Vodafone SuperSignal

Hilfe & Bedienungsanleitungen für Ihre UMTS-Basisstation (Femtozelle)


Konfiguration & FAQs

Einstellungen für die Firewall

Die Vodafone SuperSignal UMTS-Basisstation muss über eine öffentliche IP-Adresse und die unten genannten Ports erreichbar sein. Konfigurieren Sie deshalb die Portfreigabe Ihrer Firewall wie unten aufgeführt, damit ein reibungsloser Einsatz gewährleistet ist.
IP-Adresse Beschreibung
139.7.117.240 IP-Adresse des Femtocell-Concentrators
Port-Freigabe Verwendung
123 UDP in/out Network time protocol - für Synchronisation
319 UDP in/out Precision time protocol event messages - für Synchronisation
3478 UDP in/out STUN protocol - Session Traversal Utilities for NAT
500 UDP in/out Internet Security Association and Key Management Protocol (ISAKMP)
- für IPSec-Verschlüsselung
4500 UDP in/out IPSec NAT Traversal - für IPSec-Verschlüsselung

Support-Hotline für Vodafone SuperSignal

Wenn Sie Hilfe brauchen bei der Erst-Installation der UMTS-Basisstation oder technische Fragen haben, rufen Sie unsere kostenlose Support-Hotline 0800 172 12 34 an. Rund um die Uhr erreichbar, 7 Tage die Woche, auch an Feiertagen.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Vodafone SuperSignal

Was ist Vodafone SuperSignal genau?
Vodafone SuperSignal ist eine kleine Basisstation, die ähnlich wie ein WLAN-Router ein eigenes Netz aufbaut. In diesem Fall handelt es sich um eine 3G-/UMTS-Funkzelle auf einer Vodafone-Frequenz. Sie ist auch besser bekannt als Femtozelle.

Kann SuperSignal eine DECT-Ablöse darstellen?
Ja, denn SuperSignal ermöglicht es, den UMTS-Empfang genau dort aufzubauen, wo er benötigt wird. Damit kann jede bestehende 3G/UMTS-Hardware genutzt werden, DECT-Geräte werden nicht benötigt.

Wie werden die entstehenden Daten übertragen?
Mobile Daten, Sprache und Kurznachrichten werden in Datenform umgewandelt und über eine übliche Datenverbindung wie z. B. DSL, Glasfaser oder Ihr Breitband-Firmennetz ins Vodafone-Netz übertragen. Dafür muss eine leitungsgebundene Datenverbindung vorhanden sein. Dabei ist es jedoch egal, welcher Provider für den Anschluss genutzt wird. Gegebenenfalls müssen lediglich an der Firewall die entsprechenden Ports/IPs freigegeben werden. Eine Anbindung über LTE wird derzeit nicht unterstützt.

Ist die Übertragung der Daten sicher?
Ja, Vodafone SuperSignal baut einen sogenannten IPSec-Tunnel zum Vodafone-Netz mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Zertifikatsbasis auf und schützt damit alle Daten.

Wie verhalten sich meine Sprach- und Datentarife bei der Nutzung über Vodafone SuperSignal?
Da sich Vodafone SuperSignal genau wie eine normale Mobilfunkzelle verhält, wird ein übliches Vodafone-Netz aufgebaut. Alle Tarife, Zusatzoptionen etc. werden einfach wie gewohnt gehandhabt, sodass es für den Nutzer zu keiner Umstellung kommt.

Wie viele Telefonate oder Datenverbindungen sind gleichzeitig möglich?
Vodafone SuperSignal 3802V: Anzahl gleichzeitiger Telefonate /Datenverbindungen: 28
Vodafone SuperSignal 2820V: Anzahl gleichzeitiger Telefonate /Datenverbindungen: 8

Was bedeutet offener Modus?
Vodafone SuperSignal wird in der Grundeinstellung im sogenannten Offenen Modus ausgeliefert. Das heißt, jeder Vodafone-Kunde, der sich in der Nähe Ihres Vodafone SuperSignal befindet (Spaziergänger), kann über Ihr Vodafone SuperSignal telefonieren, wenn Sie für den Vodafone-Kunden das stärkste Signal darstellt. Der Offene Modus ist dann vergleichbar mit einem offenen W-LAN. So können zum Beispiel Besucher Ihres Büros oder Ihrer Firma Vodafone SuperSignal nutzen und von der guten Netzabdeckung profitieren.

