Wie Sie Kunden und Mitarbeiter vor Corona schützen können

Digitales Business

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Datum 24.02.2021
Lesezeit 6 Min.

Wie Sie Kunden und Mitarbeiter vor Corona schützen können

Die COVID-19-Pandemie hat die Wirtschaft und insbesondere den Einzelhandel gehörig auf den Kopf gestellt. Kunden dürfen zwar inzwischen wieder in die Läden, doch die dabei geltenden Auflagen bedeuten zusätzlichen Personalaufwand. Die Einhaltung von Maskenpflicht und Mindestabstand sollte kontrolliert werden, um das Infektionsrisiko für Kunden und Mitarbeiter zu reduzieren und um Bußgelder zu vermeiden. Wir zeigen Ihnen, welche technischen Maßnahmen Sie mit überschaubarem finanziellem Aufwand einsetzen können.

Die meisten Unternehmen haben bereits Maßnahmen ergriffen, um ihre Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten vor Infektionen mit dem Covid-19-Virus zu schützen. Darunter sind ganz einfach umzusetzende Dinge wie Arbeit im Homeoffice, neu eingeführte Schicht-Dienste oder Hinweisschilder als Gedächtnisstützen. Andere Maßnahmen sind technischer Natur: Beispielsweise smarte Zutrittskontrollsysteme, Besucher-Ampeln oder automatische Gesichtsmasken-Erkennung. Denn auch mit Hilfe moderner Technologie und dem Internet der Dinge (IoT) können Sie Ihre Kunden und Ihre Mitarbeiter wirksam vor den Risiken der Corona-Epidemie schützen. Welche Maßnahmen und Systeme sich für welchen Einsatzzweck eignen, erfahren Sie hier.

Mögliche Vorkehrungen gegen eine Corona-Ausbreitung im Unternehmen

Für die meisten Unternehmen hat der Schutz der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen oberste Priorität und ist mehr als nur eine rechtliche Verantwortung. Um die richtigen Maßnahmen einzuleiten oder auch technische Hilfsmittel einzusetzen, ist eine Risikobewertung notwendig. Dazu sollten Sie übrigens sinnvollerweise Ihre Mitarbeiter mit einbeziehen und deren Sorgen und Bedürfnisse ernst nehmen: Ob es Angst um den Arbeitsplatz oder die Sorge um vorbelastete Familienangehörige ist. Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden nicht vergessen, wenn Sie sich in der Krise fürsorglich und respektvoll benehmen.

Übrigens achtet auch Vodafone auf seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen: Hören Sie im aktuellen Podcast „Digitale Vorreiter“ mit Bettina Karsch, Geschäftsführerin Human Resources bei Vodafone, unter anderem, wie quasi über Nacht hunderte von Laptops auf den Weg gebracht wurden, damit möglichst alle Mitarbeiter reibungslos im Homeoffice arbeiten konnten.

Die Menschen in Ihrem Unternehmen sind eine wichtige Ressource, wenn es um Problemlösung geht. Denn sie wissen um die notwendigen Abläufe, um den Betrieb aufrecht zu erhalten oder eben wieder zu öffnen. Ob nun Büro, Fabrikhalle oder Ladengeschäft, Ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kennen die neuralgischen Punkte, wo Maßnahmen wie beispielsweise die folgenden zum Einsatz kommen sollten:

  • Desinfektionsmittelspender an Eingängen und in öffentlichen Bereichen
  • Hinweis-Schilder, Lautsprecher-Durchsagen oder Erinnerungen per E-Mail und SMS, um das regelmäßige Händewaschen zu fördern
  • Hinweis-Schilder und Lautsprecher-Durchsagen, um an das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen zu erinnern
  • Zusätzliche, regelmäßige Oberflächenreinigung durch Mitarbeiter oder Reinigungsdienste
  • Unterteilung der Flächen im Betrieb mit Schildern und Bandabklebung auf den Böden zur Lenkung der Laufwege
  • Begrenzung der Personenzahl in der Betriebsstätte und in Besprechungsräumen unter Beachtung eventueller regionaler oder nationaler Beschränkungen
  • Verwendung von Videokonferenz-Tools für virtuelle Besprechungen
  • Unterschiedlicher Arbeitszeitbeginn, um die gleichzeitige Anwesenheit von Mitarbeitern zahlenmäßig zu begrenzen
  • Homeoffice-Regelungen wenn möglich weiterführen
  • Berechnung der Mindestanzahl an Mitarbeitern, die zur Betreuung einer Höchstzahl an Kunden erforderlich sind, um dabei genug Raum für Social Distancing zu gewährleisten

 

Illustration über Corona-Maßnahmen in einer Betriebsstätte

Verkehrswege und Flächennutzung im Unternehmen: Mit Hinweisschildern und Bodenabklebungen helfen Sie Ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen bei der Orientierung.

Einzelmessungen in nur 0,6 Sekunden: Der MultiSensor SmartXcan

Eine direkte, individuelle Messung der Körpertemperatur ermöglicht der MultiSensor SmartXcan. Dieses System ist insbesondere für Einzelmessungen gedacht. Ein typisches Szenario sind Mitarbeiter, die im Büro ankommen und dort vorher „untersucht” werden sollen.

