iPhone 11 Pro (Max): Ultraweitwinkel nachträglich anwenden

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iPhone 11 Pro (Max): Ultraweitwinkel nachträglich anwenden

Eine Ultraweitwinkellinse gehört zu den Vorzügen des iPhone 11 Pro und Pro Max. Wenn Du nicht vor jeder Aufnahme die Einstellung ändern möchtest, kannst Du auch auf eine praktische Funktion des Smartphones zurückgreifen. Das hat Vor- und Nachteile.

Das iPhone 11 Pro und 11 Pro Max besitzen erstmals eine Ultraweitwinkellinse mit einer Brennweite von 13 Millimetern. Zum Vergleich: Das Weitwinkelobjektiv der Triple-Kamera besitzt eine Brennweite von 26 Millimetern, erfasst also einen geringeren Bildausschnitt. Was aber tun, wenn Du nachträglich feststellst, dass Du doch besser den Ultraweitwinkel verwendet hättest? Apple selbst bietet eine Lösung in den Einstellungen an. Einmal aktiviert, kannst Du den Bildausschnitt auch nachträglich noch vergrößern. Praktisch, wenn Du bei der Bearbeitung feststellst, dass etwa ein Freund bei einer Gruppenaufnahme abgeschnitten wurde.

So aktivierst Du das Foto-Feature auf iPhone 11 Pro (Max)

Standardmäßig ist die Funktion nur für Videos (genauer: für Quick-Take-Videos) aktiviert. Für Fotos schaltest Du sie folgendermaßen ein:

  • Öffne die Einstellungen und tippe auf „Kamera“.
  • Unter der Kategorie „Komposition“ findest Du hier drei Schieberegler.
  • Aktiviere die Funktion „Fotoaufnahme außerh. d. Rahmens“.

Nimmst Du dann Fotos auf, stehen mehr Bildinformationen zur Verfügung, etwa beim Begradigen oder abgeschnittene Teile eines Motivs ins Foto „zurückzuholen“. Hinweis: Selbst bei eingeschalteter Funktion scheint es auch von äußeren Faktoren abzuhängen, ob die Funktion bei der Aufnahme zum Einsatz kommt. Hat es geklappt, erkennst Du das in der Galerie anhand eines Symbols, das rechts oben im jeweiligen Foto angezeigt wird. Es besitzt die Form eines Quadrats mit einem Sternchen. Um den zusätzlichen Bereich zu sehen, öffne das Bild in der Foto-App und wähle „Bearbeiten“ aus. Tippst Du nun auf das Symbol für das Beschneiden-Werkzeug, bekommst Du die gesamte Größe zu sehen.

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Die Nachteile

Die zusätzlichen Bildinformationen benötigen natürlich auch Platz und belegen so zusätzlichen Speicher. Das iPhone 11 Pro löscht die Zusatz-Daten aber nach 30 Tagen, wenn sie nicht für die Nachbearbeitung angewendet werden. Ein weiterer Nachteil: Deep Fusion funktioniert nicht, solange die Funktion für Fotos aktiviert ist. Solltest Du ohnehin nie Fotos nachbearbeiten und schon im Vorfeld penibelst auf die Komposition achten, dann kannst Du wahrscheinlich auf die Funktion verzichten.

Hast Du die Funktion aktiviert? Wie sehen Deine Erfahrungen bislang damit aus? Wir freuen uns über Deinen Kommentar.

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