In „Unsagbare Sünden“ ist der Name Programm, denn in der Netflix-Serie tun sich reichlich moralische Abgründe auf. Doch wer hat Cristina getötet? Taucht Claudio wieder auf? Und welche Rolle spielen Helena und Iván dabei? Hier erklären wir Dir das Ende der mexikanischen Netflix-Serie im Detail.
Helena (Zuria Vega) wird von ihrem Mann Claudio (Erik Hayser) brutal unterdrückt. Auf der Suche nach Ablenkung und Freiheit beginnt sie eine Affäre mit Iván (Andres Baida) und fasst den Plan, ihren Mann mit einem heimlich aufgenommenen Sexvideo zu erpressen. Doch das Vorhaben geht schief: Claudio verschwindet spurlos, und Helena und Iván geraten ins Fadenkreuz der Ermittlungen. Wer ist für Claudios Verschwinden verantwortlich?
„Unsagbare Sünden“ entspinnt ein kompliziertes Geflecht aus Intrigen, Affären und illegalen Machenschaften, die im Tod einiger Menschen gipfeln und das Leben der Protagonist:innen entscheidend beeinflussen. Hier erklären wir Dir das Ende der Netflix-Serie im Detail.
Die Wahrheit hinter Cristinas Tod erklärt
Achtung: Ab hier folgen massive Spoiler zum Ende von „Unsagbare Sünden“. Außerdem geht es um Missbrauch und Suizid. Wenn Du empfindlich auf solche Themen reagierst, solltest Du lieber nicht weiterlesen!
Cristinas Tod ist der Ausgangspunkt für die Handlung von „Unsagbare Sünden“. Sie war Claudios erste Frau, die bei einem vermeintlichen Unfall im See ertrunken sein soll. Die Wahrheit sieht jedoch ganz anders aus: Cristina wurde von Helenas Sohn Fer versehentlich mit dem Fahrrad angefahren und erlag ihren Verletzungen. Eine Überwachungskamera zeichnete das Unglück auf.
So fand Claudio die Wahrheit heraus. Er ging allerdings nicht zur Polizei, sondern stellte den Tod seiner Frau als Unfall durch Ertrinken dar. Er behielt das Filmmaterial und erpresste Helena und Fer damit. Seine Beweggründe werden nicht explizit genannt. Es wird jedoch angedeutet, dass das Land, auf dem Claudio seine Villa gebaut hat, ursprünglich Cristinas Großvater gehört hat und sie das Grundstück an ihren Opa zurückgeben wollte.
Dies scheint zu einem Bruch zwischen Claudio und Cristina geführt zu haben. Letztlich nutzte Claudio den Unfall mit Fer zu seinen Gunsten und band Helena damit an sich. Sie war unfähig, sich von ihm zu lösen. Denn Helena hätte niemals zugelassen, dass ihr Sohn für den Unfall ins Gefängnis wandert. In gewisser Weise ist Claudios Entscheidung, die wahren Gründe für den Tod seiner Frau zu vertuschen, also die „Ursünde“, auf der die gesamte Handlung der Serie beruht.
Unsagbare Sünden: Was passiert mit Claudio?
Das zentrale Mysterium von „Unsagbare Sünden“ ist Claudios Verschwinden. Er taucht zwischenzeitlich wieder auf, wird am Ende jedoch ermordet. Dabei gelingt es den Showrunner:innen lange, die Zuschauer:innen im Unklaren zu lassen und auf die falsche Fährte zu locken. In einem schockierenden Twist stellt sich letztlich heraus, dass Helena selbst für den Mord an Claudio verantwortlich ist.
Dabei handelt sie sehr kalkuliert und mit voller Absicht. Von einem Unfall oder einem Mord im Affekt kann also keine Rede sein. Helena betritt Claudios Haus mit dem klaren Vorhaben, ihren Mann zu töten. Sie trägt Handschuhe, löscht die Backups vieler kompromittierender Videoaufnahmen und ersticht Claudio. In seinen letzten Momenten enthüllt sie ihr Gesicht und findet dabei scheinbar Erlösung für die durchlittenen Qualen. Der genaue Tathergang wird in einem Rückblick detailliert geschildert.
