James Gunns „Superman“ läuft endlich in den Kinos und liefert ein spektakuläres Abenteuer voller Bildgewalt, wuchtiger Kämpfe, Humor und Emotionen ab. Doch was passiert am Ende des Films? Wer ist Ultraman wirklich? Was haben die Mid-Credit- und die Post-Credit-Szene zu bieten? Und welche Figur feiert in der finalen Szene einen Überraschungsauftritt? Das verraten wir Dir in unserer Erklärung zu Superman und dem Ende des Films.
SPOILER-WARNUNG: Der folgende Text enthält Spoiler zur Handlung und dem Ende von „Superman“.
„Superman“ ist zurück auf der großen Leinwand und läutet damit den langerwarteten Neustart des DC-Universums ein. Nach Henry Cavill wirft sich nun David Corenswet den roten Umhang des legendären Superhelden über und macht in der Rolle eines gutherzigen und idealistischen Supermans eine richtig gute Figur. Dabei bekommt er es in seinem ersten Film nicht nur mit seinem Erzfeind Lex Luthor (Nicholas Hoult), sondern auch gleich mit dem Misstrauen der ganzen Menschheit zu tun.
Bis zum Finale des Films muss Clark Kent alias Superman also eine ganze Menge mitmachen. Er wird geschlagen, verurteilt, in einer Taschendimension gefangen gehalten und muss mit Lex Luthors Schoßhund Ultraman einen Gegner bekämpfen, der es mit seiner kryptonischen Stärke aufnehmen kann. Was im Laufe des Films passiert und wie Superman es am Ende schafft, Luthors Pläne aufzuhalten, erfährst Du in unserer Erklärung.
Zusammenfassung: Die wichtigsten Plotpunkte bis zum Finale
Die Nachricht von Supermans Eltern
Der Film beginnt mit der ersten Niederlage von Superman. Nachdem er vor drei Wochen eine Invasion von Jarhanpur durch den Nachbarstaat Boravia aufgehalten hat, wird er aus Rache in Metropolis von einem mysteriösen Metamenschen namens „Hammer von Boravia“ angegriffen und besiegt. Hinter dem Angriff steckt in Wahrheit Lex Luthor, der seinen Handlanger Ultraman in Verkleidung auf Superman losgelassen hat.
Als Superman in die Arktis zu seiner Festung der Einsamkeit flieht, folgt ihm Luthors Schergin The Engineer (María Gabriela de Faría). Durch die Technik-Expertin findet der glatzköpfige Fiesling die geheime Basis des Helden – und ein gefährliches Geheimnis. Engineer entschlüsselt nämlich die zweite Hälfte der beschädigten Nachricht, die Supermans Eltern (Bradley Cooper, Angela Sarafyan) ihrem Sohn Kal-El damals auf den Weg zur Erde mitgaben.
Clark kennt bisher nur den ersten Teil der Nachricht, laut der er die Menschheit beschützen soll. Das nahm er sich stets zu Herzen. Im angeblichen zweiten Teil, den Luthor am nächsten Tag der ganzen Welt präsentiert, fordern die Eltern Kal-El aber überraschend dazu auf, die Menschheit zu ihrem eigenen Besten zu unterwerfen.
Superman: Wann und bei welchem Anbieter wirst Du den Film streamen können?
Ob die Botschaft nun manipuliert ist, oder nicht: Der Schaden ist angerichtet. Die Menschen misstrauen Supermans Intentionen und die Regierung stellt kurz darauf einen Haftbefehl gegen ihn aus.
Die Flucht aus Luthors Taschendimension
Da Luthor auch seinen Superhund Krypto gekidnappt hat, stellt sich Clark den Behörden, die ihn aber prompt an seine Nemesis Luthor und dessen Privatarmee übergeben. Damit hat ihn der skrupellose Milliardär endlich in seinen Händen. Luthor bringt Superman in eine selbstgeschaffene Taschendimension, die er dazu nutzt, um seine Feinde (und jeden, der ihn schief ansieht) in einem geheimen Gefängnis wegzusperren.
Clarks Kräfte schaltet er durch den Metamenschen Metamorpho (Anthony Carrigan) aus, der seinen Körper in jedes beliebige Element verwandeln kann. Dazu zählt leider auch Supermans einzige Schwachstelle: Kryptonit. So geschwächt, kann der Held nicht fliehen.
Doch Metamorpho ist kein böser Mann und hilft Luthor nur, weil dieser seinen Sohn als Geisel hält. Er wechselt die Seiten und gibt Superman seine Kräfte zurück. Nachdem der wiedererstarkte Held Metamorphos Sohn und den ebenfalls hier festgehaltenen Hund Krypto befreit hat, machen sich die vier zusammen auf die Flucht.
Unterdessen ist auch Clarks Geliebte, die Journalistin Lois Lane (Rachel Brosnahan), zusammen mit dem Justice Gang-Mitglied Mister Terrific (Edi Gathegi), in der Taschendimension angekommen, um Superman zu retten. Und das keine Sekunde zu spät: Ohne das von den beiden geöffnete Tor wären Clark und Co. vermutlich nie der Taschendimension entkommen. So aber schaffen es alle zurück in die normale Welt.