Mit Hilfe von fünf Sensoren (daher der Name „MultiSensor”) erfasst das SmartXcan-Gerät innerhalb von weniger als einer Sekunde die Körpertemperatur der davor befindlichen Person. Die Bedienung erfolgt komplett kontaktlos. Die Meldeausgänge des handlichen Wandapparats können je nach Messergebnis ein Zutrittskontrollsystem steuern.

Der MultiSensor SmartXcan lässt sich ganz einfach an einen vorhandenen Ethernet-Anschluss mit PoE (Power over Ethernet)-Unterstützung anschließen. 

Was Sie brauchen: 

  • Einen MultiSensor SmartXcan pro Zutrittskontrollpunkt
  • Einen PoE-fähigen Ethernet-Anschluss oder einen normalen Ethernet-Anschluss und eine Steckdose
  • Ein API-fähiges Zutrittskontrollsystem oder eines mit Aktor-Eingängen
Illustration

Automatische Abstandskontrolle, Überprüfung auf getragene Mund-Nasen-Bedeckung oder mögliches Fieber: All das kann per Kamera geschehen. Dabei muss natürlich der Datenschutz gewährleistet sein.

Ihr eigener virtueller Türsteher: Die intelligente Besucher-Ampel


Geht es lediglich (oder zusätzlich) darum, nicht zu viele Besucher in das Geschäft zu lassen, kann eine Ampel-Lösung sinnvoll sein. Rot bedeutet hierbei: Bitte warten, das Ladenlokal ist voll. Grün bedeutet: Bitte treten Sie (einzeln) ein. In den meisten Fällen kann die Ampel das sonst notwendige Sicherheitspersonal überflüssig machen und so bei Ihnen Kosten einsparen.

Bei der Plug-and-PlayBesucher-Ampel handelt es sich um eine fertig montierte Stele für Ihren Eingangsbereich. Sie besitzt ein integriertes, 14-Zoll-Tablet und zwei Sensoren, die fortlaufend die Anzahl der Besucher zählen. Eine akustische Meldung unterstreicht auf Wunsch das optische Signal zum Warten oder Eintreten.

So verhindern Sie, dass Ihr Geschäft zu voll ist und Sie Gefahr laufen, gegen die geltenden Auflagen zu verstoßen. Zudem zählt das System automatisch mit, wie viele Kunden pro Tag die Ampel passiert haben . Diese Information wird auf Wunsch fortlaufend über das sichere Vodafone-Netz in ein Web-Dashboard überführt und Ihnen zur Verfügung gestellt.

Außerdem können Sie an der Stele optional einen Spender für Desinfektionsmittel anbringen. Dieser sorgt bei Ihren Kunden für zusätzliche Hygiene und ein sicheres Gefühl bei Ihnen als Händler, was die bestehenden Auflagen angeht.

Was Sie brauchen:

  • Je eine Besucher-Ampel für eine Wegbreite von bis zu vier Metern pro Eingang.

 

Ausklappbare Informationsgrafik

Mit Hilfe einer Besucher-Ampel können Sie verhindern, dass zu viele Menschen auf einmal einen bestimmten Bereich betreten.

„Getting ready for a new normal“: Unsere Experten stehen jederzeit für eine persönliche Beratung zur Verfügung

Wir haben am 19. Juni 2020 eine spannende Online-Session zu genau diesen Themen veranstaltet. Dabei gab es Gelegenheit, mit unseren Experten über die IoT-Sonderlösungen anlässlich der Corona-Pandemie zu diskutieren. Wenn Sie keine Gelegenheit zur Teilnahme hatten oder einfach nochmal hineinschauen möchten, sehen Sie hier die Aufzeichnung der Online-Session:

Video: Vodafone

Natürlich sollen unsere Lösungen Ihnen helfen, Ihre Geschäftsprozesse zu verbessern: Sowohl während der Corona-Pandemie, als auch über die Krise hinaus. Sprechen Sie uns einfach an und skizzieren Sie uns den möglichen Einsatzzweck KI-gestützter Sensorik auch bei Ihnen.

Gemeinsam erarbeiten und gestalten wir daraufhin die vernetzte und vor allem gesunde und sichere Zukunft von morgen. Schreiben Sie uns einfach an: ioe@vodafone.com.

Übrigens: Während der Corona-Pandemie ist flexibles Arbeiten von unterwegs oder zuhause besonders gefragt. Mit unserer virtuellen Telefonanlage One Net Enterprise machen Sie Ihr Business ortsunabhängig: Wir bringen Ihre Telefonie in die Cloud. Damit Sie und Ihre Mitarbeiter in Zukunft noch flexibler von überall arbeiten können – mit einer Nummer für alle erreichbar, egal wo Sie sind.

 

Welche Maßnahmen haben Sie im Rahmen der COVID-19-Pandemie und der Wiedereröffnung bereits ergriffen? Welche sollen folgen? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar.

 


Ihre Digitalisierungs-Berater:innen für den Mittelstand

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