Doom: The Dark Ages ­ Test des Action-Games: Was hat das Prequel zu bieten?

Am 15. Mai 2025 erscheint „Doom: The Dark Ages“ und öffnet einmal mehr das Tor zur Hölle. Wir haben das Spiel vorab gezockt und uns schon vor dem offiziellen Start für Dich durch Horden von Monstern gekämpft. In unserem Test zu „Doom: The Dark Ages“ liest Du, was uns dabei ein dämonisches Grinsen ins Gesicht gezaubert hat und ob es Schwächen gibt.

Mit „Doom: The Dark Ages“ veröffentlichen Bethesda und id Software am 15. Mai 2025 den dritten Teil ihrer modernen „Doom“-Reihe. „Doom“ (2016) und „Doom Eternal“ (2020) konnten weltweit für Begeisterung sorgen – nun bleibt spannend, ob auch der neueste Ableger an diesen Erfolg anknüpfen kann.

Wir haben das Action-Game vor dem offiziellen Release für Dich unter die Lupe genommen. In unserem Test zu „Doom: The Dark Ages“ erfährst Du, was das Spiel in Sachen Gameplay, Grafik und Story zu bieten hat.

Hier siehst Du vorab den beeindruckenden Trailer zu „Doom: The Dark Ages“:

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Zugegeben, in einem Spiel wie „Doom“ ist die Handlung durch den Fokus auf die Kämpfe eher zweitrangig. Doch dafür bietet „Doom: The Dark Agesüberraschend viel Story – zumindest mehr als die letzten beiden Teile. Das Game dient als Prequel zu „Doom“ (2016) und erzählt die Vorgeschichte des Doom Slayers, der zentralen Figur der Reihe. Als göttliche Superwaffe stellt er sich in den „Dark Ages“ – dem „Doom“-Äquivalent zum Mittelalter – den Höllenhorden entgegen, die auf dem Planeten Argent D’Nur wüten.

Zu Beginn führt Dich das Spiel in das Dorf Khalim – eine Bergbausiedlung, die von Dämonen angegriffen wird. Dort herrscht König Novik, bekannt aus „Doom Eternal“, wo er eine Nebenrolle spielte. Angesichts der Bedrohung bittet Kommandantin Thira den Bischof Kreed Maykr darum, den Doom Slayer nach Khalim zu entsenden. Obwohl Kreed ihn ursprünglich lieber zum Schutz seines Tempels behalten möchte, gibt er schließlich nach. Damit beginnt das erste Kapitel.

Mehr über die Handlung erfährst Du in aufwendig inszenierten Zwischensequenzen, die deutlich üppiger ausfallen als in bisherigen „Doom“-Spielen. Im Zentrum stehen das sogenannte Argent-Herz, die Ursprünge des Doom Slayers und sein erbitterter Kampf gegen Prinz Ahzrak – der die von Dämonen überrannte Welt unterwerfen will. Aber keine Sorge: Du musst Dir nicht nach jedem Gefecht endlose Cutscenes anschauen. Gekämpft wird immer noch reichlich.

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Auf dem Bild zum Doom: The Dark Ages Test ist der dämonische Charakter Ahzrak zu sehen, mit weißlich-grauer Haut, tiefroten leuchtenden Augen und markanten Hörnern, die sich nach hinten biegen. Sein ernster Blick ist bedrohlich, und er trägt eine dunkelrote Rüstung mit kantigem Design. Die Szene wirkt intensiv und düster, mit einem verschwommenen Gegner im Vordergrund.

Welche Waffen gibt es in Doom: The Dark Ages – und überzeugen sie?

Eine Sache ist in der „Doom“-Reihe ganz besonders wichtig: die Waffen. Die auffälligste Ergänzung zum Arsenal ist der Sägezahn-Schild, mit dem Du Angriffe blocken und gegnerische Monster wie mit einem Frisbee abwerfen kannst. Außerdem lässt er sich als eine Art Enterhaken einsetzen. Das erweitert das dritte „Doom“-Spiel im Vergleich zu den Vorgängern im Kampf und beim Finden von Wegen um völlig neue Facetten – und bereitet mächtig Spaß!

Auch abseits davon erwarten Dich jede Menge neue, kreative Kampfmaschinen. Ein besonders brutales Beispiel ist der Pulverisierer: Er verwendet Schädel als Munition, zermalmt sie mit einem Motor und feuert die zersplitterten Überreste direkt auf Deine Feind:innen. Nein, im „Doom“-Universum kennt man keine Scham. Generell gilt: Immer, wenn Du denkst, dass Du nun aber wirklich die größte und schädlichste Waffe im Spiel gefunden hast, setzen die Entwickler:innen noch einen drauf.

