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Xbox Series S: Ein Flop?

Happy Birthday, 35 Jahre Super Mario Bros.: Die ultimative Chronik der Jump’n’Run Reihe

Super Mario Bros. feiert sein 35. Jubiläum, was uns einen Anlass gibt, einen Rück­blick auf alle bish­er erschiene­nen Super Mario Games zu wer­fen. Wir haben für Dich die ulti­ma­tive Chronik der Super Mario Jump’n’Run Spiele zusam­mengestellt.

Dreiein­halb Jahrzehnte ist es nun schon her, dass der wohl beliebteste Klemp­n­er der Welt das Zeital­ter des JumpnRun-Gen­res ein­läutete. „Super Mario Bros.“ sorgte ab dem 13. Sep­tem­ber 1985 dafür, dass Nin­ten­dos Enter­tain­ment Sys­tem, der NES, zu einem glob­alen Super­hit in Kinderz­im­mern wurde. Kaum eine Spiel­erei­he hat sich so kon­stant über die Jahre gehal­ten wie Super Mario - selb­st heute in Zeit­en von hochau­flösenden 4K-Spie­len in 3D begeis­tern die alten Pix­el-Plat­tformer immer noch junge und alte Gamer und Gamerin­nen. Damit Du bei den vie­len Games nicht den Überblick ver­lierst, haben wir alle Spiele der „Super Mario“-Reihe in ein­er ulti­ma­tiv­en Chronik aufge­lis­tet.

Historische Vorgänger: „Donkey Kong“ und „Mario Bros.“ 1981 + 1983

Bevor Mario „Super“ wurde und als Liebling aller Kon­solenbe­sitzer durch­startete, hat er erste Erfahrun­gen in Arcade-Spielau­to­mat­en gesam­melt. In „Don­key Kong“ von 1981 wurde er ein­fach nur Jump­man genan­nt und musste zu ein­er Prinzessin gelan­gen, die von dem ton­nen­schleud­ern­den Don­key Kong gefan­gen gehal­ten wurde.

In „Mario Bros.“ wurde Mario 1983 dann sein Brud­er Lui­gi an die Seite gestellt und die bei­den mussten Lev­el bezwin­gen, die voll­ständig auf einem Bild­schirm dargestellt wur­den. Schon damals war Com­put­er­spiel­le­gende Shigeru Miyamo­to für Mario und seine Aben­teuer ver­ant­wortlich

Der Klassiker: „Super Mario Bros.“ 1985

„Super Mario Bros.“ erschien 1985 - also vor genau 35 Jahren - in Japan. Erst ein Jahr später tauchte das Spiel langsam in Europa auf. Hier lief der Spiel­bild­schirm das erste Mal mit Mario mit, das Side-Scrolling war damals eine echte tech­nis­che Rev­o­lu­tion bei den Kon­solen­spie­len. Mario traf zum ersten Mal auf Goom­bas, sprang gegen Frageze­ichen-Blöcke, um Zauber­pilze und Münzen zu bekom­men und tauchte in Röhren, um unterirdis­che Geheimver­stecke zu find­en. Ziel war es - wie in den meis­ten Nach­fol­gern - Prinzessin Toad­stool (die im Japanis­chen immer schon Prinzessin Peach hieß) aus den Klauen von Bows­er zu befreien. Dafür stand Mario sein grün­er Brud­er Lui­gi als Play­er zwei zur Seite.

Screenshot aus dem Spiel „Super Mario Bros.“

1985 erschien „Super Mario Bros.“ in Japan. Dreiein­halb Jahrzehnte später ist der Klemp­n­er welt­bekan­nt. — Bild: 2020 - Nin­ten­do of Europe GmbH

Japanische Fortsetzung: “Super Mario Bros.: The Lost Levels” 1986

„Super Mario Bros.“ und der NES waren in ihrem fer­nöstlichen Heimat­land der absolute Verkauf­s­ren­ner. Nin­ten­do pro­duzierte schle­u­nigst einen zweit­en Teil des Games, welch­er in Japan schon 1986 in den Regalen stand – noch bevor die meis­ten Men­schen in Deutsch­land wussten, wer Super Mario über­haupt ist. „Super Mario Bros. 2“, wie es in Japan hieß, hat­te nur wenige tech­nis­che oder grafis­che Neuerun­gen, aber dafür eine Menge neue, knif­flige Lev­el. Die Fort­set­zung wurde von Nin­ten­do als zu ähn­lich zum Vorgänger und vor allem zu schwierig für eine west­liche Käufer­schaft eingeschätzt.

