24 Stunden live vom Nürburgring

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24 Stunden live vom Nürburgring

Voda­fone bringt das 24h-Ren­nen zu Dir nach Hause – mit exk­lu­siv­en Hin­ter­grund­bericht­en und Stars wie Smu­do, Joyce Ilg, Dner und vie­len mehr. Den HD-Livestream gibt es hier:

Hin­ter­grund: Am 16. und 17. Mai brin­gen 160 Autos die Eifel zum Beben - das 24-Stun­den Ren­nen auf der Nord­schleife vere­int Geschichte mit aktuellem Motor­sport. Tausende wer­den die Strecke säu­men und so zum größten Motor­sport-Event Deutsch­lands zusam­menkom­men. Was das alles so beson­ders macht und wie Du live dabei sein kannst, ohne Dich Sonne, Wind und Wet­ter auszuset­zen, erfährst Du in diesem Artikel.

Es sind die her­aus­fordernd­sten Kilo­me­ter der Welt. Eine Straße mit 73 Kur­ven. Ein Mon­strum von Rennstrecke. Eine Hölle. Grüne Hölle, wie sie einst von Jack­ie Stew­art getauft wurde - die Nord­schleife des Nür­bur­grings. Die leg­endärste Strecke der Rennsport­geschichte.

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Es sind Streck­en­ab­schnitte wie Hatzen­bach, Schwe­denkreuz, Fuch­sröhre, Brün­nchen oder Schwal­ben­schwanz, die in den Ohren von Motor­sport-Fans klin­gen wie Engelshar­fen. Jed­er Zen­time­ter Asphalt des Nür­bur­grings steckt voller Geschichte - und voller Geschichten.Von Erfolg und Leid, von Liebe und Tod. 20,832 Kilo­me­ter, die mit kein­er anderen Straße auf der Welt ver­gle­ich­bar sind.

Das Rennen ist ein Fixtermin für Motorsport-Fans

Für „Petrol­heads“ ist Wei­h­nacht­en im Früh­som­mer – immer dann, wenn von Don­ner­stag bis Son­ntag Hun­derte Autos durch die Eifel don­nern. Ein Woch­enende im Aus­nah­mezu­s­tand. Durch­machen, das raue Dröh­nen erleben. Es atmen, spüren, riechen und schmeck­en. All das kannst Du plöt­zlich, obwohl manch­es physikalisch über­haupt nicht möglich ist.

Die Autos sind schon kilo­me­ter­weit vorher zu hören, noch weit vor dem ersten Schild, das auf den Nür­bur­gring hin­weist. Die Berge der Eifel lassen das Don­nern der Motoren um ein Vielfach­es wiederhallen.Du fährst mit offe­nen Fen­stern durch das dichte Grün und bekommst allein von den Tausenden Men­schen, dem Grollen in der Ferne und der dicht­en Luft eine Gänse­haut.

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Am Woch­enende geht es wieder los. Dann begeben sich 160 Fahrzeuge und gut dreimal so viele Ren­n­fahrer in den Wettstre­it. Gemein­sam mit zahllosen Mechanikern, Denkern, Lenkern und tausenden Fans. Weltweit ver­fol­gen Mil­lio­nen das Ren­nen - und im Jahr 2015 ist es wohl so ein­fach wie nie (zumin­d­est für den Zuschauer).

Die Fasz­i­na­tion eines 24-Stun­den-Ren­nens ist das Unvorherse­hbare. Du weißt nicht, was passieren wird – nicht als Team, nicht als Fahrer, nicht als Fan. Ins­beson­dere dann nicht, wenn die Vorze­ichen so ste­hen wie in diesem Jahr. Von ins­ge­samt sieben Her­stellern treten Fahrzeuge in der höch­sten aller Klassen an – der GT3. Sie alle gehören zu den poten­ziellen Anwärtern auf den Sieg, auch wenn die Top-Autos von den deutschen Pre­mi­umher­stellern kom­men. Mer­cedes schickt seinen SLS AMG GT3 in Ren­nen, BMW seine Z4 GT3. Bei­de Her­steller wür­den sich hier in diesem Jahr zu gern den Sieg holen – denn sowohl der SLS als auch der Z4 geben nach erfol­gre­ichen Jahren im Rennsport hier ihre Abschied­srunde auf der Nord­schleife und wer­den im kom­menden Jahr von neuen Fahrzeu­gen abgelöst.

