The Bride! – Es lebe die Braut: Das verrät Regisseurin Maggie Gyllenhaal zum Film – alle Infos & neuer Trailer

Der Film „The Bride! – Es lebe die Braut“ erzählt die Frankenstein-Geschichte 2026 aus einer neuen Perspektive. Nicht das Monster steht im Zentrum von Maggie Gyllenhaals Horror-Drama, sondern jene Figur, die jahrzehntelang kaum mehr als eine Randnotiz war: seine Braut. Was Du über den „The Bride!“-Film wissen musst und was die Regisseurin bei einem Frage-und-Antwort-Event zum neuen Trailer verraten hat.

Die Braut von Frankenstein geht auf Mary Shelleys Roman „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ von 1818 zurück. Darin bittet das Monster seinen Schöpfer Victor Frankenstein, eine Gefährtin für ihn zu erschaffen. Erst die Universal-Verfilmung „Frankensteins Braut“ von 1935 machte die Figur zu einer eigenständigen Ikone des Horror-Genres – obwohl sie in dem Streifen nur wenige Minuten zu sehen ist.

Genau das habe Regisseurin Maggie Gyllenhaal als Ausgangspunkt gereizt. In einem virtuellen Frage-und-Antwort-Event (kurz: Q&A) am 13. Januar 2026 erzählte sie, wie sie der Figur aus dem Film von 1935 zunächst über ein Tattoo wieder begegnet sei. Danach habe sie den Klassiker erneut geschaut – und festgestellt, dass „Frankensteins Braut“ eigentlich gar nicht wirklich von der Braut handelt.

Das Wichtigste zum „The Bride!“-Film in Kürze

  • „The Bride! – Es lebe die Braut“ soll am 5. März 2026 Release feiern.
  • Christian Bale („The Dark Knight“-Reihe) und Jessie Buckley („Die Aussprache“) spielen die Hauptrollen von Frankensteins Monster und seiner Braut.
  • Maggie Gyllenhaal („Frau im Dunkeln“) führt Regie – und ist für Drehbuch und Produktion verantwortlich.
  • Am 13. Januar 2026 fand ein virtuelles Event mit der Regisseurin statt. Anlass war der zweite Trailer, der ausgewählten Medienvertreter:innen vorab gezeigt wurde.

Hier siehst Du den neuen Trailer für „The Bride! – Es lebe die Braut“:

„The Bride!“-Release: Wann kommt der Film ins Kino?

Warner Bros. bestätigte mit dem ersten offiziellen Trailer: Der „The Bride!“-Release ist in Deutschland am 5. März 2026 geplant. Der Film soll zunächst ausschließlich im Kino und in IMAX-Theatern zu sehen sein.

Das spezielle Kinoformat IMAX zeichnet sich durch eine besonders große Bildfläche, hohe Auflösung und ein immersives Sounddesign aus. Das Bild ist höher als im klassischen Kinoformat und zieht Dich so stärker ins Geschehen.

Gyllenhaal erklärte im Q&A, dass sich das Bildformat im Film gezielt verändert: immer dann, wenn die Handlung in Traumzustände übergeht oder das Innenleben einer Figur sichtbar wird, wächst die Bildfläche vertikal – als visuelle Entsprechung emotionaler Zustände. Statt harter Schnitte zwischen verschiedenen Seitenverhältnissen setzt Gyllenhaal auf fließende, animierte Übergänge.

Wann und wo der Film „The Bride! – Es lebe die Braut“ nach der Kinoauswertung im Stream verfügbar sein wird, ist bislang nicht bekannt.

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„The Bride!“-Handlung: Worum geht es im kommenden Horror-Drama?

Laut der offiziellen Inhaltsangabe von Warner Bros. spielt die Geschichte im Chicago der 1930er-Jahre: Getrieben von Einsamkeit wendet sich Frankensteins Monster (Christian Bale) an die Wissenschaftlerin Dr. Euphronius (Annette Bening). Sie soll ihm eine Gefährtin erschaffen.

Gemeinsam gelingt es ihnen, eine tote Frau ins Leben zurückzuholen – und so entsteht die Braut (Jessie Buckley). Doch die Wiedererweckung bleibt nicht ohne Folgen: Gewalt, Obsession und gesellschaftliche Unruhen brechen los. Und die Braut entwickelt eigene Wünsche, Bedürfnisse und eine Agenda.

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Warum spielt der „The Bride!“-Film ausgerechnet in den 1930ern?