Rüben werfen statt Feuerblume: „Super Mario Bros. 2“ 1988

Das Spiel, was in den USA 1988 und in Europa 1989 für den NES als „Super Mario Bros. 2“ erschien, war eigentlich eine Mod­i­fika­tion von Shigeru Miyamo­tos JumpnRun „Yume Kōjō: Doki Doki Pan­ic“, was über­set­zt etwa „Herzk­lopfende Panik in der Traum­fab­rik“ bedeutet. Spie­lende kon­nten sich zwis­chen vier Helden Ima­jin, Lina, Mama und Papa entschei­den, das Set­ting wirk­te mit Tur­ba­nen und Öllam­p­en eher ori­en­tal­isch. Um eine Mario-Fort­set­zung für den west­lichen Markt zu pro­duzieren, wur­den Ima­jin & Co. in Mario, Lui­gi, Peach und Toad umbe­nan­nt. Geg­n­er wur­den nicht mit einem Sprung besiegt, son­dern mussten hochge­hoben und gewor­fen oder mit Rüben beschmis­sen wer­den. Das west­liche „Super Mario Bros. 2“ hat­te so manche Eigen­heit­en, die in späteren Spie­len nicht mehr vorka­men. Aber viele Geg­n­er, wie Shyguys, Bir­dos und Bob-Ombs wur­den über­nom­men und zu ständi­gen Bewohn­ern des Mario-Uni­ver­sums.

Waschbär-Mario lernt fliegen: „Super Mario Bros. 3“ 1988

Das dritte „Super Mario Bros.“ für den NES – bei uns erst 1991 erschienen – war größer, bunter bess­er als seine Vorgänger. Wegen der großen Anzahl an Lev­eln kam hier zum ersten Mal eine Weltkarte zum Ein­satz. Jede der acht Wel­ten war ein­er Region, beziehungsweise einem The­ma zuge­ord­net: Wüste, Dschun­gel, Unter­wass­er… ein Prinzip, dem sich die „Super Mario“-Reihe bis heute treu geblieben ist. Bis heute gilt „Super Mario Bros. 3“ als eines der besten Videospiele über­haupt.

Kurz und handlich: „Super Mario Land“ 1989

Mit dem Game Boy kam Ende der 80er Jahre die erste Hand­held-Kon­sole mit aus­tauschbaren Spielekas­set­ten auf den Markt. „Super Mario Land“, bei uns 1991 erschienen, war eines der ersten Game-Boy-Spiele. Es war han­dlich, spaßig und kurz. Wed­er Lui­gi noch Bows­er tauchen hier auf, dafür aber zum ersten Mal Prinzessin Daisy – lei­der nicht als spiel­bar­er Charak­ter, son­dern nur als Gefan­gene, die Mario ret­ten muss.

Warios Premiere: „Super Mario Land 2: Six Golden Coins“ 1992

Super Mar­ios zweites Game-Boy-Aben­teuer hat­te aufwändi­gere Grafiken und eine Weltkarte mit sechs Lev­el-Wel­ten zu bieten. Neben den bekan­nten Pilzen kon­nte Mario hier auch an ein­er Möhre müm­meln und Hasenöhrchen zum Fliegen erhal­ten. Eine Prinzessin gab es dies­mal nicht zu ret­ten, dafür musste sich Mario dem fiesen Wario in dessen Burg stellen. „Super Mario Land 2“ erschien 1993 in Europa.

Bunter, besser, Yoshi: „Super Mario World” 1992

In „Super Mario World“ gab es dank der 16-Bit-Kon­sole mehr Far­ben, bessere Grafiken und einen großar­ti­gen Sound – und dazu ein fan­tastis­ches Game­play und Lev­elde­sign. Hier stieß auch erst­mals Yoshi zu den bei­den Klemp­ner­brüdern Mario und Lui­gi und half ihnen dabei, Prinzessin Toad­stool zu ret­ten. „Super Mario World“ war das erfol­gre­ich­ste Spiel für den Super Nin­ten­do und verkaufte sich über 20 Mil­lio­nen Mal!

Screenshot aus dem Spiel „Super Mario World”

In „Super Mario World“ taucht Dinosauri­er Yoshi das erste Mal auf. — Bild: 2020 - Nin­ten­do of Europe GmbH

Achtung Bananenschalen: “Super Mario Kart”-Reihe seit 1993

Mario wurde außer­halb sein­er JumpnRun-Aben­teuer von Nin­ten­do ziem­lich einges­pan­nt: Von „Mario Ten­nis“, „Mario Golf“, den „Paper Mario“-Rollenspielen, bis zu „Super Smash Bros.“ hat er eine ganze Menge Gam­ing-Diszi­plinen durchge­spielt. Die kon­tinuier­lich­ste Lauf­bahn hat er aber als Go-Kart-Fahrer in der „Super Mario Kart“-Reihe absolviert, die 1993 erst­mals für den SNES erschien. Seit­dem hat jede Nin­ten­do-Kon­sole ihr eigenes „Mario Kart“-Game erhal­ten. Der neueste Teil ver­legt dank Aug­ment­ed Real­i­ty die Rennstrecke sog­ar von der Switch in Deine Woh­nung.

