Robotik: Wenn Intelligenz und Technik verschmelzen

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Robotik: Wenn Intelligenz und Technik verschmelzen

Ihr Spezialgebiet beherrschen sie viel besser als wir Menschen, doch abseits ihrer Hauptfunktionen sind sie meist nicht zu gebrauchen: Roboter. Das könnte sich aber schon bald ändern, denn im Gigabit-Zeitalter lernen die kleinen und großen Helfer schnell dazu.

Was stellst Du Dir vor, wenn das Wort „Roboter“ fällt? Eine Menschengestalt, die als Dein bester Kumpel durchgehen könnte, oder vielleicht ein gewisses quietschgelbes Fahrzeug, das sich transformieren kann? Oder denkst Du womöglich an die wuchtigen Arme, die in Windeseile Autos zusammenbauen? Das Spannende an der Robotik ist die Vielfältigkeit und das, was durch die Kombination von moderner Hard- und Software möglich wird.

Was Roboter heute schon können

Einige von ihnen arbeiten rund um die Uhr für die Menschheit. Sie helfen Menschen im Alltag, bauen Autos oder begeben sich ferngesteuert in Gefahr, zum Beispiel um Sprengsätze zu entschärfen. Die Entwicklung solcher Maschinen war aufwendig und die Ergebnisse gelten als Meilensteine. Die sensorgesteuerten Roboter haben Augen und Ohren und können programmierte Arbeitsabläufe ohne Probleme erledigen – meistens schneller und länger, als jeder Mensch es jemals könnte. Aktuelle Staubsaugroboter sind dafür ein super Beispiel. Denn sie kurven durch Deine Wohnung und halten Deine Böden sauber. Damit nichts kaputtgeht und dennoch jeder Winkel gereinigt wird, müssen sich die kleinen Teile mit Hilfe von Sensoren zurechtfinden. Dafür ist Künstliche Intelligenz (KI) erforderlich. Mit einem vergleichsweise kleinen Gehirn schaffen Staubsaugerroboter es, aus den Sensordaten ein Abbild der Umgebung wahrzunehmen und sich entsprechend zu verhalten. „Vase erkannt – um Vase herumfahren“ sozusagen.

Wie Roboter noch intelligenter werden

Das nächste „große Ding“ ist es, den Maschinen noch mehr Intelligenz zu verabreichen. Einen Verstand, den sie durch Machine Learning (Maschinelles Lernen) selbst erweitern können. Solch eine KI drückt dann aber nicht etwa die Schulbank für kleine Roboter, sondern bringt sich neue Dinge in Windeseile selbst bei. Denn Maschinelles Lernen bedeutet meistens, etwas so lange auszuprobieren, bis eine Lösung gefunden ist. Oft vergehen Millionen von Versuchen bis es klappt. Doch dann hat der Roboter etwas dazugelernt und kann das neue Wissen weiterverwenden.

Robo-Lerngruppe im 5G Lab von Vodafone

Von verbesserten Bewegungsmustern bis zu ganz neuen Abläufen sind lernende Roboter immer auf der Suche nach der besten Lösung. Die Lernerfolge jedoch für sich zu behalten, ist bei Robotern genauso uncool wie bei uns Menschen. Deshalb ist Kommunikation in Echtzeit ganz besonders wichtig. Und mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G wird genau das möglich. Darüber können Roboter ihr Wissen und ihre Lernerfolge weitergeben, sodass eine Art Lerngruppe entsteht. Vodafone gestaltet die Entwicklung mit und hat dazu das 5G Lab ins Leben gerufen. In der Testing Area in Düsseldorf unterziehen 5G-Experten unter anderem auch die neue Robo-Technik einem Härtetest. Dabei zeigt sich schnell, welche Roboter bereits gut für das Gigabit-Zeitalter gewappnet sind.

Neue Einsatzgebiete für schlaue Roboter

Richtig spannend wird es, wenn ein Roboter mit überragenden motorischen Fähigkeiten im Alltag mit einer ausgereiften KI kombiniert wird. Was vor ein paar Jahren nur im Film möglich schien, wird demnächst Realität sein. Schlaue Helfer wie der Roboter Pepper könnten bald schon im Pflege-Bereich eingesetzt werden und so dem oft überarbeiteten Pflegepersonal unter die Arme greifen. Der kleine Butler hat dann genug künstlichen Grips intus, um zum Beispiel Getränke zu servieren oder kleine Aufgaben im Haushalt zu übernehmen. Anhand von Gestik und Mimik erkennt er sogar Deine aktuelle Laune und kann entsprechend darauf reagieren. Wer im Alltag auf solche Hilfe angewiesen ist, bekommt mit Pepper wohl bald schon genau die richtige Unterstützung. Und zwar rund um die Uhr. Das entlastet auch die menschlichen Pflegefachkräfte, die sich durch die Robo-Hilfe während ihrer Zeit beim Patienten auf diejenigen Aufgaben konzentrieren können, die nur Menschen erledigen können.

Davon wird es auch in Zukunft in vielen Arbeitsbereichen mehr als genug geben. Denn so schlau ein Roboter auch sein mag, das Zwischenmenschliche findet eben zwischen Menschen statt. Für viele andere Aufgaben wird die Roboter-Technik im Gigabit-Zeitalter intelligente Lösungen finden, die uns Menschen das Leben leichter machen soll.

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