The Beast in Me – Ende erklärt: Hat Nile seine Frau ermordet?

In der Netflix-Mini-Serie “The Beast in Me” wird die traumatisierte Bestseller-Autorin Aggie in ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel mit ihrem neuen Nachbarn Nile hineingezogen. Doch hat Nile wirklich seine Frau Maddie ermordet? Und überlebt er das Finale der Serie? Erfahre in unserer Erklärung die Antwort auf alle Deine offenen Fragen zum Ende von “The Beast in Me”.

Im Zentrum der neuen Psychothriller-Serie “The Beast in Me” steht die Autorin Aggie (Claire Danes), die sich nach dem dramatischen Tod ihres Sohnes Cooper völlig zurückgezogen hat. Als eines Tages jedoch der berüchtige Immobilienmogul Nile Jarvis (Matthew Rhys) in ihre Nachbarschaft zieht, wird Aggies Interesse erweckt. Denn Nile wurde verdächtigt, etwas mit dem Verschwinden seiner ersten Frau Madison zu tun gehabt zu haben.

Bei ihren obsessiven Nachforschungen kommt Aggie der Wahrheit immer näher. Doch am Ende gerät sie selbst auch ins Fadenkreuz der Polizei. Hat Nile aber wirklich Maddie ermordet? Und welche Rolle spielen dabei Niles neue Frau Nina (Brittany Snow), sein Vater Martin (Jonathan Banks) und sein Onkel Rick (Tim Guinee). Das verraten wir Dir in unserer Erklärung zum Ende von “The Beast in Me”.

Wer hat Maddie ermordet?

Wie sich am Ende herausstellt, ist Nile tatsächlich der Mörder von Maddie. In einem Rückblick in Folge 4 wird enthüllt, dass sie sich nicht nur von Nile scheiden lassen wollte, sondern auch als Maulwurf mit dem FBI-Agenten Brian Abbot (David Lyons) zusammenarbeitete. Das FBI wollte Nile nämlich wegen seinen Drogengeschäften mit einem Kartel überführen.

Der Grund, warum sich Madison von ihrem Mann abwandte, lag dabei schon zwei Jahre zurück. Damals bezichtigte Nile seine Frau einer Affäre mit einem jungen Künstler, den sie durch ihre Arbeit bei einer Kunstgalerie förderte. Einige Wochen später wurde der Mann tot aufgefunden. Für Maddie war ab diesem Zeitpunkt klar, was für ein Mann Nile ist: Er geht über Leichen.

Doch leider hatte Nina damals Maddie und Abbot zusammen gesehen und erzählte Nile davon. Nina trifft dabei eigentlich keine Schuld, da sie befürchtete, dass ihre Freundin Madison ihre Medikamente nicht mehr nehme und deshalb die Kontrolle verliere. Sie wusste nichts von Niles Drogengeschäften und dass Maddie als Informantin mit dem FBI zusammenarbeitete.

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Die Folgen waren aber fatal. Nile konfrontierte Madison noch in derselben Nacht und die Situation eskalierte schnell. Als Maddie versuchte zu flüchten, rastete Nile aus, begann sie zu würgen und erschlug sie schließlich brutal mit einer Skulptur. Danach rief er seinen Vater Martin an, der ihm zusammen mit seinem Onkel Rick half, Madisons Leiche und sämtliche Spuren verschwinden zu lassen. Sie hinterlassen eine gefälschte Abschiedsbrief, um es wie einen Selbstmord aussehen zu lassen.

Coopers Tod und Teddy Fenig: Was ist wirklich passiert?

Teddy Fenig (Bubba Weiler) ist der junge Mann, dem Aggie die Schuld gibt für den Unfall, der ihren kleinen Sohn Cooper das Leben kostete. Im Laufe von “The Beast in Me” wird aber nach und nach enthüllt, dass das nicht wirklich der Wahrheit entspricht. Ein weiterer Rückblick zeigt nämlich, dass Aggie selbst für den Unfall verantwortlich war. Sie hielt während der Fahrt ein Telefoninterview und war auch noch von Cooper abgelenkt. So kam es zu dem Crash.