Das Ende erklärt: Wie stoppt Superman Luthor?
Am Ende des Films kommt es zum großen Showdown – und das an gleich mehreren Fronten. In Supermans Abwesenheit in der Taschendimension startet Boravia nämlich eine neue Offensive gegen Jarhanpur. Zeit, diese zu stoppen, hat Clark aber nicht. Denn als Luthor Supermans Flucht aus seinem Gefängnis bemerkt, verursacht er eine Art Dimensionsriss vor Metropolis, um den Helden in eine Falle zu locken. Dieser Riss droht die Großstadt zu zerreißen – und könnte sogar ein schwarzes Loch erschaffen.
Bevor sich Clark aber um diese gewaltige Bedrohung kümmern kann, muss er zunächst Ultraman und The Engineer ausschalten, die auf seine Ankunft nur gewartet haben. Der Kampf bringt Superman an seine Grenzen, zum Schluss kann er aber beide besiegen: The Engineer durch eine Art Base Jump aus der Atmosphäre der Erde, Ultraman dank kräftiger Mithilfe von Krypto, der die Kameras ausschaltet, durch die Luthor Ultraman beobachtet und steuert. Mit letzter Kraft schleudert Superman seinen Gegner in den Weg eines Busses, der Ultraman mit in den Dimensionsriss reißt.
Der Dimensionsriss selbst ist aber mittlerweile beinahe außer Kontrolle geraten und droht Metropolis vollends auseinanderzubrechen. Zusammen mit Mister Terrific macht sich Superman daran, eine Katastrophe zu verhindern. Gerade als sich Lex Luthor durch ein Dimensionstor in seiner fliegenden mobilen Basis über der Stadt davonmachen will, wird er von den beiden Helden gefunden.
Rewatch gefällig? Das ist die richtige Reihenfolge für alle bisherigen Superman-Filme
Sie kommen gerade rechtzeitig: Während Superman Luthor in Schach hält, kann Mister Terrific den Dimensionsriss schließen, bevor sich endgültig ein alles vernichtendes schwarzes Loch bildet. Metropolis ist gerettet. Bleibt also nur noch der Angriff auf den Staat Jarhanpur.
Um den haben sich in der Zwischenzeit die anderen Mitglieder der Justice Gang unter Mithilfe von Metamorpho gekümmert. Der Green Lantern Guy Gardener (Nathan Fillion) und Metamorpho schützen die jaharpurischen Zivilisten und schlagen die Armee von Boravien zurück. Hawkgirl (Isabela Merced) kümmert sich um den boravischen Präsidenten. Luthors Pläne wurden an beiden Fronten geschlagen.
Was ist der wahre Plan von Lex Luthor?
Lange sieht es so aus, als wolle Lex Luthor Superman nur ausschalten, um freie Hand für seine Waffengeschäfte mit dem boravischen Staatsoberhaupt zu haben. Lois’ Reporter-Kollege Jimmy Olsen (Skyler Gisondo) findet über Luthors’ Geliebte Eve Teschmacher (Sara Sampaio) sogar heraus, dass Pläne bestehen, den Staat Jarhanpur nach der Invasion zu teilen: Eine Hälfte soll an Boravia, die andere an Luthor gehen, der dort offenbar ein eigenes Königreich schaffen will.
Das mag auch durchaus der Plan des Milliardärs gewesen sein, war aber wohl nur Mittel zum Zweck. Denn als Superman Luthor endlich gestoppt hat, verrät dieser ihm voller Wut die wahren Gründe für sein Handeln. Wie sich herausstellt, ist Luthor eifersüchtig auf Superman. Er wirft Clark vor, ihm unverdient durch seine pure Existenz, seine Fähigkeiten und Heldentaten den Glanz gestohlen zu haben, der wichtigste Mann der Erde zu sein.
Deshalb will er den Helden vor aller Welt bloßstellen und vernichten. Der von ihm befeuerte Krieg zwischen Boravia und Jarhanpur hatte laut Luthor also nicht das Ziel, seine Waffengeschäfte zu befeuern oder ein Königreich zu gründen. Zumindest nicht primär. Vielmehr wollte er Superman dazu provozieren, in den internationalen Konflikt einzugreifen und so die Angst der Regierungen und Menschen zu schüren.
Ein Plan, der teilweise sogar aufgegangen ist. Hätte sich Luthor nicht von seinem eigenen Hass dazu hinreißen lassen, Superman in die Taschendimension zu bringen und Metropolis später mit derselben fast zu vernichten, hätte er einen bleibenden Keil zwischen den Helden und die Menschheit treiben können.
Am Ende scheitert der wahnsinnige Glatzkopf aber auf ganzer Linie. Auch dank Lois, Jimmy und Eve, die seinen Deal mit der Regierung von Boravia und seine Königreichpläne an das Licht der Öffentlichkeit bringen. Luthors öffentlicher Ruf ist zerstört und zum Schluss wird erwähnt, dass er in das berüchtigte Hochsicherheits-Gefängnis Belle Reve gebracht werden soll. Den Knast könntest Du auch noch aus „The Suicide Squad“ als den Ort kennen, wo Amanda Waller ihre Chaostruppe rekrutiert.
