Martin Scorsese
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Bild aus Son of Sam: Selbstporträt eines Mörders
Auf dem Bild zu Germany's next Topmodel 2026 ist Heidi Klum zu sehen, die vor einem violetten Hintergrund steht. Sie trägt ein beigefarbenes Outfit mit geknoteter Bluse und posiert mit einem selbstbewussten Lächeln. Ihr langes blondes Haar fällt locker über die Schultern, während sie die Hände in die Hüften stützt.

Martin Scorsese: Die besten Filme des legendären Regisseurs

Mar­tin Scors­ese hat Jahrzehnte der Filmgeschichte maßge­blich bee­in­flusst und für seine Werke zahlre­iche Ausze­ich­nun­gen erhal­ten. Darunter ist auch der Gold­ene Ehren­bär für sein Lebenswerk bei der Berli­nale 2024. Die hier aufge­führten Streifen des Kul­tregis­seurs soll­test Du als Film­fan unbe­d­ingt gese­hen haben.

Bis­lang hat Mar­tin Scors­ese an mehr als 70 Fil­men, Dokus und Serien mit­gewirkt, und zwar als Regis­seur, Pro­duzent und Drehbuchau­tor. So insze­nierte er die Pilot­folge des HBO-Dra­mas „Board­walk Empire” und wirk­te an der weit­eren Pro­duk­tion mit.

2023 machte er mit dem Drei-Stun­den-Epos „Killers of the Flower Moon” von sich reden. Aber welche Mar­tin-Scors­ese-Filme sind beson­ders empfehlenswert? Das erfährst Du im Folgenden.

Killers of the Flower Moon (2023): Epos über die Osage-Morde

In Killers of the Flower Moon wid­met sich Scors­ese einem West­ern-Dra­ma, das auf ein­er wahren Geschichte basiert. Hin­ter­grund sind die soge­nan­nten Osage-Morde unter amerikanis­chen Ureinwohner:innen in den 1920er-Jahren.

Killers of the Flower Moon strea­men: Wer zeigt den neuen DiCaprio-Film?

Mit Leonar­do DiCaprio ist hier ein­er der Stamm­schaus­piel­er von Scors­ese dabei, eben­so wie Robert De Niro in ein­er düsteren Neben­rolle. Der Aufwand hat sich gelohnt: Killers of the Flower Moon brachte dem Regis­seur eine Oscar-Nominierung für die beste Regie und für den besten Film ein. Die fea­tured-Filmkri­tik kannst Du an dieser Stelle nach­le­sen.

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Departed – Unter Feinden (2006): Regie-Oscar für Martin Scorsese

Obwohl Scors­ese als Regis­seur bere­its seit Jahrzehn­ten die Filmwelt begeis­terte, erhielt er erst 2007 einen Oscar als bester Regis­seur. Den Preis gab es für „Depart­ed – Unter Fein­den“, der ins­ge­samt vier Oscars für den besten Film, die beste Regie, den besten Schnitt und das beste adap­tierte Drehbuch bekam. Mark Wahlberg war zudem für die beste Neben­rolle nominiert.

Syn­chron­sprech­er von Leonar­do DiCaprio: Daher kennst Du die Stimme

Das Polizei­dra­ma erzählt vom jun­gen Polizis­ten Bil­ly (Leonar­do DiCaprio), der sich in die irische Mafia ein­schleust und das Ver­trauen des Gang­ster­boss­es Costel­lo (Jack Nichol­son) gewin­nt. Doch Bil­ly ist nicht der einzige Maulwurf: Auch Costel­los Sohn Col­in (Matt Damon) arbeit­et für die Polizei.

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Gangs of New York (2002): Historiendrama mit Daniel Day-Lewis

Wie so viele Scors­ese-Filme spielt auch „Gangs of New York” in dessen Heimat­stadt New York, die in diesem Fall Kulisse für blutige Ban­denkriege im 19. Jahrhun­dert ist. Ein immer wiederkehren­des The­ma ist die Ein­wan­derung aus Irland, die auch hier eine Rolle spielt, als ein irisch­er Immi­grant durch Ein­heimis­che zu Tode kommt.