Was bedeutet geschlossener Modus?
Nur die mobilen Geräte, die Sie zuvor in MeinVodafone angegeben haben, können Vodafone SuperSignal nutzen. Zum Beispiel die Smartphones Ihrer Mitarbeiter mit bestimmter SIM-Karte und Vodafone-Nummer. Andere Teilnehmer mit Vodafone-Handy, z. B. Spaziergänger oder Besucher in Ihrem Büro, können sich nicht an Ihrer Funkzelle anmelden, obwohl Funkversorgung vorhanden ist.

Wie viele Zellen können parallel betrieben werden?
Jede Zelle verfügt über eine gewisse Anzahl so genannter "Scrambling Codes", welche die Konnektivität der Zellen untereinander beeinflussen. Diese Codes sind vergleichbar mit der Anzahl von Kanälen in W-LAN-Routern und verdeutlichen, dass die Anzahl der Zellen begrenzt ist, die an einem Standort betrieben werden können. Deshalb ist SuperSignal kein Ersatz für Repeaterlösungen. Für Vodafone SuperSignal stehen derzeit vier Scrambling Codes zur Verfügung. Das bedeutet, dass bis zu vier Scrambling Codes problemlos an einem Standort installiert werden können.

An welchen Breitbandanschlüssen kann die SuperSignal-Box betrieben werden?
Vodafone SuperSignal kann an jedem Anschluss mit Zugang zum Internet betrieben werden, unabhängig vom Provider. Es können auch mehrere Boxen in einem LAN betrieben werden. Ist das LAN durch eine Firewall geschützt, müssen einige Ports geöffnet werden.

Mit welchen Geräten kann man das 3G-/UMTS-Netz nutzen, das von der SuperSignal Box erzeugt wird?
Vodafone SuperSignal funktioniert mit allen 3G-/UMTS-fähigen Geräten, die mit einer Vodafone SIM-Karte ausgestattet sind. Geräte anderer Netzbetreiber erkennen die UMTS-Funkzelle nicht.

Welche Bandbreite benötigt meine Festnetzleitung für die Nutzung von SuperSignal?
Die verfügbare Bandbreite der Festnetzleitung wird zwischen den einzelnen Nutzern bzw. Anschlüssen (W-LAN, LAN und SuperSignal) geteilt. Daher gilt: Je höher die Bandbreite, desto mehr Zellen können angeschlossen werden bzw. desto mehr Nutzer können SuperSignal uneingeschränkt nutzen. Zusätzlich werden die über SuperSignal genutzten mobilen Daten auf die Leitung umgesetzt. Für die störungsfreie Nutzung mehrerer gleichzeitiger Telefonate sowie für den mobilen Datenversand werden folgende Bandbreiten empfohlen: für SuperSignal 2820V eine Bandbreite von mindestens 6 Mbit/s und für SuperSignal 3802V eine Bandbreite von mindestens 16 Mbit/s. Bei geringerer Bandbreite können Einschränkungen oder eine von der Leistungsbeschreibung abweichende Leistung nicht ausgeschlossen werden.

Warum muss jede SuperSignal-Box auf einen Betriebsstandort registriert werden? Und wie geht das?
Aufgrund gesetzlicher Anforderungen sind wir dazu verpflichtet, alle unsere Funkzellen deutschlandweit zu lokalisieren, um ggf. bei Problemen eingreifen zu können. Zudem muss ein Notruf an die nächstgelegene Notdienstleitstelle weitergeleitet werden. Um das sogenannte Notruf-Routing einzurichten, muss der Standort von Vodafone SuperSignal erfasst werden. Der Standort wird bei der Auftragserfassung von Ihrem Vertriebsbeauftragten abgefragt.