Wie Gyllenhaal im Q&A erzählt, habe sie zunächst über andere Epochen nachgedacht – zum Beispiel über das späte 19. Jahrhundert und die Spiritualismus-Bewegung. Nach einem Bürgerkrieg habe es damals eine große Strömung gegeben, in der Menschen versucht hätten, mit den Toten zu kommunizieren.

Am Ende war aber wohl ein anderer Gedanke ausschlaggebend: Ihr Frankenstein sei so einsam, dass er eine „Beziehung“ zu einem Filmstar aufbaue – weil man sich bei einem Star Nähe einbilden könne, wie Gyllenhaal erklärt. Dafür habe die Geschichte eine Zeit gebraucht, in der das Kino bereits existiert.

Cast: Wer spielt in „The Bride!“ 2026 mit?

In der Hauptrolle als Braut siehst Du Jessie Buckley. Die irische Darstellerin hat sich in den vergangenen Jahren mit Filmen wie „Die Aussprache“ und „I’m Thinking of Ending Things“ einen Namen gemacht. Bereits bei „Frau im Dunkeln“ arbeitete sie mit Maggie Gyllenhaal zusammen – und die Erfahrung mit Buckley ging der Regisseurin wohl nicht mehr aus dem Kopf.

Warum Jessie Buckley für Gyllenhaal die perfekte Besetzung für die Braut ist

Im Q&A erklärte Gyllenhaal, warum Buckley für sie letztlich alternativlos gewesen sei. Die Rolle der Braut verlange eine extreme emotionale Spannweite: Die Figur sei zugleich kraftvoll und verletzlich, suchend und bestimmend, widersprüchlich und zutiefst menschlich. Genau deshalb habe sie die Rolle beim Schreiben bewusst nicht auf eine bestimmte Schauspielerin zugeschnitten – aus Sorge, ihr Potenzial dadurch einzuengen.

Erst nachdem das Drehbuch fertig gewesen sei, sei ihr klar geworden, dass niemand außer Jessie Buckley diese Rolle spielen könne. Was sie als Schauspielerin so außergewöhnlich mache, sei ihre Fähigkeit, die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle darzustellen – Kraft und Verletzlichkeit, Klugheit und Irrationalität, Sinnlichkeit und Unangepasstheit. Genau diese Widersprüche würden die Figur lebendig machen.

Christian Bale als Frankensteins Monster: Verletzlichkeit trifft auf Monströses

Christian Bale verkörpert Frankensteins Monster – heutzutage oftmals abgekürzt als Frankenstein. Gemeint ist jedoch das ikonische Ungeheuer mit dem entstellten Gesicht. Bale ist Oscar-Preisträger und gilt als einer der wandelbarsten Schauspieler Hollywoods. Bekannt ist er unter anderem für seine Rolle als Batman in Christopher Nolans „The Dark Knight“-Trilogie oder für „American Hustle“.

Für Maggie Gyllenhaal sei schnell klar gewesen, dass ihr Monster wie in Mary Shelleys Roman verletzlich, hungrig, lernfähig, klug und zugleich fähig zu dunklen, gewaltvollen Taten sein solle. Sie habe nach jemandem gesucht, der all diese Widersprüche glaubhaft vereinen könne – auf höchstem schauspielerischem Niveau. Statt sich bei der Besetzung selbst zu beschränken, habe sie sich bewusst erlaubt, „groß zu denken“. Also habe sie Christian Bale direkt angefragt – im Wissen, dass er sowohl emotionale Offenheit als auch extreme innere Abgründe verkörpern könne.

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Christian Bale ist auf diesem Symbolbild bei einer Filmpremiere zu sehen. Er trägt ein schwarzes Hemd und blickt mit leichtem Lächeln in die Kamera. Der Schauspieler ist Teil des Casts von The Bride 2026 und spielt dort eine zentrale Rolle im düsteren Sci-Fi-Drama.

Annette Bening spielt Dr. Euphronius, die Wissenschaftlerin an Frankensteins Seite. Bening wurde mehrfach für den Oscar nominiert und prägte Filme wie „American Beauty“ oder „The Kids Are All Right“. Mit dabei ist außerdem Jake Gyllenhaal, der für „Nightcrawler“ große Kritiker:innen-Lorbeeren erhielt und uns auch als Mysterio in „Spider-Man: Far From Home“ überzeugte.  Wie seine Figur heißt, ist bisher nicht offiziell bekannt.

