On Air-Schild aus der Radiowelt
Eine Grafik die den Einsatz von Technologien bei der Waldbrandbekämpfung zeiigt
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Bring your own Radio: So feierst Du eine FM Transmitter-Party

Seit die Vorschriften für den Betrieb soge­nan­nter FM-Trans­mit­ter, also eigen­er klein­er UKW-Radiosender, 2006 in Deutsch­land gelock­ert wur­den, kannst du die kleinen Geräte nutzen, um Deinen Sound auch auf herkömm­lichen Radios hör­bar zu machen. Ein­fach den Trans­mit­ter in die Kopfhörerbuchse steck­en oder über Blue­tooth verbinden – fer­tig ist der Minisender. Eine inter­es­sante Anwen­dung hier­für ist die soge­nan­nte FM Trans­mit­ter-Par­ty.

Du hast zwar coole Musik vor­bere­it­et, aber unter­wegs keine Möglichkeit, eine Soun­dan­lage aufzubauen? Dann bitte Deine Fre­unde doch, zum näch­sten Chill­out am Strand oder zu Dein­er Par­ty ein Radio mitzubrin­gen. Was Du brauchst und was Du beacht­en musst, erk­lären wir Dir hier.

Die FM Transmitter-Party: So funktioniert das Prinzip

Natür­lich musst Du nicht zwin­gend eine Par­ty feiern, um von der Nutzung eines FM Trans­mit­ters zu prof­i­tieren. Auch der Betrieb älter­er Autora­dios mit neueren Smart­phones und anderen Audio­quellen ist mit ihnen möglich. Die kleinen Geräte sind sowohl für den Zigaret­te­nanzün­der im Auto als auch für den nor­malen Betrieb mit­tels Net­zteil oder Bat­te­rien aus­gelegt und ver­fü­gen über einen Ein­gang via Klinken­steck­er oder Blue­tooth. Verbinde den Trans­mit­ter mit der entsprechen­den Stromquelle, schließe ein Audiosig­nal an und wäh­le eine freie UKW-Fre­quenz.

Du erkennst diese daran, dass dort auf einem neben­bei eingeschal­teten Radio nur Rauschen zu hören ist. Statt des Rauschens hörst Du nun bei Erfolg das Sig­nal Dein­er Audio­quelle. Du kannst nun im Umkreis von etwa fünf Metern (im Freien etwas mehr) beliebig viele Radios mit Deinem Sound ver­sor­gen. Dem FM Trans­mit­ter ist es dabei gle­ichgültig, woher das auszus­trahlende Sig­nal kommt. Du kannst entwed­er ein­fach ein Smart­phone anschließen und Deez­er nutzen oder ein kom­plettes DJ Deck auf­bauen und die Gäste mit Deinem Mix begeis­tern.

FM Trans­mit­ter Ver­gle­ich
Video: YouTube/Geniale Ideen | SuperGadgets | Männerspielzeuge

Das musst Du beachten, um auf der sicheren Seite zu sein

Was früher als Betrieb eines soge­nan­nten Piratensenders galt, ist heute im begren­zten Umfang tat­säch­lich legal – allerd­ings nur, solange Du Deine Musik eben­falls auf legalem Wege beziehst und die Leis­tung des Trans­mit­ters nicht verän­der­st. In Deutsch­land ist eine max­i­male Leis­tung von fünf Nanowatt erlaubt. Du erkennst, ob Dein Trans­mit­ter legal betrieben wer­den kann daran, dass er das CE-Sym­bol trägt. Nicht erlaubt ist jeden­falls die bauliche Verän­derung des Trans­mit­ters mit dem Ziel, ihm mehr Leis­tung zu ver­passen. Außer­dem darf­st Du nur auf tat­säch­lich freien Fre­quen­zen senden und musst den Trans­mit­ter nach Ver­wen­dung unbe­d­ingt wieder abschal­ten.

Die kleinen Sender brauchen nicht viel Strom und so eignen sie sich beson­ders gut für die Ver­wen­dung im Freien, beispiel­sweise bei einem gemein­samen Beachvol­ley­ball­spiel oder am Bag­gersee und in größer­er Runde. Alter­na­tiv kannst Du natür­lich auch mehrere Blue­tooth-Laut­sprech­er zusam­menkop­peln, was allerd­ings meist nur bei den Top­mod­ellen (beispiel­sweise von JBL) möglich ist.

Blue­tooth FM Trans­mit­ter
Video: YouTube/Kedar Nimbalkar

Zusammenfassung

  • Mit einem FM Trans­mit­ter kannst Du Deinen Sound auf beliebig vie­len Radios im Umkreis von etwa fünf Metern abspie­len.
  • Die Trans­mit­ter sind klein, brauchen wenig Strom und dür­fen mit CE-Siegel auf freien UKW-Fre­quen­zen betrieben wer­den.
  • Im Auto erlauben sie den „Anschluss” Deines Smart­phones an alle herkömm­lichen Autora­dios.
  • Zuhause kannst Du Dein hochw­er­tiges Radio nutzen, um den Sound von Deinem Smart­phone abzus­pie­len.
  • Alter­na­tiv kannst Du auch mehrere hochw­er­tige Blue­tooth-Laut­sprech­er zusam­menkop­peln.

Besitzt Du bere­its einen FM Trans­mit­ter? Welche Erfahrun­gen hast Du gemacht? Schreibe uns Deinen Kom­men­tar.

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