Helenas Motiv wird durch einige Flashbacks deutlich: Claudio hat sie jahrelang unterdrückt, physisch, sexuell und emotional missbraucht und manipuliert. Als Claudio schließlich auch noch ihren Sohn Fer mit dem Unfall und dem Tod von Cristina erpresste und in die Drogensucht trieb, sah Helena keinen anderen Ausweg mehr als Mord. Ihre verzweifelte Entscheidung kann als Akt der Befreiung interpretiert werden, auch wenn sie letztlich – genau wie Claudio – Gewalt anwendet, um ihre Ziele zu erreichen.
Die Gringo-Jäger Staffel 2 bei Netflix: Wird die mexikanische Crime-Serie fortgesetzt?
Das Ende von Unsagbare Sünden: Die Rolle von Iván erklärt
Im Serienverlauf scheint Iván zunächst der Mörder von Claudio zu sein. Später zeigt sich, dass er nicht direkt am Mord beteiligt war, aber Helena dabei hilft, die Tat zu vertuschen. Er bringt die Beweise an einen weit entfernten Ort und verbrennt sie – eine Anlehnung an eine frühere Szene, in der Iván Kleidung verbrannte. Dadurch wirkt es zunächst so, als sei er der Mörder von Claudio.
https://www.youtube.com/watch?v=YXH6b5w-3dU&pp=ygUdcGVjYWRvcyBpbmNvbmZlc2FibGVzIG5ldGZsaXg%3D
Auch Iváns Sohn Patricio wurde in der Vergangenheit von Claudio bedroht. Deshalb schlägt sich Iván schnell auf Helenas Seite, als er sie beim verzweifelten Versuch beobachtet, die Beweise für den Mord zu beseitigen.
Claudios Sünden: Sextapes als Machtinstrument
Claudio hatte sich über Jahre eine extrem mächtige Position erarbeitet, die vor allem auf illegalen Machenschaften beruhte. Mithilfe eines Netzwerks aus versteckten Kameras produzierte er kompromittierendes Videomaterial von einflussreichen Personen, die er anschließend erpressen konnte. So zog er im Hintergrund die Fäden und machte sich im Prinzip unangreifbar.
Am Ende von „Unsagbare Sünden” hat Helena allerdings nicht alle Videos gelöscht. Stattdessen stellt sich heraus, dass einige Backups in den Besitz von Fedra gelangt sind, einer Freundin von Helena und Claudio. Fedra veröffentlicht einige dieser Videos, um Claudio zu diskreditieren. Auch ihr Motiv ist Rache: Claudio hatte ein Sexvideo ihres Sohns Ariel veröffentlicht, der sich daraufhin das Leben nahm.
Was ist mit Antonio passiert?
Neben Claudio sterben in „Unsagbare Sünden“ auch Antonio und Cristina. Antonio war Claudios Sicherheitschef und rechte Hand. Er fühlte sich und seinen Vater von seinem Chef schlecht behandelt. Zudem führte er eine geheime Beziehung mit Claudios Tochter Livia. Zu Beginn der Serie entführt Antonio Claudio, um seinen herrischen Chef davon zu überzeugen, Livia ihr eigenes Leben zuzugestehen.
Allerdings zeigt sich Livia entsetzt über Antonios Plan und lässt ihn fallen. Daraufhin entführt Claudio Antonio, foltert ihn und tötet ihn letztlich aus Rache für seine Entführung und die Beziehung zu seiner Tochter.
Die Bedeutung der letzten Szene erklärt
In der letzten Szene von „Unsagbare Sünden” wird die Tür zu einer möglichen zweiten Staffel weit aufgestoßen. Nach der Flucht von Iván, Helena und Fer nach Los Angeles sind Iván und Helena in einem Hotelzimmer zu sehen. Doch damit nicht genug: Im Bild ist auch ein blinkendes rotes Licht einer Überwachungskamera zu sehen. Offenbar werden die beiden also weiterhin beobachtet. Aber von wem? Diese Frage dürfte sich in einer potenziellen Fortsetzung klären.
Mit GigaTV greifst Du auf Free-TV, Pay-TV und sogar Streamingdienste wie Netflix zu und kannst Sendungen auf Wunsch aufnehmen. Mit dem Tarif GigaTV inklusive Netflix steht Dir eine riesige Auswahl an Filmen, Serien und Dokumentationen zuhause oder unterwegs in brillanter HD-Qualität zur Verfügung. Falls Du von diesem Angebot noch nicht gehört hast, schau am besten hier bei unserer Übersicht vorbei – dort findest Du alle Infos.