Mit Daniel Day-Lewis, Leonar­do DiCaprio, Cameron Diaz und Liam Nee­son ist das Dra­ma gewohnt hochkarätig beset­zt. Mit einem Ein­spiel­ergeb­nis von rund 200 Mil­lio­nen US-Dol­lar wurde Gangs of New York zudem ein großer kom­merzieller Erfolg.

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Taxi Driver (1976): Rachefeldzug im Großstadtdschungel

Zu den Meis­ter­w­erken von Mar­tin Scors­ese gehört zweifel­los „Taxi Dri­ver“ von 1976. Dabei han­delt es sich übri­gens nach „Hex­enkessel” um die zweite Zusam­me­nar­beit zwis­chen Robert De Niro und Scors­ese, die ins­ge­samt zu zehn gemein­samen Fil­men und einem Kurz­film geführt hat.

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Taxi Dri­ver erzählt vom Tax­i­fahrer Travis Bick­le (De Niro), der eine junge Pros­ti­tu­ierte (Jodie Fos­ter) von der Straße holen will. Gefan­gen in der krankhaften Vorstel­lung, er müsse die Straßen New Yorks von Krim­i­nal­ität, Pros­ti­tu­tion und Dro­gen befreien, begin­nt er schließlich einen bluti­gen Rachefeldzug.

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Übri­gens: In Todd Phillips’ „Jok­er” von 2019 wirkt De Niro eben­falls mit, der Film lehnt sich auf vielfache Weise an Scors­eses Taxi Dri­ver an.

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Wie ein wilder Stier (1980): Der vielleicht beste Sportfilm aller Zeiten

Dass Scors­ese auch dem Sport und ins­beson­dere wahren Geschicht­en nicht abgeneigt ist, zeigt „Wie ein wilder Sti­er” von 1980. Jack LaM­ot­ta (Robert De Niro) gehörte in den 40er- und 50er-Jahren zu den bekan­ntesten Box­ern der USA. Basierend auf sein­er Auto­bi­ografie ent­stand dieser Film.

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Er erzählt vom Auf­stieg und Fall LaM­ot­tas sowie seinen Ver­wick­lun­gen mit der örtlichen Mafia, denen er 1947 beim Wet­t­be­trug hil­ft. Das Biopic brachte Haupt­darsteller Robert De Niro 1981 den Oscar ein und zählt zu den besten Fil­men der 80er-Jahre.

GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia (1990): Brutales Mafia-Epos

Das Mafi­adra­ma „Good­Fel­las“ darf in der Liste der besten Mar­tin-Scors­ese-Filme nicht fehlen: Im Zen­trum dieses Klas­sik­ers ste­ht der junge Hen­ry Hill (Ray Liot­ta) aus New York, der 30 Jahre lang unter Mafiosi lebt. Doch nach­dem seine Ver­bün­de­ten immer kalt­blütiger und bru­taler agieren, entschließt er sich, gegen sie auszusagen.

Good­Fel­las basiert auf der Geschichte des jun­gen Gang­sters Hen­ry Hill, der in den 80er-Jahren als Kro­nzeuge gegen seine alten Kumpa­nen aus­sagte und deshalb ins Zeu­gen­schutzpro­gramm aufgenom­men wurde.

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Casino (1995): Ein Imperium zerfällt

Fans von Good­Fel­las soll­ten auch „Casi­no“ ken­nen, ein Kult­film der 90er-Jahre: Anfang der 70er-Jahre baut sich Sam „Ace“ Roth­stein (Robert De Niro) zusam­men mit seinem Fre­und Nicky (Joe Pesci) ein Imperi­um in Las Vegas auf.

Sein Leben gerät aus den Fugen, als er die Edel­pros­ti­tu­ierte Gin­ger McKen­na (Sharon Stone) ken­nen­lernt. Diese ist nicht nur alko­hol- und dro­gen­süchtig, son­dern treibt mit der Zeit auch einen Keil zwis­chen Ace und Nicky. Ihr gemein­sames Imperi­um ste­ht schließlich am Abgrund.

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