- Die Geschichte von Lilo & Stitch: Hawaii erhält mehr Details, der Weltraum weniger
- Lilo & Stitch-Vergleich: Neue und gestrichene Rollen
- Unterschiede der „Lilo & Stitch“-Filme: Kleine, aber feine Details
- Lilo & Stitch im Vergleich: Die Enden des Originals und der Realverfilmung
- Welcher Lilo & Stitch-Film ist besser?
Im Jahr 2002 begann mit „Lilo & Stitch“ eine wilde Geschichte rund um ein Mädchen und sein Alien-Haustier. Es folgten drei Fortsetzungen sowie zwei Fernsehserien – doch seit einiger Zeit war es ruhig um das ungewöhnliche Duo geworden. 23 Jahre nach dem ersten Teil kehrt der Kult-Streifen nun als Live-Action-Adaption zurück. Inwiefern sich Zeichentrick und Realverfilmung voneinander unterscheiden, erfährst Du in unserem „Lilo & Stitch“-Vergleich.
„Lilo & Stitch“ ist absoluter Kult: Die turbulente Geschichte der wohl seltsamsten Patchwork-Familie aller Zeiten steckt voller liebenswürdiger Charaktere und frecher Sprüche. Kein Wunder, dass Disney den Spaß mit einer Neuverfilmung in die Gegenwart zurückholt.
Aber wie nah bleibt der neue „Lilo & Stitch“-Film am Original? Beide Streifen haben Gemeinsamkeiten, aber auch große Unterschiede. Wir schauen genauer hin und vergleichen „Lilo & Stitch“ in seiner klassischen Zeichentrickversion von 2002 mit der neuen Live-Action-Adaption von 2025.
Die Geschichte von Lilo & Stitch: Hawaii erhält mehr Details, der Weltraum weniger
Bevor Stitch das Leben des kleinen Mädchens Lilo gehörig auf den Kopf stellt, erfährst Du am Anfang beider Filme, woher dieser stammt: Stitch ist das gefährliche Experiment 626 eines außerirdischen Wissenschaftlers namens Jumba Jookiba. Doch während das Original die Verurteilung von Stitch durch einen Alien-Rat im Detail zeigt, kürzt die Adaption diese Hintergrundgeschichte stark ab. Bereits Sekunden später ist Stitch ausgebrochen und auf dem Weg zum Planeten Erde.
Lilo & Stitch (2025) streamen: Die Live-Action-Verfilmung im Heimkino
Dafür nimmt sich die Realverfilmung mehr Zeit, um den Alltag von Lilo und ihrer Schwester Nani zu zeigen. So ist Lilo im neuen Film nicht nur Tänzerin, sondern auch eine selbsternannte Aktivistin, die beispielsweise Hühner aus ihren Ställen befreit. Eine Detailtiefe, die so nicht in der Zeichentrickversion vorkam.
Nani wiederum arbeitet nicht nur in einem Hotel, sie träumt auch davon, Meeresbiologie zu studieren. Doch diesen Plan muss sie vorerst noch zurückstecken – denn zunächst muss das Jugendamt überzeugt werden, dass Nani nach dem Tod ihrer Eltern allein auf Lilo aufpassen kann.
Lilo & Stitch-Vergleich: Neue und gestrichene Rollen
Solltest Du das Original noch sehr gut in Erinnerung haben, wird Dir beim Vergleich zum neuen „Lilo & Stitch“-Film auffallen, dass der Cast in der Adaption diverse Änderungen bekommen hat. Ursprünglich ist Nanis Kontaktperson vom Jugendamt Cobra ebenfalls ein CIA-Agent – im neuen Film wurden diese Rollen aufgeteilt: So gibt es nun Cobra als CIA-Agenten und Mrs. Kekoa als Sozialarbeiterin. Während Nani im Zeichentrickfilm nur ihren Freund David an ihrer Seite hat, erhält ihre Figur im Realfilm große Hilfe von ihrer alten Nachbarin Tūtū – eine vollkommen neuen Figur.