Screenshot aus dem Spiel „Super Mario Kart“

Seit 1993 ist Mario in der „Super Mario Kart“-Reihe auch motorisiert unter­wegs. — Bild: 2020 - Nin­ten­do of Europe GmbH

Best of für den SNES: „Super Mario Allstars“ 1993

Mit “Super Mario All­stars” kam erst­mals ein “Best of” der bish­eri­gen „Super Mario“-Games her­aus. Mit einem Super Nin­ten­do kon­nte man alle drei NES-Klas­sik­er und den bis dahin unveröf­fentlicht­en zweit­en Teil unter dem Namen „Super Mario Bros.: The Lost Lev­els“ zock­en. Die inte­gri­erte Saveg­ame-Funk­tion, durch die der Spiel­stand aufgeze­ich­net wird, war eine nüt­zliche Neuerung zu den älteren Titeln.

Einstieg in die 3D-Gaming-Ära: „Super Mario 64“ 1997

“Super Mario 64” war der erste große Titel von Nin­ten­do bei dem man sich von dem klas­sis­chen 2D-JumpnRun ver­ab­schiedete und sich in drei­di­men­sion­ale Plat­tform-Wel­ten begab. Hier taucht­en zum ersten Mal die Pow­er-Sterne auf, die man sam­meln musste, um Prinzessin Peach zu ret­ten.

Handheld-Remake in Farbe: „Super Mario Bros. Deluxe” 1999

„Super Mario Bros. Deluxe” kam für den Game Boy Col­or her­aus und war eine far­bige Hand­held-Neuau­flage des ersten “Super Mario Bros.”. Es enthielt mehrere zusät­zliche Spielmo­di und man kon­nte auch „Super Mario Bros.: The Lost Lev­els“ freis­chal­ten, wenn man genug Punk­te gesam­melt hat­te.

Screenshot aus dem Spiel „Super Mario Bros. Deluxe”

„Super Mario Bros. Deluxe” die far­bige Hand­held-Neuau­flage des ersten “Super Mario Bros.”. — Bild: 2020 - Nin­ten­do of Europe GmbH

Klassiker für den GBA: “Super Mario Advance”-Reihe 2001-2003

Die “Super Mario Advance”-Reihe brachte die Super-Mario-Klas­sik­er auf den Game Boy Advance (GBA) – mit verbesserten Grafiken, Sounds und Zusatzfea­tures. Dazu kon­nten Gamer und Gamerin­nen ihre GBAs ver­linken und die Mario-Spiele im Mul­ti­play­er als Coop oder im Bat­tle-Mode zock­en.

Marios Strandurlaub: “Super Mario Sunshine” 2002

“Super Mario Sun­shine” kam exk­lu­siv für den Nin­ten­do Game­Cube her­aus und war Mar­ios zweites reines 3D-Aben­teuer. Hier kommt er auf die Insel Delfi­no, wo ein mys­ter­iös­er Schleim für Chaos sorgt. Mario erhält eine Wasserdüse auf den Rück­en, mit dem er den Schleim ent­fer­nen und sich in die Luft schießen kann. „Super Mario Sun­shine“ hat­te fre­undliche, bunte Grafiken und war qual­i­ta­tiv gelun­gen, stieß aber auf Kri­tik, wegen des Mario-untyp­is­chen Ferien-Set­tings und der unge­wohn­ten Wasser­spritze.

Back to the roots: “New Super Mario Bros.”-Reihe seit 2006

In der “New Super Mario Bros.”-Reihe kehrt Nin­ten­do wieder zu Mar­ios zwei­di­men­sion­alen Wurzeln zurück. Erst­mals auf dem Nin­ten­do DS erschienen, bietet diese Rei­he neue Lev­el und Wel­ten in bewährtem Gewand – von links nach rechts – mit frischen Grafiken und neuen Spielfea­tures. So kon­nten in „New Super Mario Bros. Wii“ 2009 erst­mals vier Spiel­er gle­ichzeit­ig das Pilzkön­i­gre­ich von Goom­bas, Koopas & Co. befreien. „New Super Mario Bros. 2“ kam 2012 für den 3DS her­aus und ließ Mario und Lui­gi beim „Coin Rush“ aber­tausende Münzen sam­meln. Für die Wii U erschien 2012 „New Super Mario Bros. U“, in dem die Spiel­er ihren per­sön­lichen Mii-Charak­ter mit antreten lassen kon­nten. „New Super Mario Bros. U Deluxe“ von 2019 ist eine Portierung des Wii-U-Games für die Switch, zusam­men­gelegt mit der Erweiterung „New Super Lui­gi U“.

