Intelligenter Paketdienst: So vernetzt Vodafone Brief- und Paketkästen

Digitale Vorreiter

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Datum 12.12.2018
Lesezeit 3 Min.

Intelligenter Paketdienst: So vernetzt Vodafone Brief- und Paketkästen

Der Online-Handel boomt und stellt auch Paketdienstleister vor ganz neue Herausforderungen. Der Briefkasten-Hersteller Renz hat eine intelligente Lösung entwickelt, um den Paketservice sowohl für Kunden als auch Zusteller zu vereinfachen. Mit einer IoT-SIM-Karte von Vodafone informieren digitalisierte Paketstationen namens myRENZBox über Sendungen und ermöglichen so auch eine Reihe smarter Zusatzdienste.

Online-Shopping ist darauf ausgelegt, den Kunden Zeit und Wege zu ersparen. Mit wenigen Klicks ist das gesuchte Produkt gefunden, der Warenkorb gefüllt und der Einkauf bezahlt. Doch von der Bestellung bis zum Empfang der Ware können mehrere Tage vergehen, wenn es auf den letzten Metern hapert. Trifft der Paketzusteller keinen Empfänger an, bringt er die Sendung zu einer Packstation oder einem Paket-Shop, wo sie der Kunde wiederum erst abholen muss. Umständlich und lästig in einer immer Gesellschaft, die immer mehr Komfort gewohnt ist. Der marktführende Briefkasten-Hersteller Renz suchte eine effiziente Lösung, die Kunden besseren Service bietet und den Zustellern unnötige Mehrarbeit erspart. Dafür hat das schwäbische Unternehmen seine Briefkästen und Paketstationen mit Unterstützung von Vodafone digitalisiert.

Mehr Transparenz und weniger Aufwand bei der Paketzustellung

Die eigens entwickelte myRENZbox kann vor Mietshäusern und Eigenheimen jeder Größenordnung installiert werden und vernetzt Zusteller sowie Kunden im Internet of Things (IoT). Paketboten legitimieren sich über ihr Handheld-Gerät bei der intelligenten Paketstation und wählen ein Fach für Zusendung aus. Via App wird der Empfänger über die Zustellung informiert und kann sein zugewiesenes Fach später mit der Anwendung öffnen. Zugleich dient die smarte Paketanlage als Versandstation, über die Kunden sowohl Retouren als auch private Pakete abholen lassen können. Dafür kooperiert Renz bereits mit über 90 Prozent aller deutschen Paketdienste wie DHL, UPS, DPD, GLS und Hermes. Zusteller, die nicht über die von Renz betriebene Online-Plattform registriert sind, können eine PIN für den Zugang zur myRENZbox erhalten.

Mobil vernetzt: Internetfähige Paketboxen mit Vodafone IoT

Informationen zu eingegangenen Paketen und Versandwünschen leitet die Box auf Wunsch des Kunden via WLAN, einem Netzwerkkabel oder Mobilfunk weiter. Für die zuverlässige Kommunikation via Mobilfunk hat Renz IoT SIM-Karten von Vodafone in seine Stationen integriert. Über die Vodafone Global Data Service Platform (GDSP) können Renz-Mitarbeiter neue SIM-Karten freischalten und diese konfigurieren. So bietet die Box auch flexible Kombinationsmöglichkeiten mit weiteren Lösungen aus dem umfangreichen Produktsortiment von Renz. Sie kann beispielsweise mit Briefkästen sowie digitalen Klingel- oder Gegensprechanlagen verknüpft werden. Vermieter können nach einem Bewohnerwechsel den Namen der Nachmieter einfach über ein zentrales Web-Portal auf der digitalen Anzeigefläche einpflegen – bei Bedarf auch mit zusätzlichen Hinweisen wie unerwünschter Werbung.

Skalierbare Services: Vom digitalen Hausschlüssel bis zum Reinigungsdienst

Steht die myRENZBox in einem Gebäude hinter verschlossener Tür, kann sie auch mit der Vodafone-Lösung SmartDoor kombiniert werden. Eigentümer händigen Zugangsberechtigten wie Briefträgern und Paketboten einen digitalen Hausschlüssel in Form von Strich- oder QR-Codes aus, die über eine kleine Box an der Hauswand eingescannt werden. Über den dazugehörigen Webservice von Renz wird die Zugangsberechtigung, die Sendungsnummer sowie der Zustellstatus des Pakets geprüft und die Tür geöffnet.

Mittlerweile hat Renz seine smarte Paket-Plattform auch für branchenfernere Dienstleister optimiert und bietet sogar einen Textilreinigungs-Service. Kunden können ihre Schmutzwäsche über die Mobile App oder das Web-Portal anmelden und in der Paketbox hinterlegen. Eine beauftragte Reinigungsfirma kümmert sich dann um die Abholung, Reinigung und Rücklieferung der Wäsche.

Die myRenzBox ist flexibel, vernetzt und jederzeit zugänglich. Quelle: Renz
Die myRenzBoxen sind in vielen Größen und Farben erhältlich. Quelle: Renz
Smarte Konzepte sind auch in der Wohnungswirtschaft so wichtig wie noch nie. Quelle: Renz

Flexible IoT-Lösung für Innovationen von morgen

Da die zuverlässige IoT-Anbindung der myRENZbox eine besonders leistungsstarke Kommunikationslösung erforderte, lag die Entscheidung für Vodafone für den Briefkastenhersteller auf der Hand. Es ist nicht das erste IoT-basierte Projekt, das Renz gemeinsam mit dem Düsseldorfer Telko-Konzern realisiert.

„Mit Vodafone verbindet uns eine langjährige, vertrauensvolle und professionelle Zusammenarbeit“,

bringt es Stefan Würtemberger, Chief Digital Officer von Renz, auf den Punkt.

Schon jetzt hat das Traditionsunternehmen Ideen für weitere Services in der Pipeline. Denkbar sind zum Beispiel mobile Paketkästen, die bedarfsgerecht auf Baustellen oder beim Camping aufgestellt werden können, oder Paketboxen mit integrierten Kühlfächern für die Zustellung von Lebensmitteln. Das Innovationspotenzial ist mit dem skalierbaren Renz-Systems und der IoT-Kompetenz von Vodafone in jedem Fall noch längst nicht ausgeschöpft.

Möchten auch Sie Ihr Business mit dem Internet of Things optimieren? Weitere Informationen zu den IoT-Lösungen von Vodafone finden Sie hier.

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