Mace Windu

Die seltsamsten Star-Wars-Namen und ihre Erklärung

In Star Wars wim­melt es nur so vor ungewöhn­lichen Krea­turen. Ungewöhn­liche Namen sind eben­falls an der Tage­sor­d­nung. Bei der Kreation set­zte George Lucas oft auf Wort­spiele, die so zu sehr „sprechen­den“ Namen führen. Wir stellen Dir einige der witzig­sten und inter­es­san­testen Beispiele vor.

Salacious B. Crumb

Jab­bas Hausti­er, ein kowakian­is­ch­er Ech­se­naffe, taucht in den Fil­men nur am Rande auf. Fans ken­nen ihn als selt­sames kleines Wesen, das die Ereignisse in Jab­bas Palast mit fieser Lache kom­men­tiert. Son­der­lich viel Wort­spiel ist hier nicht zu find­en, denn der Name set­zt sich im Wesentlichen aus englis­chen Wörtern zusam­men: „Sala­cious“ bedeutet „frech“ und „Crumb“ heißt „Brotkru­men“. Bedeu­tung? Vielle­icht ist er frech und ernährt sich von Brotkru­men, Deine Inter­pre­ta­tion ist so gut wie unsere. Nur wofür das „B.“ ste­ht, ist unbekan­nt. „Bob”, vielle­icht?

Video: Youtube / Jack Kash

Chewbacca

Bei Han Solos Wook­ie-Side­kick ist die Bedeu­tung nicht ganz so offen­sichtlich. Klar, es steckt „(to) chew“ drin, „kauen“. Darüber hin­aus klingt der Name aber auch ein wenig wie das rus­sis­che Wort für „Hund“: Собака („Soba­ka“ gesprochen“). Zufall? Eher unwahrschein­lich.

Darth Vader

Über Darth Vaders Namen wurde schon viel disku­tiert. Oft ist zu lesen, dass es sich dabei um eine Ver­ball­hor­nung von „Dark Father“ han­dle, also „Dun­kler Vater“. Das mag zwar auch stim­men, kön­nte aber auch teils vom Zufall abhän­gen. Noch bevor sich George Lucas dazu entschloss, Vad­er zu Lukes Vater zu machen, hat­te er bere­its mehrere Ideen, darunter „Death Water“ und „Dark Water“. Dun­kle Wass­er sind eben Sith – oder wie lautete der Spruch noch mal? Fest ste­ht: Der Name ist nicht auf nur einen Ursprung zurück­zuführen.

BB-8

Reys klein­er rol­len­der Droide heißt nicht zufäl­lig BB-8. Seine Form erin­nert an eine Acht, wie es übri­gens auch der Buch­stabe „B“ tut. Eine weit­ere Assozi­a­tion für englis­che Mut­ter­sprach­ler dürfte eine BB-Gun sein, also ein Luftschuss­gewehr, dessen Muni­tion Kugelför­mig ist. Passend, aber wohl weniger der Pate für die Namensge­bung ist auch ein Spielzeug: Es gibt einen Seifen­blasen­spender (Englisch: Bub­ble Blow­er) im BB-8-Design.

R2-D2

Die Beze­ich­nung für den kleinen Droiden ist durch einen Zufall ent­standen: „R2D2” ist eine Abkürzung, die Cut­ter beim Film­schnitt benutzen. „R2” ste­ht dabei für die zweite (Film-)Rolle, „D2” für die zweite Dialogspur. Der Vor­fall soll sich beim Schnei­den von „Amer­i­can Graf­fi­ti” ereignet haben, nach „THX 1138” George Lucas‘ zweit­er Film, auf den vier Jahre später Star Wars: Eine neue Hoff­nung” fol­gte.

Video: Youtube / Col­lege­Hu­mor

Greedo

Ob Gree­do zuerst geschossen hat oder doch Han Solo, ist uns an dieser Stelle mal egal. Klar ist: Im Namen steckt das englis­che Wort „greed” – „Gier”. Ein passender Name für einen inter­galak­tis­chen Halunken und Halsab­schnei­der, wie wir find­en, wen­ngle­ich auch etwas stumpf. Wie lock­er der Fin­ger am Abzug sitzt, geht daraus indes nicht her­vor.

Elan Sleazbaggano

Diesem net­ten Her­ren begeg­nen Obi-Wan Keno­bi und Anakin in „Episode 2: Angriff der Klonkrieger”, als sie auf Cor­us­cant auf der Suche nach der Kopfgeld­jägerin Zam Wesell sind. Beim Namen scheint den kreativ­en Köpfen nichts besseres einge­fall­en zu sein: „Sleaze­bag” heißt so viel wie „Dreck­sack”. Passt, aber ganz so offen­sichtlich hätte es nicht unbe­d­ingt sein müssen.

Ima-Gun Di

In „Star Wars: The Clone Wars” taucht ein gewiss­er Nik­to-Jedi namens Ima-Gun Di auf. Auch hier bleibt die nicht son­der­lich gut ver­steck­te Bedeu­tung des Namens deutschen Zuschauern ver­schlossen. Auf Englisch ist die Aussprache des Namens hinge­gen ziem­lich ein­deutig, klingt sie doch genau so wie „Imma gon’ die” – „Ich werde ster­ben”. Da haben die Mach­er zur Abwech­slung mal selb­st ver­rat­en, was passieren wird.

Mace Windu und Darth Maul

Immer feste drauf – das hat sich George Lucas anscheinend bei der Namensge­bung dieser bei­den Gesellen gedacht. „Mace” heißt „Stre­itkol­ben”, während „Maul” einen großen Prügel beze­ich­net. Funk­tion­iert auch als Verb: „(to) maul” heißt so viel wie „kaputtprügeln”. Immer­hin ist Mace Win­du im „Star Wars”-Universum ein­er der stärk­sten Jedi. Apro­pos stark: Mit Star Wars und Voda­fone holst Du Dir die Macht der Giga­bit-Gen­er­a­tion ins Haus.

Hast Du einen Lieblingscharak­ter in „Star Wars”? Wie heißt sie oder er? Wir sind ges­pan­nt auf Deinen Kom­men­tar.

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