Kosmischer Horror: Sieben außergewöhnliche Science-Fiction-Filme

Underwater: Sieben Science-Fiction-Filme aus dem Genre Cosmic Horror
© © 2019 Twentieth Century Fox
The Rock in Jumanji
Gerard Butler
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Kosmischer Horror: Sieben außergewöhnliche Science-Fiction-Filme

Du magst die dun­kle Seite der Sci­ence Fic­tion, abseit­ige Gedanken­ex­per­i­mente und einen wohli­gen Schauer? Wir haben sieben Sci­ence-Fic­tion-Filme kuratiert, die Dir eine ordentliche Dosis Cos­mic Hor­ror injizieren. Film ab!

Das Sub­genre des „Cos­mic Hor­ror“ geht in seinen Wurzeln auf den amerikanis­chen Schrift­steller Howard Phillips Love­craft (†1937) zurück; syn­onym wird deswe­gen auch von „Love­craft­ian Hor­ror“ gesprochen. Kün­stler wie H.R. Giger ließen sich von Love­craft inspiri­eren. Das Sub­genre prägt die mod­erne Fik­tion bis in die Gegen­wart und find­et sich zum Beispiel in Erfol­gsse­rien wie „True Detec­tive“ wieder. In unser­er Liste fokussieren wir uns auf Sci­ence-Fic­tion-Filme mit Kos­mis­ch­er-Hor­ror-Note. Dabei wieder­ent­deckst Du Klas­sik­er und bekommst neue Filmtipps. Viel Spaß.

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Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979): Der Xenomorph und wie er in die Welt kam

OT: Alien

2122: Auf dem Klein­plan­eten LV-426 unter­sucht die Mannschaft des Raum­frachters Nos­tro­mo die Reste eines außerirdis­chen Raum­schiffs. Wieder an Bord und auf dem Heimweg zur Erde platzt einem Crewmit­glied etwas aus dem Brustko­rb und entkommt. Die Krea­tur wächst ras­ant zu ein­er über­men­schlichen Bedro­hung her­an und dez­imiert effek­tiv die Mannschaft der Nos­tro­mo. Offizier Ellen Rip­ley (Sigour­ney Weaver) entwick­elt einen Plan, um das Alien zu ver­nicht­en und deckt neben­her eine Ver­schwörung des Megakonz­erns Wey­land-Yutani auf.

Der Schweiz­er Kün­stler Hans Rudolf Giger entwick­elte das mit­tler­weile ikonis­che Design der Krea­tur, mit­tler­weile auch als „Xenomorph“ bekan­nt, und wurde dafür 1980 mit einem Oscar geehrt. Er selb­st ließ sich für seine Arbeit­en unter anderem von H.P. Love­craft inspiri­eren. Die Alien-Film­rei­he umfasst bish­er sechs Haupt­filme und sechs Kurz­filme, die 2019 anlässlich des 40. Geburt­stages des Orig­i­nal­films erschienen.

Das Ding aus einer anderen Welt (1982): Wenn ich Du wäre

OT: The Thing

1982, irgend­wo in der Antark­tis: Das Team ein­er amerikanis­chen Forschungssta­tion wird aufgewühlt, als ein Husky das Gelände betritt, den zwei Nor­weger ver­fol­gen. Es dauert nicht lange, bis das Team fest­stellt, dass der Hund ein gestalt­wan­del­ndes Alien ist. Ab jet­zt dominiert Para­noia die Forschungssta­tion, denn eines ste­ht fest: Entkommt auch nur eine Zelle der Lebens­form, ste­ht die Men­schheit vor dem Unter­gang.

John Car­pen­ters „Das Ding aus ein­er anderen Welt“ basiert auf der Erzäh­lung „Who Goes There?“ (1938) von John W. Camp­bell. Der spätere Film „The Thing“ aus dem Jahr 2011 erzählt die Vorgeschichte zu Car­pen­ters Film und knüpft naht­los an diesen an. Für die nahe Zukun­ft ist eine weit­ere Fil­madap­tion geplant, basierend auf dem Roman „Frozen Hell“, die ursprüngliche und län­gere Geschichte von John W. Camp­bell, zu „Das Ding aus ein­er anderen Welt“, die erst kür­zlich auf­tauchte und im Laufe 2020 als Buch erscheint.

Dark City (1998): Die Menschheit ist ein Experiment

OT: Dark City

Als John Mur­doch (Rufus Sewell) an einem frischen Tatort in ein­er Bade­wanne aufwacht, kann er sich an nichts erin­nern. Schnell wird er jedoch des Mordes bezichtigt und gejagt, nicht nur von der Polizei. Vor allem ‚die Frem­den’ jagen ihn quer durch die Stadt. Eine Stadt, die niemals die Sonne sieht und deren Architek­tur sich schein­bar willkür­lich über Nacht verän­dert. Zunehmend ver­fügt auch John über Fähigkeit­en, genan­nt „Tunen“, mit denen er die Real­ität teil­weise umgestal­ten kann. Nach und nach muss John erken­nen, dass seine Welt eigentlich nur der Exper­i­men­tier­baukas­ten ein­er hochen­twick­el­ten Spezies ist.

Das Motiv der Schein­welt ist kein seltenes in der Sci­ence Fic­tion. Mit ein­er sehr ähn­lichen Offen­barung muss auch der Pro­tag­o­nist im Cyber­punk-Ani­me „Mega­zone 23“ (1985) klarkom­men, eben­so wie Keanu Reeves als Neo in „Matrix“ (1999).