Der Tool-Mix macht’s

Den bewährten Kampfhandschuh gibt es in „Doom: The Dark Ages“ auch, allerdings mit einer Handvoll neuer Combo-Möglichkeiten. Zudem umfasst Dein Arsenal einen wuchtigen Morgenstern, Schrotflinten mit variabler Feuerkraft, Plasmakanonen, einen Raketenwerfer, einen Granatwerfer sowie den tödlichen Pfähler, der Metallbolzen verschießt und enormen Schaden anrichtet. Jede dieser Waffen lässt sich im Spielverlauf durch freischaltbare Zusatzfunktionen erweitern, die Du mit gesammeltem Gold erwerben kannst.

Das Arsenal in „Doom: The Dark Ages“ überzeugt auf ganzer Linie. Falls Du Dich nun fragst, ob es tatsächlich so viele unterschiedliche Waffen braucht: Nein, braucht es eigentlich nicht. Aber die Vielfalt macht ungemein Spaß.

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Gameplay – So spielt sich Doom: The Dark Ages

Was das Gameplay betrifft, hat „Doom: The Dark Ages“ zahlreiche Neuerungen zu bieten. Die wohl auffälligste: das verringerte Tempo. Während in „Doom“ und „Doom Eternal“ noch blitzschnelle Combos im Vordergrund standen, erfordert der neue Ableger mehr Taktik. Entscheidend ist, dass Du Deine Waffen situationsgerecht einsetzt. Ein Beispiel, wenn Gegner:innen Rüstung tragen: Mit Deiner Schusswaffe heizt Du die Rüstung auf, mit dem Schild zerstörst Du sie, dann wird wieder mit der Schusswaffe weitergekämpft.

An das langsamere Tempo wirst Du Dich gewöhnen müssen, aber nicht lange. Denn das neue Gameplay ist sehr intuitiv und schon nach ein bis zwei Kämpfen wirst Du genau wissen, was zu tun ist. Durch unseren Test von „Doom: The Dark Ages“ können wir Dir vergewissern: Wenn es soweit ist, bietet das Game genau die richtige Mischung aus Kampf und Strategie.

In diesem Bild zum Doom: The Dark Ages Test greift der Spieler mit einer schweren Waffe mehrere Dämonen an. Zwei schwebende Kreaturen mit freiliegendem Gehirn und Tentakeln, sowie ein dämonischer Gegner mit Klauen nähern sich bedrohlich. Die düstere Umgebung ist von zerfallenen Mauern und unheimlichem Licht durchzogen, was die bedrohliche Stimmung verstärkt.

Das neue Tempo bringt Pros und Cons: Was überwiegt?

In unserem „Doom: The Dark Ages“-Test zeigt sich auch, dass sich der Doom Slayer deutlich massiver und schwerfälliger bewegt als in den Vorgängern – fast wie ein wandelnder Panzer. Das bringt gewisse Nachteile mit sich, zum Beispiel das insgesamt verlangsamte Tempo. Gleichzeitig ergeben sich daraus aber auch handfeste Vorteile: In „Doom: The Dark Ages“ verlierst Du aufgrund der Robustheit zum Beispiel keine Gesundheit mehr, wenn Du aus großer Höhe herabspringst. Stattdessen landet der Slayer mit einem wuchtigen Aufprall, lässt den Boden beben – und ist sofort wieder kampfbereit.

„Doom: The Dark Ages“ wird seinem Namen zu 100 Prozent gerecht, denn das Spiel fühlt sich im besten Sinne mittelalterlich an. Geschwindigkeit weicht schwerem Gerät und das ist etwas, das vorherigen „Doom“-Teilen hier und dort fehlte. Was das Gameplay angeht, könnte man sagen: In Kombination lassen „Doom“, „Doom Eternal“ und „Doom: The Dark Ages“ keine Wünsche offen.

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Neue Moves, neue Modi

Dank des neuen Schilds stehen Dir Parier-Moves zur Verfügung, mit denen Du gegnerische Angriffe gezielt abwehren und sogar auf Deine Feind:innen zurücklenken kannst. Besonders effektiv ist das bei bestimmten Champion-Gegner:innen, da zurückgelenkte Projektile bei ihnen deutlich mehr Schaden verursachen als herkömmliches Dauerfeuer. Du wirst schnell merken: Die Mischung macht's!

Mit gezielten Ausweich-Moves entkommst Du nicht nur feindlichem Beschuss – sie verleihen auch Deiner Waffe zusätzliche Schlagkraft. Darüber hinaus kannst Du stampfen, Gegner:innen zurückstoßen und ihnen mit einem letzten Glory Strike den finalen Schlag versetzen. Dein treuester Verbündeter bleibt dabei der vielseitige Kampfhandschuh, der Dir in seinen unterschiedlichen Varianten und mit zahlreichen Upgrades hilft, selbst die furchterregendsten Monster zu stellen.

