#VRob: Look Ahead – Die Zukunft nach dem Klimawandel

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#VRob: Look Ahead – Die Zukunft nach dem Klimawandel

Du hast Deine VR-Brille öfter auf dem Kopf als die Kapuze Deines Super-Mario-Shirts? Täglich durchforstest Du das Netz nach Apps und Games aus der virtuellen Realität? Aber der Hunger nach VR-Entertainment bleibt! In meiner kleinen VR-Kolumne entdeckst Du regelmäßig neue VR-Highlights für Dein Smartphone und spannende News aus der Branche. Heute geht es um die App Look Ahead.

#Klimawandel ist ein Dauerthema in den Redaktionen. Filme wie „Unsere Erde“ machen das Thema Natur wieder im Kino aktuell. Die virtuelle Realität ist dabei ideal, um potentielle Folgen aufzuzeigen. Die 360°-App „Look Ahead“ will genau das, verzichtet dabei aber auf den erhobenen Zeigefinger. Und damit Du mir bei dem Thema nicht gleich wegrennst – hier ein paar süße Faultierbabys.

Vorausschauend: Climate Access‘ Look Ahead San Francisco

„Look Ahead“ wurde mir vorgeschlagen und ausprobieren kost‘ ja bekanntlich nichts. Die App für Dein Smartphone übrigens auch nicht – weder für iOS noch für Android. Look Ahead ist kompatibel mit Google Cardboard. Ich habe sie allerdings ohne ausprobiert, weil nach dem ersten Start klar war, dass es sich hier nicht um ein Grafikwunder handelt. Deshalb habe ich die App einfach ohne Brille genutzt – und es hat ausgereicht. Das Konzept ist simpel: Du kannst zwischen drei Orten in San Francisco wählen:

  • Embarcadero
  • Heron’s Head
  • Mission Creek

Dort hingeklickt kannst Du verschiedene Fakten entdecken. Zum Beispiel den Hinweis, dass Überschwemmungen zu Verzögerungen im Verkehr und Straßensperrungen führen können. Gut, das ist jetzt nicht die ganz große Überraschung, aber immerhin gut zu wissen: Nächstes Mal also ein Amphibienfahrzeug mieten. Nach Beantwortung der Frage zu Deiner Besorgnis über das Flutrisiko wird die Region unter Wasser gesetzt. Und wenn Du ein wenig Empathie hast, hinterlässt das jeweilige Bild zumindest einen bitteren Beigeschmack – auch ohne VR-Brille.

Frisco: Ein Küstenstädtchen bereitet sich vor

 Die Einwohner der kalifornische Küstenstadt San Francisco sind nicht zu beneiden. Das Erdbebenrisiko ist ungleich höher als bei den Nachbarn. Und als Küstenstadt ist ein Anstieg des Wasserspiegels (einer der unmittelbaren Folgen der Erderwärmung!) mit der nächsten Katastrophe verbunden. Um seine Bewohner (und uns) für Nachhaltigkeit und den Klimawandel zu sensibilisieren, hat die Stadt San Francisco in Kooperation mit der Non-Profit-Organisation Climate Access die App entwickeln lassen. Also mich persönlich fesselt das jetzt zwar keinen ganzen Nachmittag, aber es ist eine nette Idee, wenngleich auch ausbaufähig.

 

Die Möglichkeit zur Interaktion mit Objekten, oder ein wenig mehr Getummel auf dem Bildschirm wäre schon ein echtes Plus. Nichtsdestotrotz lasse ich die App mal noch installiert. Schon damit ich in der nächsten Diskussion um Erderwärmung mein Smartphone zücken kann, um zu sagen: „Siehst Du das? Alles unter Wasser – und DU. BIST. SCHULD.“

Heißes Thema: Erderwärmung

Auf der Suche nach neuen VR-, AR- und 360°-Erlebnissen ist das Thema „Klimawandel“ nicht ganz oben auf meiner Stichwortliste – da bin ich ehrlich. Aber es ist ein aktuelles. Dabei ist Klimawandel selbst erst einmal etwas Natürliches. Klimaveränderungen gehören seit der Entstehung der Erde zum natürlichem Kreislauf dazu. Was wir uns leider auf unsere eigene Mütze schreiben müssen, ist die globale Erderwärmung. In der letzten Eiszeit lagen die Temperaturen circa 4 bis 5 Grad unter den aktuellen Mittelwerten. Es dauerte tausende Jahre, bis die Erde sich auf die Werte der aktuellen Warmphase erhitzte. Umso interessanter/erschreckender ist es (zumindest für mich), wenn ich lese, dass die Durchschnittstemperatur der Erde in den letzten 100 Jahren um 0,8 Grad nach oben gekrabbelt ist.

An dieser Stelle zwei kleine Filmtipps: Die Dokumentarfilm-Fortsetzung „Immer noch eine unbequeme Wahrheit“ begleitet erneut Al Gore bei seinem Auftrag, die Folgen der menschgemachten Erderwärmung zu dokumentieren und die Exekutive wachzurütteln. In „Before the Flood“ trifft sich Leonardo DiCaprio mit diversen Wissenschaftlern, Politikern und Entscheidern und unterhält sich mit ihnen über den aktuellen und zukünftigen Zustand unserer Erde. #Filmtipp

 

Kleiner Hinweis vorweg: Ab dieser Ausgabe gibt es die #VRob-Kolumne in Einzelausgaben – der Übersichtlichkeit halber. Wenn Du nochmal durch die bisherigen Themen, wie zum Beispiel Ghost in the Shell VR oder Blade Runner 9732, stöbern möchtest, kommst Du mit einem Klick dorthin: #VRob-Kolumne

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