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Eben­so ein Wort mitre­den will allerd­ings auch die Mannschaft aus Ingol­stadt. Der Audi R8 LMS bestre­it­et in diesem Jahr seine ersten Ren­nen, kann bere­its Siege vor­weisen und möchte sich natür­lich den Jungfern-Sieg auf der Nord­schleife holen.
Doch wie für jeden andere Teil­nehmer des Ren­nens heißt es auch für die deutschen Her­steller-Teams: 24 Stun­den lang am Lim­it fahren. Das beansprucht nicht nur die Men­schen in den Teams, son­dern auch das Mate­r­i­al. Und dann wäre da neben Fahrern und Tech­nik vor allem auch das Wet­ter. Das fol­gt in der Eifel seinen eige­nen Regeln, ist unvorherse­hbar und immer für eine Über­raschung gut.

„To finish first, you have to finish first”

Die alte Regel des 24-Stun­den-Ren­nens ist: Wer siegen will, muss ankom­men. Darum dreht es sich. Nichts und alles ist hier möglich. Die Teams ken­nen die Regeln, die Tech­nik, die Strecke. Und doch – Glück gehört immer auch ein wenig dazu.

An der Strecke indes fiebern ab Don­ner­stag alle diesem einen Augen­blick ent­ge­gen: Sam­stag, 16:00 Uhr. Dann kehren die Teil­nehmer aus ihrer Ein­führungsrunde über die Nord­schleife zurück und starten ins 24-Stun­den-Ren­nen.

Wer gut durch die ersten zwei Stun­den kommt, hat die erste Hürde gemeis­tert. Dann fällt die Nacht über die Eifel - die zweite große Her­aus­forderung. Wer nach 18 Stun­den noch im Ren­nen ist, hat die dritte große Prü­fung bestanden. Danach zählt es, zu tak­tieren und auf dem Schlussspurt nicht zu viel zu riskieren.

24 Stun­den kön­nen unheim­lich lang sein. Jed­er Fan an der Strecke spürt das, jed­er Fahrer und Mechaniker umso mehr. Es ist ein langer, har­ter Kampf, bevor am Son­ntag um 16 Uhr die kari­erte Flagge das Ren­nen abwinkt.

Dann kann jedes Team­mit­glied, jed­er Streck­en­posten und Beobachter noch so matt sein vorher – dieser Moment der Erlö­sung set­zt neue Energie frei. Jedes Fahrzeug, das die Grüne Hölle im Marathon­ren­nen bezwingt, ist ein Sieger.

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Live dabei – Dank Vodafone Stream

Zum ersten Mal in der Geschichte des Ren­nens haben Fans die Möglichkeit, von daheim so nah beim Ren­ngeschehen zu sein wie nie zuvor. Denn Voda­fone liefert inten­sive Bilder von der Rennstrecke und aus den Fahrerk­abi­nen.

Der Mobil­funkan­bi­eter hat vier Ren­nwa­gen mit jew­eils fünf SIM-Karten aus­ges­tat­tet. Diese liefern einen Livestream, wie es ihn noch nie gegeben hat. Nicht nur gibt es das gesamte Ren­nen über Bilder aus den Fahrzeu­gen, son­dern auch Dat­en der Fahrer. Ein spezieller Ren­nanzug misst Puls und Stresslev­el der aus­gewählten Fahrer und macht diese für Zuschauer sicht­bar. So sehen Fans direkt: Welch­er Fahrer ist aufgeregt? Wer wird müde? Wie schnell fährt welch­er Fahrer?