Spielereien mit Schwerkraft: “Super Mario Galaxy” 2007 + 2010

Die Län­der waren irgend­wann zu klein gewor­den für Mario, deshalb machte sich der aben­teuer­lustige Klemp­n­er auf der Nin­ten­do Wii auf zu den Ster­nen. In „Super Mario Galaxy“ kon­nten die Spie­len­den auf Mini-Plan­eten herumhüpfen und ganz neue Dimen­sio­nen in Sachen Lev­el-Designs erleben. Dazu gab es erst­mals einen Sound­track, der von einem echt­en Orch­ester einge­spielt wurde, was dem Spiel einen sehr epis­chen Charak­ter ver­lieh. In “Super Mario Galaxy 2” wurde 2010 das Prinzip auf der Wii fort­ge­führt – dies­mal war auch Yoshi dabei!

Exklusiv für 3DS und Wii U: “Super Mario 3D Land” und “Super Mario 3D World” 2011 + 2013

“Super Mario 3D Land” für den 3DS war das erste Mario-Spiel in 3D, das extra für einen Hand­held entwick­elt wurde. Hier kehrte nach Langem das Blatt zurück, das Super Mario in einen Waschbären ver­wan­delte. “Super Mario 3D World” war die Fort­set­zung dieses Aben­teuers für die Wii U und führte „Katzen­mario“ ein. Außer­dem waren hier neben Mario und Lui­gi auch wieder Prinzessin Peach und Toad spiel­bare Charak­tere!

Mario kommt aufs Smartphone: “Super Mario Run” 2016

Lange Zeit hat­te Nin­ten­do den wach­senden mobilen Spiele­markt ignori­ert. Aber mit „Super Mario Run“ bekam die Rei­he 2016 erst­mals einen Ableger für Smart­phones. Bei diesem Spiel lief Mario von ganz allein los, der Spiel­er brauchte nur zu tip­pen, um in sprin­gen zu lassen. Das sim­ple Spiel­prinzip überzeugte die mobilen Gamer und Gamerin­nen und wurde über 200 Mil­lio­nen Mal herun­terge­laden.

Screenshot aus dem Spiel „Super Mario Run“

„Super Mario Run“ bringt Mario aufs Smart­phone. — Bild: 2020 - Nin­ten­do of Europe GmbH

Unendlicher Level-Spaß: “Super Mario Maker” und “Super Mario Maker 2” 2015 + 2019

Zu Super Mar­ios 30. Geburt­stag gab es mit dem “Super Mario Mak­er” erst­mals die Möglichkeit für jed­er­mann, eigene Lev­el zu bauen. Hob­by-Design­er und Designer­in­nen kon­nten hier eigene Her­aus­forderun­gen basteln und sie der Online-Com­mu­ni­ty zur Ver­fü­gung stellen. Der erste Lev­eled­i­tor erschien für die Wii U, der zweite Teil kam 2019 für die Switch her­aus. Hier gab es mehr The­men­wel­ten und neue Fea­tures wie einen Nacht­modus zum Aus­pro­bieren.

Mütze auf und los: “Super Mario Odyssey” 2017

Im bish­er aktuell­sten Super Mario Haupt-Titel „Super Mario Odyssey“ - der für die Nin­ten­do Switch erschienen ist - geht für ihn die Reise in siebzehn unter­schiedliche Kön­i­gre­iche, jedes mit seinen eige­nen Her­aus­forderun­gen. Dabei kommt ihm Cap­py zu Hil­fe, eine Kopf­be­deck­ung, die als Wur­fgeschoss und Allzweck­waffe dient und Mario andere Charak­tere und Geg­n­er steuern lässt. „Super Mario Odyssey“ wurde von Kri­tik­ern und Fans gle­icher­maßen gefeiert und gilt als eines der besten Spiele der Serie.

Übri­gens, zum 35. Jubiläum hat Nin­ten­do sich nicht lumpen lassen, zahlre­iche Klas­sik­er für die Switch wieder neu aufgelegt und noch einige andere Über­raschun­gen angekündigt. Unsere Liste der besten Spiele mit Mario, find­est Du übri­gens hier.

Welch­es von den vie­len „Super Mario“-Spielen ist Dein Favorit? Schreib uns in die Kom­mentare!

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