Kann ich im Ausland ein deutsches Netz aufbauen?
Nein, die Zellen sperren sich im Ausland automatisch, da unsere UMTS-Frequenz im Ausland nicht genutzt werden darf. Eine Nutzung von Vodafone SuperSignal ist im Ausland nicht zulässig.

Kann ich die Zelle nach der Erstinstallation noch einmal woanders in Betrieb nehmen?
Bei Vertragsabschluss und der Erstinstallation muss die Adresse des Betriebsstandortes aus rechtlichen Gründen registriert werden. Im Nachhinein kann die Adresse jedoch durch Ihren Vodafone-Support geändert werden und somit der Betriebsstandort gewechselt werden.

Wie aktiviere ich Vodafone SuperSignal?
Nach dem Erhalt der SuperSignal Hardware und der SIM-Karte, müssen Sie sich in MeinVodafone registrieren (oder in einen existierenden Account einloggen). Fügen Sie Vodafone SuperSignal als neuen Mobilfunkvertrag hinzu mit der Rufnummer der SIM-Karte, die Sie per Post oder im Vodafone Shop erhalten haben. Geben Sie nun die Seriennummer/APEI des Gerätes ein. Danach wird die Aktivierung angestoßen. Diese dauert ca. 48 Stunden. Eine Anleitung zur Einrichtung in MeinVodafone finden Sie in der Verpackung von Vodafone SuperSignal.

Wird die gelieferte SIM-Karte benötigt?
Es wird lediglich die Vodafone-Rufnummer benötigt. Diese wird zur Registrierung der Box über MeinVodafone gebraucht. Bei der Aktivierung in MeinVodafone werden Rufnummer und die sogenannte APEI-Nummer (Seriennummer) Ihres Vodafone SuperSignal verknüpft. Die SIM-Karte selbst benötigen Sie nicht. Sie sollten sie dennoch vorsichtshalber gut aufbewahren.

Wie lange dauert die Aktivierung einer SuperSignal Box?
Ca. 48 Stunden nach Aktivierung in MeinVodafone dauert die vollständige Provisionierung in unseren Netzen.

Was ist die APEI-Nummer?
Es handelt sich dabei um die Seriennummer der SuperSignal Box. APEI steht für Access Point Equipment Identity.

Wo bekomme ich Unterstützung bei der Inbetriebnahme meines Vodafone SuperSignal? Wer kann mir bei Problemen helfen?
Die Erstinstallations-Hotline hilft bei der Einrichtung von Vodafone SuperSignal. Diese Hotline ist kostenlos unter 0 800 / 172 1201 in der Zeit von 08.00 - 22.00 Uhr erreichbar. Bei Störungen während des laufenden Betriebs hilft Ihnen wie gewohnt Ihre Kunden-Hotline weiter - für Privatkunden unter 1212 und Geschäftskunden unter 1234.

Bekommt man selbst Zugang zur Vodafone SuperSignal Web-Oberfläche?
Die Konfigurierung einer statischen IP-Adresse können Sie über die Web-Oberfläche von Vodafone SuperSignal vornehmen. Alles andere können Sie über MeinVodafone einrichten. Dazu zählt die Aktivierung des Produktes, die Auswahl der Betriebsmodi "Offen" und "Geschlossen" sowie die Pflege einer sogenannten Whitelist von Rufnummern ausgewählter Vodafone-Nutzer der Zelle.

Kann man eine statische IP-Adresse einrichten?
SuperSignal ePico 3802V unterstützt DHCP und statisches IP. Die statische IP-Adresse lässt sich über die Web-Oberfläche konfigurieren. Die Anleitung erhalten Sie über Ihre Hotline. SuperSignal 2820V unterstützt nur DHCP.

Welche Firewall-Ports müssen geöffnet werden?
Die zu öffnenden Ports finden Sie hier auf der Seite unter dem Tab "Firewall-Konfiguration".