Penélope Cruz gewann für Woody Allens „Vicky Cristina Barcelona“ den Oscar als beste Nebendarstellerin. Auch in Pedro Almodóvars „Volver - Zurückkehren“ zeigte sie ihr Talent. Liegt die Filmdatenbank IMDb richtig, heißt ihre Rolle Myrna. Abgerundet wird der Cast von Peter Sarsgaard, der mit der „The Bride“-Regisseurin Maggie Gyllenhaal verheiratet ist. Der US-Amerikaner ist für Filme wie „Shattered Glass“ und „Garden State“ bekannt und sieht in dem neuen Trailer sehr stark nach einem Detective aus. Im Q&A nannte die Regisseurin seine Figur Wiles.

Die Hauptbesetzung von „The Bride!“ in der Übersicht:

  • Jessie Buckley („Die Aussprache“) als die Braut
  • Christian Bale („The Dark Knight“) als Frankensteins Monster
  • Annette Bening („American Beauty“) als Dr. Euphronius
  • Jake Gyllenhaal („Nightcrawler“)
  • Penélope Cruz („Vicky Cristina Barcelona“)
  • Peter Sarsgaard („Shattered Glass“) Wiles

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In dieser Szene aus The Bride 2026 liegt Jessie Buckley als die Braut bewusstlos auf einem Tisch, umgeben von zahlreichen Schläuchen und Kabeln. Metallene Vorrichtungen sind an ihrer Brust befestigt, während ihr rotes Kleid dramatisch inszeniert ist. Die düstere, futuristische Atmosphäre vermittelt ein Gefühl von Kontrollverlust und technischer Manipulation.
Auch Sarsgaard & Jake Gyllenhaal sind keine Zufälle

Gyllenhaal verriet im Gespräch, dass sie eine Rolle – Wiles – ganz bewusst „super hot“ habe besetzen wollen. Ihre Lösung: Sie habe ihren Ehemann Peter Sarsgaard gefragt.

Ihren Bruder Jake Gyllenhaal habe sie dagegen erst sehr spät angefragt. Sie habe sichergehen wollen, dass die Zusammenarbeit für ihre persönliche Beziehung passe. Am Ende sei es für sie eine große Freude gewesen, nach langer Zeit wieder mit ihm zusammenzuarbeiten.

Das verriet Maggie Gyllenhaal außerdem im Q&A

Von „Frau im Dunkeln“ zum großen Horrorspektakel

Maggie Gyllenhaal schlägt mit dem Film „The Bride!“ ein neues Kapitel auf: Nach ihrem Regiedebüt „Frau im Dunkeln“ (2021) nimmt sie sich den Frankensteins-Braut-Mythos vor und rückt ausgerechnet die Figur in den Fokus, die im Klassiker oft zur Randnotiz wird: Frankensteins Braut.

Im Q&A erklärte Gyllenhaal, warum sie dieser Sprung vom intimen Psychodrama zum großen Genre-Film gereizt habe: Schon bei „Frau im Dunkeln“ habe sie gemerkt, wie sehr das ehrliche Aussprechen eines tabuisierten Themas das Publikum berühren könne – selbst, wenn „nur einen kleiner Nerv“ bei einem kleinen Indie-Publikum getroffen werde.

Diese Erfahrung habe in ihr die Frage geweckt: Würde es noch tiefer gehen, wenn sie eine andere Wahrheit in einem größeren, genrehaften Rahmen erzähle? Genau das versuche sie mit „The Bride!“. Diesmal wolle Gyllenhaal der Wahrheit über „das Monströse in jedem Menschen“ auf den Grund gehen. Und sie wolle es „auf große, heiße Art“ tun – in Form eines opulenten Films, der zugleich unterhaltsam und verstörend ehrlich sei.

Weder Frankenstein-Fortsetzung noch Neuverfilmung

Der Startpunkt für den Film „The Bride!“ war überraschend konkret: Gyllenhaal erzählte, sie habe auf einer Party einen Mann mit einem Tattoo der Braut gesehen – und das Bild habe sie nicht losgelassen. Zurück im Hotel habe sie den Film „Frankensteins Braut“ (1935) geschaut – und festgestellt: Die Braut sei zwar Ikone, aber nur wenige Minuten zu sehen und spreche nicht.