Auf der Seite der Aliens wurde eine Rolle sogar komplett gestrichen: Ursprünglich jagen nicht nur Jamba und sein Assistent Agent Pleakley Stitch nach. Im original „Lilo & Stitch“-Film gibt es auch einen Alien-Kommandant namens Gantu, der für die Verhaftung entsandt wird, sobald das erste Team mit ihrer Mission scheitert. Gantu fehlt in der Neuverfilmung – dafür wurde Wissenschaftler Jumba zum neuen Antagonisten gemacht, der vor absolut gar nichts zurückschreckt. Im Original ist er tatsächlich mehr eine Vaterfigur für Stitch.
Unterschiede der „Lilo & Stitch“-Filme: Kleine, aber feine Details
- Im Original wird Stitch nach seiner Ankunft auf der Erde direkt ins Tierheim gebracht, im neuen Streifen crasht er noch eine Hochzeitsfeier, bevor er eingesperrt wird.
- In der Live-Action-Adaption von „Lilo & Stitch“ können Jumba und Agent Pleakley mithilfe ihrer Technologie die Gestalt von Menschen annehmen, um sich zu tarnen. Im Original können sie nur auf die Klamotten zurückgreifen, die sie in den Läden der Menschen finden.
- Während Lilo im Original oft versucht, Stitch zu einem vorbildlichen „Haustier“ zu erziehen, albern die beiden im Realfilm viel mehr miteinander rum und stellen allerlei Chaos an. Sehr zum Leidwesen von Nani.
- In der Neuverfilmung weiß der CIA-Agent bereits sehr früh, dass Stitch ein Alien ist – im Original erfährt er es erst ganz am Ende.
- Im Finale der Realverfilmung von „Lilo & Stitch“ will Jumba sein Geschöpf nicht nur entführen, sondern auch verwandeln – in das viel gefährlichere Experiment 627. Diese neue Szene spielt auf die Serie „Lilo & Stitch“ (2003 bis 2006) an, in der Lilo und Stitch losziehen, um alle Experimente des Wissenschaftlers einzufangen.
Lilo & Stitch im Vergleich: Die Enden des Originals und der Realverfilmung
Achtung: In diesem Abschnitt gibt es Spoiler zum Ende der Realverfilmung und des Originals.
„Lilo & Stitch“ endet in beiden Filmen mit der Verfolgung eines Raumschiffes: Im Original jagt die Familie das Schiff von Kommandant Gantu, im Realfilm das Schiff von Jumba. Während der Zeichentrick-Stitch die Situation schnell auflösen kann, dauert das Finale im neuen „Lilo & Stitch“-Film deutlich länger.
Der Unterschied: Als Lilo und Stitch das Schiff verlassen, kämpfen sie um ihr Leben auf dem offenen Meer. Um Lilo zu retten, lässt Stitch sie los und sinkt auf den Meeresgrund. Nani schafft es, ihn zu bergen und zum Strand zu bringen. Mit einem verrückten Manöver gelingt die Rettung – und Stitch verbringt sein Exil auf der Erde, zusammen mit seiner neuen Familie.
Welcher Lilo & Stitch-Film ist besser?
Wir persönlich finden das Original besser als die Live-Action-Adaption. Die neue „Lilo & Stitch“-Verfilmung setzt zwar den Zusammenhalt der Familie deutlich stärker in den Vordergrund und schmückt die Charaktere auch mit vielen schönen Details aus – aber das Original hat einen Charme, an den der Realfilm nicht herankommt.
Im originalen „Lilo & Stitch“ zünden im Vergleich zur neuen Version die Gags besser, genauso wie die Figuren frecher rüberkommen. Gleichzeitig fehlt durch die gestrichenen Rollen etwas Dynamik in der Handlung – auch wenn das Ende der Realverfilmung selbstverständlich seine eigenen Stärken hat.
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