Zu den so ver­net­zten Fahrzeu­gen gehören ein Porsche 911, ein Mer­cedes Benz SLS, ein Lexus IS-F sowie der VW Sciroc­co des Nür­bur­gring-Urgesteins Smu­do. Der Sänger der Fan­tastis­chen Vier nimmt bere­its seit 2003 mit Fahrzeu­gen am Ren­nen teil, die mit Bio-Sprit angetrieben wer­den. Ein Stuttgarter als grün­er Botschafter des Rennsports.

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Neben den ver­net­zten Fahrzeu­gen kommt bei der Voda­fone LTE Liveüber­tra­gung auch eine Drohne samt Boden­sta­tion zum Ein­satz. Das mit acht SIM-Karten bestück­te Flug­gerät soll Bilder liefern, die so noch nicht zu sehen waren.

Die tech­nis­che Her­aus­forderung des Voda­fone-Unter­fan­gens kön­nte größer nicht sein. Denn für die las­ten­in­ten­siv­en Bilder- und Dat­en-Streams hat sich Voda­fone einen der schwierig­sten Orte der Welt aus­ge­sucht. Das Netz muss rund um die Strecke sichergestellt wer­den, egal, wo die Fahrzeuge sich bewe­gen. Und die 1927 eröffnete Rennstrecke ist kein leicht­es Ter­rain. Sie ist nicht nur geprägt von den charak­ter­is­tis­chen Kur­ven und Streck­en­ab­schnit­ten, son­dern vor allem auch von bergi­gen Pas­sagen.

Seit mehr als 80 Jahren ist der Nür­bur­gring der Bench­mark für die auto­mo­bile Entwick­lung - 2015 wird es der Bench­mark für Voda­fone beim The­ma Net­z­ab­deck­ung.

Als Mod­er­a­tor des Voda­fone LTE Livestreams wird Matthias Malme­die vor Ort sein. Der Ren­nprofi wird ergänzt von den bei­den Youtu­bern Joyce Ilg und Rewin­side, die bei den Fans unter­wegs sein wer­den, um inter­es­sante Ein­blicke zu sam­meln.

Das Event wird live im Netz auf dem Voda­fone Fea­tured Mag­a­zin über­tra­gen – und auch auf Twit­ter kön­nen Nutzer ihm fol­gen. Dazu wird der Livestream in einem Tweet einge­bun­den. Die gesamte Kom­mu­nika­tion zum 24-Ren­nen wird unter dem Hash­tag #N24h laufen. Darunter find­en sich Voda­fone, Fahrer und Fans an Strecke und Bild­schirm gemein­sam zum span­nen­den Ren­n­event ein.

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Los geht all das am Don­ner­stag um 15:45 Uhr mit dem Freien Train­ing. Am Abend fol­gt dann um 19:25 Uhr das erste Qual­i­fy­ing. Am Fre­itag find­et um 9:30 Uhr ein weit­eres Qual­i­fy­ing statt, bevor dann um 17:10 Uhr im spek­takulären Top30-Qual­i­fy­ing die besten Start­plätze vergeben wer­den. Das eigentliche Ren­nen startet schließlich am Sam­stag um 16 Uhr.

Übri­gens: Wer während des Woch­enen­des fach­sim­peln mag, der sollte neben den deutschen Her­stellern auch ein britis­ches Team auf dem Schirm haben. Bent­ley ist Geheim-Tipp. Min­destens einen Podest­platz trauen viele dem Team zu. Das will zwar erst­mals über die 24-Stun­den-Dis­tanz gehen, hat aber in den Vor-Ren­nen der VLN-Serie bere­its für einige Aus­rufeze­ichen gesorgt. Und James Bond-Fans drück­en natür­lich dem Aston Mar­tin mit der Start­num­mer 007 die Dau­men.

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