Blick über Schulter: Frau schaut draußen auf ihre Smartwatch Fitbit Versa 3 am rechten Handgelenk.
© Fitbit
Googles Pixel Watch mit grauem Armband
Mann trägt Galaxy Watch 4 am Arm.

Fitbit Sense vs. Versa 3: Die beiden Smartwatches im Vergleich

Fit­bit hat zwei Smart­watch­es im Ange­bot, die sich zum Ver­wech­seln ähn­lich sehen. Aber eine kostet deut­lich mehr als die andere. Fit­bit Sense vs. Ver­sa 3: Welche Fea­tures bieten sie und für wen lohnt sich welch­es Mod­ell? Unser Ver­gle­ich zeigt Dir die Gemein­samkeit­en und Unter­schiede der bei­den Smart­watch-Mod­elle auf.

Fitbit Sense vs. Versa 3: Das Design

Rein äußer­lich lassen sich Fit­bit Sense und Fit­bit Ver­sa 3 kaum unter­schei­den. Bei­de Mod­elle messen 40,48 x 40,48 x 12,35 Mil­lime­ter. Das AMOLED-Dis­play ist jew­eils 1,58 Zoll (etwa 40 Mil­lime­ter) groß und bietet eine Auflö­sung von 336 x 336 Pix­eln. Bei­de Smart­watch­es haben einen qua­dratis­chen Touch­screen mit abgerun­de­ten Eck­en. An der Seite befind­et sich jew­eils ein kapaz­i­tiv­er But­ton zur Bedi­enung.

Fit­bit Sense: Neue Smart­watch mit Health-Fokus – das bietet sie

Mit einem Gewicht von 33,1 Gramm ist die Fit­bit Sense min­i­mal schw­er­er als die Ver­sa 3 – 4,6 Gramm. Das liegt daran, dass sie aus robustem Edel­stahl gefer­tigt ist. Das Uhrenge­häuse der Ver­sa 3 beste­ht dage­gen aus leichterem Alu­mini­um. Die Smart­watch­es sind jew­eils in Schwarz und Gold zu haben, die Sense außer­dem in Sil­ber. Die Silikon-Arm­bän­der kannst Du bei bei­den Mod­ellen aus­tauschen, sie sind sog­ar miteinan­der kom­pat­i­bel.

Der winzige Design-Unter­schied zwis­chen den Smart­watch­es ist erst auf den zweit­en Blick zu erken­nen: Auf jed­er Seite des Dis­plays find­en sich bei der Sense zwei Markierun­gen, bei der Ver­sa 3 fehlen diese.

Diese Gesundheits- und Fitness-Features haben beide Fitbit-Smartwatches

Fit­bit Sense vs. Ver­sa 3: Wie schla­gen sich die bei­den Smart­watch­es bei den Funk­tio­nen rund um Gesund­heit und Fit­ness? Herzfre­quenz, Sauer­stoff­sät­ti­gung (SpO2) im Blut und Atem­fre­quenz messen bei­de Mod­elle. Sie war­nen jew­eils, wenn die Herzfre­quenz zu niedrig oder zu hoch ist. Auch den Schlaf kön­nen sowohl Sense als auch Ver­sa 3 track­en, inklu­sive Schnar­cherken­nung und Schlaf­modus.

Oben­drein ermit­teln die bei­den Fit­bit-Mod­elle aus den Werten einen Tages­for­min­dex: Du erfährst dann nach der Auswer­tung der Dat­en zu Schlaf, Aktiv­ität und Herzfre­quen­z­vari­abil­ität, wie fit Du an dem Tag bist. Für dieses Fea­ture brauchst Du allerd­ings ein Fit­bit-Pre­mi­um-Abo.

Mann mit Smartwatch Fitbit Versa 3 rennt am Ufer eines Sees

Die Fit­bit Ver­sa 3 richtet sich auch an aktive Nutzer:innen.

Weil bei­de Smart­watch­es einen GPS-Sen­sor inte­gri­ert haben, kannst Du Deine Aktiv­ität unter­wegs track­en, ohne Dein Smart­phone mitzunehmen. Nach Out­door-Train­ings kannst Du auf ein­er Karte in der Fit­bit-App nach­se­hen, auf welchem Teil der Strecke Deine Herzfre­quenz am höch­sten war.

Bei­de Fit­bit-Uhren sind wasser­ab­weisend: Du kannst sie also unter der Dusche und beim Schwim­men anbe­hal­ten. Hier­bei soll­test Du allerd­ings die Empfehlun­gen des Her­stellers beacht­en.

Die Extrafunktionen der Fitbit Sense

Die Fit­bit Sense bietet darüber hin­aus weit­ere Sen­soren und damit mehr Mess­werte: Sie erfasst die Herzfre­quenz über einen elek­trischen Herzfre­quen­zsen­sor, also ein EKG. Das ist präzis­er als der optis­che Herzfre­quenzmess­er der Ver­sa 3. Außer­dem kannst Du damit Deinen Herzrhyth­mus auf Anze­ichen für Vorhof­flim­mern track­en.