Genau das habe sie fasziniert: Der Film heiße „Frankensteins Braut“, sei aber eigentlich gar nicht wirklich über die Braut. Trotzdem bleibe Elsa Lanchester (spielt die Horror-Ikone im Film von 1935) im Gedächtnis – auch, weil sie nach dem Erwachen im Kern „Nein“ sage. Und das mit einem lauten Schrei. Für Gyllenhaal war das der Hebel:

„Was, wenn [die Braut] zurückkommt und ihre eigenen Bedürfnisse und ihre eigenen Pläne und ihre eigenen Wünsche und ihre eigenen Ängste hat?“

Damit kehrt Gyllenhaal die Perspektive der Vorlage um. Frankensteins Wunsch nach einer Gefährtin sei menschlich nachvollziehbar – aber: „Was ist mit ihr? Warum sollte sie einfach nur ‚die Freundin‘ sein?“ Der Film stellt genau diese Frage.

Punk – aber anders: Die Braut im Mittelpunkt

Gyllenhaal nennt den Film im Q&A „punk“. Nicht unbedingt als Mode oder Musikgenre, sondern als Haltung: etwas zu erzählen, das nicht bequem in eine Schublade passt. Schon die Klarstellung sei für sie eine Art Punk-Geste:

„Viele Leute […] sagen: ‚Oh ja, Du hast Frankenstein gemacht.‘ Und ich antworte dann so sanft und freundlich wie möglich: ‚Nein, ich habe die Braut von Frankenstein gemacht.‘ Das hat für mich sogar etwas Punkiges.“

Und diese Braut sei keine dekorative Figur. Gyllenhaal beschreibt sie als Person, die zu Lebzeiten ihren Mund nicht aufbekommen und nach der Wiedererweckung „viel zu sagen“ habe. Dazu kommt ein zentrales Motiv: Die Braut erwache, ohne zu wissen, wer sie sei – ohne Referenzpunkte, ohne Kompass. Sie müsse herausfinden: „Wer bin ich?“

Am Set vom Film The Bride! sind Jessie Buckley, Christian Bale und Maggie Gyllenhaal

Übrigens: Auf die Frage nach einem passenden Song nannte Maggie Gyllenhaal „The Passenger“ in der Version von Siouxsie and the Banshees. Das Iggy Pop-Cover passe für sie, weil die Braut oft als Mitfahrerin wahrgenommen werde. Im Film gebe aber klar sie selbst die Richtung vor.

Als stilistische Einflüsse nannte sie unter anderem „Bonnie und Clyde“, „Badlands“, „Metropolis“ und auch David Lynchs „Wild at Heart“. Gleichzeitig betonte sie, dass sie sich beim Stil bewusst „offen“ gemacht habe: Inspiration ja, aber nicht als feste Schablone.

Look der Braut: Schwarzer Smudge als Story-Detail

Im „The Bride!“-Film-Trailer ist Dir vielleicht schon die schwarze, dickflüssige Masse aufgefallen, die der Braut während des Wiederbelebungsprozesses eingeflößt wird und ihr am Mund haften bleibt. Dieser schwarze „Smudge“ (englisch für Schmierfleck) über den Lippen zählt zu den auffälligsten visuellen Details.

Gyllenhaal erklärt, dass der Look aus der Zusammenarbeit von Buckley, Make-up-Artist Nadia Stacey und dem Art-Department entstanden sei. Im Labor-Design spiele eine schwarze, tintenartige Flüssigkeit eine zentrale Rolle im Wiederbelebungsprozess. Die Frage sei dann: Wie hinterlasse diese „Formel“ sichtbare Spuren auf der Haut – grafisch, schön und story-relevant zugleich?

Nach einer weiteren Frage schwärmte Gyllenhaal von den Details: schwarze Lippen, weiße Wimpern, bleiche Haare – alles solle großartig aussehen, aber immer aus der Story heraus motiviert sein. Die weißen Haare der Braut sind laut Gyllenhaal das Ergebnis elektrischer Entladung – sie wurden regelrecht ausgebleicht.

Crew: Wer sind die kreativen Köpfe hinter dem Frankensteins-Braut-Film?

Die kreative Leitung von „The Bride! – Es lebe die Braut“ liegt bei Maggie Gyllenhaal, die nicht nur Regie führte, sondern auch das Drehbuch schrieb. Produziert wurde der Film von Gyllenhaal selbst, gemeinsam mit der Oscar-nominierten Emma Tillinger Koskoff („The Irishman“), Talia Kleinhendler („Frau im Dunkeln“) und Osnat Handelsman-Keren („The Kindergarten Teacher“).

Als ausführende Produzent:innen wirkten außerdem Carla Raij („The Day After Tomorrow“), David Webb („Der Blade Runner“) und Courtney Kivowitz („Frau im Dunkeln“) mit.

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