Girls’ Day bei Vodafone: Programmieren lernen für die Berufsorientierung

Girls’ Day bei Vodafone: Programmieren lernen für die Berufsorientierung

Eine Karriere als Robotik-Forscher, Softwareentwickler oder Informatiker eines Tech-Konzerns? Dass diese Berufswünsche nicht nur Jungs begeistern können, zeigt der alljährliche Girls’ Day. Am Mädchen-Zukunftstag hat die Vodafone Stiftung für angehende Gestalterinnen der digitalen Welt ein wegweisendes Angebot parat: Bei einem Coding-Workshop lernen sie spielerisch programmieren.

Jungs interessieren sich für Handwerk und Technik. Mädchen werden Friseurin, Verkäuferin, Sekretärin oder Hausfrau. Von wegen! Alljährlich räumt der Girls’ Day mit altbackenen Rollenklischees auf. Der Zukunftstag für Mädchen ist bundesweit das größte Berufsorientierungsprojekt für junge Frauen. Am 28. März können Schülerinnen ab der 5. Klasse wieder neue Talente entdecken und in Berufe reinschnuppern,die lange Zeit als „Männersache“ galten.

Berufsorientierung für weibliche Zukunftsmacher

Zum 19. Mal öffnen deutschlandweit tausende Unternehmen und öffentliche Einrichtungen ihre Türen, um Mädchen über ihre Ausbildungsangebote und Studiengänge zu informieren. Die offizielle Girls’ Day-Website listet jede Menge Berufe, in denen bislang vor allem Männer arbeiten. Zwischen Berufsfeuerwehr, Köchin, Land- oder Forstwirtin findest Du auch viele Fächer der sogenannten MINT-Branche, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Nicht nur in diesen Bereichen sind im Zuge des digitalen Wandels technisches Know-how und digitale Kompetenzen gefragter denn je. Angehende Gestalterinnen der digitalen Zukunft bekommen von der Vodafone Stiftung am Girls’ Day das notwendige Werkzeug in die Hand: Im Rahmen der Initiative Coding for Tomorrow lernen Mädchen bei einem vierstündigen Coding-Workshop die Sprache der Zukunft.

Girls’ Day im digitalen Wandel: Auf die Plätze, fertig, Code!

Am Düsseldorfer Hub für digitale Bildung sind bei dem Reality-Game Flucht nach Utopia Geschick und Köpfchen gefragt. Mit einem modularen Roboter-Kit von Makeblock bauen die Mädels in Teams einen Roboter und lernen, wie sie ihm Befehle beibringen. Im ersten Schritt können sie zum Beispiel Tasten mit verschiedenen Funktionen belegen und so eine eigene Fernbedienung für den sogenannten mBot  programmieren: Vorwärtsfahren, Links-Rechts-Drehen, Rückwärtsfahren, LED-Blinker an- und ausschalten: Schon mit dem Basis-Bausatz aus Motoren, Rädern, mehreren Sensoren und LEDs können die Kids relativ komplexe Steuerungen programmieren. Das funktioniert kinderleicht am Computer mit der Software mBlock, die auf der Programmiersprache Scratch basiert. So können auch Mädels ohne jegliche Vorerfahrung in die komplexe Welt der Codes und Algorithmen einsteigen und ihre Sprache lernen. Spannend bleibt aber, ob es die Teams bei der Flucht nach Utopia auch schaffen, alle Rätsel mit ihrem Roboter zu lösen.

Coding-Skills für Berufe mit Zukunft: Vodafone Stiftung gibt Einblicke  

Haben die Mädels erstmal IT-Luft geschnuppert, bekommen interessierte Coderinnen am Girls’ Day direkt Einblicke in die Möglichkeiten ihrer beruflichen Laufbahn. Denn Vodafone informiert über ihre dualen Studiengänge im Bereich Wirtschaftsinformatik sowie Wirtschaftsingenieurwesen, die Praxisphasen bei Vodafone und Theorie an der Hochschule kombinieren. Wer nach dem Schulabschluss lieber direkt ins Berufsleben starten möchte, kann sich auch über eine Ausbildung zum Fachinformatiker schlau machen. Wie schnell weibliche Nachwuchstalente in der IT- und Tech-Branche Karriere machen können, zeigt übrigens die aktuelle Chefin der Technikabteilung von Vodafone.

Coding for tomorrow: Digitale Basics für GestalterInnen von morgen

Das Girls’ Day-Angebot richtet sich sowohl an Zöglinge von Vodafone-Mitarbeitern als auch „externe“ Nachwuchstalente. Durch Schulkooperationen haben Schülerinnen und Schüler aus Düsseldorf das ganze Jahr über die Gelegenheit an Unterrichtseinheit im Hub von Coding For Tomorrow teilzunehmen und digitale Basics und Coding-Skills zu erlernen. Im Hub gestalten Kinder und Jugendliche vernetzte Welten, entwickeln Spielkonzepte oder bauen eigene Roboter. In begrenztem Umfang können auch in den Ferien angehende Zukunftsmacher in themenspezifischen Workshops spielerisch Programmieren lernen. Um im Unterricht digitale Grundkenntnisse vermitteln zu können, bekommen auch Lehrerinnen und Lehrer bei Fortbildungen praxisnahes, fachspezifisches Know-how für den Umgang mit digitalen Technologien

#CodeLikeAGirl: Globale Kampagne fördert MINT-Karriere von Mädchen

Dass weibliche Nachwuchskräfte in vielen MINT-Berufen und -Bildungsfächern fehlen, fällt nicht nur hierzulande auf. Damit mehr Mädels ihr Interesse und Talent in vermeintlichen Männerbranchen entdecken, hat Vodafone bereits im Jahr 2017 die internationale Initiative #CodeLikeAGirl ins Leben gerufen. In 26 Ländern lernen 14- bis 18-jährigen Mädchen in altersgerechten Kursen Programmieren und erwerben grundlegende Digital-Kompetenzen. Mit diesem „Werkzeug“  der digitalen Zukunft sind sie für den Einstieg in die IT-Wirtschaft bestens gerüstet, könnten leichter in MINT-Berufen Fuß fassen und zum Beispiel als Unternehmerin durchstarten.

Computer-Codes und Algorithmen machen keinen Unterschied zwischen Jungs und Mädels – und sie kennen auch kein Alter. In der Düsseldorfer Kita „Seepferdchen“ tasten sich bereits Vorschulkinder bei Coding-Spielen an die Welt des Programmierens heran. Zwischen Codes und Roboter-Bauteilen finden am Girls’ Day vielleicht noch mehr junge Zukunftsmacher nicht nur ihren Traum-Beruf, sondern eine Berufung.

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