Wer ist Ultraman wirklich?
Ultraman ist Luthors Mann fürs Grobe und trägt stets eine Maske. Er kann sich nicht nur kräftetechnisch mit Superman messen, sondern besiegt den Helden als "Hammer von Boravia“ sogar. Über weite Strecken des Films dürftest Du Dich gefragt haben, wie es Luthor geschafft hat, einen so starken Metamenschen zu finden. Oder was er mit ihm gemacht hat, um ihn so mächtig werden zu lassen. Wer ist Ultraman wirklich?
Die Antwort bekommst Du erst beim finalen Kampf in Metropolis, nachdem Superman The Engineer und Ultraman mit sich aus der Erdatmosphäre zu Boden stürzen lassen hat. Während The Engineer ausgeschaltet ist, rafft sich Ultraman mit zerstörter Maske auf und Du kannst endlich sein Gesicht sehen. Es ist Clarks eigenes Gesicht.
Wie sich herausstellt, ist Ultraman ein Superman-Klon. Luthor schuf ihn mit DNA-Proben, die er von verschiedenen Kampfplätzen des Kryptoniers gesammelt hat. Auf diese Weise bekam er auch Zutritt zu Supermans Festung der Einsamkeit, wofür eigentlich die DNA von Clark benötigt wird. Mit dem Klon war das natürlich kein Problem.
Wie Luthor jedoch zugibt, ist der Klon alles andere als perfekt. Zwar hat er die Stärke von Superman, dafür aber weder Persönlichkeit noch Intellekt. Deshalb muss Luthor ihm seine Kampfmoves einprogrammieren und ihn mehr oder minder fernsteuern. Ein Nachteil, der sich später im Kampf rächt, als Krypto Luthors fliegende Überwachungskameras ausschaltet.
Supergirl: Der Überraschungsauftritt von Supermans Cousine
In der letzten Szene des neuen „Superman“ erwartet Dich auch noch ein Überraschungsauftritt einer weiteren bekannten DC-Figur: Supermans Cousine, auch bekannt als Kara Zor-El alias Supergirl. Sie wird gespielt von Milly Alcock, die im „Games of Thrones“-Spin-off „House of the Dragon“ die junge Rhaenyra Targaryen spielt.
Gerade als sich Clark in seiner Festung der Einsamkeit von den Strapazen der letzten Tage ausruht, bricht Kara plötzlich sturzbetrunken zur Tür herein. Im Gegensatz zu ihrem braven Cousin scheint sie eher das Partyleben auf anderen Planeten mit einer roten Sonne zu bevorzugen. Denn dort, anders als unter der gelben Sonne in unserem Sonnensystem, können auch Kryptonier:innen betrunken werden.
Hier stellt sich übrigens auch heraus, dass Krypto gar nicht Clarks Hund ist. Er hat in Abwesenheit von Kara schlicht auf ihr Haustier aufgepasst. Kein Wunder, dass der wilde Vierbeiner nicht auf Superman hört. Denn der Erziehungsstil von seiner Cousine scheint nicht gerade streng zu sein.
Ihr Auftritt am Ende deutet bereits an, welche Rolle Kara im künftigen DC-Filmuniversum spielen könnte. Gerade die Unterschiede der beiden Kryptonier:innen werden in weiteren Filmen für reichlich Unterhaltung, aber auch Konfliktpotential sorgen. James Gunn hat einen „Supergirl“-Film bereits angekündigt. Er soll 2026 erscheinen.
Die Mid-Credit- und Post-Credit-Szenen
„Superman“ hat auch eine Mid-Credit- und eine Post-Credit-Szene. Beide verraten aber nichts darüber, was Du in den kommenden DC-Filmen erwarten kannst. Sympathisch sind sie dafür aber umso mehr.
In der Post-Credit-Szene siehst Du Superman und Mister Terrific, die den Fortschritt des Wiederaufbaus von Metropolis begutachten. Die beiden liefern sich ein amüsantes Geplänkel, als Superman unschuldig anmerkt, dass Terrific ein Hochhaus nicht ganz lückenlos beziehungsweise gerade wieder zusammengesetzt hat. Klar, dass der hyperakurate Tech-Superheld auf Kritik nicht gerade gut reagiert.
https://www.youtube.com/watch?v=UDEeX2RZ9xs&t=5s
In der After-Credit-Szene sitzen Superman und Krypto auf dem Mond und genießen den beeindruckenden Blick auf die Erde. Ein angemessen ruhiger Schlussmoment nach den turbulenten Ereignissen des Films.
Mit GigaTV greifst Du auf Free-TV, Pay-TV und sogar Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Prime Video zu. Falls Du von diesem Angebot noch nicht gehört hast, schau am besten hier bei unserer Übersicht vorbei – dort findest Du alle Infos.