Event Horizon – Am Rande des Universums (1997): Die Hölle ist nur eine Dimension entfernt

OT: Event Hori­zon

2047: Das Schiff „Lewis & Clark“ ent­deckt auf ein­er Ret­tungsmis­sion die ver­schollen geglaubte „Event Hori­zon“. Das neuar­tige Raum­schiff ver­schwand vor sieben Jahren spur­los und ver­fügt über einen Antrieb, der das Reisen mit Über­licht­geschwindigkeit mit­tels eines kün­stlich geschaf­fe­nen „schwarzen Lochs“ ermöglicht. Dabei durch­querte die Event Hori­zon verse­hentlich eine unbekan­nte Dimen­sion, die dem Schiff ein gefährlich­es und über­natür­lich­es Eigen­leben ein­hauchte. For­t­an wird die Ret­tungscrew mit ihren schlimm­sten Alp­träu­men kon­fron­tiert – und die sind alles andere als pure Ein­bil­dung.

Drehbuchau­tor Philip Eis­ner bestätigte 2017 auf Twit­ter, dass die Sci­ence-Fic­tion-Table­top-Spiel­rei­he „Warham­mer 40.000“ ein stark­er Ein­fluss für ihn war.

Auch in der Love­craft-Kurzgeschichte „Vom Jen­seits“ stam­men die höl­lisch anmu­ten­den Krea­turen let­z­tendlich auch ’nur’ ein­er frem­den Dimen­sion, deren Naturge­set­ze der Pro­tag­o­nist noch nicht vol­lends ver­ste­ht. Diesen Ansatz haben übri­gens viele Geschicht­en aus dem Cos­mic-Hor­ror-Genre: Sie erk­lären selb­st furchte­in­flößend­ste Wesen und Begeben­heit­en mit natur­wis­senschaftlichen Grund­la­gen; siehe die Geschichte „Berge des Wahnsinns“ (1931) oder auch der Film „Die Fürsten der Dunkel­heit“ (1987).

The Endless (2018):

OT: The End­less

Nach­dem sie eine Videokas­sette zuge­spielt bekom­men, beschließen die Brüder Justin (Justin Ben­son) und Aaron (Aaron Moor­head) „Camp Arca­dia“ zu besuchen – eine Ufo-Sek­te, aus der sie vor zehn Jahren geflo­hen sind. Bei­de erin­nern sich an die Zeit in der qua­si-religiösen Kom­mune – Justin neg­a­tiv, Aaron pos­i­tiv. Kaum dort angekom­men, bemerken sie, dass eine außerirdis­che Wesen­heit die Zeit manip­uliert.

„The End­less“ greift einige Fig­uren und Schau­plätze aus dem Film „Res­o­lu­tion“ (2012) auf, ist aber keine direk­te Fort­set­zung des Films.

Auslöschung (2018): Die Farbe aus dem All

OT: Anni­hi­la­tion

Fünf Wis­senschaft­lerin­nen, ange­führt durch Lena (Natal­ie Port­man), wer­den in die „Area X“ entsandt. Das Naturge­bi­et wird durch eine mys­ter­iöse Energiekup­pel abgeschirmt, „Schim­mer“ genan­nt, die sich langsam aus­bre­it­et. Elf Expe­di­tio­nen dor­thin blieben bish­er ohne Ergeb­nis. Zeit und Natur in Area X entwick­eln sich anders. Und je näher das Team der Quelle des Schim­mers kommt, desto mehr absur­den Muta­tio­nen begeg­net es. Außer­dem wirkt sich der Schim­mer auf die Team­mit­glieder selb­st aus.

In der Geschichte „Die Farbe aus dem All“ (Love­craft, 1927) schlägt ein Mete­or auf ein­er Farm ein. Daraufhin mutieren Pflanzen und Tiere auf schreck­lich­ste Weise. Die Par­al­le­len zu „Aus­löschung“ sind unüberse­hbar. Der Autor der Buchvor­lage, Jeff Van­der­Meer, erk­lärte jedoch in einem Inter­view mit USA Today, dass die Werke von H.P. Love­craft kein­er­lei Ein­fluss auf ihn hat­ten.

Underwater – Es ist erwacht (2020): Eine Cthulhu-Lovestory

OT: Under­wa­ter

Am tief­sten Punkt der Erde, dem Mar­i­an­nen­graben, wird die Bohrsta­tion Kepler 822 von einem Beben über­rascht, der einen Großteil der Tech­nik lahm­legt. Norah (Kris­ten Stew­art) und der Rest des Teams ver­suchen, die Ret­tungskapseln zu erre­ichen, als sie von humanoiden Krea­turen ein­er unbekan­nten Spezies attack­iert wer­den. Doch die sind nicht ihr größtes Prob­lem – son­dern deren Nach­wuchs.

Wenn Dir „Under­wa­ter – Es ist erwacht“ gefällt, kannst Du auch einen Blick auf die zwei Aquat­ic-Hor­ror-Perlen „Deep Star Six“ und „Leviathan“ (bei­de 1989) wer­fen, die jew­eils mit ähn­lich­er Prämisse daherkom­men.

Mit welchen Fil­men erleb­st Du kos­mis­chen Hor­ror? Wir freuen uns auf Deinen Filmtipp!

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