung. Aber wer schnei­det im direk­ten Ver­gle­ich zwis­chen Tidal und Spo­ti­fy bess­er ab?

Bei Spo­ti­fy gibt es diverse Vari­anten für diese Playlists, zum Beispiel „Dein Mix der Woche” oder eine Wieder­ga­beliste mit Deinen meist­ge­hörten Lieder von früher. Dazu kom­men ver­schiedene Mix­tapes, die Lieder und Gen­res zusam­men­wür­feln. Die Playlist „Release Radar” enthält Neuer­schei­n­un­gen von Künstler:innen, die Du magst.

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Tidal bietet eben­falls solche Playlists, die aber längst nicht so aus­ge­feilt wie bei Spo­ti­fy sind. Bei Tidal enthal­ten die Wieder­ga­belis­ten zum Beispiel nur die Songs eines Gen­res. Hörst Du manch­mal Pop und manch­mal Indie, wer­den die Titel von dem Dienst jew­eils in andere Lis­ten gepackt. Ein weit­eres Manko bei Tidal: Eigene Titel lassen sich nicht hochladen und zu Deinen Playlists hinzufü­gen.

Auf welchen Geräten kannst Du die Dienste hören?

Die bei­den Musik­stream­ing­di­en­ste Tidal und Spo­ti­fy kannst Du auf Deinem Com­put­er im Brows­er oder als App ver­wen­den – sowohl unter Win­dows als auch macOS. Darüber hin­aus gibt es jew­eils eine mobile App für Android- und iOS-Geräte.

Darüber hin­aus bieten Tidal und Spo­ti­fy auch Apps für weit­ere Geräte an, zum Beispiel für Laut­sprech­er, Smart-TVs oder Spielekon­solen. Spo­ti­fy bietet hier­bei die bessere Unter­stützung. Eine Über­sicht aller kom­pat­i­blen Geräte find­est Du hier bei Explore Spo­ti­fy. Klicke dort oben auf die drei Striche und gehe zu „Lis­ten Every­where”. Auch bei Tidal kannst Du eine Liste der unter­stützten Geräte ein­se­hen.

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Fazit: Tidal vs. Spotify – welcher Streamingdienst passt zu Dir?

  • Für welchen Musik­stream­ing­di­enst Du Dich entschei­den soll­test, hängt davon ab, worauf Du am meis­ten Wert legst.
  • Spo­ti­fy punk­tet mit diversen aus­ge­feil­ten Empfehlungslis­ten sowie einem bre­it gefächerten Ange­bot an Pod­casts und Hör­büch­ern. Prak­tisch ist außer­dem das Abo für zwei Nutzer:innen.
  • Tidal kommt für Dich infrage, wenn Dir eine her­vor­ra­gende Soundqual­ität wichtig ist. Als Musik­fan ent­deckst Du bei dem Anbi­eter zudem viele Hin­ter­grund­in­fos und Spezial­in­halte.
  • In jedem Fall soll­test Du im Rah­men eines Probe­a­bos check­en, ob Deine Lieblings­bands bei den Dien­sten vertreten sind.
  • Denn viele Playlists oder ein toller Sound nützen Dir nichts, wenn Du Titel ver­misst, die Dir am Herzen liegen.

Tidal vs. Spo­ti­fy – welch­er Stream­ing­di­enst sagt Dir mehr zu? Ver­rate es uns in den Kom­mentaren!

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