Auch abseits des Kern-Gameplays bietet „Doom: The Dark Ages“ jede Menge Abwechslung. Bereits in einem der frühen Level übernimmst Du die Kontrolle über einen Titanen von Hochhausgröße, mit dem Du gegen ebenso gigantische Monsterwesen kämpfst – Dämonen-Boxen im Godzilla-Format, quasi. Davon hast Du bestimmt auch schonmal geträumt, oder? Nur wenige Missionen später schwingst Du Dich auf den Rücken eines Drachen. Du siehst: Eintönigkeit hat in „Doom: The Dark Ages“ keinen Platz.

Im Bild zum Doom: The Dark Ages Test ist der Doom Slayer in Nahaufnahme zu sehen, wie er in seiner grün-schwarzen, stark gepanzerten Rüstung sitzt. Auf seinen Schultern befinden sich große Geschütze, und sein Helm reflektiert das Licht dramatisch. Die Szene wirkt bedrohlich, dunkel und konzentriert sich auf die rohe Kraft des Charakters.

Die Spielwelt von Doom: The Dark Ages – In den Tiefen der Hölle

Design-technisch war die „Doom“-Reihe schon immer ein ganz besonderes Schmankerl. Ob überdimensionierte Kathedralen aus Knochen, bedrohliche Riesenstatuen oder die natürlich wirkende Verbindung von Feuer, Fleisch und Stahl: Hier geht es nicht um den Wohlfühlfaktor, sondern um Adrenalin und Action. Das gelingt auch in Teil drei mit Bravour, wenn nicht sogar besser denn je. Denn durch die deutlich umfangreichere Welt wirkt das „Doom“-Universum in „Doom: The Dark Ages“ noch gewaltiger als bisher.

Auch bei den Gegner:innen und Waffen legen die Entwickler:innen noch eine Schippe drauf und beweisen einmal mehr Liebe zum Detail. Kein Dämon ohne aufwendigste Gestaltung; keine Waffe ohne mindestens fünf unnötige (aber gutaussehende!) Gimmicks und Knöpfe. Das Motto: Mehr ist mehr. An „Doom: The Dark Ages“ ist einfach alles barock und wuchtig – und genau das wird Fans auf der ganzen Welt viel Spaß bereiten.

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Doom: The Dark Ages-Soundtrack: Volume-Regler nach oben!

Für den Metal-Soundtrack der neuen „Doom“-Reihe war bisher Mick Gordon zuständig, ein australischer Audio-Designer, der auch schon für die „Wolfenstein“-Reihe komponierte. Viele Fans haben ihn lieb gewonnen, doch für Teil drei setzen Bethesda und id Software auf das vierköpfige Kompositions-Team Finishing Move.

Das Ergebnis: brachial. Mick Gordons Soundtracks in allen Ehren, aber wer Sorge hat, dass Finishing Move seiner bisherigen Arbeit nicht gerecht werden, sollte schonmal die Lautsprecher entstauben.

Das Symbolbild zum Doom: The Dark Ages Test zeigt eine imposante Höllenfestung mit brennenden Symbolen, gewaltigen Steinstatuen und einer dämonischen Toröffnung in Form eines gigantischen Schädels mit Hörnern, aus dessen Augen Lava fließt. Die Szene ist in rötliches Licht getaucht und vermittelt eine düstere, bedrohliche Atmosphäre voller Detailreichtum.

Doom: The Dark Ages-Test: Unser Fazit

„Doom: The Dark Ages“ bietet zwar jede Menge Neues und Abwechslung, vergisst dabei aber niemals, worum es im Kern des Games geht: Monster und laute Metal-Musik.

Fazit: „Doom: The Dark Ages“ ist der wohl großartigste Teil der neuen „Doom“-Reihe und wirkt, als hätte das Entwickler:innen-Team ein kompromissloses „Best Of“ erschaffen wollen. Es ist ihnen gelungen!

Doom: The Dark Ages

Plattformen: PC, PS5, Xbox Series X/S
Release-Datum: 15. Mai 2025
Kosten für die PC-Version: 79,99 Euro (Standard Edition), 109,99 Euro (Premium Edition)
Entwicklerstudio: id Software
Publisher: Bethesda

Systemanforderungen von Doom: The Dark Ages

Betriebssystem: Windows 10, Windows 11 (64-Bit-Versionen)
Prozessor: Mindestens AMD Zen 2 oder Intel-Prozessor der 10. Generation und 3,2 GHz mit 8 Kernen / 16 Threads (Beispiele: mindestens AMD Ryzen 7 3700X, mindestens Intel Core i7 10700K)
Arbeitsspeicher: 32 GB
Grafik: NVIDIA oder AMD Hardware-Raytracing-fähige GPU mit mindestens 8 GB dediziertem VRAM (Beispiele: mindestens NVIDIA RTX 2060 Super, mindestens AMD RX 6600)
Speicherplatz: Mindestens 512 GB NVME SSD (100 GB verfügbar)