Zusät­zlich kann die Fit­bit Sense mit einem EDA-Scan soge­nan­nte elek­tro­der­male Aktiv­ität erken­nen, also ein kurzzeit­iges Absinken des elek­trischen Leitungswider­stands der Haut. Das kann ein Zeichen für Stress sein. Du bekommst dann eine Benachrich­ti­gung – und die Smart­watch gibt Dir Tipps zur Senkung des Stresslevels mit Atem- und Acht­samkeit­sübun­gen.

Ältere Frau sitzt im Bett und guckt auf ihre Smartwatch Fitbit Sense

Die Fit­bit Sense bietet mehrere Funk­tio­nen für das Schlaf-Track­ing. — Bild: Fit­bit

Inte­gri­ert hat die Fit­bit Sense zudem einen Haut­tem­per­atursen­sor. Sie zeich­net damit nachts auf, wie warm Deine Haut ist, und informiert Dich bei Abwe­ichun­gen. Diese kön­nen auf Krankheit­en hin­deuten.

Fitbit Sense vs. Fitbit Versa 3: Smartwatch-Funktionen der beiden Uhren

Mit den bei­den Fit­bit-Smart­watch­es kannst Du kon­tak­t­los bezahlen – die Fit­bit-Pay-App macht es möglich. Auch die son­sti­gen Fea­tures sind gle­ich: Du instal­lierst Apps, lässt Dir Benachrich­ti­gun­gen vom Smart­phone anzeigen, spe­ich­erst Musik auf der Uhr und wählst hun­derte ver­schiedene Zif­fern­blät­ter aus. Dank Mikro­fon und Laut­sprech­er kannst Du außer­dem kabel­los tele­fonieren.

Kom­pat­i­bel sind bei­de Uhren mit Alexa und Google Assis­tant. Per Sprach­be­fehl stellst Du so den Weck­er ein oder checkst den Wet­ter­bericht.

Akkulaufzeit: Wie lange hält der Akku der Fitbit-Uhren?

Die Sense und die Ver­sa 3 kannst Du unge­fähr sechs Tage lang benutzen, bevor der Akku neuen Strom benötigt. Hast Du GPS dauer­haft aktiviert, beträgt die Laufzeit jew­eils nur zwölf Stun­den. Die genaue Akku­laufzeit hängt immer davon ab, wie inten­siv Du die Smart­watch benutzt.

Bist Du ständig unter­wegs, nutzt Du am besten die Schnel­l­lade­funk­tion. Dann ist der Akku in zwölf Minuten so weit aufge­laden, dass er knapp einen Tag lang durch­hält (ohne GPS und Stream­ing).

Preis: Was kosten Fitbit Versa und Fitbit Sense 3?

  • Die Fit­bit Sense kostet knapp 250 Euro.
  • Die Fit­bit Ver­sa 3 ist für etwa 200 Euro zu haben.

Beim Kauf bei­der Uhren bekommst Du übri­gens sechs Monate lang kosten­losen Zugriff auf Fit­bit Pre­mi­um. Der Dienst liefert Dir unter anderem Train­ingspläne und eine genauere Auswer­tung Dein­er Dat­en, inklu­sive Tages­for­min­dex.

Fazit: Fitbit Sense vs. Versa 3 – welches Modell lohnt sich für wen?

Die bei­den Fit­bit-Smart­watch­es Sense und Ver­sa 3 sind sich sehr ähn­lich – sowohl bei der Optik als auch bei den Funk­tio­nen. Die Sense punk­tet damit, dass sie ein Edel­stahl- statt eines Alu­mini­um-Gehäus­es besitzt.

Außer­dem misst sie die Herzfre­quenz über ein EKG und kann darum auch bei Herzrhyth­musstörun­gen war­nen. Weit­ere Extras sind die Erfas­sung Deines Stresslevels und die kon­tinuier­liche Haut­tem­per­aturmes­sung in der Nacht. Dafür kostet sie allerd­ings 50 Euro mehr.

Fit­bit Ver­sa 4: Was wis­sen wir über das Nach­fol­ge­mod­ell der Ver­sa 3?

Lohnt sich der hohe Auf­preis für die Zusatz-Fea­tures? Es kommt darauf an, was Du willst. Suchst Du eine Smart­watch, die die wichtig­sten Gesund­heits- und Fit­ness­werte trackt, dürfte Dir die Fit­bit Ver­sa 3 genü­gen.

Möcht­est Du dage­gen einen umfassenderen Überblick über Deine Gesund­heit erhal­ten, indem Du Deine Herzfre­quenz exak­ter bes­timmst und Deinen Stress unter Kon­trolle bringst, bist Du mit der Fit­bit Sense bess­er bedi­ent.

Fit­bit Sense vs. Fit­bit Ver­sa 3: Welche Smart­watch gefällt Dir bess­er? Oder kannst Du eine gute Alter­na­tive empfehlen? Ver­rate es uns gerne in den Kom­mentaren!

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