Später gesteht Aggie Nina, dass sie die Schuld auf Teddy geschoben hat, um selbst überleben zu können. Sie musste daran glauben, sonst wäre sie an ihrem schlechten Gewissen zugrunde gegangen. Doch zu dem Zeitpunkt hat Nile ihre Obsession mit Teddy Fenig bereits gegen Aggie verwendet.

Nile hat den jungen Mann entführt, gefilmt und letztendlich getötet – und dabei alles so aussehen lassen, als wäre es Aggie gewesen. Anschließend gibt er einen anonymen Tipp beim FBI ab und Aggie wird für den Mord an Teddy festgenommen. Davor kann sie aber Nina noch sagen, dass Nile Teddy und Madison ermordet hat und schürt Zweifel in ihr.

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Wie wird Nile überführt?

Am Ende von “The Beast in Me” stellt Nina ihren Mann zur Rede. Sie erzählt Nile, dass Aggie glaubt, dass er Maddie getötet hat. Außerdem hinterfragt sie, ob Madisons Abschiedsbrief wirklich von ihr stammt. Denn Madison hatte zu der Zeit ihre Medikamente nicht genommen und war nicht ganz Herrin ihrer Sinne. Dafür war der Brief aber sehr klar geschrieben und zitierte sogar die Dichterin Emily Dickinson.

Als Nina ihren Mann auf eine Antwort drängt, gibt er den Mord endlich zu. Er behauptet aber, er habe es für Nina getan, da sie ihm von Madison und Abbot erzählt hat. Nile gesteht aber noch weiter und gibt auch den Mord an Teddy zu. Nina spielt das Spiel mit, umarmt ihn und gibt ihm das Gefühl, dass sie auf seiner Seite steht.

Am nächsten Tag hält Nile aber eine Pressekonferenz und Nina offenbart ihren wahren Plan. Sie hat Niles Geständnis von der Vornacht mit ihrem Handy aufgenommen und zeigt der ganzen Welt das Ausmaß von Niles Taten. Das FBI verhaftet Niles für die Morde und damit ist ihm endgültig das Handwerk gelegt. 

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Das Ende von The Beast in Me erklärt

Zum Schluss findet noch ein Zeitsprung statt, der die Folgen der Ereignisse zeigt. Aggie hat ihr neues Buch “The Beast in Me” beendet und scheint auch mit ihrer Ex-Partnerin Shelley auf besserem Fuß zu stehen. Shelley besucht zusammen mit ihrer neuen Lebensgefährtin eine Buchlesung von ihr. Aggie ist sich aber bewusst, dass auch sie Schaden angerichtet hat und reflektiert darüber, wie weit Menschen gehen, um ihre Taten zu rechtfertigen.

Niles Vater Martin ist zu dem Zeitpunkt schon tot. Als ihm klar wurde, dass Nile schon wieder gemordet hat, erlitt er einen Schlaganfall. Im Krankenhaus wird er dann von seinem Bruder Rick mit einem Kissen erstickt. Rick wollte Martin ersparen zu sehen, wie sein Sohn in aller Öffentlichkeit als Mörder enttarnt wird. 

Nina wiederum hat das gemeinsame Kind von ihr und Nile zur Welt gebracht. Die letzte Szene mit ihr deutet aber eine gewisse Beunruhigung an, als sie auf ihr Baby blickt. Sie wird sich vermutlich an Nile denken und wie viel von ihm nun auch in ihrem Kind steckt.

Stirbt Nile am Ende?

Nile wird im Prozess zu einer Strafe von dreimal lebenslänglich verurteilt. Aggie besucht ihn sogar im Gefängnis, um über das Buch zu sprechen. Sie sprechen lange miteinander und verabreden sogar ein erneutes Treffen. Dazu kommt es jedoch nicht mehr. Rick lässt nämlich einige alte Kontakte spielen und lässt seinen Neffen im Knast ermorden. Nile stirbt also am Ende auch.

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