Thinga.com: Kindersichere Suche im Netz

Dass auch Kinder vermehrt das Internet nutzen, ist nichts Neues. Auf Featured kannst Du schon einiges zu Angeboten, Risiken und Möglichkeiten für Kids im Netz lesen. Damit die Kleinen erst gar nicht auf Internetseiten stoßen, deren Inhalte für sie nicht geeignet sind, gibt es jetzt eine Suchmaschine für Kinder. Aber hält „Thinga“ was sie verspricht?

Das Internet bietet für Kinder vielseitige Möglichkeiten, sich sinnvoll zu beschäftigen, Neues zu entdecken und zu lernen. Aber natürlich sind nicht alle Inhalte im Netz auch für Kinder geeignet. Die Suchmaschine Thinga hat sich dieses Problems angenommen. Entwickelt wurde sie von BJ Heinley, der zuvor für Yahoo Kids arbeitete.

Suche ist auf kindersichere Inhalte beschränkt

Anders als bei Suchmaschinen wie Google oder Bing durchsucht Thinga nicht das gesamte Internet, sondern beschränkt sich auf eine begrenzte Anzahl von Webseiten. Ausgewählt wurden diese vom Thinga-Team. Es werden also lediglich Inhalte angezeigt, die zuvor tatsächlich überprüft worden sind. Der große Nachteil ist, zumindest momentan, dass die Auswahl der Seiten noch recht begrenzt ist und lediglich englischsprachige Inhalte angezeigt werden.

Das Angebot ist kostenlos

Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Nutzung von Thinga kostenlos und werbefrei. Dennoch müssen sich die Macher der Suchmaschine auch finanzieren. Dazu wollen sie ein Onlinemagazin für Kinder starten, bei dem über eine Bezahlschranke Geld reinkommen soll. Darüber hinaus sollen Eltern dazu angeregt werden, im Thinga-Store zu shoppen – hier gibt es unter anderem T-Shirts und Stifte zu kaufen.

Wie nützlich Thinga wird, bleibt abzuwarten

Thinga ist für Kinder im Grundschulalter gedacht. Je nachdem, welchen Suchbegriff die Kids hier eingeben, werden Fotos, Videos oder animierte Gifs angezeigt. Wirklich sinnvolle Informationen, die sie etwa für die Hausaufgaben brauchen könnten, sind bisher eher noch Fehlanzeige. Es bleibt also abzuwarten, wie nützlich die Suchmaschine sein wird, wenn sie dann mal mit mehr Inhalten gefüllt ist – die Idee birgt dennoch sehr viel Potenzial. Wir sind gespannt, was sich daraus in Zukunft noch entwickelt.