Müssen diese Ports tatsächlich "eingehend" geöffnet werden?
Es handelt sich bei IPSec und PTP um bidirektionale Protokolle. In der Regel müssen die Ports für IPSec nicht explizit geöffnet werden, da moderne Router diese Verbindung meist in der Standard-Konfiguration zulassen. Die Ports der PTP-Zeitsynchronisation werden für einen Fallback benötigt. Daher wird empfohlen, dass Vodafone SuperSignal für einen reibungslosen Betrieb auch auf diesen Ports erreichbar ist. Sollte Vodafone SuperSignal anhand der LED-Leuchten anzeigen, dass keine Verbindung aufgebaut werden kann oder die Synchronisation nicht funktioniert, sollten Sie unbedingt Ihre Firewall-Konfiguration überprüfen.

Ist es überhaupt sicher, diese Ports zu öffnen?
Diese Ports werden für IPSec und PTP-Verbindungen benötigt. Diese Protokolle sind auf hohe Sicherheitsanforderungen zugeschnitten. Ein Port-Scan ist sehr schwierig, da es sich bei diesen Ports um UDP-Ports handelt, die nicht ohne Weiteres detektierbar sind. Ein Spoofing der Vodafone-Concentrator-IP Adresse ist aufgrund der verschlüsselten IPSec-Verbindung ebenfalls nicht möglich. Weitere Information zu Vodafone SuperSignal und Sicherheit erhalten Sie in dem Whitepaper "Vodafone SuperSignal & Sicherheit".

Wo kann man den Modus (offen/geschlossen) ändern?
Dieser Modus kann ganz einfach über MeinVodafone eingestellt werden.

Zwei LEDs leuchten konstant orange (Internet-LED und Service-LED). Die Power-LED blinkt. Was soll ich machen?
SuperSignal meldet einen Standort, der nicht mit dem in unseren Systemen verzeichneten Betriebsstandort übereinstimmt. Falls sich SuperSignal an dem registrierten Standort aufhält, rufen Sie bitte die Erstinstallations-Hotline aus dem Festnetz unter 0 800 / 172 1201 an.

Die Reichweite von Vodafone SuperSignal ist geringer als gedacht. Woran liegt das?
Prüfen Sie bitte, ob innerhalb des Gebäudes innenliegende Wände oder Stahltüren das Signal blockieren könnten. Gegebenenfalls sollten Sie weitere Vodafone SuperSignal Femtozellen bestellen, um abgeschirmte Bereiche im Innenraum auszuleuchten. Außerdem wird die Signalstärke von Vodafone SuperSignal bei einem umliegenden starken Netz (sogenanntes Makro-Netz) automatisch verringert, um Interferenzen zu vermeiden. Installieren Sie Vodafone SuperSignal am besten nicht an Orten, die bereits über eine gute bis sehr gute Netzversorgung verfügen.

Kann man Statistiken oder Nutzerdaten einsehen?
Nein, das ist aus Datenschutzgründen nicht zulässig.

Wird es irgendwann auch 2G-/GMS-SuperSignal geben?
Voraussichtlich nicht. Derzeit unterstützt Vodafone SuperSignal 3G/UMTS, um so auch mobile Datenverbindungen anbieten zu können, was mit GSM nur bedingt möglich wäre. Die einzige Einschränkung ergibt sich damit für reine 2G/GSM-Endgeräte, die aber heutzutage fast nicht mehr erhältlich sind.



Vodafone SuperSignal

Demo
Hilfe-Video: So installieren Sie die UMTS-Basisstation.


Bedienungsanleitungen


Kurzanleitung für Vodafone SuperSignal 2820V

Kurzanleitung für Vodafone SuperSignal 2820V
Richten Sie Ihre UMTS-Basisstation in wenigen Schritte ein

Format: PDF

Kurzanleitung für Vodafone SuperSignal 3802V

Kurzanleitung für Vodafone SuperSignal 3802V
Mit Hilfe der Anleitung nehmen Sie Ihre UMTS-Basisstation in wenigen Schritten in Betrieb

Format: PDF